Die besten DAX ETFs 2021: Wie Sie einfach in DAX-Aktien investieren

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DAX Index

DAX ETF - Das Wichtigste in Kürze

 

So gehen Sie vor

  • Informieren Sie sich über den deutschen Aktienmarkt und bewerten Sie Chancen und Risiken bei einem DAX Investment.
  • Im DAX werden die 30 wichtigsten Unternehmen Deutschlands gelistet. Ein börsengehandelter Indexfonds auf DAX bildet die Wertentwicklung des Referenzindex DAX weitestgehend ab.
  • Schauen Sie sich ETFs auf den DAX und fundamentale Kennzahlen von Aktienunternehmen aus dem deutschen Aktienindex an.
  • Loggen Sie sich beim Broker in Ihr Konto ein bzw. eröffnen Sie online ein Aktiendepot bei Smartbroker. Jetzt können Sie in DAX-ETFs oder Einzelaktien aus dem Börsenindex investieren.
  • Möchten Sie Indizes oder Aktien traden, richten Sie sich bei eToro ein kostenloses Depot ein.

 

In DAX investieren - Diese Möglichkeiten gibt es

  • DAX ETF: Anleger investieren in einen ETF, der die Wertentwicklung des deutschen Aktienindex DAX nachbildet. Kaufen Sie einen DAX ETF und Sie sind in den 30 wichtigsten deutschen Aktienunternehmen investiert.
  • DAX Optionen & Zertifikate: Mit Derivaten (Futures, Optionen & Zertifikate) können Anleger alle gängigen und viele weitere Basiswerte (Gold, Silber, Kupfer, Rohöl, Nickel) handeln, die ihnen sonst nicht zugänglich wären.
  • DAX Trading: Futures und CFDs auf den DAX sind Finanzinstrumente (Kontrakte) für das DAX Trading. Diese eignen sich für erfahrene Händler, deren Handelsstrategie auf schnelles, hebelstarkes Trading ausgerichtet ist.

Die besten DAX ETFs, die wir in diesem Artikel vorstellen

Name / WKN 
iShares Core DAX UCITS ETF (DE)
593393WKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
Deka DAX (ausschüttend) UCITS ETF
ETFL06WKN kopiert
ab 1 € kaufen - Bei Trade Republic verfügbar
Xtrackers DAX UCITS ETF 1C
DBX1DAWKN kopiert
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Wenn Sie den ETF anklicken, gelangen Sie zu unserer ausführlichen Analyse.

Die besten Alternativen zu DAX ETFs, die wir in diesem Artikel vorstellen

Name / WKN 
Lyxor F.A.Z. 100 Index (DR) UCITS ETF
ETF006WKN kopiert
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iShares DivDAX UCITS ETF (DE)
263527WKN kopiert
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iShares MSCI ACWI UCITS ETF (Acc)
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Weitere DAX ETFs – auch als Sparplan verfügbar

Name / WKN 
Deka DAX UCITS ETF
ETFL01WKN kopiert
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Lyxor Core DAX (DR) UCITS ETF
ETF001 WKN kopiert
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Lyxor DAX (DR) UCITS ETF - Acc
LYX0AC WKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
Xtrackers DAX UCITS ETF Income 1D
DBX0NH WKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
Amundi ETF DAX UCITS ETF DR
A0REJQ WKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar
Lyxor DAX (DR) UCITS ETF - Dist
LYX04AWKN kopiert
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iShares Core DAX UCITS ETF (DE) EUR (Dist)
A2QP33 WKN kopiert
ab 0 € kaufen - Bei Smartbroker verfügbar

Die besten DAX ETFs im Überblick

ETFs sind nach wie vor auf Erfolgskurs, da sie eine attraktive, kostengünstige und passive Möglichkeit bieten, unter anderem in weltweite wie auch regional begrenzte Aktienindizes zu investieren. Auch für eine Investition in den deutschen Leitindex DAX stehen spannende ETFs für Sie als Anleger zur Auswahl.

Die drei besten DAX ETFs

Die Skyline von Frankfurt am Main

Der DAX wird unter anderem an der Börse in Frankfurt am Main gehandelt. (Bild: pixabay.com/de | © LNLNLN)

Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Der DAX repräsentiert bezogen auf die Marktkapitalisierung etwa 80 Prozent aller in Deutschland börsennotierten Unternehmen. Er bildet die 30 liquidesten und größten Unternehmen sowie deren Wertentwicklung auf dem Aktienmarkt ab.

Unsere Empfehlungen für ETFs auf den DAX basieren mitunter auf der Fondsgröße sowie auf der Wertentwicklung der ETFs.

XTRACKERS DAX UCITS ETF 1C

WKN: DBX1DA WKN kopiert / ISIN: LU0274211480ISIN kopiert

Der XTRACKERS DAX UCITS ETF 1C ist ein thesaurierender ETF – er reinvestiert die erwirtschafteten Erträge also automatisch. Er ist mit einer Fondsgröße von rund 4 Milliarden Euro der zweitgrößte DAX ETF und gehört mit einer TER (Total Expense Ratio) von 0,09 Prozent p.a. darüber hinaus auch zu den günstigsten.


Der in Luxemburg ansässige ETF wurde im Januar 2007 aufgelegt.

Durchschnittlicher Wertzuwachs pro Jahr in den letzten 5 Jahren51,62 %
Wertzuwachs seit Auflage 2007124 %
ProduktstrukturPhysisch replizierend
Gewinnverwendungthessaurierend
Gesamtkostenquote0,9 %

Der DAX ETF der Deutsche-Bank-Tochter Xtrackers ist sparplanfähig. Anleger können ihn also im Rahmen eines Sparplans individuell ab 25 Euro bei vielen Brokern besparen. Zur Auswahl stehen hier unter anderem die Consorsbank, Smartbroker oder die Postbank. Der günstigste Broker für den Kauf des ETFs ist Smartbroker.

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ISHARES CORE DAX UCITS ETF

WKN: 593393 WKN kopiert / ISIN: DE0005933931ISIN kopiert

Der ISHARES CORE DAX UCITS ETF ist mit einem Fondsvolumen von mehr als 5 Milliarden Euro der größte DAX ETF und vermittelt Anlegern damit ein hohes Maß an Sicherheit. Allerdings ist der thesaurierende ETF, der sein Fondsdomizil in Deutschland hat, mit einer Gesamtkostenquote von 0,16 Prozent p.a. auch der kostenintensivste unter den besten DAX ETFs. Er ist auch der älteste ETF in unserer Aufzählung: Der iShares Core DAX UCITS ETF wurde im Dezember 2000 aufgelegt.


Auch der ISHARES CORE DAX UCITS ETF bildet seinen Index 1:1 ab.

Durchschnittlicher Wertzuwachs pro Jahr in den letzten 5 Jahren52,28 %
Wertzuwachs seit Auflage in 2000137 %
ProduktstrukturPhysisch replizierend
Gewinnverwendungthessaurierend
Gesamtkostenquote0,16 %

Zudem kann er mittels Sparplan bereits mit kleinem Budget bespart werden. Am besten geeignet ist dafür DEGIRO, denn hier werden Ihnen die besten Konditionen geboten – auf alle Sparraten.

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DEKA DAX UCITS ETF

WKN: ETFL06 WKN kopiert / ISIN: DE000ETFL060ISIN kopiert

Der DEKA DAX UCITS ETF ist ein ausschüttender ETF auf den DAX, der im Juni 2008 aufgelegt wurde. Mit seiner Fondsgröße von 744 Millionen Euro liegt der in Deutschland ansässige ETF im Mittelfeld der DAX ETFs und ist mit einem TER von 0,15 Prozent p.a. etwas hochpreisiger. Der ETF ist ebenfalls vollständig replizierend.


Der Preis relativiert sich allerdings dadurch, dass Stiftung Warentest den ETF als „1. Wahl“ auszeichnete. Neben den 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktiengesellschaften bildet der ETF auch überwiegend in Deutschland tätige ausländische Unternehmen ab.

Durchschnittlicher Wertzuwachs pro Jahr in den letzten 5 Jahren51,28 %
Wertzuwachs seit Auflage 2008126 %
ProduktstrukturPhysisch replizierend
Gewinnverwendungausschüttend
Gesamtkostenquote0,15 %

Auch der DEKA DAX UCITS ETF kann in einem Sparplan bespart werden, wobei die Sparrate von 10 Euro (Finvesto) bis 50 Euro reicht. Möchten Sie den ETF im Sparplan kaufen, empfehlen wir Ihnen Trade Republic. Dieses Depot bietet die günstigsten Konditionen für Neueinsteiger.

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Begriffsklärung – Was sind eigentlich DAX und ETFs?

Der deutsche Aktienindex (DAX) ist das bedeutendste Aktienbarometer der Bundesrepublik Deutschland. Der DAX beinhaltet die 30 deutschen Unternehmen mit dem größten Börsenwert – daher ist er auch unter dem Namen „DAX 30“ bekannt. Auch wenn der DAX weder der einzige noch der erste Aktienindex in Deutschland ist, so ist er doch der wichtigste und nicht umsonst der erste von den Börsen anerkannte Leitindex.

Und so ist der DAX seit seiner Einführung am 01. Juli 1988 ein sinnbildliches Stimmungsbarometer für den deutschen Aktienmarkt und die deutsche Wirtschaft.

Übrigens: Es gibt neben dem DAX auch die sogenannten MDAX- und SDAX-Indizes. Der MDAX bildet die „Mid Cap“-Unternehmen ab, also mittelgroße Unternehmen. In diesem Index sind die 50 größten Unternehmen enthalten, die direkt auf die 30 durch den DAX abgebildeten Konzerne folgen. SDAX hingegen steht für „Small Cap“. In diesem Index sind die 70 kleineren Unternehmen abgebildet, die in ihrer Größe auf die im MDAX abgebildeten Unternehmen folgen.

Statistik zur Verteilung der Unternehmen im DAX, MDAX und SDAX nach Bundesländern

Die Statistik zeigt: Einige Bundesländer sind mit keinem Unternehmen im DAX vertreten. Bayrische Unternehmen sind hingegen stark vertreten. (Quelle: de.statista.com)

Hinweis: Mit einem ETF, also einem an der Börse gehandelten Indexfonds, lässt sich zielgerichtet in den Index investieren, den dieser Fonds abbildet. Der Vorteil für Anleger: Indexfonds sind transparent – der abgebildete Index ist zu jeder Zeit bekannt. Somit können Sie Ihr Investment jederzeit überblicken.

Wie verdient man mit einem DAX ETF?

Bei der Investition in einen ETF haben Sie als Anleger die Wahl zwischen ausschüttenden und thesaurierenden ETFs, also Fonds, die Erträge in regelmäßigem Turnus an die Investoren auszahlen bzw. die Erträge automatisch reinvestieren. Das individuelle Anlageziel entscheidet dabei über die Wahl der jeweiligen ETF-Variante.

Mit ausschüttenden ETFs lassen sich, insbesondere mit einem bereits vorhandenen Vermögen, regelmäßige Erträge in Form eines passiven Einkommens erzielen. Thesaurierende ETFs wiederum eignen sich für den langfristigen Vermögensaufbau. Angesichts unterschiedlicher Anlageziele sind bei Anbietern sowohl ausschüttende wie auch thesaurierende ETFs auf den gleichen Index erhältlich.

Im Zuge der Investmentsteuerreform 2018 wurde eine ähnliche Besteuerung für beide Ertragsvarianten festgelegt. Der Unterschied: Während ausschüttende ETFs sofort bei Ausschüttung besteuert werden, wird bei thesaurierenden ETFs zu Beginn eines Jahres ein Betrag auf Basis der Vorabpauschale vom Konto abgebucht. Lesen Sie hier mehr zum Thema Steuern und Aktien.

Gleichzeitig hoffen Sie auf eine Wertsteigerung des ETFs, in den Sie investieren. Neben den Erträgen, die Ihnen entweder ausgezahlt oder für Sie wieder investiert werden, bauen Sie durch den Kursgewinn bzw. Kurszuwachs des ETFs Ihr Vermögen auf.

Tipp: Die besten DAX-ETFs von Xtrackers, iShares und Deka gibt es jeweils als wiederanlegende und ausschüttende Produkte. Für Langfristinvestoren empfehlen sich wiederanlegende ETFs. Ertragsorientierte Anleger sollten in ausschüttende ETFs investieren. Analysten rechnen für 2021 bei den besten DAX-ETFs mit einer Nettodividendenrendite nach Abzug der ETF-Kosten von mehr als 2 Prozent.

Top 5 ETF

1
Anzahl ETFs
18000
Orderkosten 1000 €
0
Sparplanfähige ETFs
608
Anzahl gebührenfreier ETFs
273
Testberichtzu Smartbroker
2
Anzahl ETFs
1000
Orderkosten 1000 €
4,90€ + 0,25%
Sparplanfähige ETFs
600
Anzahl gebührenfreier ETFs
170
Testberichtzu Comdirect
3
Anzahl ETFs
165
Orderkosten 1000 €
1€
Sparplanfähige ETFs
165
Anzahl gebührenfreier ETFs
0
Testberichtzu OnVista
4
Anzahl ETFs
728
Orderkosten 1000 €
4,90€ + 0,25%
Sparplanfähige ETFs
700
Anzahl gebührenfreier ETFs
150
Testberichtzu ING
5
TradeRepublic Logo
Anzahl ETFs
7500
Orderkosten 1000€
0€
Sparplanfähige ETFs
1300
Anzahl gebührenfreier ETFs
500
Testberichtzu Trade Republic
Sie riskieren Ihr Kapital

Sparplanfähigkeit von DAX ETFs

Mit einer Investition in einen ETF profitieren Sie als Anleger in der Regel von einem langfristigen Wertzuwachs. Dabei können Sie an einem Index partizipieren, ohne selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Sie müssen also nicht aktiv mit Wertpapieren einzelner Aktiengesellschaften handeln.

Vollständig passiv wird die Anlage, wenn Sie Geld über einen ETF-Sparplan anlegen. So können Sie Vermögen langfristig und ohne Aufwand aufbauen. Sparpläne können bei den meisten Anbietern bereits ab monatlich 50 Euro, in manchen Fällen bereits ab 25 Euro eingerichtet werden – ideal für Anleger, die regelmäßig nur einen kleinen Betrag zur Verfügung haben.

In Kombination mit einem günstigen Wertpapierdepot sowie ETFs, die bei kooperierenden Brokern kostenfrei bespart werden können, halten Sie die Gesamtkosten gering. Möglich ist ein DAX bzw. ETF-Sparplan etwa bei onvista, Consorsbank, LYNX, flatex oder DKB. DEGIRO hingegen bietet keine automatisierten Sparpläne an, trumpft dafür aber mit den günstigsten Konditionen auf.

Beim Vermögensaufbau mittels ETF-Sparplan zahlt sich ein langer Atem aus. Bei konstanter monatlicher Sparrate profitieren Sie vom sogenannten Cost-Average- oder auch Durchschnittskosteneffekt – bei niedrigem Kurs werden mehr Anteile gekauft, bei hohem Kurs entsprechend weniger Anteile. Langfristig nimmt die Stückzahl im Depot aber kontinuierlich zu.

Wenn Sie zum Investieren in den DAX günstige Konditionen suchen, empfehlen wir den Broker Smartbroker.

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Statistik zu den Tops und Flops des DAX von 2007 bis 2019

Nach dem Crash 2008 musste sich der DAX erstmal erholen, ist seitdem aber auf einem guten Weg. (Quelle: de.statista.com)

DIE TOP 5 DEPOTS FÜR DAX ETFS

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Anzahl ETFs
18000
Orderkosten 1000 €
0
Sparplanfähige ETFs
608
Anzahl gebührenfreier ETFs
273
Testberichtzu Smartbroker
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Anzahl ETFs
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Orderkosten 1000 €
4,90€ + 0,25%
Sparplanfähige ETFs
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Anzahl gebührenfreier ETFs
170
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1€
Sparplanfähige ETFs
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Anzahl gebührenfreier ETFs
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Anzahl ETFs
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4,90€ + 0,25%
Sparplanfähige ETFs
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Anzahl gebührenfreier ETFs
150
Testberichtzu ING
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Anzahl ETFs
7500
Orderkosten 1000€
0€
Sparplanfähige ETFs
1300
Anzahl gebührenfreier ETFs
500
Testberichtzu Trade Republic
Sie riskieren Ihr Kapital

DAX ETF in der SWOT-Analyse

Bevor Sie in einen DAX ETF investieren, ist es unabdingbar, sich über die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken einer Anlage in den Index über ETFs im Klaren zu sein. Nur so können Sie als Anleger entscheiden, ob sich eine Investition lohnt.

Stärken: Standortvorteil Deutschland

Wenn Sie über einen ETF in den DAX investieren, setzen Sie auf die besten Pferde der deutschen Wirtschaft: Denn im Index versammeln sich die 30 börsenstärksten deutschen Unternehmen. International erfolgreiche Big Player, aber auch wichtige bundesweit agierende Unternehmen sind die Treiber des Erfolgs, wie zum Beispiel:

  • Fresenius
  • Siemens
  • SAP
  • Bayer
  • Adidas
  • Daimler
  • Volkswagen
  • Deutsche Telekom
  • Deutsche Post

International muss sich der Index keinesfalls verstecken. So zeigte der Weltaktienindex MSCI World zwischen den Jahren 2008 und 2015 einen Zuwachs von 55 Prozent, während der deutsche Aktienindex im gleichen Zeitraum seinen Wert mit einem Zuwachs von 93 Prozent nahezu verdoppelte.

Das ist kein Zufall, denn der DAX hat einen Standortvorteil: Im Hinblick auf das Bruttoinlandsprodukt ist die Bundesrepublik Deutschland die größte Volkswirtschaft in Europa und sitzt auch weltweit auf den vordersten Plätzen. Mehrere Indizes unabhängiger Bewertungsinstitute bescheinigen der Bundesrepublik eine hohe Qualität des Standorts sowie internationale Wettbewerbsfähigkeit. Eine Investition in einen DAX ETF bedeutet, dass Sie von dieser Stärke profitieren.

Schwächen: Gewichtung im DAX auf wenige Unternehmen ausgerichtet

Bei einem ETF stehen günstige Kosten im Fokus, aber das ist nicht alles: Die eigentliche Kernidee besteht im Streuen des Risikos über viele Unternehmen. In einem breit aufgestellten ETF dürften Anleger kaum merken, wenn es einer Gesellschaft nicht gut geht und er Kurs fällt.

Dieser Underperformer hat in einem großen Index kaum Gewicht – es ist nur eine Aktien von vielen im Indexfonds (Weltindex MSCI World: 1600 Aktien; US-Index S&P 500: 500 Aktien).

Eine der Schwächen beim DAX ETF ist die Risikostreuung. Sie ist im Vergleich mit einem MSCI World ETF deutlich schlechter.

DAX-ETF-Anleger sollten bedenken, dass die Branchen-Gewichtung im Index nicht optimal ist. Das zeigt sich daran, dass 50 Prozent der DAX-Unternehmen drei Branchen angehören:

  • Software: SAP
  • Chemie/Pharma: u.a. Bayer, Linde, BASF
  • Automobilindustrie: u.a. BMW, Volkswagen, Daimler

Das Ungleichgewicht zeigt sich auch im Hinblick auf die Gewichtungen. Die ersten sieben Aktiengesellschaften im DAX mit höheren Gewichtungen verkörpern mehr als die Hälfte des gesamten Index.

Daran ändern auch regelmäßige Index-Anpassungen nichts. Lufthansa und Wirecard haben 2020 den DAX verlassen müssen. Mit den Aufsteigern Deutsche Wohnen und Delivery Hero hat es keine wesentlichen Veränderungen bei der Gewichtung gegeben.

Neue Geschäftsmodelle werden auch bei der anstehenden DAX Erweiterung auf 40 DAX-Mitglieder nicht berücksichtigt. Online-Unternehmen können nicht wie Autobauer Investitionen tätigen und langsam abschreiben. Dadurch sieht ihr Gewinn besser aus.

Viele globale Investoren fokussieren sich nicht auf den Blue Chip-Index. Sie investieren lieber in einen diversifizierten Index, wo kleine und mittelgroße börsennotierte erfolgreiche Aktienunternehmen vertreten sind.

Chancen: Investition in Zukunftsbranchen

Diese Schwächen haben jedoch auch eine gute Seite: Im Vergleich mit den Unternehmen aus MDAX und SDAX liegen DAX-Unternehmen 2021 bisher vorn. Im Pandemie-Jahr 2020 lagen die kleineren Familienmitglieder vorn.

Hoffnungsvoll ist ein Blick auf die Gewinnentwicklung der Großkonzerne, denn da zeigt sich eine erstaunlich hohe Dynamik auf. Prognosen zufolge werden die DAX-Gewinne bereits 2021 das Niveau von 2019 übertreffen. Die Mid Caps werden das Vorpandemie-Gewinnniveau erst 2022 wieder erreichen.

Der Vergleich eines DAX ETF mit einem MSCI ETF zeigt, dass der deutsche Aktienindex trotz Corona-Pandemie in den letzten 12 Monaten besser abgeschnitten hat. Während es der iShares Core DAX UCITS ETF (DE) auf eine Rendite von 35,84 Prozent brachte, sind es beim iShares Core MSCI World UCITS ETF USD (Acc) gerade einmal 28 Prozent. Allerdings werden im DAX reinvestierte Dividendenausschüttungen bei Rendite berücksichtigt.

Volkswagen, BMW und Daimler werden sich den neuen Anforderungen an den Automarkt der Zukunft stellen. Sie werden ihr Angebot auf umweltschonendere Kraftfahrzeuge und Elektromobile umstellen müssen.

Alternative Energien stehen hoch im Kurs, weswegen deutsche Unternehmen wie Siemens Energy an der Börse gewinnen können. Schließlich wird schon heute 33 Prozent des Stroms in Deutschland durch erneuerbare Energie gespeist. Eine Anlage in Energie-Aktien kann sich also lohnen, was wiederum dem DAX zugutekommt.

Eine weitere Chance ergibt sich bei einer Investition in den DAX ETF gegenüber Einzelaktien: Ihre Anlage wird sich immer wieder selbst stabilisieren und erneuern. Ist ein Unternehmen nicht mehr so erfolgreich, tritt ein anderes, aufstrebendes Unternehmen an seine Stelle. Sie investieren also automatisch in Aktien der Zukunft.

Das gilt nicht nur für Energie-Aktien, sondern auch für ganz andere Bereiche. So ersetzte Ende 2019 das Triebwerk-Unternehmen MTU den Stahlkonzern thyssenkrupp. Der Wert der ETF-Anlage blieb trotz des Abschneidens von thyssenkrupp unberührt.

Für die Jahre 2021 und 2022 sehen die Prognosen bei den deutschen Big-Playern sowohl bei Umsatz als auch Gewinn positiv aus. Deutsche Aktien waren bei Investoren 2020 gefragt. Für 2021 sind Anleger positiv gestimmt. Es drohen aus heutiger Sicht keine größeren Aktienverkäufe, die den DAX belasten. Die deutsche exportorientierte Wirtschaft könnte in der Zeit nach der Pandemie von einer Wirtschaftserholung enorm profitieren.

Risiken: Schmaler Index

Bei sehr vielen deutschen Anlegern steht der DAX im Fokus, obwohl aus Sicht eminenter Anlagerisiken einiges dagegen spricht.

In der Vergangenheit haben weltweit diversifizierte Aktienanlagen risikobereinigt höhere Renditen erzielt. Wachstumsstarke günstige Aktien sind zudem häufig in der zweiten Reihe anzutreffen. In Deutschland werden viele für die deutsche Wirtschaft wichtige mittelständische Unternehmen als Familienbetrieb und nicht als Aktiengesellschaft geführt.

Die schmale Zusammensetzung des DAX ist ein wesentlicher Risikofaktor, der sich in der höheren Volatilität der DAX ETFs widerspiegelt. Mit nur 30 Unternehmen ist der Index relativ klein. Der Erfolg verteilt sich also im Gegensatz zu deutlich größeren Indizes wie dem MSCI World auf deutlich weniger Schultern.

Eine Krise in den westlichen Industriestaaten, in Europa oder auch nur in Deutschland würde sich bei DAX ETFs also deutlich stärker bemerkbar machen als bei global diversifizierten ETFs.

Das DAX 30 Index ist veraltet und wird in Kürze durch den DAX 40 ersetzt. Auch mit 40 Unternehmen wird die Wirtschaftskraft Deutschlands nicht annähernd widergespiegelt. Neuaufnahmen in den Index dürften für Bewegung bei Investoren sorgen. Denn neue DAX-Mitglieder müssen in ETFs und anderen Fonds zugekauft werden.

Ergebnisse der SWOT-Analyse zum DAX ETF

Geht es der deutschen Wirtschaft gut oder rechnen Investoren nach einer Krise mit einer Wirtschaftserholung, herrscht rund um den DAX „Bullenstimmung“. Anleger greifen bei DAX Aktien zu. Während der DAX Ende 2020 bei 13.710 Punkten lag, ist das deutsche Aktienbarometer Mitte März 2021 erst auf 14.600 Punkte, später im Mai 2021 auf über 15.400 Punkte geklettert.

Anleger glauben weiterhin an einen Wirtschaftsaufschwung in der Post-Corona-Zeit. Sie setzen auf umfassende ökonomische Aktivität in den von der Corona-Pandemie stark betroffenen Dienstleitungssektoren.

Einige Experten äußern die Sorge, dass durch die nach Corona geschnürten Konjunkturpakete so viel „billiges“ Geld in den Markt kommt, dass dieses verpuffen wird und es somit zu hohen Schuldenständen, steigender Arbeitslosigkeit, einem Nachfrageeinbruch und letztlich zur Rezession kommt.

In der Vergangenheit entwickelte sich der DAX in wirtschaftlich guten Zeiten meist etwas besser als der Dow Jones Index. Dafür geht es im Krisenfall oftmals schnell und ziemlich kräftig nach unten. Anlegern bieten sich auch in der Krise neue Chancen. Jede Krise geht einmal zu Ende. In den vergangenen 20 Jahren konnten DAX Anleger im Schnitt 7 bis 8 Rendite pro Jahr erzielen.

Alternativen zu den DAX ETFs

Um in den deutschen Aktienmarkt zu investieren, stehen Ihnen neben den genannten ETFs noch weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Die Variante, Einzelaktien wie beispielsweise die Daimler Aktie aus dem DAX ins Portfolio aufzunehmen, wird an dieser Stelle jedoch nicht betrachtet.

Alternativen zum DAX ETF in Deutschland

Neben den bisher genannten ETFs auf den deutschen Aktienindex steht Ihnen noch eine Vielzahl weiterer ETFs unterschiedlicher Anbieter zur Verfügung.

Lyxor F.A.Z. 100 Index (DR) UCITS ETF

WKN: ETF006 WKN kopiert / ISIN: LU0650624025ISIN kopiert

Der Lyxor F.A.Z. 100 Index (DR) UCITS ETF bildet die 100 größten deutschen Aktiengesellschaften vollständig ab. Mit einer Fondgröße von 86 Millionen Euro ist der ETF vergleichsweise klein. Die TER liegt bei 0,15 Prozent p.a. Der ausschüttende ETF hat sein Fondsdomizil in Luxemburg.

MDAX und SDAX

Alternativ können Anleger auch in den MDAX (oder auch Mid-Cap-DAX) investieren. Als einer der besten deutschen ETFs umfasst er die 60 größten Unternehmen, die hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung auf die DAX 30 Unternehmen folgen. Darunter finden sich unter anderem Unternehmen wie Fraport, Hugo Boss, Puma und Zalando.

Ebenso wie der MDAX dem DAX 30 folgt, folgt der SDAX (oder auch Small-Cap-DAX) dem MDAX. Genauer gesagt beinhaltet der SDAX 70 kleinere Unternehmen, die hinsichtlich Handelsvolumen und Marktkapitalisierung auf die 60 Unternehmen des MDAX folgen.

DivDAX

Eine weitere spannende Alternative ist der sogenannte DivDax, der die dividenstärkere Hälte des DAX beinhaltet. Bekannte Vertreter wie der iShares DivDAX UCITS ETF (DE) können als ausschüttende Variante etwa im Rahmen einer Dividendenstrategie, bei der Sie sich auf dividendenstarke ETFs konzentrieren, herangezogen werden. In unserem Artikel über die besten Dividenden ETFs gehen wir auf dieses Thema ein.

TecDAX

Der TecDAX bildet speziell die 30 größten Technologieunternehmen innerhalb der gesamten DAX-Familie ab und ist demnach eine spannende Alternative für Anleger mit Fokus auf den Technologiesektor.

DAX-ETF-Alternativen im Ausland

Manchmal lohnt sich der Blick über den Tellerrand. Auch außerhalb Deutschlands bieten sich zahlreiche attraktive Investitionsmöglichkeiten.

MSCI World All Countries

Der MSCI All Country World Index (MSCI ACWI) bildet als internationaler Aktienindex die Performance der stärksten Unternehmen aus 23 Industrieländern sowie 26 Schwellenländern ab. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus zwei Investitionszielen: Mehr darüber lesen Sie in unserem Beitrag über die besten MSCI World ETFs (MSCI World ist ein weltweiter Index für Industrieländer) und in unserem Artikel zum MSCI Emerging Markets (dem weltweiten Index für die Schwellenländer).

Eine Investitionsmöglichkeit bietet etwa der iShares MSCI ACWI UCITS ETF (Acc) (WKN: A1JMDF / ISIN IE00B6R52259) mit einem Fondsvolumen von 1,9 Milliarden Euro. Dieser thesaurierende ETF ist in Irland ansässig – mit einem TER von 0,20 Prozent p.a. auch nicht kostenintensiv. Für alle Anleger, die sich noch breiter und diversifizierter aufstellen möchten, bieten ETFs auf den MSCI All Country World eine spannende Alternative. (Stand: 05/2021)

Rohstoff-, Öl- oder Gold-ETF

Auch im Bereich Rohstoff-ETFs finden sich spannende Investitionsmöglichkeiten für Anleger. Vielen ist nicht bekannt, dass sie mittels ETFs die Möglichkeit haben, in den Rohstoffmarkt hinsichtlich Öl (Öl-ETFs) oder Gold (Gold-ETFs) zu investieren.

In Deutschland kann man Gold als sogenannte Exchange Traded Commodities (ETC) erwerben. Eine Möglichkeit ist etwa der iShares Physical Gold ETC mit einer Fondsgröße von rund 12,5 Mrd. Euro und einem TER von 0,19 Prozent p.a. Die Rendite der letzten 5 Jahre beläuft sich auf 35,92 Prozent. (Stand: 05/2021)

ETF-Depot verwalten lassen

Mit ETFs können Anleger gezielt auf einzelne Trends setzen, sei es die Biotechnologie, die Wasserstoffwirtschaft, ein einzelnes Land wie China oder eine Ländergruppe wie die Schwellenländer. Die Grundlage des Vermögens sollte aber immer ein breit gestreutes Depot sein, zu dem Aktien aller wichtigen Weltregionen und Branchen gehören.

Ein solches Depot lässt sich einfach zusammenstellen, indem man ein ETF auf den oben beschriebenen MSCI ACWI kauft. Deutlich einfacher – und oft auch besser – ist es, die ETFs von einem Algorithmus auswählen zu lassen.

Oskar ETF Erfahrungen

Für unterschiedliche Risikotypen bietet Oskar verschiedene Depotmodelle

Ein solcher „Robo Advisor“ ist kein Hexenwerk. Er sucht ETFs, die preisgünstig sind, sich gut entwickelt haben und außerdem eine möglichst breite Streuung bieten. Wird der Anteil einer Gruppe, beispielsweise US-Aktien, zu groß, weil deren Wert sehr stark gestiegen ist, wird automatisch nachgesteuert und der Anteil reduziert.

Je nach Risikoneigung wird auch in Anleihen und in Gold investiert. Bei OSKAR liegt der Aktienanteil zwischen 90 und 50 Prozent. Das übrige Geld fließt in festverzinsliche Wertpapiere sowie in den Inflationsschutz, der wiederum zur Hälfe aus Gold und zur anderen Hälfte aus inflationsgeschützen Anleihen besteht.

Weil bei dieser automatisierten Vermögensverwaltung nur ETFs mit niedrigen Gebühren gewählt werden, liegen die Gesamtkosten nur geringfügig über einem selbst zusammengestellten ETF-Depot. Natürlich spricht nichts dagegen, daneben noch auf einzelne Aktien oder einzelne Märkte zu setzten. Wer selbst verwaltetes Depot und Robo Advisor unter einem Dach haben will, findet ein entsprechendes Angebot bei der comdirect bank, die neben dem klassischen Depot noch das automatisierte cominvest depot bietet. Wer beide Depots trennen oder nur einen Robo Advisor will, findet ein gutes Angebot bei OSKAR.

Jetzt Depot bei OSKAR eröffnen!

CFDs auf den DAX und andere Indizes

Zum Investieren sind ETFs nahezu unschlagbar. Aber gerade ein automatisiertes ETF-Depot wie OSKAR (siehe oben) bietet wenig Trading-Spaß. Natürlich lässt es sich um einzelne Aktien und ETFs ergänzen. Allerdings sollten Anleger klar zwischen Geldanlage und Trading unterscheiden. Bei der kurzfristigen Spekulation auf steigende und fallende Kurse verlieren die meisten Trader nämlich Geld.

Es ist daher wichtig, für das Trading ein eigenes Konto zu verwenden. Damit vermeidet man, dass Verluste beim Spekulieren mit eigentlich für die langfristige Anlage vorgesehenen Geldern ausgeglichen werden. Solche unüberlegten Aktionen führen nämlich meistens zu mehr Verlusten. Wer traden will, sollte das überlegt und planvoll tun. 

eToro Screenshot

Als Basiswert für CFDs können einzelne Aktien oder auch Aktienindizes dienen.

Außerdem gibt es für kurzfristiges Trading bessere Angebote als ETFs. Oft ist nämlich der Kauf eines CFDs günstiger, schneller und bietet außerdem einen Hebel. Die Abkürzung CFD steht für Contract for Difference, also Differenzkontrakt. Dabei wird eine Aktie, ein ETF, ein Rohstoff oder ein Währungspaar nicht direkt gekauft, sondern nur ein Derivat darauf.

Weil das direkt mit dem Broker gehandelt wird, ist der Kauf und Verkauf sehr viel schneller abgewickelt als der eines ETFs über die Börse. Außerdem fallen keine Kaufgebühren an, der Broker finanziert sich überwiegend dadurch, dass er die Kontrakte etwas teurer verkauft als er sie zum gleichen Zeitpunkt zurückkaufen würde (Spread).

Profitieren Sie von allen Marktbewegungen

Zwei Vorteile sind für Trader aber noch wichtiger. So lässt sich mit CFDs problemlos auf fallende Kurse setzen. Außerdem muss immer nur ein Teil des Wertes einer Position einbezahlt werden.

Der beliebte Broker eToro verlangt bei großen Indizes wie dem DAX nur die Einlage von 5 Prozent des Wertes. Wer eine Position auf den DAX (long oder short) im Wert von 1.000 Euro eröffnet, muss also nur 50 Euro hinterlegen.

Wegen des Hebels verlangen die Broker eine Übernacht-Gebühr, wenn die CFDs nicht am selben Tag wieder verkauft werden. Diese Kosten sind aber niedrig, bei eToro würden für ein ganzes Jahr Übernacht-Gebühren in Höhe von 2,8 Prozent anfallen (Stand: 07/2020).

Auch einige Aktienbroker wie flatex, die Consorsbank oder S Broker bieten CFD-Trading an. Spezialisierte Anbieter wie eToro bieten aber mehr Auswahl, bessere Konditionen und sorgen für eine klare Trennung.

Expertentipp
Investieren Sie langfristig in ETFs oder mit Hilfe eines Robo Advisors. Zahlen Sie dort regelmäßig Geld ein. Wenn Sie den Spaß am Traden vermissen, eröffnen Sie mit etwas weniger Geld noch ein CFD-Konto.
  • Schneller und einfacher Handel von Aktien und ETFs
  • Keine Depotgebühren, keine Ordergebühren und Kontoeröffnung in wenigen Minuten
  • Mindesteinzahlung 200 EUR, die Ein- und Auszahlung ist mit allen gängigen Methoden möglich, sogar mit PayPal und Kreditkarte

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko. Sie können durch die Hebelwirkung schnell Geld verlieren. 67% der CFD-Konten von Privathändler verlieren ihr Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Fragen und Antworten zu DAX-ETFs

Was ist der beste DAX ETF?

Weil die Wertentwicklung der DAX ETFs nahezu gleich ist, sollten die Kosten im Vordergrund stehen und der ETF sollte physisch replizierend sein. Drei interessante DAX-ETF stellen wir im Kapitel Die 3 besten DAX ETFs vor. 

Sind DAX ETFs besser als deutsche Einzelaktien?

Während das Risiko im Falle von deutschen Einzelaktion durch ausreichende Streuung mit internationalen Aktien minimiert werden kann, lässt sich mit einem ETF bequem eine breite Diversifikation zwischen den DAX-Unternehmen erzielen.

Wann soll ich DAX ETFs kaufen? 

Alle Untersuchungen zeigen, dass es nahezu unmöglich ist, den perfekten Einstiegszeitpunkt vorher zu bestimmen. Eine gute Alternative ist daher ein ETF-Sparplan, bei dem regelmäßig Geld eingezahlt wird. 

Welche DAX ETFs gibt es? 

Zu unterscheiden sind ausschüttende und thesaurierende DAX-ETFs. Im ersten Fall wird die Dividende direkt an den Kunden gezahlt, im zweiten reinvestiert. Außerdem müssen ETFs, die die im DAX enthaltenen Aktien tatsächlich kaufen ("physisch replizierend") von jenen unterschieden werden, die den DAX synthetisch abbilden. 

Wie ist die Wertentwicklung der DAX ETFs?

Der DAX ist seit dem Start im Jahr 1988 bis Mitte 2020 pro Jahr durchschnittlich rund 8 Prozent gestiegen. Davon entfällt etwas mehr als die Hälfe auf Kursgewinne, der Rest auf (reinvestierte) Dividenden.   

Fazit und Ausblick

Mit einem DAX ETF den deutschen Aktienmarkt kaufen

ETFs bieten für Anleger eine spannende Möglichkeit, passiv und langfristig zu investieren. Dazu gehören auch ETFs auf den größten deutschen Aktienindex DAX. Anleger beteiligen sich damit an der Börsenentwicklung der 30 größten deutschen Unternehmen.

Wenn Sie bereits über ein Vermögen verfügen oder eine Dividendenstrategie verfolgen, eignen sich die sogenannten ausschüttenden ETFs. Auf einen langfristigen Vermögensaufbau zielen die sogenannten thesaurierenden ETFs ab, die erwirtschafteten Erträge wieder in den Fonds reinvestieren. Beide ETF-Varianten können bei vielen Brokern im Rahmen von bequemen Sparplänen bereits zu kleinen Beträgen ab 50 oder gar 25 Euro bespart werden.

Thomas Detlef Bär schreibt seit mehr als zehn Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Bereits vor dieser Zeit galt sein Interesse dem Aktienmarkt. Seine Erfahrungen hat er in vielen Ratgebern niedergeschrieben und in Onlinemedien veröffentlicht. Thomas hat Betriebswirtschaft studiert und mehrere Jahre freiberuflich für Versicherungen gearbeitet. Seit 2020 schreibt er bei Aktien.net über Themen rund um den Aktienmarkt.

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