Die besten DAX ETFs 2020

Das Wichtigste in Kürze

Die besten DAX ETFs

Name / WKN 
Xtrackers DAX UCITS ETF 1C
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iShares Core DAX UCITS ETF (DE)
593393WKN kopiert
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Deka DAX (ausschüttend) UCITS ETF
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Die besten Alternativen zu DAX ETFs

Name / WKN 
ComStage F.A.Z. Index UCITS ETF
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iShares DivDAX UCITS ETF (DE)
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iShares MSCI ACWI UCITS ETF (Acc)
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Expertentipp
Tipp: Wollen Sie langfristig Geld anlegen oder kurzfristig spekulieren? Wer investieren will, für den ist ein DAX-ETF eine gute Wahl. Selbst wer 1999 in den investierte, kurz vor Beginn der großen Korrektur an den Aktienmärkten, hatte 20 Jahre später sein Vermögen fast verdoppelt. Wer zehn Jahre früher einstieg, hatte nach 30 Jahren sogar 640 Prozent Gewinn gemacht. Kaufen Sie ETFs (ergänzen Sie den DAX aber international) und warten Sie ab. Am besten ist ein Sparplan mit einer monatlichen Einzahlung.

Wem das zu langweilig ist, der kann sich noch ein CFD-Konto zum „zocken“ zulegen. So ist das Investieren vom Spekulieren klar getrennt. Wichtig ist ein guter CFD-Broker wie eToro.

  • eToro ist geeignet für spekulative, eher kurzfristig orientierte Trader
  • Schneller und einfacher Handel von Aktien, ETFs und Rohstoffen
  • Keine Depotgebühren, keine Ordergebühren und Kontoeröffnung in wenigen Minuten
  • Müheloses Trading auf steigende und fallende Kurse, für jeden verständlich
  • Mindesteinzahlung 200 EUR, die Ein- und Auszahlung ist mit allen gängigen Methoden möglich, sogar mit PayPal und Kreditkarte

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 75% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Die besten DAX ETFs im Überblick

ETFs sind nach wie vor auf Erfolgskurs, da sie eine attraktive, kostengünstige und bequem passive Möglichkeit bieten, unter anderem in weltweite wie auch regional begrenzte Aktienindizes zu investieren. Auch für eine Investition in den deutschen Leitindex DAX stehen spannende ETFs für Sie als Anleger zur Auswahl.

Die drei besten DAX ETFs

Die Skyline von Frankfurt am Main

Der DAX wird unter anderem an der Börse in Frankfurt am Main gehandelt. (Bild: pixabay.com/de | © LNLNLN)

Der Deutsche Aktienindex, kurz DAX, ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. Der DAX repräsentiert etwa 80 % aller in Deutschland börsennotierten Unternehmen. Er bildet die 30 liquidesten und größten Unternehmen sowie deren Wertentwicklung auf dem Aktienmarkt ab.

Unsere Empfehlungen für ETFs auf den DAX basieren mitunter auf der Fondsgröße sowie auf der Wertentwicklung der ETFs.

XTRACKERS DAX UCITS ETF 1C

(WKN: DBX1DA / ISIN: LU0274211480)

Der XTRACKERS DAX UCITS ETF 1C ist ein thesaurierender ETF, reinvestiert die erwirtschafteten Erträge also automatisch. Er ist mit einer Fondsgröße von rund 3 Milliarden Euro der zweitgrößte DAX ETF und gehört mit einer TER (Total Expense Ratio) von 0,09 % p.a. darüber hinaus auch zu den günstigsten.


Der in Luxemburg ansässige ETF wurde im Januar 2007 aufgelegt.

Durchschnittlicher Wertzuwachs pro Jahr in den letzten 5 Jahren-8,26 %
Produktstrukturphysisch replizierend
Gewinnverwendungthesaurierend
Ausgabeaufschlag
Gesamtkostenquote (TER)0,09 % p.a.

Der DAX ETF der Deutsche-Bank-Tochter Xtrackers ist sparplanfähig. Anleger können ihn also im Rahmen eines Sparplans individuell ab 25 Euro bei vielen Brokern besparen. Zur Auswahl stehen hier unter anderem die Consorsbank, Smartbroker oder die Postbank. Der günstigste Broker für den Kauf des ETFs ist DEGIRO.

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ISHARES CORE DAX UCITS ETF

(WKN: 593393 / ISIN: DE0005933931)

Der ISHARES CORE DAX UCITS ETF ist mit einem Fondsvolumen von mehr als 5 Milliarden Euro der größte DAX ETF und vermittelt Anlegern damit ein hohes Maß an Sicherheit. Allerdings ist der thesaurierende ETF, der sein Fondsdomizil in Deutschland hat, mit einer Gesamtkostenquote von 0,16% p.a. auch der kostenintensivste unter den besten DAX ETFs. Er ist auch der älteste ETF in unserer Aufzählung: Der iShares Core DAX UCITS ETF wurde im Dezember 2000 aufgelegt.


Auch der ISHARES CORE DAX UCITS ETF bildet seinen Index 1:1 ab.

Durchschnittlicher Wertzuwachs pro Jahr in den letzten 5 Jahren-5,26 %
Produktstrukturphysisch replizierend
Gewinnverwendungthesaurierend
Ausgabeaufschlag
Gesamtkostenquote (TER)0,16 % p.a.

Zudem kann er mittels Sparplan bereits mit kleinem Budget bespart werden. Am besten geeignet ist dafür DEGIRO, denn hier werden Ihnen die besten Konditionen geboten – auf alle Sparraten.

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DEKA DAX UCITS ETF

(WKN: ETFL06 / ISIN: DE000ETFL060)

Der DEKA DAX UCITS ETF ist ein ausschüttender ETF auf den DAX, der im Juni 2008 aufgelegt wurde. Mit seiner Fondsgröße von 744 Millionen Euro liegt der in Deutschland ansässige ETF im Mittelfeld der DAX ETFs und ist mit einem TER von 0,15% p.a. etwas hochpreisiger. Der ETF ist ebenfalls vollständig replizierend.


Der Preis relativiert sich allerdings dadurch, dass Stiftung Warentest den ETF als „1. Wahl“ auszeichnete. Neben den 30 größten und umsatzstärksten deutschen Aktiengesellschaften bildet der ETF auch überwiegend in Deutschland tätige ausländische Unternehmen ab.

Durchschnittlicher Wertzuwachs pro Jahr in den letzten 5 Jahren-7,54 %
Produktstrukturphysisch replizierend
Gewinnverwendungausschüttend
Ausgabeaufschlag
Gesamtkostenquote (TER)0,15 % p.a.

Auch der DEKA DAX UCITS ETF kann in einem Sparplan bespart werden – allerdings erst ab einer Sparrate von 50 Euro. Möchten Sie den ETF im Sparplan kaufen, empfehlen wir Ihnen DEGIRO. Dieses Depot bietet die günstigsten Konditionen.

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Begriffsklärung – Was sind eigentlich DAX und ETFs?

Der deutsche Aktienindex (DAX) ist das bedeutendste Aktienbarometer der Bundesrepublik Deutschland. Der DAX beinhaltet die 30 deutschen Unternehmen mit dem größten Börsenwert – daher ist er auch unter dem Namen „Dax 30“ bekannt. Auch wenn der DAX weder der einzige noch der erste Aktienindex in Deutschland ist, so ist er doch der wichtigste und nicht umsonst der erste von den Börsen anerkannte Leitindex.

Und so ist der DAX seit seiner Einführung am 01. Juli 1988 ein sinnbildliches Stimmungsbarometer für den deutschen Aktienmarkt und die deutsche Wirtschaft.

Übrigens: Es gibt neben dem DAX auch die sogenannten MDAX- und SDAX-Indizes. Der MDAX bildet die „Mid Cap“-Unternehmen ab, also mittelgroße Unternehmen. In diesem Index sind die 50 größten Unternehmen enthalten, die direkt auf die 30 durch den DAX abgebildeten Konzerne folgen. SDAX hingegen steht für „Small Cap“. In diesem Index sind die 70 kleineren Unternehmen abgebildet, die in ihrer Größe auf die im MDAX abgebildeten Unternehmen folgen.

Statistik zur Verteilung der Unternehmen im DAX, MDAX und SDAX nach Bundesländern

Die Statistik zeigt: Einige Bundesländer sind mit keinem Unternehmen im DAX vertreten. Bayrische Unternehmen sind hingegen stark vertreten. (Quelle: de.statista.com)

Mit einem ETF, also einem an der Börse gehandelten Indexfonds, lässt sich zielgerichtet in den Index, den dieser Fonds abbildet, investieren. Der Vorteil für Anleger: Indexfonds sind transparent – der abgebildete Index ist zu jeder Zeit bekannt. Somit können Sie Ihr Investment jederzeit überblicken.

Wie verdient man mit einem DAX ETF?

Bei der Investition in einen ETF haben Sie als Anleger die Wahl zwischen ausschüttenden und thesaurierenden ETFs, also Fonds, die Erträge in regelmäßigem Turnus an die Investoren auszahlen bzw. die Erträge automatisch reinvestieren. Das individuelle Anlageziel entscheidet dabei über die Wahl der jeweiligen ETF-Variante.

Mit ausschüttenden ETFs lassen sich, insbesondere mit einem bereits vorhandenen Vermögen, regelmäßige Erträge in Form eines passiven Einkommens erzielen. Thesaurierende ETFs wiederum eignen sich für den langfristigen Vermögensaufbau. Angesichts unterschiedlicher Anlageziele sind bei Anbietern sowohl ausschüttende wie auch thesaurierende ETFs auf den gleichen Index erhältlich.

Im Zuge der Investmentsteuerreform 2018 wurde eine ähnliche Besteuerung für beide Ertragsvarianten festgelegt. Der Unterschied: Während ausschüttende ETFs sofort bei Ausschüttung besteuert werden, wird bei thesaurierenden ETFs zu Beginn eines Jahres ein Betrag auf Basis der Vorabpauschale vom Konto abgebucht. Lesen Sie hier mehr zum Thema Steuern und Aktien.

Gleichzeitig hoffen Sie auf eine Wertsteigerung des ETFs, in den Sie investieren. Neben den Erträgen, die Ihnen entweder ausgezahlt oder für Sie wieder investiert werden, bauen Sie durch den Kursgewinn bzw. Kurszuwachs des ETFs Ihr Vermögen auf.

Sparplanfähigkeit von DAX ETFs

Mit einer Investition in einen ETF profitieren Sie als Anleger in der Regel von einem langfristigen Wertzuwachs. Dabei können Sie an einem Index partizipieren, ohne selbstständig Anpassungen vorzunehmen. Sie müssen also nicht aktiv mit Wertpapieren einzelner Aktiengesellschaften handeln.

Vollständig passiv wird die Anlage, wenn Sie Geld über einen ETF-Sparplan anlegen. So können Sie langfristig und ohne Aufwand Vermögen aufbauen können. Sparpläne können bei den meisten Anbietern bereits ab monatlich 50 Euro, in manchen Fällen bereits ab 25 Euro eingerichtet werden – ideal für Anleger, die regelmäßig nur einen kleinen Betrag zur Verfügung haben.

In Kombination mit einem günstigen Wertpapierdepot sowie ETFs, die bei kooperierenden Brokern kostenfrei bespart werden können, halten Sie die Gesamtkosten gering. Möglich ist ein DAX bzw. ETF-Sparplan etwa bei onvista, Consorsbank, LYNX, flatex oder DKB. DEGIRO hingegen bietet keine automatisierten Sparpläne an, trumpft dafür mit den günstigsten Konditionen auf.

Beim Vermögensaufbau mittels ETF-Sparplan zahlt sich ein langer Atem aus. Bei konstanter monatlicher Sparrate profitieren Sie vom sogenannten Cost-Average- oder auch Durchschnittskosteneffekt – bei niedrigem Kurs werden mehr Anteile gekauft, bei hohem Kurs entsprechend weniger Anteile. Langfristig nimmt die Stückzahl im Depot aber kontinuierlich zu.

Wenn Sie die günstigsten Konditionen suchen, empfehlen wir den Broker DEGIRO.

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DIE TOP 5 DEPOTS FÜR DAX ETFS

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Sie riskieren Ihr Kapital

Verlauf des DAX in den vergangenen Jahren

Das vergangene Jahr war, selbst unter Einbeziehung der vorherigen Negativentwicklung 2018, ein gutes Jahr für DAX-Anleger. 2019 legte der deutsche Aktienindex um 25,5% zu und ließ sich in seiner Entwicklung auch nicht von negativen Einflüssen wie der Konjunkturlage, dem Handelsstreit zwischen den USA und China oder dem Chaos um den „Brexit“ beeindrucken.

Der DAX beendete das Jahr 2019 mit starken 13.249 Punkten.

Statistik zu den Tops und Flops des DAX von 2007 bis 2019

Nach dem Crash 2008 musste sich der DAX erstmal erholen, ist seitdem aber auf einem guten Weg. | Quelle: de.statista.com

Das Jahr 2020 und Prognose: Wird es eine gute DAX-Zukunft?

Der Start ins neue Jahrzehnt 2020 verlief für den DAX ebenfalls erfolgreich. Bis Mitte/Ende Februar 2020 hatte der DAX nahezu durchgängig über 13.000 Punkte. Die nachfolgenden Wochen und Monate wurden jedoch dann vom Coronavirus überschattet, welches großen Einfluss auf die weltweite Wirtschaft nahm und noch immer nimmt. Die Wachstumsprognosen brachen ein und auch der DAX stürzte zeitweise auf 8.255 Punkte (Tagestief vom 16.03.2020) und damit auf den tiefsten Stand der letzten sechseinhalb Jahre ab.

Eine Prognose für den Rest des Jahres gestaltet sich angesichts der derzeitigen Lage schwierig. Fakt ist: Seit dem Einbruch hat der deutsche Leitindex bis Ende April um mehr als 30 Prozent zugelegt und es entsteht der Eindruck, die Börse sei über den Berg.

Fakt ist aber auch: Die Erholung an der Börse ging schneller als die Erholung der Wirtschaft selbst, die angesichts mehrerer Billionen umfassenden Hilfspakete von Notenbanken und Regierung erst einmal wieder anlaufen muss.

Für Sie als Anleger bedeutet dies, dass Sie sich noch etwas länger auf Aufs und Abs einstellen müssen. Positiv ist: Den Tiefstand im März wird die Börse im Rahmen der Coronakrise wahrscheinlich nicht mehr erreichen – vorausgesetzt, die für den Herbst 2020 prognostizierte zweite Welle der Pandemie bleibt aus.

Top 5 ETF

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DAX ETFs kaufen: SWOT-Analyse

Bevor Sie in einen DAX ETF investieren, ist es unabdingbar, sich über die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken einer Anlage in den Index über ETFs im Klaren zu sein. Nur so können Sie als Anleger entscheiden, ob sich eine Investition lohnt.

Stärken: Standortvorteil Deutschland

Wenn Sie in einen DAX ETF investieren, setzen Sie auf die besten Pferde der deutschen Wirtschaft: Denn im Index versammeln sich die 30 börsenstärksten deutschen Unternehmen. International erfolgreiche Big Player, aber auch wichtige bundesweit agierende Unternehmen sind die Treiber des Erfolgs, wie zum Beispiel

  • Fresenius
  • Siemens
  • SAP
  • Bayer
  • Adidas
  • Daimler
  • Volkswagen
  • Deutsche Telekom
  • Deutsche Post

International muss sich der Index keinesfalls verstecken. So zeigte der Weltaktienindex MSCI World zwischen den Jahren 2008 und 2015 einen Zuwachs von 55 Prozent, während der deutsche Aktienindex im gleichen Zeitraum seinen Wert mit einem Zuwachs von 93 Prozent nahezu verdoppelte.

Das ist kein Zufall, denn der DAX hat einen Standortvorteil: Im Hinblick auf das Bruttoinlandsprodukt ist die Bundesrepublik Deutschland die größte Volkswirtschaft in Europa und rangiert auch weltweit auf den vordersten Rängen. Mehrere Indizes unabhängiger Bewertungsinstitute bescheinigen der Bundesrepublik eine hohe Qualität des Standorts sowie internationale Wettbewerbsfähigkeit. Eine Investition in einen DAX ETF bedeutet, dass Sie von dieser Stärke mit profitieren.

Schwächen: Vom globalen Markt abhängig

Als international agierende Konzerne leiden auch die DAX-Unternehmen Deutschlands unter weltumspannenden Phänomenen wie etwa dem Handelskonflikt zwischen China und den USA. Auch generelle globale Unsicherheit sowie der zuletzt angeschlagene Automobilsektor, der unter anderem durch VW und Daimler im DAX vertreten ist, wirken sich aus.

Ein Großteil der DAX-Unternehmen ist stark von der Nachfrage aus dem Ausland abhängig und benötigt jederzeit freien Zugang zu ausländischen Märkten. Schwächelnde Konjunktur in den Nachbarländern, aggressive Außenpolitik sowie innereuropäische Konflikte wie der „Brexit“ zeigen die Grenzen der deutschen Exportschlager auf.

In Deutschland wird Industrie großgeschrieben, wirft sie doch hohe Gewinne ab, zahlt gute Löhne und produziert global begehrte Güter. Problematisch ist jedoch unter anderem, dass zahlreiche deutsche Unternehmen damit in internationaler direkter Konkurrenz stehen. Zudem sind erste Tendenzen einer Überfüllung des Marktes erkennbar. So gibt es etwa zu viele Autos gegenüber einer zahlungskräftigen Nachfrage.

Auch im Bereich der Investitionsgüter, einer weiteren Stärke der deutschen Wirtschaft, ist ein Rückgang erkennbar. In Ländern wie den USA oder China erlebt das Wachstum einen Rückgang – die Nachfrage nach ausländischen Gütern sinkt. Darüber hinaus regionalisieren sich Wertschöpfungsketten. Ausländische Unternehmen greifen vermehrt auf Heimat- oder heimatnahe Märkte zurück.

Wenn Sie in den DAX investieren, heißt das also keineswegs, dass Sie nur auf Deutschlands zukünftige Wirtschaftsbedingungen setzen. Eine Reihe weiterer, internationaler Gründe sorgen für Erfolg oder Misserfolg der DAX-Konzerne.

Chancen: Investition in Zukunftsbranchen

Die Schwächen werfen jedoch auch Chancen auf. Der kriselnde Automarkt führt zu einer verstärkten Investition in erneuerbare Energien und umweltschonendere Kraftfahrtzeuge, weswegen deutsche Unternehmen wie Vestas (Windkraft) an der Börse gewinnen können. Schließlich wird schon heute 33 % des Stroms in Deutschland durch erneuerbare Energie gespeist. Eine Anlage in Energie-Aktien kann sich also lohnen, was wiederum dem DAX zugute kommt.

Eine Chance, die sich bei einer Investition in den DAX ETF gegenüber Einzelaktien ergibt, ist, dass sich Ihre Anlage immer wieder selbst stabilisiert und erneuert. Ist ein Unternehmen nicht mehr so erfolgreich, tritt ein anderes, aufstrebendes Unternehmen an seine Stelle. Sie investieren also automatisch in Aktien der Zukunft.

Das gilt nicht nur für Energie-Aktien, sondern auch ganz andere Bereiche. So ersetzte Ende 2019 das Triebwerk herstellende Unternehmen MTU den jüngst etwas absteigenden Stahlkonzern thyssenkrupp. Der Wert Ihrer Anlage blieb trotz des Abschneidens von thyssenkrupp unberührt.

Risiken: Schmaler Index

Der angesprochene Handelskonflikt zwischen den USA und China spitzt sich immer weiter zu. Die von US-Präsident Donald Trump angedrohten Zölle gegen Autoeinfuhren würden die deutschen Produzenten deutlich spüren.

Neben der Zugänglichkeit der Märkte sind deutsche Wirtschaftsunternehmen auch von der Gesetzeslage im Ausland abhängig. China wie auch andere Industriestaaten haben eine schrittweise Abschaffung von Verbrennungsmotoren beschlossen – ein großes Risiko für die deutsche Automobilindustrie. Da diese einen gewissen Teil des DAX ausmachen, würden die beschriebenen Szenarien den Index im Gesamten beeinflussen.

Die schmale Zusammensetzung des DAX verursacht einen weiteren Risikofaktor und höhere Volatilität der ETFs. Mit nur 30 Unternehmen ist der Index relativ klein. Der Erfolg verteilt sich also im Gegensatz zu deutlich größeren Indizes wie dem MSCI World auf deutlich weniger Schultern. Eine Krise in den westlichen Industriestaaten, Europa oder allein auf Deutschland konzentriert würde sich bei DAX ETFs also deutlich stärker bemerkbar machen als bei global diversifizierten ETFs.

Aktuell äußern Experten außerdem die Sorge, dass durch die nach Corona geschnürten Konjunkturpakete so viel „billiges“ Geld in den Markt kommt, dass dieses verpufft und es somit zu einen hohen Schuldenstand, steigender Arbeitslosigkeit, einem Nachfrageeinbruch und letztlich zur Rezession kommt.

Ergebnisse der SWOT-Analyse zu den DAX ETFs

Es ist wichtig, die Schwächen und Risiken im Falle eines Investitionsvorhabens zu kennen. Grundsätzlich gilt es als Anleger in einen ETF auf den DAX, die langfristigen Ziele im Auge zu behalten. Ein eventueller Umbruch innerhalb der Unternehmen und der deutschen Wirtschaft wird sich auch an der Börse und somit dem DAX widerspiegeln.

Die durch Corona bedingten Entwicklungen zeigten jedoch, dass sich Deutschlands größte Unternehmen auf Unterstützung vonseiten der Politik verlassen können. Mit Konjunkturpaketen versucht diese, die Auswirkungen internationaler Konflikte zumindest weitestgehend aufzufangen und den Markt zu stützen. Die DAX-Unternehmen profitieren davon. Deshalb sind die Hoffnungen durchaus begründet, dass die Entwicklung weiterhin in Richtung Normalität zeigt und die DAX-Konzerne zeitnah zu altem Kursniveau zurückkehren.

Alternativen zu den DAX ETFs

Um in den deutschen Aktienmarkt zu investieren, stehen Ihnen neben den genannten ETFs noch weitere Möglichkeiten zur Verfügung. Die Variante, Einzelaktien wie beispielsweise die Deutsche Post Aktie aus dem DAX ins Portfolio mit aufzunehmen, wird an dieser Stelle jedoch nicht betrachtet.

Alternativen zum DAX ETF in Deutschland

Neben den bisher genannten ETFs auf den deutschen Aktienindex steht Ihnen noch eine Vielzahl weiterer ETFs unterschiedlicher Anbieter zur Verfügung.

ComStage F.A.Z. Index UCITS ETF

(WKN: ETF006 / ISIN: LU0650624025)

Der ComStage F.A.Z. Index UCITS ETF bildet die 100 größten deutschen Aktiengesellschaften vollständig ab. Mit einer Fondgröße von 71 Millionen Euro ist der ETF vergleichsweise klein. Die TER liegt bei 0,15% p.a. Der ausschüttende ETF hat sein Fondsdomizil in Luxemburg.

MDAX und SDAX

Alternativ können Anleger auch in den MDAX (oder auch Mid-Cap-DAX) investieren. Als einer der besten deutschen ETFs umfasst er die 60 größten Unternehmen, die hinsichtlich ihrer Marktkapitalisierung auf die DAX 30 Unternehmen folgen. Darunter finden sich unter anderem Unternehmen wie Fraport, Hugo Boss, Puma und Zalando.

Ebenso wie der MDAX dem DAX 30 folgt, folgt der SDAX (oder auch Small-Cap-DAX) dem MDAX. Genauer gesagt beinhaltet der SDAX 70 kleinere Unternehmen, die hinsichtlich Handelsvolumen und Marktkapitalisierung auf die 60 Unternehmen des MDAX folgen.

DivDax

Eine weitere spannende Alternative ist der sogenannte DivDax, der die dividenstärkere Hälte des DAX beinhaltet. Bekannte Vertreter wie der iShares DivDAX UCITS ETF (DE) können als ausschüttende Variante etwa im Rahmen einer Dividendenstrategie, bei der Sie sich auf dividendenstarke ETFs konzentrieren, herangezogen werden. In unserem Artikel über die besten Dividenden ETFs gehen wir auf dieses Thema ein.

TecDax

Der TecDAX bildet speziell die 30 größten Technologieunternehmen innerhalb der gesamten DAX-Familie ab und ist demnach eine spannende Alternative für Anleger, mit Fokus auf den Technologiesektor.

DAX-ETF-Alternativen im Ausland

Manchmal lohnt sich der Blick über den Tellerrand. Auch außerhalb Deutschlands bieten sich zahlreiche attraktive Investitionsmöglichkeiten.

MSCI World All Countries

Der MSCI All Country World Index (MSCI ACWI) bildet als internationaler Aktienindex die Performance der stärksten Unternehmen aus 23 Industrieländern sowie 26 Schwellenländern ab. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus zwei Investitionszielen: Mehr darüber lesen Sie in unserem Beitrag über die besten MSCI World ETFs (MSCI World ist ein weltweiter Index für Industrieländer) und in unserem Artikel zum MSCI Emerging Markets (dem weltweiten Index für die Schwellenländer).

Eine Investitionsmöglichkeit bietet etwa der iShares MSCI ACWI UCITS ETF (Acc) (WKN: A1JMDF / ISIN IE00B6R52259) mit einem Fondsvolumen von 856 Millionen Euro. Dieser ETF ist thesaurierend und in Irland ansässig – mit einem TER von 0,60% p.a. allerdings auch relativ kostenintensiv. Für alle Anleger, die sich noch breiter und diversifizierter aufstellen möchten, bieten ETFs auf den MSCI All Country World eine spannende Alternative.

Rohstoff-, Öl- oder Gold-ETF

Auch im Bereich Rohstoff-ETFs finden sich spannende Investitionsmöglichkeiten für Anleger. Vielen ist nicht bekannt, dass sie mittels ETFs die Möglichkeit haben, in den Rohstoffmarkt hinsichtlich Öl (Öl-ETFs) oder Gold (Gold-ETFs), zu investieren.

In Deutschland kann man Gold als sogenannte Exchange Traded Commodities (ETC) erwerben. Eine Möglichkeit ist etwa der iShares Physical Gold ETC mit einer Fondsgröße von rund 11,5 Mrd. Euro und einem TER von 0,19% p.a.

ETF-Depot verwalten lassen

Mit ETFs können Anleger gezielt auf einzelne Trends setzen, sei es die Biotechnologie, die Wasserstoffwirtschaft, eine einzelnes Land wie China oder eine Ländergruppe wie die Schwellenländer. Die Grundlage des Vermögens sollte aber immer ein breit gestreutes Depot sein, zu dem Aktien aller wichtigen Weltregionen und Branchen gehören.

Ein solches Depot lässt sich einfach zusammenstellen, indem man ein ETF auf den oben beschriebenen MSCI ACWI kauft. Deutlich einfacher – und oft auch besser – ist es, die ETFs von einem Algorithmus auswählen zu lassen.

Oskar ETF Erfahrungen

Für unterschiedliche Risikotypen bietet Oskar verschiedene Depotmodelle

Ein solcher „Robo Advisor“ ist kein Hexenwerk. Er sucht ETFs, die preisgünstig sind, sich gut entwickelt haben und außerdem eine möglichst breite Streuung bieten. Wird der Anteil einer Gruppe, beispielsweise US-Aktien, zu groß, weil deren Wert sehr stark gestiegen ist, wird automatisch nachgesteuert und der Anteil reduziert.

Je nach Risikoneigung wird auch in Anleihen und in Gold investiert. Bei Oskar liegt der Aktienanteil zwischen 90 und 50 Prozent. Das übrige Geld fließt in festverzinsliche Wertpapiere sowie in den Inflationsschutz, der wiederum zur Hälfe aus Gold und zur anderen Hälfte aus inflationsgeschützen Anleihen besteht.

Weil bei dieser automatisierten Vermögensverwaltung nur EF mit niedrigen Gebühren gewählt werden, liegen die Gesamtkosten nur geringfügig über einem selbst zusammengestellten ETF-Depot. Natürlich spricht nichts dagegen, daneben noch auf einzelne Aktien oder einzelne Märkte zu setzten. Wer selbst verwaltetes Depot und Robo Advisor unter einem Dach haben will, findet ein entsprechendes Angebot bei der comdirect bank, die neben dem klassischen Depot noch das automatisierte cominvest depot bietet. Wer beide Depots trennen will oder nur einen Robo Advisor will, findet ein gutes Angebot bei Oskar.

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CFDs auf den DAX und andere Indizes

Zum Investieren sind ETFs nahezu unschlagbar. Aber gerade ein automatisiertes ETF-Depot wie Oskar (siehe oben) bietet wenig Trading-Spaß. Natürlich lässt es sich um einzelne Aktien und ETFs ergänzen. Allerdings sollten Anleger klar zwischen Geldanlage und Trading unterscheiden. Bei der kurzfristigen Spekulation auf steigende und fallenden Kurse verlieren die meisten Trader nämlich Geld.

Es ist daher wichtig, für das Trading ein eigenes Konto zu verwenden. Damit vermeidet man, dass Verluste beim Spekulieren mit eigentlich für die langfristige Anlage vorgesehenen Geldern ausgeglichen werden. Solche unüberlegten Aktionen führen nämlich meistens nur zu noch mehr Verlusten. Wer traden will, sollte das überlegt und planvoll tun. 

eToro Screenshot

Als Basiswert für CFDs können einzelne Aktien oder auch Aktienindizes dienen.

Außerdem gibt es für kurzfristiges Trading bessere Angebote als ETFs. Oft ist nämlich der Kauf eines CFDs günstiger, schneller und bietet außerdem einen Hebel. Die Abkürzung CFD steht für Contract for Difference, also Differenzkontrakt. Dabei wird eine Aktie, ein ETF, ein Rohstoff oder ein Währungspaar nicht direkt gekauft, sondern nur ein Derivat darauf.

Weil das direkt mit dem Broker gehandelt wird, ist der Kauf und Verkauf sehr viel schneller abgewickelt als der eines ETFs über die Börse. Außerdem fallen keine Kaufgebühren an, der Broker finanziert sich überwiegend dadurch, dass er die Kontrakte etwas teurer verkauft als er sie zum gleichen Zeitpunkt zurückkaufen würde (Spread).

Zwei weitere Vorteile sind für Trader aber noch wichtiger. So lässt sich mit CFDs problemlos auf fallende Kurse setzen. Außerdem muss immer nur ein Teil des Wertes einer Position einbezahlt werden. Der beliebte Broker eToro verlangt bei großen Indizes wie dem DAX nur die Einlage von 5,0 Prozent des Wertes. Wer eine Position auf den DAX (long oder short) im Wert von 1.000,- Euro eröffnet, muss also nur 50,- Euro hinterlegen. Wegen des Hebels verlangen die Broker eine Übernacht-Gebühr, wenn die CFDs nicht am selbsten Tag wieder verkauft werden. Diese Kosten sind aber niedrig, bei eToro würden für ein ganzes Jahr Übernacht-Gebühren in Höhe von 2,8 Prozent anfallen (Stand: 07/2020).

Auch einige Aktienbroker wie flatex, die Consorsbank oder S Broker bieten CFDs an. Spezialisierte Anbieter wie eToro bieten aber mehr Auswahl, bessere Konditionen und sorgen für eine klare Trennung.

Expertentipp
Tipp: Investieren Sie langfristig in ETFs oder mit Hilfe eines Robo Advisors. Zahlen Sie dort regelmäßig Geld ein. Wenn Sie den Spaß am Traden vermissen, eröffnen Sie mit etwas weniger Geld noch ein CFD-Konto.
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Fragen und Antworten zu DAX-ETFs

Was ist der beste DAX ETF? 

Weil die Wertentwicklung der DAX ETFs nahezu gleich ist, sollten die Kosten im Vordergrund stehen und der ETF sollte physisch replizierend sein. Drei gute DAX-ETF stellen wir im Kapitel Die 3 besten DAX ETFs vor. 

Sind DAX ETFs besser als deutsche Einzelaktien?

Während das Risiko im Falle von deutschen Einzelaktion durch ausreichende Streuung minimiert werden kann, lässt sich mit einem ETF bequem eine breite Diversifikation zwischen den DAX-Unternehmen erzielen. 

Wann soll ich DAX ETFs kaufen? 

Alle Untersuchungen zeigen, dass es nahezu unmöglich ist, den perfekten Einstiegszeitpunkt vorher zu bestimmen. Eine gute Alternative ist daher ein ETF-Sparplan, bei dem regelmäßig Geld eingezahlt wird. 

Welche DAX ETFs gibt es? 

Zu unterscheiden sind ausschüttende und thesaurierende DAX-ETFs. Im ersten Fall wird die Dividende direkt an den Kunden gezahlt, im zweiten reinvestiert. Außerdem müssen ETFs, die die im DAX enthaltenen Aktien tatsächlich kaufen ("physisch replizierend") von jenen unterschieden werden, die den DAX synthetisch abbilden. 

Wie ist die Wertentwicklung der DAX ETFs?

Der DAX hat von seinem Start im Jahr 1988 bis Mitte 2020 pro Jahr durchschnittlich rund 8 Prozent gestiegen. Davon entfällt etwas mehr als die Hälfe auf Kursgewinne, der Rest auf (reinvestierte) Dividenden.   

Fazit und Ausblick

ETFs bieten für Anleger eine spannende Möglichkeit, passiv und langfristig zu investieren. Dazu gehören auch ETFs auf den größten deutschen Aktienindex DAX. Anleger beteiligen sich damit an der Börsenentwicklung der 30 größten deutschen Unternehmen.

Wenn Sie bereits über ein Vermögen verfügen oder eine Dividendenstrategie verfolgen, eignen sich die sogenannten ausschüttenden ETFs. Auf einen langfristigen Vermögensaufbau zielen die sogenannten thesaurierenden ETFs ab, die erwirtschafteten Erträge wieder in den Fonds reinvestieren. Beide ETF-Varianten können bei vielen Brokern im Rahmen von bequemen Sparplänen bereits zu kleinen Beträgen ab 50 oder gar 25 Euro bespart werden.