Aktiendepots für Anfänger / Einsteiger (2020)

Aktiendepot für Anfänger

Das Wichtigste in Kürze

Warum benötigen Einsteiger einen besonderen Broker?

Wenn Sie gerade erst mit dem Aktienhandel beginnen, benötigen Sie aus verschiedenen Gründen einen Broker, der gut für Anfänger geeignet ist. Zuallererst müssen sie vor zu viel Risiko geschützt werden, damit sie nicht unnötig Geld verlieren. Einsteiger handeln deswegen teilweise auch mit anderen Produkten als Trader oder fortgeschrittene Anleger und verringern so das Risiko. Das Handelsangebot sollte also einsteigerfreundlich sein.

Zum anderen sind viele Einsteiger mit deutlich weniger Kapital ausgestattet als erfahrene Anleger. Sei es, weil sie die höhere Investitionssumme erst noch ansparen müssen, oder weil sie ihr Vermögen nur vorsichtig in Aktien und Fonds umschichten möchten. Es ist ein großer Unterschied, ob ein Anleger einen drei- oder vierstelligen Betrag oder einen fünfstelligen Betrag je Einzelposition investieren kann. Auch diesen Umstand muss ein Einsteiger-Depot mit erschwinglichen Mindestprovisionen und geringen Mindestvolumen Rechnung tragen.

Außerdem ist die Komplexität der Geldanlage bereits theoretisch sehr herausfordernd. Ein geeigneter Broker für Einsteiger sollte deswegen die Umsetzung gerade für Anfänger so leicht wie möglich machen.

Die Testsieger in Kürze

Die Consorsbank ist in allen Kriterien, die für Anfänger eine besondere Rolle spielen, gut oder sogar Spitzenreiter. Deswegen ist die Consorsbank allgemein als bester Broker für Anfänger zu empfehlen.

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In der Kategorie „Weiterbildungsmöglichkeiten“ schlägt onvista die Consorsbank allerdings noch deutlich. Kein Wunder, immerhin war onvista ursprünglich ein Finanzportal, bevor das Depot hinzukam. Auch das kostenfreie Musterdepot von onvista gefällt uns gut an dem Broker.

Bei den Kosten gewinnen Trade Republic und Smartbroker. Je nachdem, welche Art von Wertpapier Sie handeln möchten, hat einer der beiden Anbieter die Nase vorn. Trade Republic bietet günstigeren Aktienhandel, bei Smartbroker handeln Sie ETFs schon ab 0 Euro.

Beide sind zudem sehr benutzerfreundlich und deswegen für Einsteiger gut geeignet, sodass sie auch in der Kategorie Benutzerfreundlichkeit auf den vorderen Plätzen landet. Hier geht die Consorsbank einen etwas anderen Weg und bietet jeweils Handelsplattformen für Einsteiger und Trader an. Das hat Vorteile für alle ambitionierten Anfänger, die sich weiterentwickeln möchten, ohne dazu den Broker zu wechseln.

Ein weiterer Vorteil der Consorsbank ist, dass sie den Handel mit Wikifolio-Zertifikaten erlaubt. Für alle, die sich nicht extra bei spezialisierten Social Trading-Anbietern wie eToro anmelden möchten, ist das eine Alternative.

Diese 5 Eigenschaften muss ein Broker für Einsteiger haben

Wir haben die fünf wichtigsten Eigenschaften zusammengestellt, die Sie als Einsteiger bei einem Aktiendepot besonders interessieren sollten.

1. Weiterbildungsmöglichkeit mit hilfreichen Inhalten

Wer als Einsteiger mit dem Aktienhandel beginnt, weiß oft nicht, welche Informationen ihm beim Handeln helfen könnten. Deswegen ist es sehr sinnvoll, wenn ein Broker für Anfänger seiner Zielgruppe mit Weiterbildungsmöglichkeiten hilft. Sehr beliebt sind Webinare, bei denen Einsteigerthemen besprochen werden. Der Kunde meldet sich im Vorfeld dafür an und kann dann bei einem Online-Vortrag von Experten lernen.

YouTube-Channel der Consorsbank

Der YouTube-Channel der Consorsbank bietet Webinare und Marktübersichten. (Quelle: Screenshot von Youtube)

Ein weiterer wichtiger Faktor sind auch die Informationen, die der Broker für die Wertpapiere zur Verfügung stellt. Wenn ein Einsteiger bei seinem Broker über die gesetzliche Pflicht hinaus keine wesentlichen Informationen findet, denkt er möglicherweise, dass er alle notwendigen Fakten kennt. Vielleicht weiß er auch nicht, wo er mehr erfahren kann.

Deswegen sind Datenbanken sehr sinnvoll, in denen mehr Informationen zu den jeweiligen Wertpapieren vorhanden sind. Diese sollten leicht zugänglich sind. So ist es wahrscheinlicher, dass sich auch Anfänger mit den Informationen beschäftigen, die sie sonst möglicherweise nicht in Betracht gezogen hätten.

Ein weiterer Faktor, der nicht nur Online Broker für Anfänger betrifft, sind Informationen zu aktuellen Ereignissen. So sollten Anleger Nachrichten aus seriösen Quellen im Zusammenhang mit einer Aktie direkt finden. Analysen über das Tagesgeschehen helfen zudem dabei, interessante Investitionsmöglichkeiten aufzuspüren oder zu lernen, worauf ein Anleger achten muss.

Einsteiger können sehr viel dazu lernen, wenn sie die Meinungen von erfahrenen Analysten nachvollziehen können. So werden auch komplexe Analysen von Aktien für Anfänger mit der Zeit immer verständlicher. Entsprechend wichtig für die Lernkurve bei Einsteigern sind Marktausblicke und Prognosen.

Ein guter Broker für Einsteiger mit vielen weiterführenden Informationen ist onvista.

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2. Ein günstiges Depot ist bei geringem Handelsvolumen wichtig

Wenn Sie Anfänger sind, starten Sie vermutlich nicht mit einem großen Handelsvolumen, um nicht zu viel Geld aufs Spiel zu setzen (siehe hierzu auch unseren Ratgeber: Wie viele Aktien kaufen? Wie viel Startkapital wird benötigt?). Vorsicht zu Beginn ist sehr sinnvoll, hat jedoch auch einen entscheidenden Nachteil: Die meisten Online Broker sind im Verhältnis gesehen günstiger, wenn Anleger höhere Volumen handeln. Das bedeutet für Anfänger, dass ihre Kosten unverhältnismäßig hoch sein können:

Investiert der Anleger beispielsweise 1.000 Euro in eine Aktie und zahlt dafür 10 Euro Mindestprovision, machen die Gebühren bereits ein Prozent aus. Investiert der Anleger hingegen 5.000 Euro und zahlt dafür 15 Euro Ordergebühren, ist das Verhältnis der Kosten mit 0,3 Prozent deutlich geringer.

Investitionssumme (rechts) / Transaktionsgebühr (unten)500€1.000€5.000€10.000€
5€1,0%0,5%0,10%0,05%
8€1,6%0,8%0,16%0,08%
12€2,4%1,2%0,24%0,12%
15€3,0%1,5%0,30%0,15%
20€4,0%2,0%0,40%0,20%

Auswirkung von Handelsvolumen und Transaktionsgebühr auf das Verhältnis von Kosten zu Investitionssumme.

Der Online Aktienhandel für Einsteiger sollte also besonders in Bezug auf die Mindestprovision besonders günstig sein. Dann wird nur ein kleiner Teil des Investments durch die Kosten aufgezehrt und es ist leichter, eine gute Rendite zu erzielen. Das führt zugleich dazu, dass der beste Online Broker für Anfänger oft auch ein günstiges Depot für Kleinanleger bietet.

Ein Online Broker für Einsteiger sollte zudem kein Depotführungsentgelt erheben, damit die Kosten des Depots günstig sind. Anleger fühlen sich schnell dazu verpflichtet, regelmäßig mit Aktien zu handeln, wenn die Gebührenbefreiung an Aktivität geknüpft ist, deswegen sind solche Kostenmodelle besonders problematisch.

Einige der günstigsten Broker finden Sie hier:

Top 5 Aktien Depots

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
Kosten pro Order
1,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu Trade Republic
3
degiro
Kosten pro Order
2,00 € + 0,018%
Kosten gesamt*
26,16 €
Testberichtzu DEGIRO
4
Kosten pro Order
3,95 €
Kosten gesamt*
47,40 €
Testberichtzu Consorsbank
5
Kosten pro Order
3,90 €
Kosten gesamt*
46,80 €
Testberichtzu Comdirect
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Beste Aktiendepots für Anfänger

3. Ein Broker für Anfänger ist benutzerfreundlich

Ein Online Broker für Einsteiger ist nur dann auf die Zielgruppe zugeschnitten, wenn Anfänger dort so unkompliziert wie möglich handeln können. Gerade bei Online Brokerage-Angeboten, die ursprünglich von Filialbanken entwickelt wurden, ist dies jedoch oft nicht der Fall. Komplizierte Menüstrukturen, unübersichtliche Ordereingabe: Dadurch werden die ersten Schritte im Aktien Depot für Einsteiger unnötig kompliziert und es gibt viele Fehlerquellen.

Jüngere Broker, die bewusst Anfänger ansprechen, lösen dieses Problem oft deutlich besser und erklären beispielsweise auch innerhalb der Handelsplattform, welche Funktionen Anleger nutzen können. So wissen auch Einsteiger, wie sie eine Order durchführen. Optimal ist, wenn ein Broker die Handelsplattform nicht nur mit dem Handbuch erklärt, sondern Anfänger mit Video-Tutorials an die Hand nimmt und ihnen die grundlegenden Funktionen erklärt.

Viele Anbieter stehen vor der Herausforderung, dass sie nicht nur der beste Broker für Einsteiger sein wollen, sondern sich an aktivere Anleger mit hohem Volumen richten. Diese wollen jedoch viele Zusatzfunktionen nutzen. Deswegen kann es sehr sinnvoll sein, wenn ein Broker unterschiedliche Handelsplattformen für die verschiedenen Zwecke anbietet und so beide Zielgruppen abholt.

Ein Broker, der den Spagat zwischen Angeboten für anspruchsvolle Händler und Einsteiger-Depot gut bewältigt, ist die Consorsbank.

Unkomplizierte Handelsplattformen bieten Smartbroker und Trade Republic.

4. Handelsangebot sollte für Einsteiger optimal sein

Viele Einsteiger trauen sich nur langsam, das Risiko in ihrem Portfolio zu erhöhen. Das bedeutet, dass das beste Depot für Anfänger nicht unbedingt Aktien aus Schwellenländern bieten muss oder dort komplizierte Finanzprodukte handelbar sind. Eine Alternative für viele risikobewusste Anleger sind neben den großen Aktiengesellschaften auch ETFs, über die Anleger einen gesamten Index abdecken können.

Welches Aktiendepot für Anfänger optimal geeignet ist, hängt zwar auch von den individuellen Plänen ab. Häufig profitieren Einsteiger jedoch vor allem von einer großen Auswahl an Sparplänen im ETF- und Aktienbereich. Auf diese Weise können sie schrittweise Geld investieren und ihr Risiko so auch bei geringem Budget immer weiter steigern.

Während ETF-Sparpläne auch in größerer Auswahl bei vielen Brokern zum Standard gehören, ist dies bei Aktien weitaus seltener der Fall. Broker mit einem guten Angebot in diesem Bereich erreichen allerdings durchaus eine dreistellige Anzahl an sparplanfähigen Aktien.

Consorsbank ETF-Angebot - Aktiendepots für Anfänger

ETF-Angebot der Consorsbank. (Quelle: Screenshot von Consorsbank)

Wenn Sie sich für Sparpläne interessieren, müssen Sie beachten, dass diese auch Bruchstücke erlauben. Ist dies nicht der Fall, bleiben teureren Aktien wie Alphabet und Co. weiterhin unerschwinglich. Die Ratenhöhe ähnelt dann oft eher einem Einzelinvestment eines Kleinanlegers.

Auch das Angebot an ETF-Sparplänen ist für viele Einsteiger von besonderer Bedeutung bei der Wahl eines Brokers. Gerade für eine langfristige Investmentstrategie sind sie gut geeignet.

Auf der anderen Seite muss ein Broker für Anfänger im Vergleich mit Anbietern für Profis kein breites Angebot an Finanzderivaten oder strukturierten Finanzprodukten bieten. Die Auswahl an Optionen, Zertifikaten, Optionsscheinen oder sogar Futures können Einsteiger also zu Beginn getrost ignorieren.

S-Broker macht in dieser Kategorie kaum jemand etwas vor. Mit mehr als 1.790 Sparplänen auf Aktien, ETFs und Zertifikate ist die Sparkassen-Tochter unangefochtener Spitzenreiter bei der Auswahl. Doch ein großes Manko gibt es: Die rund 580 Aktiensparpläne erlauben keine Bruchstücke.

Anders ist dies bei der Conosorsbank. Hier können mehr als 400 Aktien-Sparpläne auch in Bruchteilen gehandelt werden.

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5. Social Trading als zweischneidiges Schwert

Bei der Suche nach dem besten Broker für Anfänger stoßen viele Interessierte im Internet früher oder später auf Social Trading, einem Anlagetrend der letzten Jahre. Das Prinzip: Das Angebot ist im Wesentlichen zweigeteilt. Es gibt ein Depot für Anfänger und eines für fortgeschrittene Anleger.

Die Einsteiger können die Depots und Investitionen von erfahrenen Anlegern automatisiert nachbilden und so von deren Wissen profitieren. Das Prinzip ist auch deswegen für Einsteiger sehr interessant, weil viele der erfolgreichen Anleger ihre Entscheidungen begründen und die Gedanken hinter der Anlagestrategie offenlegen. Auf diese Weise können Anfänger viel lernen.

Außerdem tauschen sich Anleger in Communitys miteinander aus und erhalten dort wertvolle Informationen von anderen. Fortgeschrittene wie Anfänger profitieren von anderen Perspektiven oder Hintergrundwissen in bestimmten Märkten, sodass der Wissensgewinn erheblich sein kann.

Social Trading ist allerdings nicht unumstritten und wird häufig mit gehebelten Finanzprodukten wie CFDs durchgeführt. Dadurch steigt das Risiko erheblich. Weil solche Finanzprodukte von der deutschen BaFin nicht zugelassen werden, müssen Anleger sich an ausländische Broker wenden.

Einige Broker in Deutschland bieten die Möglichkeit, Wikifolio-Zertifikate zu handeln. Wer auf einen deutschen Broker besteht, kann so trotzdem am Trend teilnehmen. Partner von Wikifolio sind beispielsweise die Consorsbank, flatex oder S-Broker.

Ein Beispiel für einen auf Social Trading spezialisierten Broker ist eToro, der in Zypern lizenziert ist. Dort ist inzwischen auch der ungehebelte Handel mit Aktien möglich. Bei eToro können Anfänger sich ein Portfolio aus unterschiedlichen Tradern zusammenstellen oder auch selbst handeln.

eToro Handelsplattform - Aktiendepots für Anfänger

Die Handelsplattform von eToro. (Quelle: Screenshot von eToro)

Auch wenn Social Trading-Anbieter häufig als klassische Broker für Einsteiger gelten, sollten Sie sich davon nicht in die Irre führen lassen: Auch bei der Auswahl der passenden Zertifikate oder Portfolios ist ein Mindestmaß an Hintergrundwissen erforderlich, um Erfolg und Risiko besser einschätzen zu können. Auch bei eToro sollten Einsteiger zudem darauf achten, ihr Risiko nicht durch Hebel zu erhöhen.

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Expertentipp

Einsteiger können das Risiko der verschiedenen Finanzprodukte und Assetklassen noch nicht einschätzen. Deswegen ist es wichtig, dass Einsteiger keinen Zugriff auf riskantere Handelsmöglichkeiten erhalten. Erst, wenn sie gelernt haben, das Risiko besser einzuschätzen, sollten Aktien-Anfänger darüber nachdenken, gehebelte Produkte zu handeln.

Aus Gründen des vorgeschriebenen Anlegerschutzes fragen die Broker bei der Anmeldung des Depots, welche Handelserfahrungen neue Kunden haben. Je nach der Einstufung von Erfahrung und Risikofreudigkeit schalten die Broker dann bestimmte Handelsmöglichkeiten frei. Deswegen sind bestimmte Finanzprodukte für Anfänger „gesperrt“. Tatsächlich reicht es jedoch aus, den Warnhinweis wegzuklicken, um doch Zugriff auf die riskanteren Produkte zu erhalten. Einsteiger sollten diesem Impuls aber widerstehen, bis sie mehr Erfahrung haben.

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FAQ

Welches Depot ist für Anfänger geeignet?

Anfänger sollten darauf achten, dass sie in ihrem Depot Aktien, ETFs und Fonds handeln können. Damit sind die wichtigsten Finanzprodukte abgedeckt, mit denen Anleger ihre ersten Schritte gehen sollten. Andere Finanzprodukte sind hingegen häufig gehebelt und dadurch noch zu riskant.

Absoluten Anfängern kann zudem ein Musterdepot dabei helfen, den Aktienhandel kennenzulernen und zu trainieren.

Welcher Broker ist der beste für Anfänger?

Anfänger sollten darauf achten, dass ihr Depot so kostengünstig wie möglich ist und eine gute Auswahl im Bereich Sparpläne und ETFs bieten. Außerdem empfinden viele Einsteiger es als sehr hilfreich, wenn möglichst viele aktuelle und hilfreiche Informationen und auch Weiterbildungsangebote durch den Broker angeboten werden. Unser Tipp für zukünftige Anleger ist die Consorsbank, weil sie in allen Bereichen punkten kann.

Was sind die wichtigsten Funktionen von Online-Brokern für Anfänger?

Online Broker für Anfänger sollten vor allem den Handel mit Aktien, ETFs und offenen Fonds ermöglichen. Darüber hinaus ist es oftmals sehr sinnvoll, wenn Anleger Investitionen auch über Sparpläne tätigen können. Ein Musterdepot oder eine Watchlist hilft allen Anlegern dabei, interessante Wertpapiere im Auge zu behalten, ohne in sie investieren zu müssen.

Was sind die 5 Punkte, auf die ich als Anfänger bei einem Broker achten muss?

  1. Seriosität und Vertrauenswürdigkeit des Anbieters.
  2. Kosten beim Handel: Da Anfänger oft nur geringe Volumen handeln, müssen sie oft überproportional hohe Transaktionskosten zahlen.
  3. Handelsangebot, das für Einsteiger geeignet ist. Reine Trading-Anbieter, die den Handel mit CFD oder Forex erlauben, sind nicht optimal. Besser sind Aktien, ETFs und Fonds.
  4. Eine einsteigerfreundliche Handelsplattform hilft Anfängern bei den ersten Aktienkäufen.
  5. Ein guter Broker für Anfänger versorgt seine Kunden optimal mit Hintergrundwissen und zusätzlichen Informationen wie Nachrichten, Analysen und Ratings.

Welches ist die beste Broker App für Anfänger?

Auf dem Markt gibt es einige gute Broker, die sich speziell an Einsteiger richten und ihre Dienste vor allem per App anbieten. Ein Nachteil ist, dass viele vor allem Trading anbieten und reine Börsen Apps selten sind. Beispiele für einsteigerfreundliche Apps mit Fokus auf Trading sind BUX und nextmarkets mit seinem curated Investment-Ansatz.

Eine empfehlenswerte App für Einsteiger aus der Aktienbroker-Branche ist die onvista-App, weil sie ein Musterdepot auch ohne Depoteröffnung anbietet. Reine Lern-Apps sind Planspiel Börse des Deutschen Sparkassenverlags, Best Brokers: Das Börsenspiel oder Simple Stock: Aktien und Börse lernen.

Welche Alternativen zur eigenständigen Anlage können Anfänger nutzen?

Wenn Sie sich die Aktienanlage als Anfänger (noch) nicht zutrauen, müssen Sie dennoch nicht jahrelang in Ihrem Musterdepot „üben“. Stattdessen können Sie externe Hilfe von Experten in Anspruch nehmen. Derzeit empfehlen sich dafür vor allem zwei Varianten: Honorarberater und Robo-Advisor.

1. Finanzberater unterstützen Einsteiger

Lange Zeit waren sie aus dem Alltag von Privatanlegern nicht wegzudenken. Sie arbeiteten in Banken und berieten Kunden bei der Geldanlage: Finanzberater. Das Online-Broker-Modell scheint heute völlig ohne sie auskommen. Kein Wunder, immerhin hatten viele Kunden das Gefühl, dass ihnen der Finanzberater bei der Hausbank vor allem Produkte nahelegte, die für ihn selbst besonders vorteilhaft waren.

Doch die erste Geldanlage ist kompliziert und immer mehr Finanzberater werben unabhängig und auf Honorarbasis um Kunden. Für Anfänger mit hoher Investitionssumme kann es sich lohnen, sich mit einem Berater auszutauschen, um so passende Wertpapiere und ihre Allokation festzulegen. Doch der windige Ruf haftet Finanzberater immer noch an. Anleger müssen darauf achten, seriöse Finanzberater zu beauftragen und unseriöse Anbieter zu meiden.

Persönliche Finanzberater - Aktiendepots für Anfänger

Wofür nehmen Deutsche die Hilfe von Finanzberatern in Anspruch? (Grafik: de.statista.com)

Anleger benötigen bei dieser Form der Unterstützung kein spezielles Aktien Depot für Anfänger. Im Gegenteil: Sie können andere Prioritäten setzen, wie dies in unserem großen Broker Vergleich der Fall ist. Eine Alternative zu Finanzberatern ist natürlich Social Trading. Anleger sollten dann jedoch in jedem Fall Grundkenntnisse über eine sinnvolle Risikostreuung besitzen, weil das die Trader nicht ausreichend für sie übernehmen können.

Top 5 Robo Advisor

1
Servicegebühr
0,80%
Fondskosten
0,15%
Sparplan
Ab 25€
Mindesteinlage
Ab 1.000€
Anlagestrategien
5
Testberichtzu Oskar
2
quirion-logo-184x44
Servicegebühr
0,00%
Fondskosten
0,22%
Sparplan
Ab 30€
Mindesteinlage
Ab 5.000€
Anlagestrategien
10
Testberichtzu Quirion
3
Weltsparen-logo-184x44
Servicegebühr
0,33%
Fondskosten
0,16%
Sparplan
Ab 50€
Mindesteinlage
Ab 500€
Anlagestrategien
4
Testberichtzu Weltsparen
4
Growney-logo-184x44
Servicegebühr
0,69%
Fondskosten
0,27%
Sparplan
Ab 1€
Mindesteinlage
Ab 0€
Anlagestrategien
5
Testberichtzu Growney
5
Servicegebühr
0,70%
Fondskosten
0,25%
Sparplan
Ab 50€
Mindesteinlage
Ab 2.500€
Anlagestrategien
5
Testberichtzu Fintego
Sie riskieren Ihr Kapital

2. Robo-Advisor legen automatisiert für Kunden an

Deutlich preisgünstiger ist die Anlage über sogenannte Robo-Advisor. Sie teilen Kunden nach ihrer Risikobereitschaft auf Musterportfolios auf. Weil sie diese Musterportfolios verwalten und nicht für jeden Kunden eine eigene Strategie erarbeiten, sind sie besonders günstig. Außerdem versuchen Robo-Advisor in vielen Fällen nicht, den Markt zu schlagen, sondern setzen mit ETFs auf das passive Investment. Das senkt die Kosten noch weiter.

Auch die Überwachung des Portfolios wird von den meisten Robo-Adivsorn übernommen. Droht das ursprünglich angestrebte Verhältnis der Assetklassen zu sehr abzuweichen, findet ein sogenanntes Rebalancing statt. Sinkt eine Assetklasse im Wert und somit die Gewichtung im Portfolio, wird sie nachgekauft. Einsteigern erscheint das oft nicht logisch, doch dieses Vorgehen hat einen entscheidenden Vorteil: Der Anleger kauft nach, wenn ein Wert besonders günstig ist und verkauft ihn, wenn er besonders teuer ist.

Ein Beispiel hierfür ist der Robo-Advisor Oskar: Er bietet fünf unterschiedliche Portfolios an, über die Kunden je nach Risikobereitschaft verteilt werden. Möglich ist ein Investment bereits ab einer monatlichen Sparrate von 25 Euro oder einem Einmalbetrag ab 1.000 Euro. Bei einem Investment unter 10.000 Euro werden dafür etwas mehr als 1,1 % fällig. Damit bieten Robo-Advisor natürlich gerade für Kleinanleger konkurrenzlos günstige Gebühren.

Jetzt den Oskar Robo-Advisor nutzen

Fazit

So finden Sie den besten Broker für Einsteiger

Bei der Frage, welches Depot für Einsteiger besonders gut geeignet ist, haben wir fünf Kriterien herausgearbeitet: Wissensvermittlung, Kosten für geringer Handelsvolumen, Einsteigerfreundlichkeit der Handelsplattform, Handelsangebot und Social Trading-Option. Auch Einsteiger sind so in der Lage, den für sie besten Online Broker zu wählen. Wer sich die eigenständige Anlage nicht zutraut, kann externe Berater oder Robo-Advisor in Anspruch nehmen.