Beste Künstliche Intelligenz Aktien und ETFs zum Investieren 2022!

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Künstliche Intelligenz Aktien

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Künstliche Intelligenz Aktien - Das Wichtigste in Kürze

Beste Broker für Künstliche Intelligenz Aktien

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Inhaltsverzeichnis

Die besten Künstliche Intelligenz Aktien, die wir in diesem Artikel vorstellen

Name / WKN / ISIN
Apple Inc (AAPL)
865985WKN kopiert
US0378331005ISIN kopiert
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Bei Smartbroker verfügbar
Zebra Technologies (ZBRA)
882578WKN kopiert
US9892071054ISIN kopiert
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Bei Smartbroker verfügbar
Splunk (SPLK)
A1JV4HWKN kopiert
US8486371045ISIN kopiert
Bei eToro verfügbar
Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet. Es fallen andere Gebühren an. Weitere Informationen finden Sie unter etoro.com/trading/fees.
Intuitive Surgical (ISRG)
888024WKN kopiert
US46120E6023ISIN kopiert
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Bei Smartbroker verfügbar
Sartorius (SRT)
716560WKN kopiert
DE0007165607ISIN kopiert
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Nvidia (NVDA)
918422WKN kopiert
US67066G1040ISIN kopiert
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Weitere Künstliche Intelligenz Aktien mit Potenial

Name / WKN / ISIN
Google (Alphabet)
A14Y6FWKN kopiert
US02079K3059ISIN kopiert
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Bei Smartbroker verfügbar
Samsung
896360WKN kopiert
US7960508882ISIN kopiert
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Amazon
906866WKN kopiert
US0231351067ISIN kopiert
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Intuitive Surgical
888024WKN kopiert
US46120E6023ISIN kopiert
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Bei Smartbroker verfügbar
CrowdStrike
A2PK2RWKN kopiert
US22788C1053ISIN kopiert
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Tencent
A1138DWKN kopiert
KYG875721634ISIN kopiert
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IBM
851399WKN kopiert
US4592001014ISIN kopiert
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Salesforce
A0B87VWKN kopiert
US79466L3024ISIN kopiert
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The Trade Desk
A2ARCVWKN kopiert
US88339J1051ISIN kopiert
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Appen
A12HVNWKN kopiert
AU000000APX3ISIN kopiert
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Twilio
A2ALP4WKN kopiert
US90138F1021ISIN kopiert
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Sougou
A2H5SYWKN kopiert
US83409V1044ISIN kopiert
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Die besten Künstliche Intelligenz ETFs, die wir in diesem Artikel vorstellen

  • Xtrackers Artificial Intelligence & Big Data UCITS ETF 1C
    WKN:A2N6LCTER:0.35%
    ISIN:IE00BGV5VN51AUM:535
  • Amundi STOXX Global Artificial Intelligence UCITS ETF (C)
    WKN:A2JSC9TER:0.35%
    ISIN:LU1861132840AUM:372
  • iShares Automation & Robotics UCITS ETF USD (Acc)
    WKN:A2ANH0TER:0.40%
    ISIN:IE00BYZK4552AUM:2.779
WKNISINTERAUMA/TTD
A2N6LC
IE00BGV5VN51
0.35%
535
🔄
-
A2JSC9
LU1861132840
0.35%
372
🔄
0.93%
A2ANH0
IE00BYZK4552
0.40%
2.779
🔄
0.32%

 

Weitere Künstliche Intelligenz ETFs mit Potential

  • WisdomTree Artificial Intelligence UCITS ETF
    WKN:A2N7KXTER:0.40%
    ISIN:IE00BDVPNG13AUM:325
  • L&G Artificial Intelligence UCITS ETF
    WKN:A2PM50TER:0.49%
    ISIN:IE00BK5BCD43AUM:217
  • Lyxor MSCI Robotics & AI ESG Filtered UCITS ETF - Acc
    WKN:LYX0ZNTER:0.40%
    ISIN:LU1838002480AUM:242
WKNISINTERAUMA/TTD
A2N7KX
IE00BDVPNG13
0.40%
325
🔄
0.69%
A2PM50
IE00BK5BCD43
0.49%
217
🔄
0.8%
LYX0ZN
LU1838002480
0.40%
242
🔄
-

broker vergleich

Top Aktien im Bereich der Künstlichen Intelligenz im Check

Die Künstliche Intelligenz gehört zu den vielversprechendsten Wachstumsbranchen am Technologiemarkt. KI ist ein Teilgebiet der Informatik, mit Fokus auf der Automatisierung intelligenten Verhaltens und dem Machine Learning.

Künstliche Intelligenz wird in den kommenden Jahren dank selbstlernender Algorithmen und autonomer Fahrzeuge starken Einfluss auf Wirtschaft und Gesellschaft nehmen. Die Künstliche Intelligenz gehört bereits heute zu den wichtigsten Anlegeoptionen.

Seit Mitte der 2010er-Jahre steigen die Aktienkurse vieler KI-Unternehmen stark an. Ist für Anleger jetzt der Zeitpunkt gekommen, um auf Künstliche Intelligenz zu setzen? Wir zeigen die Top 6 der Künstlichen Intelligenz Aktien und wie man schon heute in den Markt investieren kann.

Wir empfehlen, beim Thema Künstliche Intelligenz auf die Branchenführer zu setzen, da diese nicht nur die höchste Rendite versprechen, sondern auch ein größeres Maß an Sicherheit. Weltweit agierende Technologieunternehmen haben außerdem bereits die Ressourcen und das Wissen, um auf die schnellen Veränderungen am KI-Markt zu reagieren.

Die besten 6 Künstliche Intelligenz Aktien

  • Apple: Weltweit führendes Technologieunternehmen mit Sitz in Kalifornien
  • Zebra Technologies: Führender Anbieter von Enterprise Asset Intelligence
  • Intuitive Surgical: Marktführer im Bereich der roboterassistierten und minimalinvasiven Chirurgie
  • Splunk: Amerikanisches Unternehmen mit Fokus auf Machine Learning und Automatisierung
  • Sartorius: Führender Laborzulieferer mit Sitz in Göttingen
  • Nvidia: Weltweit agierender Zulieferer Künstlicher Intelligenzen

Top 5 Depots für Künstliche Intelligenz Aktien

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
Scalable Capital Top5 Logo
Kosten pro Order
0,99 €
Kosten gesamt*
11,88 €
Testberichtzu Scalable Capital
3
Kosten pro Order
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12,00 €
Testberichtzu flatex
4
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
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5
justTRADE Logo
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
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* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Risikohinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.

Apple Inc: Investiert in digitale Assistenz & maschinelles Lernen

WKN: 865985WKN kopiert / ISIN: US0378331005ISIN kopiert

Mit 365 Milliarden US-Dollar (Geschäftsjahr 2020/2021) konnte Apple seinen Umsatz 2021 noch einmal um ein Drittel steigern. 1976 gegründet, wurde das Unternehmen erstmals 1980 an der Börse gehandelt. Seit 2007 ist Apple als Hersteller des iPhones weltweit bekannt. Der Börsenkurs lag Anfang 2022 rund 1.160 Prozent höher als zehn Jahre zuvor, das entspricht einem Gewinn von 28,8 Prozent pro Jahr.

In den vergangenen Jahren hat die Firma verstärkt in Künstliche Intelligenz investiert – seit 2011 auch in den digitalen Assistenten Siri, welcher intelligent auf Sprachinput des Nutzers antwortet. Im letzten Jahr wurde bekannt, dass Apple plant, seinen Forschungsstandort in Seattle um 2.000 Mitarbeiter aufzustocken; zum Großteil sollen die neuen Stellen in den Bereichen Siri Maps und Machine Learning geschaffen werden.

Wachstumsmarkt KI

Für Apple sollte sich der Fokus auf KI finanziell lohnen. Sprachassistenten sind ein Wachstumsmarkt und werden inzwischen auf Smartphones von den Nutzern vorausgesetzt. Mit dem HomePod verfügt Apple zudem über einen intelligenten Lautsprecher, der in den Smart Homes der Zukunft zum Standard gehören soll und den Nutzern ebenfalls per Sprachfeedback Routineaufgaben abnimmt.

Dies kurbelt wiederum Apples Zubehörmarkt an: Intelligente Haushaltsgeräte – entweder von Apple selbst gebaut oder lizenziert – sind ein vielversprechender Wachstumsfaktor.

Mehreren Berichten zufolge arbeitet Apple an KI-gesteuerten autonomen Fahrzeugen. Wann das „iCar“ auf den Markt kommt, ist jedoch noch nicht bekannt. Sollte Apple den Erfolgskurs beibehalten können, werden auch im Automobilbereich die Umsätze bald mehrere Milliarden US-Dollar jährlich betragen.

 201520162017201820192020
Umsatz in Milliarden Euro233,7215,6229,2265,6260,2
Gewinn je Aktie (Euro)9,288,359,2712,0111,97
Dividende je Aktie (Euro)1,781,962,152,442,692,89

Quelle: Apple Investor Relations

Im Januar 2020 erwarb das Unternehmen das Künstliche Intelligenz Start-up Xnor.ai, das KI-Anwendungen direkt auf dem Endgerät statt in der Cloud möglich machen will. Apple gehört zu den wertvollsten Aktien im Bereich der Künstlichen Intelligenz. Dank seiner finanziellen Mittel und Infrastruktur kann der Konzern zum Marktführer im Segment KI werden.

Bewertung

  • Weltweit größtes Unternehmen im KI Bereich
  • Dank Sprachassistent Siri und Entwicklungen im Operating System Bereich großes Potenzial bei Künstlicher Intelligenz
  • Engagement im autonomen Automobilsektor noch unklar

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Zebra Technologies: Entwickelt Automatisierungssysteme für Handel & Transport

WKN: 882578WKN kopiert / ISIN: US9892071054ISIN kopiert

Zebra Technologies gehört zu den weltweit führenden Anbietern von Enterprise Asset Intelligence und beschäftigt über 7.000 Mitarbeiter. Die Firma entwickelt und vertreibt unter anderem RFID-Lesegeräte, Barcode-Scanner, Tablets sowie Mobilcomputer. Diese sind speziell auf die Bedürfnisse der einzelnen Kunden aus dem Business Bereich angepasst.

Dank Künstlicher Intelligenz bietet Zebra Technologies zudem flexible Datenerfassungs- und Ortungssysteme an. Mit deren Hilfe können Arbeitsabläufe in Unternehmen im Detail aufgezeichnet, analysiert und effizienter gestaltet werden. Dies erhöht die Rentabilität der Unternehmen.


Mit seinen VisibilityIQ Services sammelt Zebra Technologies Daten aus Arbeitsabläufen und verwendet diese für Predictive Analytics, also zur Vorhersage zukünftiger Entwicklungen in Unternehmen. Dabei setzt Zebra Technologies auf einfache Visualisierung großer Datenmengen (Big Data), die ohne KI nicht auswertbar sind.

Vom Big Data Bereich erwarten sich Unternehmen große Umwälzungen in beinahe allen Märkten: Dank der Auswertung großer Datenmengen können Kundenverhalten, Betriebsablauf und vieles weitere analysiert und dadurch Umsätze erhöht werden.

 201520162017201820192020
Umsatz in Milliarden Dollar3,6213,5813,7304,2054,443
Gewinn je Aktie, unverwässert, nach Steuern (Dollar)-3,10-2,660,327,8610,08
Dividende je Aktie (Dollar)0,000,000,000,000,00

Quelle: Zebra Technologies Investor Relations

Der Aktienkurs entwickelte sich bis Ende 2008 zunächst verhalten, dann begann eine Rallye von rund 13 auf 540 Euro bis Ende 2021. Anfang 2022 sank der Kurs dann erneut, innerhalb eines Monats um 12 Prozent. Wenn die Abwärtsbewegung endet, kann das eine Gelegenheit zum Einstieg sein.

Zebra Technologies ist bereits jetzt in den Bereichen Kommissionierung, im Einzelhandel und im Gesundheitswesen tätig. Der Erfolg zeigt sich auch in den Geschäftszahlen: Im Geschäftsjahr 2017 lag der Umsatz des Unternehmens bei 3,72 Milliarden USD. 2019 erreichten die Umsatzerlöse 4.43 Milliarden USD. Das Unternehmen macht Gewinne, auch wenn das Kurs-Gewinn-Verhältnis mit 40 relativ hoch ist (Stand: 01/2022).

Bewertung

  • Weltweit führender Anbieter von Enterprise Asset Intelligence
  • Aktienkurs steigt stark
  • Angewiesen auf weitere Verfeinerung der KI

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Splunk: Softwareentwickler & Datenplattform für die Cloud

WKN: A1JV4HWKN kopiert / ISIN: US8486371045ISIN kopiert

Splunk ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Schwerpunkt auf Softwareentwicklung und beschäftigt 5.800 Mitarbeiter weltweit. Der Umsatz lag im Geschäftsjahr 2017 bei 950 Millionen USD. Die Firma stellt ein gleichnamiges Tool für Log, Monitoring und Reporting bereit, welches Maschinendaten zugänglich und nutzbar macht.

Splunk selbst spricht bei seinen Monitoring und Reporting Tools von „Data-to-Everything-Plattformen“. Das Unternehmen möchte also alle Daten seiner Kunden sichtbar, auswertbar und analysierbar machen. Mit Künstlicher Intelligenz werden daraufhin Handlungsempfehlungen erstellt.


Mehrere Großkonzerne wie Pharmascript LLC, Infinite Campus und The Durst Organization setzen Splunks Enterprise Produkte inzwischen für die Datenanalyse ein. Laut eigenem Mission Statement möchte Splunk in jeden Teil der belieferten Unternehmen Datenanalysen einbringen und den Kunden so zu schnelleren und besseren Entscheidungen verhelfen – egal in welchem Bereich. Dank Splunks umfassenden Investitionen in maschinelles Lernen werden die Algorithmen des Unternehmens mit jedem Jahr besser.

 201520162017201820192020
Umsatz in Milliarden Dollar0,4500,6680,9491,2701,8032,358
Gewinn je Aktie, unverwässert, nach Steuern (Dollar)-1,81-2,20-2,65-1,85-1,89-2,22
Dividende je Aktie (Dollar)0,000,000,000,000,00

Quelle: Splunk Investor Relations

Machine Learning gilt im Bereich der Künstlichen Intelligenz als wegweisend und Splunk ist einer der Marktführer in diesem Segment. Da Splunks Expertise besonders bei Big Data liegt, ist das Wachstumspotenzial hoch. Seit 2016 hat sich der Aktienkurs mehr als verdoppelt. Allerdings ist das Papier sehr volatil. Von rund 48 Euro im Jahr 2017 stieg der Kurs auf mehr als 187 Euro im Jahr 2020. Von diesem Hoch fiel die Aktie innerhalb eines Jahres unter 100 Euro, stieg dann bis Ende 2021 um rund 50 Prozent und verlor von November 2021 bis Januar 2022 erneut ein Drittel des Wertes.

Splunks Umsatz ist in den vergangenen Jahren rapide gestiegen. Im Geschäftsjahr 2019/2020 betrugen die Umsatzerlöse 2.358 Millionen US-Dollar, erst die Corona-Krise stoppte das Wachstum, im Geschäftsjahr 2020/2021 sank der Umsatz nach einer langen Wachstumsphase um 5,5 Prozent. Allerdings erzielt das Unternehmen bisher keine Gewinne. Auch die Prognosen für die kommenden Jahre progostizieren Verluste.

Bewertung

  • Experte im Bereich Big Data
  • Großes Wachstumspotenzial
  • Bislang keine Gewinne

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Intuitiv Surgical: Spezialist für roboter assistierte Chirurgiesysteme

WKN: 888024WKN kopiert / ISIN: US46120E6023ISIN kopiert

Intuitive Surgical ist ein US-amerikanisches Unternehmen für Medizintechnik. Die Firma ist weltweiter Marktführer im Bereich der roboterassistierten und minimalinvasiven Chirurgie, für den sie Chirurgiesysteme unter dem Markennamen Da Vinci herstellt. Das Da Vinci Operationsverfahren wurde bereits im Jahr 2000 von der FDA (Food and Drug Administration) für die Anwendung zugelassen. Inzwischen ist Intuitive Surgical Teil des S&P 500 sowie des NASDAQ-100.


Die Firma möchte den Bereich der roboterassistierten Chirurgie mithilfe von KI vollständig umkrempeln. Geschehen soll dies unter anderem durch „Iris“, einen anatomischen Visualisierungsservice, der auf Datengrundlage von CT-Scans und 3D-Modellen den Chirurgen eine dreidimensionale Übersicht über die zu operierende Körperregion verschafft.

Intuitive Surgical stellt zudem digitale Instrumente zur Datensammlung aus Operationssälen bereit und kann OP-Teams dabei helfen, die Übersicht über das Inventar, Nutzungszeiten und Kosten-Berichte zu behalten.

 201520162017201820192020
Umsatz in Milliarden (Dollar)2,3772,7033,1313,7244,478
Gewinn je Aktie, unverwässert, nach Steuern (Dollar)5,296,405,919,9211,95
Dividende je Aktie0,000,000,000,000,00

Quelle: Intuitiv Surgical Investor Relations

Der Markt der minimalinvasiven und durch Künstliche Intelligenz gestützten Chirurgie befindet sich noch im Anfangsstadium, birgt aber großes Potenzial. Für Anleger ergeben sich hier interessante Möglichkeiten zum Einstieg: Das Unternehmen verzeichnet seit Jahren bei Umsatzerlösen zweistellige Zuwachsraten. Die ISRG Aktie stieg in den vergangenen zehn Jahren um 540 Prozent (Stand: 01 /2022). Wie viele andere Aktien musste ISRG allerdings Anfang 2022 Verluste hinnehmen, in den ersten Januarwochen fiel die Aktie um rund 13,6 Prozent.

Bewertung

  • Bereitstellung von Software und Instrumenten für Operationstechniken
  • Markt noch im Anfangsstadium, daher große Volatilität
  • Stark gestiegener Aktienkurs

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Sartorius: Deutsches Unternehmen führend in Bioprozess- und Labortechnologie

WKN: 716560WKN kopiert / ISIN: DE0007165607ISIN kopiert

Das Unternehmen Sartorius ist ein Pharma- und Laborzulieferer mit Sitz in Göttingen und wurde bereits 1870 gegründet. Mit über 150 Jahren Erfahrung und über 9.000 Mitarbeitern hat Sartorius sich inzwischen auf Bioprozesstechnologie und Labortechnologie spezialisiert.

Das Unternehmen stellt Bioreaktoren her und ist einer der führenden Anbieter auf dem Markt der Wasserreinigung sowie im Bereich Bioprocess Development und Engineering. Services von Sartorius umfassen unter anderem Systeme zur Protein-Expression, die von Pharma-Laboren in der Medikamentenentwicklung und -herstellung stark nachgefragt werden.


Sartorius hat sich in den letzten Jahren auf den Bereich der Prozessentwicklung spezialisiert und zu diesem Zweck unter anderem im Juli 2015 die Zella GmbH erworben. 2017 übernahm man MKS Instruments und das US-amerikanische Unternehmen Essen BioScience.

 201520162017201820192020
Umsatz in Milliarden (Euro)1,1141,3001,4041,5661,826
Gewinn je Aktie, unverwässert, nach Steuern (Euro)1,851,511,682,072,29
Dividende je Aktie0,380,460,510,620,71

Quelle: Sartorius Investor Relations

Ende 2019 gründeten Sartorius und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz ein gemeinsames Forschungslabor, in welchem der Einsatz von KI in der biopharmazeutischen Industrie erforscht wird. Einsatzgebiete sind Datenanalyse, Wirkstoffforschung und Produktion.

Mithilfe von Künstlicher Intelligenz will Sartorius die Entwicklungszeiten und Kosten für die Herstellung von Medikamenten senken. Für Anleger zeigt sich hier ein großes Wachstumspotenzial, allerdings auch ein Risiko, da Sartorius noch neu auf diesem Gebiet ist.

Aktieninhaber konnten sich in den letzten zehn Jahren über ein Plus von 4600 Prozent freuen (Stand 1/2022). Die Rendite ist damit höher als die der Apple Aktie, von 2012 bis 2022 hat die Aktie im Schnitt jeweils weniger als zwei Jahre gebraucht, um sich zu verdoppeln. Und das, obwohl sich der Kurs von September 2021 bis Januar 2022 fast halbiert hat (nachdem er sich von Januar bis September 2021 mehr als verdoppelt hatte). Die Aktie ist also sehr volatil, es lohnt sich das Papier zu beobachten und über einen Einstieg nachzudenken, wenn die Korrektur den Boden gefunden hat.

Die Gewinnsteigerung lag in den vergangenen Jahren jeweils im zweistelligen Bereich. Von Corona dürfte das Unternehmen sogar profitiert haben, der Gewinn stieg 2020 um 44 und 2021 voraussichtlich um mehr als 80 Prozent. Für die kommenden Jahre werden Gewinnsteigerungen von 15 bis 25 Prozent pro Jahr erwartet, was das hohe Kurs-Gewinn-Verhältnis von über 50 etwas relativiert (Stand: 01 / 2022).

Bewertung

  • Stark expandierendes Unternehmen im Forschungsbereich
  • Noch neu im Bereich der KI
  • Deutsches Forschungszentrum für KI vielversprechender Kooperationspartner

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Da Lang & Schwarz Sartorius führt, können Sie die Aktie günstig über Trade Republic handeln.

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Nvidia: Top Unternehmen im Bereich KI-Computing

WKN: 918422WKN kopiert / ISIN: US67066G1040ISIN kopiert

Nvidia zeichnet sich durch seine Vormachtstellung bei der Entwicklung von Grafikkarten und CPUs aus. Die Produkte des Unternehmens sind die Basis für die Entwicklung vieler Künstlicher Intelligenzen, weshalb Nvidia eine Vielzahl von KI-Firmen beliefert, zum Beispiel auch den deutschen Daimler Konzern. Seit Anfang 2016 legte die Nvidia Aktie stark zu und notierte Ende 2021 bei fast 280 Euro. Seitdem gingen die Kurse – wie bei vielen Aktien – wieder zurück (Stand 1/2022).


Allerdings hat sich Nvidia in jüngerer Vergangenheit vom reinen Zulieferer zu einem der größten Spieler im Bereich der Künstlichen Intelligenz entwickelt. Ende 2018 legte das Unternehmen ein erstes SDK (Software Development Kit) für Künstliche Intelligenz vor und avancierte damit zu einer der wichtigsten Plattformen im Bereich der KI-Anwendungen.

Das Clara SDK macht Visualisierungsanwendungen in der Medizin sowie das skalierbare Deployment von KI-Anwendungen im Medizinbereich möglich.

 201520162017201820192020
Umsatz in Milliarden (Dollar)4,6815,0106,9109,71411,71610,918
Gewinn je Aktie, unverwässert, nach Steuern (Dollar)1,141,133,085,096,814,59
Dividende je Aktie0,340,40,490,570,610,64

Quelle: Sartorius Investor Relations

Die Nvidia EGX-Plattform erlaubt es Unternehmen, KI in der Peripherie bereitzustellen und so Einblicke in Echtzeit zu erhalten. Das Nvidia Transfer Learning Toolkit ist speziell auf die Nutzung in der Radiologie zugeschnitten und hilft dort bei der Verwertung von 3D-Aufnahmen. Dies geschieht dank des Einsatzes von Deep-Learning-Modellen.

Nvidia bleibt sich als Vorreiter im technologischen Bereich treu und eröffnet sich dank Fokus auf KI völlig neue Geschäftsfelder. Die Nvidia Aktie verzeichnet jährliche Renditen im dreistelligen Bereich.

Bewertung

  • Einer der weltweit größten Zulieferer im KI Bereich
  • Stellt nicht nur Hardware, sondern auch Software-Lösungen für Künstliche Intelligenz her
  • Deep-Learning und Software Development Kits im Bereich der KI haben großes Potenzial

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Die besten Broker für Künstliche Intelligenz Aktien

Vor der Investition in Künstliche Intelligenz empfehlen wir den Vergleich verschiedener Broker. So finden Sie heraus, ob eine Geldanlage in Künstliche Intelligenz Aktien oder die Investition in einen ETF für Sie attraktiver ist.

Wir empfehlen Ihnen den Kauf von Künstlichen Intelligenz Aktien über Broker mit den besten Konditionen. Hierzu gehören Trade Republic, Smartbroker und justTRADE.

Trade Republic überzeugt durch das kostenlose Depot und die kostenfreie Order. Für die Abwicklung fällt lediglich eine Fremdkostenpauschale von einem Euro an. Auch im Bereich ETFs liegt Trade Republic mit über 300 dauerhaft kostenfrei besparbaren ETFs weit vorne.

Smartbroker ist eine Marke der wallstreet:online capital AG. Der Anbieter stellt ein Depot für alles zur Verfügung. Gehandelt werden können Aktien, Anleihen, Fonds, ETFs, Zertifikate und Optionsscheine an deutschen Börsenplätzen und weiteren Auslandsbörsen. Kunden ordern Aktien ab einem Ordervolumen von 500 Euro kostenlos über Gettex. Gegenüber Neobrokern wie justTRADE und Trade Republic bietet Smartbroker aber den Vorteil, dass sich gegen eine Gebühr auch Wertpapiere über Xetra handeln lassen. Das Handelsangebot umfasst 600 sparplanfähige ETFs, davon sind mehr als 270 gebührenfrei.

justTRADE ist ein Online-Broker mit einem grundsätzlich kostenfreien Wertpapierhandel. Das Mindestordervolumen beträgt 500 Euro, für Verkäufe gelten keine Beschränkungen. Im kostenlosen Depot können Anleger 7.300 nationale und internationale Aktien und 1.000 ETFs an den Börsen LS Exchange oder Quotrix handeln. Der Handel von Zertifikaten, Optionsscheinen und Hebelprodukten erfolgt kostenfrei über ausgewählte Emittenten. Mittlerweile bietet justTRADE auch Sparpläne, allerdings wird ein Negativzins auf alle Einlagen auf dem Verrechnungskonto erhoben.

Hinweis: Während viele Banken und Broker beim Aktienhandel teilweise hohe Gebühren vorsehen, ermöglichen Smartbroker oder justTRADE den kostenfreien Wertpapierhandel. Die Anbieter erhalten eine Rückvergütung von ihren Handelspartnern, die sie zum Vorteil ihrer Kunden einsetzen und Orderprovision und Depotgebühr dauerhaft auf 0 Euro reduzieren.

Top 5 Depots für Künstliche Intelligenz Aktien

1
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu Smartbroker
2
Scalable Capital Top5 Logo
Kosten pro Order
0,99 €
Kosten gesamt*
11,88 €
Testberichtzu Scalable Capital
3
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
12,00 €
Testberichtzu flatex
4
Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
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Testberichtzu eToroSie riskieren ihr Kapital. Für mehr Gebühren Informationen besuchen sie etoro.com/trading/fees
5
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Kosten pro Order
0,00 €
Kosten gesamt*
0,00 €
Testberichtzu justTRADE
* 12 Order p.a. je Order 1000€ incl. Depotkosten

Risikohinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.

Der Trend hin zur Künstlichen Intelligenz

Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz wachsen außerordentlich und der Markt weitet sich immer mehr aus. Allein der weltweite Umsatz mit KI-Unternehmensanwendungen soll bis 2025 auf 31,2 Milliarden USD steigen. 2019 lag er noch bei 2,9 Milliarden USD.

Nicht nur die bereits vorgestellten Unternehmen setzen stark auf Künstliche Intelligenz. Ob Amazon, Microsoft oder Netflix: Automatisierung und Machine Learning haben das Potenzial, ganze Industrien zu revolutionieren. Dies geschieht durch die Automatisierung von Arbeitsprozessen, die noch vor einigen Jahren nur menschlichen Arbeitskräften möglich waren.

Aufgrund der vielen Möglichkeiten werden Unternehmen im Bereich der Künstlichen Intelligenz für Anleger immer interessanter. Viele Anwendungen stecken noch in der Konzeptphase. Anleger, die in Top-Aktien zu Künstlichen Intelligenzen investieren, dürften in den kommenden Jahren mit hohen Renditen rechnen. Allerdings werden einige Anbieter auch scheitern.

Vorteile und Nachteile: KI-Aktien in der SWOT-Analyse

Stärken: Künstliche Intelligenz ist für viele Industrien unverzichtbar

Künstliche Intelligenz ist bereits heute bei intelligenten Sprachassistenten, Smart Homes und der Datenanalyse ein integraler Bestandteil des Geschäftsmodells. KI erobert in Zweigen wie Big Data zudem Marktsegmente, die vorher nicht zugänglich waren.

Um große Mengen an Daten zu analysieren, ist KI unerlässlich. Selbstlernende Systeme können ohne Programmierung ihre Performance verbessern und nehmen Firmen nicht nur im IT-Bereich große Mengen an Arbeit ab. Kurzum: Für die Wirtschaft ist KI unerlässlich, da ohne sie viele Wirtschaftszweige nicht erschließbar sind.

Schwächen: KI ist fehleranfällig und kann nicht in allen Bereichen eingesetzt werden

Die große Schwäche der KI ist ihre Fehleranfälligkeit. Praktische Tests zeigen, dass KI sich noch immer leicht täuschen lässt. Bei der Gesichtserkennung, die zur Personenidentifizierung beitragen soll, konnten Tests des Bundeskriminalamtes nachweisen, dass KI weiterhin fehleranfälliger ist als menschliche Mitarbeiter.

Selbst kleine Probleme im Algorithmus können eine KI unbrauchbar machen und für die dahinter stehenden Unternehmen zum PR-Desaster werden. So stand 2019 in den Nachrichten, dass bei einem Verkehrsunfall eines Tesla-Fahrzeuges der Autopilot eingeschaltet war. Seitdem ist eine hohe Zahl an Unfällen durch autonome Fahrzeuge publik geworden.

Künstliche Intelligenzen sind zudem auch durch Hacker angreifbar. Cyber-Angriffe können prinzipiell jede KI lahmlegen oder eine Fehlfunktion auslösen. Jedes Programm hat Schwächen. Gänzlich vor Cyber-Kriminalität geschützt ist also keines der hier aufgelisteten Unternehmen.

Tipp: In unserem Artikel „Cybersecurity ETF“ können Sie nachlesen, wie Sie sicher mit ETFs in den Bereich Cybersecurity investieren können.

Chancen: Die KI macht endlich große Fortschritte und erobert eine Vielzahl von Industrien

Der Begriff Künstliche Intelligenz existiert bereits seit dem Jahr 1956. Immer wieder versprachen Forscher schnelle Fortschritte, doch jahrzehntelang wurden Anleger enttäuscht. Expertensysteme, neuronale Netzwerke, selbstlernende Algorithmen und vor allem die deutlich gestiegene Leistungsfähigkeit moderner CPUs ermöglichen seit einigen Jahren endlich einen rapiden und praktisch anwendbaren Fortschritt.

War Künstliche Intelligenz vor zwei Jahrzehnten noch eine maßgeblich forschungs- und theoriebasierte Angelegenheit, ist KI inzwischen in Wirtschaft und Gesellschaft angekommen. Genau jetzt ist das Wachstumspotenzial daher am größten:

  • Die Automobilbranche setzt verstärkt auf den Trend der autonomen Fahrzeuge.
  • In der Medizintechnik wird Künstliche Intelligenz dringend für neue Operationsverfahren benötigt; auch bei der Diagnosestellung und der Individualisierung von Therapien verspricht sie große Fortschritte.
  • Das Internet of Things, die Vernetzung einer immer größeren Zahl intelligenter Geräte, ist in seinem Wachstum maßgeblich auf Machine Learning angewiesen.
  • Die Robotik wird es auch Privatkunden in Zukunft ermöglichen, Haushaltsroboter zu erwerben, die ein immer vielfältigeres Gebiet an Aufgaben selbstständig übernehmen können.

Risiken: Volatilität und Mooresches Gesetz

Allerdings ist der junge Markt noch volatil. Ist ein Unternehmen nicht in der Lage, eine Künstliche Intelligenz für einen neuen Teilmarkt wie geplant zu entwickeln, verliert es auf einen Schlag sein Geschäftsmodell. Durch die Begeisterung für Künstliche Intelligenzen laufen Investoren Gefahr, deren Leistungsfähigkeit und den Fortschritt in der KI-Entwicklung zu überschätzen.

Zudem hängt die weitere Entwicklung der KI eng mit dem Mooreschen-Gesetz zusammen. Moore’s Law postuliert, dass die Komplexität integrierter Schaltkreise exponentiell ansteigt. Allerdings stößt das Mooresche-Gesetz bald an seine physikalischen Grenzen.

Dann wird die Computerchipindustrie dringend auf andere Baustoffe wie Graphen oder Rechenverfahren wie Quantum Computing angewiesen sein. Ob diese jedoch rechtzeitig einsatzbereit sind, ist noch unklar. Dies könnte die Entwicklung der KI ins Stocken bringen.

Zuletzt gibt es für viele Einsätze von KI auch juristische Beschränkungen. So hat die Bundesrepublik bereits Einschränkungen bei der Gesichtsanalyse angekündigt: Kameras sollen zwar zum Einsatz kommen, Software aber nicht.

Auch Verfahren wie KI-gesteuerte Analysen von Nutzerverhalten stehen in der Kritik und könnten potenziell eingeschränkt werden.

Ergebnis der SWOT-Analyse

Namen wie Apple, Amazon, Nvidia oder Alphabet zeigen, dass im Bereich KI weltweit führende Tech-Unternehmen tätig sind. In den Milliardenmarkt drängen viele weitere Unternehmen, die als Neulinge in der Branche aufgestellte Ziele und gemachte Versprechungen umsetzen müssen. Selbst wenn erfolgreiche KI-Ergebnisse vorliegen, ist die praktische Umsetzung aufgrund juristischer Beschränkungen nicht sicher.

Wer Einzelaktien kauft, muss außerdem damit rechnen, dass die gewählte Firma von der Konkurrenz überholt wird. Gerade wenn Aktien für Kinder oder fürs Alter gekauft werden, sind ETFs besser als Einzelaktien.

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Künstliche Intelligenz: Einsatzgebiete, Potenzial & Herausforderungen

Was ist der Unterschied zwischen schwacher und starker KI?

Als schwache KI bezeichnet man Programme, die eine Problemstellung durch den Einsatz von selbstlernenden Algorithmen lösen können. Diese sind dem menschlichen Denkprozess teilweise nachempfunden. Schwache KI verfügt jedoch über keine echte Intelligenz. Sie analysiert lediglich Datensätze und wertet diese aus.

Starke KI ist das Konzept einer Künstlichen Intelligenz, die über menschliche Eigenschaften wie Kreativität und Bewusstsein verfügt. Auch wenn heute mithilfe von KI bereits Kunstwerke erschaffen werden, ist die Entwicklung einer starken KI noch Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte entfernt.

Was ist Künstliche Intelligenz überhaupt?

Eine exakte Definition der Künstlichen Intelligenz ist schwer zu geben und bleibt regelmäßiges Diskussionsthema in Expertenrunden. Teilbereiche wie KI-Expertensysteme, maschinelles Lernen und Robotik verwenden jeweils unterschiedliche (Lern-)Methoden und haben verschiedene Ziele und Aufgabengebiete.

Vereinfacht ausgedrückt bezeichnet KI den Versuch, Prinzipien des menschlichen Lernens und Denkens auf Computersysteme zu übertragen. Das Lernen ist hier das Schlüsselwort: Die verwendeten Algorithmen sollen im Laufe der Zeit durch Selbstanalyse besser in ihren Aufgaben werden.

Welches Potenzial gibt es im Bereich der Robotik?

Die Robotik ist mit Sicherheit eines der interessantesten Teilgebiete der KI, da hier direkt mit der Künstlichen Intelligenz interagiert werden kann. Industrieroboter werden bereits heute im großen Stil in der Produktion eingesetzt.

Autonome Roboter für die Assistenz im Haushalt sind ebenfalls bereits Realität: Roboter wie Aibo (ein Roboter, der einem Hund nachempfunden ist), Olly (Sprachassistent mit selbstlernenden Algorithmen), Foldimate (ein Roboter zum Falten von Kleidung) oder auch Saugroboter zeigen großes Potenzial, sind aber in ihren Einsatzgebieten noch beschränkt. Autonome Roboter werden in den kommenden Jahren jedoch als Expertensysteme im Alltag zunehmen. Robotik ist daher ein interessantes Anlage-Teilgebiet der KI.

Welche unsichtbaren Einsatzgebiete für KI gibt es?

KI wird inzwischen bei einer Vielzahl von Vorgängen verwendet, ohne dass die Nutzer sich dessen bewusst sind. Auf Computern wird KI eingesetzt, um die Gesichter von Nutzern zu identifizieren – so kann man nach Freunden und Bekannten in Foto-Apps suchen.

Smartphones lernen dank KI den Tagesablauf der Nutzer und wissen, wann diese zur Arbeit gehen und eventuell einen Warnhinweis wegen eines Staus auf der Autobahn benötigen. KI wird auch zur Schonung des Akkus eingesetzt: Produkte laden sich erst dann auf, wenn die Nutzer einen vollen Akku brauchen. So verlängert sich die Lebensdauer.

Was sind die größten Herausforderungen der KI?

Die größte Herausforderung des KI-Sektors ist die intelligente Programmierung. Computerchips sind heute außerordentlich leistungsfähig, reichen aber, was die Parallelverarbeitung von Informationen betrifft, nicht annähernd an die Leistungsfähigkeit des menschlichen Gehirns heran. KI muss daher immer auf bestimmte Anwendungen spezialisiert entwickelt werden. Die Einsatzgebiete zu erweitern, bleibt eine große Herausforderung.

Tipp: In unserem Ratgeber zu Halbleiter Aktien erfahren Sie, wie Sie vom Chip-Boom profitieren können.

Künstliche Intelligenz ETFs als Alternative zu KI Aktien

Die direkte Investition in ein KI-Unternehmen kann riskant sein. Wenn Sie dieses Risiko scheuen, ist daher eine Investition in einen ETF interessant. Der Vorteil von ETFs im Bereich der KI ist die Streuung und die daraus resultierende Verringerung des Risikos bei der Anlage: Da sich der Markt für KI schnell wandelt, sind ETFs eine sinnvolle Alternative zum Aktienkauf.

Xtrackers Artificial Intelligence and Big Data UCITS ETF 1C

WKN: A2N6LCWKN kopiert / ISIN: IE00BGV5VN51ISIN kopiert

Smartbroker bietet den Xtrackers Artificial Intelligence and Big Data UCITS ETF an, mit dem Sie in Künstliche Intelligenz investieren können. Dieser ETF zählt zu den besten Aktien ETFs. Der Ausgabeaufschlag liegt bei der Sparplanoption bei 0,00 Prozent, die Verwaltungsgebühr p.a. bei 0,25 Prozent.


Mit einem Gewinn von 16,8 Prozent innerhalb der letzten zwölf Monate liegen die Zuwächse im profitablen Bereich. Aktuell (Stand 1/2022) könnte nach einer kurzfristigen Kurskorrektur jedoch ein günstiger Zeitpunkt für den Einstieg sein.

Die wichtigsten Daten zum Xtrackers Artificial Intelligence and Big Data UCITS ETF 1C

Durchschnittlicher Wertzuwachs pro Jahr seit AuflegungNoch keine Angabe (-8,15 % im aktuellen Jahr)
Entwicklung des Referenzindizes pro JahrKeine Angabe
ProduktstrukturPhysisch (Vollständige Replikation)
GewinnverwendungThesaurierend
Ausgabeaufschlag0,00 %
Gesamtkostenquote (TER)0,35 % p.a.

Quelle: Xtrackers Artificial Intelligence and Big Data UCITS ETF 1C

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Amundi Stoxx Global Artificial Intelligence ETF

WKN: A2JSC9WKN kopiert / ISIN: LU1861132840ISIN kopiert

Trade Republic hat den Amundi Stoxx Global Artificial Intelligence ETF zu günstigen Konditionen im Angebot. Die laufenden Kosten liegen bei 0,35 Prozent. Weil keine Aktie einen Anteil von mehr als 1,0 Prozent hat, ist die Streuung hoch (Stand: 01/2022).


Der Amundi Stoxx gehört beim Broker zu den Top-Preis-ETFs. Die Jahresrendite bewegt sich bei um die 18,4 Prozent. Seit den coronabedingten Tiefstständen vom März 2020 befindet der ETF auf Wachstumskurs.

Die wichtigsten Daten zum Amundi Stoxx Global Artificial Intelligence ETF

Durchschnittlicher Wertzuwachs pro Jahr seit Auflegung6,67 % (seit 04.09.2018)
Entwicklung des Referenzindizes pro Jahr7,79 % (seit 04.09.2018)
ProduktstrukturSynthetisch (Unfunded Swap)
GewinnverwendungThesaurierend
Ausgabeaufschlag0,00 %
Gesamtkostenquote (TER)0,35 % p.a.

Quelle: Amundi Stoxx Global Artificial Intelligence ETF

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iShares Robotics and Artificial Intelligence ETF

WKN: A2ANH0WKN kopiert / ISIN: IE00BYZK4552ISIN kopiert

Besonders justTRADE überzeugt durch die große Auswahl an ETFs im Allgemeinen und im Segment der Künstlichen Intelligenz ETFs im Besonderen – zum Beispiel mit dem iShares Robotics and Artificial Intelligence ETF.


Mit einer Performance von 11,8 Prozent in den letzten 12 Monaten ist die Rendite etwas niedriger als bei den beiden oben genannten ETFs.

Die wichtigsten Daten zum iShares Robotics and Artificial Intelligence ETF

Durchschnittlicher Wertzuwachs pro Jahr seit Auflegung13,16% seit Auflage (08.09.2016)
Entwicklung des Referenzindizes pro Jahr13,34 % seit Auflage
ProduktstrukturPhysisch (Optimiertes Sampling)
GewinnverwendungThesaurierend
Ausgabeaufschlag0,00 %
Gesamtkostenquote (TER)0,40 % p.a.

Quelle: iShares Robotics and Artificial Intelligence ETF

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Top 5 Broker für Künstliche Intelligenz ETFs

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FAQ: Häufige Fragen zu Künstliche Intelligenz Aktien

Woher kommt der Trend zur Investition in KI?

Seit Jahren arbeiten Unternehmen daran, Produktionsvorgänge zu automatisieren und menschliche Arbeitskräfte aus vielen Prozessen herauszuhalten. Die Automatisierung, maschinelles Lernen und Robotertechnik sind wichtige Zukunftsfelder mit großem Marktpotential. Der Trend hin zur Künstlichen Intelligenz wird sich verstärken, auch weil mehr Anleger bereit sind, in Zukunftstechnologien zu investieren.

Was sind die besten Künstliche Intelligenz Aktien?

Zu den Top Unternehmen im Bereich der KI gehören bekannte Namen wie Apple, Sartorius und Nvidia. Potential bieten Aktien Zebra Technologies, Splunk und Intuitive Surgical. Kaufen Sie Aktien von Microsoft, Tencent oder Amazon und profitieren Sie vom künftigen KI Aktien Boom.

Wo kann man Künstliche Intelligenz Aktien günstig kaufen?

KI Aktien können Anleger an nationalen und internationalen Handelsplätzen ordern. Die besten Broker für Künstliche Intelligenz Aktien mit Ordergebühren ab 0 Euro sind Smartbroker, Trade Republic und justTRADE.

Was muss man beim Kaufen von Künstliche Intelligenz Aktien beachten?

Künstliche Intelligenz ist ein Milliardenmarkt. Immer mehr kleine Start-Ups stoßen mit ihren KI Ideen hinzu. Investoren der ersten Stunde werden im Erfolgsfall viel Geld verdienen.

Anleger sollten sich nicht von den Chancen allein inspirieren lassen, sondern auch Risiken beim Kauf von KI-Aktien bedenken. Forschung und Entwicklung ist teuer. Teure Misserfolge sind nicht auszuschließen.

Welche Anlagestrategie gegenüber Einzelaktien ist zu empfehlen?

Künstliche Intelligenz ETFs bilden einen Index aus einer Vielzahl von Unternehmenstiteln ab. Aufgrund der besseren Risikostreuung stellen sie für Einsteiger geeignete Alternativen zum Aktienkauf dar. Ein weiterer Vorteil ist, dass bei den führenden Brokern viele ETFs gebührenfrei und als ETF-Sparplan verfügbar sind.

Fazit

Tech-Riesen setzen auf Künstliche Intelligenz - Aktien mit hohem Kurspotential

  • Die Künstliche Intelligenz ist ein vielversprechender Anlagemarkt. Die Nachfrage wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Vom Einsatz in der Automobilbranche über die Verwendung in der Medizintechnik bis hin zur Robotik gibt es vielfältige Wachstumsmöglichkeiten und damit Chancen für Anleger. Auch KI-Aktien werden wahrscheinlich in Zukunft weiter steigen.
  • KI hat das Potenzial, in vielen Bereichen eingesetzt zu werden; ständig eröffnen sich neue Märkte. Allerdings dürfen die Leistungsfähigkeit der KI und der technologische Fortschritt nicht überschätzt werden.
  • Als Anlagestrategie empfiehlt es sich daher, nur einen Teil des eigenen Geldes in Künstliche Intelligenz zu investieren. Jedoch sollte bei der Investition auf eine ausreichende Diversifikation des Portfolios Wert gelegt werden. Der Markt ist noch jung: Wer in Aktien im Bereich der Künstlichen Intelligenz investieren will, sollte sich daher des Risikos und der Chancen bewusst sein.

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Thomas Detlef Bär schreibt seit mehr als zehn Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Bereits vor dieser Zeit galt sein Interesse dem Aktienmarkt. Seine Erfahrungen hat er in vielen Ratgebern niedergeschrieben und in Onlinemedien veröffentlicht. Thomas hat Betriebswirtschaft studiert und nach Abschluss seines Studium mehrere Jahre als Ökonom in einem ostdeutschen Automobilbetrieb gearbeitet. In den 1990er Jahren startete er als freiberuflicher Versicherungs- und Vermögensberater. 2009 begann er Ratgeber für das bekannte Portal helpster.de zu verfassen. Seitdem veröffentlicht er regelmäßig Beiträge auf zahlreichen Finanz-Portalen, darunter mikrokredit24.net, gevestor.de, onlinebanken.com. Seit 2020 schreibt er bei Aktien.net über Themen rund um den Aktienmarkt.

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