Die besten Lithium Aktien 2021: Profitieren Sie vom Mega-Trend!

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Batterien Lithium Aktien kaufen

Das Wichtigste in Kürze

Lithium Aktien

 

So gehen Sie vor

  • Setzen Sie sich mit den Besonderheiten des Lithiummarktes auseinander, bevor Sie sich dem Lithiumtrend anschließen und konkret in die grüne Zukunft investieren.
  • Wählen Sie für Ihre Anlagestrategie passende Lithium-Aktien oder ETFs aus. Eine gute Ergänzung zu den Werten von Lithium Produzenten sind Batteriehersteller Aktien.
  • Loggen Sie sich in Ihr Broker-Konto ein. Für den Einstieg empfehlen wir Aktienneulingen das Aktiendepot für Einsteiger bei Smartbroker. Nach der einfachen Kontoeröffnung online können Sie eine Lithium-Aktie oder einen ETF kaufen.
  • Lithium-Aktien oder Rohstoffe wie Kupfer oder Platin eignen sich gut für das Daytrading. Unsere Empfehlung für eine Handelsplattform, auf der Sie zuverlässig und ohne Orderkosten traden, ist das eToro Depot.

In Lithium investieren: Diese Möglichkeiten gibt es

  • Lithium Aktien: Aktien-Anleger, die sich auf den Lithiumtrend mit all seinen Chancen und Risiken einlassen, wählen für ein Direktinvestment führende Lithium Explorer oder Batteriehersteller.
  • Lithium ETFs: Mit einem Lithium ETF können Sie von der Wertentwicklung des Solactive Global Lithium Index partizipieren.
  • Lithium-Zertikate: Anleger nehmen mit einem Zertifikat 1:1 an der Entwicklung eines Basiswertes wie dem Solactive Global Lithium Index oder Wikifolio-Index Lithium, Kobalt & Next Rohstoffe teil.
  • CFD-Trading: Erfahrenen Anlegern bieten CFDs die Möglichkeit, auf die Wertentwicklung der am Lithiumgeschäft beteiligten Aktiengesellschaften zu spekulieren.

Unsere Arbeitsweise

analysierte investments
22
Analysierte
Investments
stunden investiert
36
Stunden
investiert
stunden recherchiert
26
Stunden
recherchiert
Analysierte Investments
10
Ausführliche
Analysen

Inhaltsverzeichnis

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Die besten Lithium Aktien 2021, die wir in diesem Artikel vorstellen

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Albemarle Corporation
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Sociedad Quimica Minera
de Chile

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Varta
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Orocobre
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Millennial Lithium
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Weitere Aktien-Unternehmen mit Potential 2021

Name / WKN
Ganfeng Lithium
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Bacanora Lithium
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Rock Tech Lithium Corp
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Livent Corp.
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Jadar Lithium
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Frontier Lithium
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International Lithium Corp.
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Standard Lithium
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Die besten Lithium ETFs mit Potential 2021

Name / WKN
Global X Lithium & Battery ETF
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Amplify Advanced Battery Metals and Materials ETF
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L&G Battery Value-Chain UCITS ETF
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Was man zu Lithium wissen muss

Lithium-Ionen-Akkus stecken in Smartphones, Computern und Elektroautos. Vor allem eine zunehmende Nachfrage nach Elektroautos könnte den Kurs von Lithium-Aktien stark ansteigen lassen. Denn mehr Elektroautos bedeuten auch mehr Nachfrage nach Lithium. Derzeit machen Elektroautos wenig über 3 Prozent des Fahrzeugmarktes aus. In 2025 sollen es 10 Prozent sein. Die von VW und Daimler in den Jahren 2020 und 2021 gestartete Aufholjagd sollte die Nachfrage nach Lithium weiter erhöhen.

In Deutschland wird die Batterieproduktion für Elektroautos in den nächsten Jahren stark vorangetrieben. Zu den in Planung bzw. im Aufbau befindlichen Standorten gehören:

  • Tesla (Grünheide / 2022)
  • VW (Salzgitter)
  • CATL (Ichtershausen / 2022)
  • Svolt (Heusweiler / 2022)
  • Saft (Kaiserslautern)

Lithium ist das leichteste aller Metalle, die es auf der Erde gibt – sozusagen das Gegenstück zu Platin und Gold, die zu den schwersten Metallen zählen. Das, und natürlich noch weitere Eigenschaften des Rohstoffs, führen dazu, dass Lithium insbesondere in Akkus und Batterien verwendet wird.

Da der weltweite Bedarf an leistungsstarken Batterien und Akkus in den nächsten Jahrzehnten immer weiter steigen wird, setzten Anleger in den letzten Jahren vermehrt auf Lithium Aktien und Batterie Aktien. Allerdings sanken die Lithiumpreise ab Ende 2017 kurzzeitig – und in der Folge auch die Aktienkurse. Erst ab März 2020 stiegen die Aktien wieder, Ende 2020 explodierten viele Kurse sogar fast. In den letzten zwölf Monaten verzeichnete Lithium einen Preisanstieg von mehr als 100 Prozent.

Der Pro-Tonne-Preis für batterietaugliches Lithium fiel vom Allzeithoch Ende 2017 (25.800 US-Dollar) bis Mitte 2020 zeitweilig auf 6.000 US-Dollar ab.

Der Lithiumpreis wurde bisher zwischen den beteiligten Unternehmen (Explorer und Kunden) verhandelt. Die Londoner Rohstoffbörse hat mittlerweile einen Lithium-Future aufgelegt werden, der in Zusammenarbeit mit der Lithium-Branche mehr Transparenz bei den Lithium-Preis verspricht.

Anfang Juli 2021 kostet die Tonne Lithium an der London Metal Exchange 15.250 US-Dollar.

Die globale Rohstoff-Rallye kommt Lithiumproduzenten wie Albermale, Ganfeng, Millennial Lithium und Sociedad Química y Minera de Chile zupass.

Rohstoff-Hausse sorgt für steigende Lithium-Preise

Die Corona-Pandemie hat zu Störungen auf dem Rohstoffmarkt geführt. Erschließungsvorhaben wurden zurückgestellt. Die 2021 anziehende Nachfrage führte zu Rohstoffengpässen und steigenden Preisen für Eisenerz und Kupfer.

Daneben könnten Lithium und Öl zu den größten Profiteuren der neuen Rohstoff-Hausse gehören.

Optimistischen Prognosen zu Folge könnte der Lithium Preis bis zum Jahr 2030 bis auf 35.000 US-Dollar steigen. Konservative Rohstoffanalysten sehen einen durchschnittlichen Lithium Preis von 9.000 US-Dollar. Das macht die hohe Schwankungsbreite und die Risiken von Lithium-Investments deutlich. Die zukünftigen Hauptabnehmer des Lithiumcarbonats werden Autohersteller sein. Die angedachte Entwicklung der Elektromobilität kann durch neue Ereignisse einen anderen Verlauf nehmen.

Der Handel mit Lithium an einer Börse wird im Gegensatz zu Rohstoffen wie Kupfer oder Platin aktuell nicht angeboten.

Anleger können beispielweise über Lithium Aktien in den lukrativen Rohstoff investieren. Wie bei anderen Rohstoff Aktien geht das nicht ohne Risiko. Für Anleger stellen sich in diesem Zusammenhang Fragen wie: Welche Lithium Aktien gibt es? und Welche Lithium-Aktien kaufen?

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5 Lithium-Aktien mit Potenzial für 2021

Wer mit ausgewählten Unternehmen vom Lithiumtrend profitieren möchte, kann in Aktien der Lithium Explorer und Batteriehersteller investieren. Autohersteller werden zukünftig nicht nur bloße Hauptabnehmer von Lithium sein, sondern auch mit einer eigenen Batterieproduktion den Lithium-Absatz planbar gestalten.

Grundsätzlich empfiehlt es sich, insbesondere auf die Weltmarktführer zu setzen. Grund ist, dass diese über ausreichende finanzielle Mittel verfügen, um auch mal ein erfolgloses Projekt zu überleben. Gleichzeitig hat das Management in der Regel auch deutlich mehr Erfahrung als kleine Explorationsfirmen. Das Risiko ist im Gegensatz zu einem Investment in kleine Firmen also deutlich geringer. Bei den Weltmarktführern im Lithium-Abbau ist der Rohstoff teilweise nicht mal das Hauptprodukt.

Nicht alle Firmen sind an deutschen Börsen handelbar

Tianqi Lithium gehört zu den wichtigsten Produzenten weltweit und steht eigenen Angaben zu Folge für rund die Hälfte der Lithium-Produktion. Die Firma aus Sichuan hält rund ein Viertel am chilenischen Förderkonzern SQM und ist stark in Australien engagiert, aber leider nicht über Börsen bzw. im Freiverkehr hierzulande handelbar.

Börsennotiert ist die Tianqi Lithium Aktien an der Shenzhen Stock Exchange in China.

Es bleiben fünf Aktien, die wegen ihrer gegenwärtigen Marktstellung auch für Privatanleger interessant sein können. Darunter haben wir mit Varta einen Batteriehersteller aufgenommen. Er sollte auch vom Akku-Boom profitieren, wäre aber weniger von einem Preisverfall bei Lithium, einem Umstieg auf alternative Rohstoffe oder Umweltproblemen beim Abbau betroffen.

Albemarle Corporation: Weltmarktführer aus den Vereinigten Staaten

(WKN: 890167WKN kopiert / ISIN: US0126531013ISIN kopiert)

Albemarle Corporation (vorher Rockwood Lithium) ist der Weltmarktführer im Lithium-Segment. 2015 hat Albemarle die Rockwood Holdings, Inc. übernommen. Ein Jahr später übernahm Rockwood Lithium die Marke Albemarle. Der Wert des US-Unternehmens beträgt etwa 15 Milliarden US-Dollar. Es kontrolliert ungefähr ein Drittel des globalen Lithium-Marktes. Albemarle Corporation stellt neben Lithium-Erzeugnissen u.a. Katalysatoren, Flammschutzmittel, und diverse Chemikalien her.

Die jährlichen Wachstumsraten liegen seit Jahren im positiven zweistelligen Bereich. Vor allem die erhöhte Nachfrage nach Lithium bescherte dem Unternehmen deutliche Gewinnsteigerungen. Auch in den kommenden Jahren dürfte der Gewinnanteil deutlich steigen.

Seit Oktober 2020 ist auch der Aktien Kurs auf der Überholspur. Innerhalb der letzten zwölf Monate stieg er um fast 105 Prozent auf aktuell 143 Euro. Alles deutet auf eine Bewegung in Richtung Allzeithoch hin, welche seit Februar 2021 bei rund 150 Euro liegt.

Doch das muss noch nicht bedeuten, dass die Aktie überbewertet ist. Ende 2017 lag der Kurs bereits bei 120,- Euro, ehe er zeitweise auf bis zu 55,- Euro fiel. Im Gegensatz zu vielen Firmen aus dem Bereich Wasserstoffaktien macht Albemarle außerdem Gewinne und zahlt eine Dividende.

 2018201920202021
Umsatz in Milliarden USD3,33,53,13,2
Ergebnisse je Aktie in USD (unverwässert, nach Steuern)6,34 5,02 3,523,31
Dividende je Aktie in USD1,341,47 1,471,54

Stand: 07/2021 – Quelle: Albemarle Corporation Investor Relations

Umsatz und Dividende sind in den Jahren vor der Corona-Krise deutlich angestiegen.

Zuletzt hat der Konzern auch unter fallenden Lithium-Preisen gelitten. Sollten Elektroautos sich tatsächlich langfristig durchsetzen, würden vermutlich auch die Preise für Lithium wieder nachhaltig steigen – und damit auch die Gewinne von Albemarle. Ab 2022 ist mit nennenswerten Umsatzzuwächsen zu rechnen, die das Umsatzvolumen von 2019 deutlich übertreffen.

Lithium Aktien kaufen Infografik: Wo das Erdöl des E-Zeitalters schlummert | Statista

Chile hat die größten Lithium-Reserven der Welt, aber Australien ist aktuell noch das wichtigste Förderland. (Quelle: statista.com nach Daten der USGS)

Albemarle will in Australien eine weitere Miene eröffnen. Das Land hat mittlerweile die südamerikanischen Staaten als Nummer 1 bei der Lithium-Förderung abgelöst, obwohl es bei den Reserven nur auf Platz vier liegt.

Die Diskussion über Umweltschäden bei der Lithium-Förderung in Südamerika (siehe SWOT-Analyse) könnte Albemarle weiter helfen, denn wenn Batteriehersteller von ihren Lieferanten die Einhaltung von Umweltstandards verlangen, erhöht das die Kosten in Südamerika stärker als in Australien, wo jetzt schon hohe Anforderungen bestehen.

Trotz Coronamaßnahmen-bedingten Einbrüchen im vergangenen Jahr sind die Zahlen beachtlich, denn durch kluge Kosteneinsparungen und den zugleich wachsendem Bedarf an Lithium konnten die Kursverluste und Ergebniseinbrüche der Krise gut abgefedert werden. Die für 2021 geplanten Umsätze werden das Niveau von 2019 noch nicht erreichen. Das sollte 2022 wieder der Fall sein.

Albemarle investiert in seine „Silver Peak“-Lagerstätte im US-Bundesstaat Nevada, um die Produktion zu verdoppeln. Das Unternehmen hat sich eine 50-Prozent Beteiligung am Projekt „Wodgina“-Lithium in Australien gesichert. In Bunbury/Australien wird eine Lithiumhydroxidanlage gebaut, die über eine Produktionskapazität von 100.000 Tonnen pro Jahr verfügen wird.

Bewertung:

  • Führender Lithium-Produzent weltweit
  • Neue Projekte im Lithium-Portfolio
  • Zuverlässiger Dividenzahler

Die Aktie wird nicht nur in den USA gehandelt, sondern auch in Deutschland, zum Beispiel über Xetra, Tradegate und gettex. Sie lässt sich damit kostengünstig über Discountbroker ordern. Wir empfehlen den 0 Euro Broker eToro.

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Hinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.

Sociedad Quimica Minera de Chile (SQM): Chemiekonzern aus dem mit Abstand lithiumreichsten Land der Welt

(WKN: 895007WKN kopiert / ISIN: US8336351056ISIN kopiert)

Ebenfalls einer der Weltmarktführer ist das chilenische Unternehmen Sociedad Quimica Minera de Chile (Kürzel: SQM). Auch SQM beansprucht, alleiniger Weltmarktführer zu sein. Auf lange Sicht gesehen, hat SQM wohl die besseren Voraussetzungen. Grund ist, dass Chile das mit Abstand lithiumreichste Land der Welt ist.

Allerdings hat sich die Aktie von SQM auf einen Zeitraum von einem, drei, fünf und zehn Jahren jeweils schlechter entwickelt als die seines Konkurrenten Albemarle.

Lithium ist hier ebenfalls nur einer von mehreren Geschäftsbereichen, obwohl es mittlerweile der wichtigste Geschäftsbereich ist. Das Unternehmen stellt auch Düngemittel, Kalisalze, Industriechemikalien sowie Jod her.

Die SQM Aktie verzeichnet für die letzten zwölf Monate eine Rendite von 64 Prozent. Innerhalb der letzten fünf Jahre gab es starke Schwankungen. Vom Hoch Ende 2018 bis Ende 2019 fiel die Aktie um mehr als 50 Prozent. Seit März 2020 ging es von 15,80 Euro stetig nach oben. Anfang Juli liegt die Aktie bei 40 Euro, im März 2021 ging es bis auf 47,40 Euro.

 2018201920202021
Umsatz in Milliarden USD2,21,91,,82,2
Ergebnisse je Aktie in USD (unverwässert, nach Steuern)1,671,06 0,631,26
Dividende je Aktie in USD2,06 1,22 0,811,14

Stand: 07/2021 – Quelle: Sociedad Quimica Minera de Chile (SQM) Investor Relations

SQM besitzt als chilenisches Unternehmen einen gewissen Heimvorteil. Das Land verfügt über riesige Lithium-Vorkommen. Dazu kann das Unternehmen auf seine Regierung zählen. Eine Vereinbarung sieht den Ausbau der Lithium-Exploration bis 2025 vor. Derzeit werden 50.000 bis 60.000 Tonnen Lithium pro Jahr produziert. Eine Steigerung auf 216.000 Tonnen ist vorgesehen. Neue Projekte sind in Australien (Bau einer Lithium-Raffinerie), Chile und Argentinien vorgesehen.

Der enorme Bedarf durch weltweit geplante Umstellung des Fahrzeugmarktes auf Elektrofahrzeuge wird die Nachfrage über Jahre hoch halten und für stabile Preise sorgen. Die Firma macht Gewinne und zahlt zuverlässig eine Dividende.

Bewertung:

  • Unternehmen mit Heimvorteil
  • Macht Gewinne und zahlt Dividende
  • Aktie im langfristigen Aufwärtstrend

Dieses Papier lässt sich ebenfalls sowohl über die wichtigsten deutschen Börsenplätze (Frankfurt, Tradegate, gettex) als auch außerbörslich an der Lang & Schwarz Exchange kaufen.

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Varta: Von einem Absturz der Lithium-Preise profitieren

(WKN: A0TGJ5WKN kopiert / ISIN: DE000A0TGJ55ISIN kopiert)

Varta ist kein Lithium-Förderer, sondern ein Batterie- und Akkuhersteller. Interessant ist die Aktie vor allem dann, wenn man einen Verfall der weltweiten Lithium-Preise erwartet. Davon könnten nämlich die Hersteller von Akkumulatoren wie Varta profitieren.

Die bekannten Batterien für den Haushalt sind allerdings keineswegs das Hauptprodukt. Zwar ist der Bereich Varta Consumer Electronics seit Mai 2019 wieder Teil des 2002 zunächst zerschlagenen und 2017 verschlankt an die Börse gegangenen Unternehmens, doch Geld verdient man vor allem mit Industriekunden. Was nicht bedeutet, dass nicht viele Endkunden Batteriezellen von Varta besitzen, die stecken beispielsweise in Apple AirPod-Kopfhörern.

Auffällig ist, dass die Aktie in den vergangenen Jahren oft wie ein Spiegelbild derer von Albemarle oder Orocobre wirkte. Allerdings mit einer höheren Volatilität.

Börsengang 2017

Nach dem Börsengang Mitte 2017 bewegte sich die Aktie zunächst ein halbes Jahr lang seitwärts, ehe sie ihren Kurs teilweise verfünffachte. Während Orocobre Anfang 2019 noch einmal deutlich zulegte, stürzte die Varta-Aktie ab und verlor fast die Hälfte des Wertes – womit sie Anfang Februar 2020 noch immer etwa dreimal so viel Wert war wie 2017.

Allerdings ist der Wert nichts für schwache Nerven. Anfang Februar 2020 wurde er das Ziel von Leerverkäufern (hier mehr lesen zum Thema Aktien Leerverkäufe), zumal mit Apple ein wichtiger Kunde eine Gewinnwarnung veröffentlichte. Dann aber legte die Varta AG hervorragende Zahlen vor und stieg im Wert deutlich an.

 2018201920202021
Umsatz in Millionen Euro272 364 870974
Ergebnisse je Aktie in Euro (unverwässert, nach Steuern)0,661,28 2,363,35
Dividende je Aktie in Euro--2,480,42

Stand 07/2021 – Quelle: Varta Investor Relations

Die Basisdaten sind allerdings gut, das Unternehmen macht Gewinne und wächst deutlich. Der Umsatz stieg von 364 Millionen Euro in 2019 auf 870 Millionen Euro in 2020. Die Umsatzsteigerung wird 2021 weitergehen. Für 2020 wurde eine hohe Dividende von 2,48 Euro ausgeschüttet.

Die Performance der letzten drei Jahre liegt bei über 479 Prozent. Der aktuelle Aktienkurs von rund 134 Euro ist vom diesjährigen Januarhoch (171 Euro) noch weit entfernt. Seit März 2021 befindet sich die Aktie im langfristigen Aufwärtstrend (Stand 07/2021).

Lithium Aktien kaufen Infografik: Preisverfall bei Lithium-Ionen-Batterien | Statista

Lithium ist ein begrenzter Rohstoff, trotzdem sind die Preise für die Akkus in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgegangen, wie die Grafik von Statista zeigt. (Quelle: statista.com nach Daten von Horváth & Partner)

Bei Varta läuft es aktuell dank der starken Nachfrage nach kleinen Lithium-Ionen-Batteriezellen. Der Batteriehersteller hat im Juni 2021 am Unternehmensstandort (Nördlingen) eine neue Lithium-Ionen-Zellenfabrik in Betrieb genommen. Die bisherige Produktionsfläche von ca. 60.000 Quadratmeter erhöht sich um weitere 15.000 Quadratmeter.

Die Varta AG setzt ganz klar auf den Standort Deutschland. Der Varta Aktie wird in den kommenden zwölf Monaten eine Rendite im Bereich von 30+ Prozent zugetraut. Die Halbjahreszahlen 2021 stehen laut Finanzkalender bei Varta am 13. August an.

Bewertung:

  • Führender deutscher Produzent von Batterie- und Akkumulatoren-Technik
  • Varta Aktie mit überzeugender 12-Monats-Performance
  • Deutliches Umsatzwachstum seit 2018

Die Aktie von Varta lässt sich über alle deutschen Börsenplätze wie Xetra, Tradegate, Stuttgart oder LS Exchange kaufen. Ab 0 Euro sind Varta-Titel beim Broker eToro erhältlich.

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Hinweis: 68% der CFD-Konten von Privathändler verlieren ihr Geld

Orocobre: Top-Lithium-Produzent aus Australien

(WKN: A0M61SWKN kopiert / ISIN: AU000000ORE0ISIN kopiert)

Orocobre Limited ist eine Bergbaugesellschaft mit Sitz in Brisbane (Australien) und seit 2007 an der australischen Börse notiert. Der aktuelle Geschäftsschwerpunkt liegt auf Erschließungen von Lithiumlagerstätten in Argentinien. Die Lagerstätten von ca. 6,4 Millionen Tonnen Lithiumcarbonat sollen für einen vierzigjährigen Minenbetrieb reichen.

In Japan wird eine Lithiumhydroxid-Umwandlungsanlage mit einer jährlichen Kapazität von 10.000 Tonnen betrieben. Durch die Corona-Krise wurde das Umsatzwachstum gebremst, welches ab 2018 bis 2019 einen rasanten Aufschwung genommen hatte. Ab 2022 sehen Analysten einen enormen Umsatzzuwachs im hohen zweistelligen Bereich.

 2018201920202021
Umsatz in Millionen USD23,6 120 107117
Ergebnisse je Aktie in USD (unverwässert, nach Steuern)0,010,31-0,27-0,10
Dividende je Aktie in USD----

Stand 07/2021 – Quelle: Orocobre Investor Relations

Bei Orocobre läuft es. Die Aktie bewegt sich seit dem Corona-Crash praktisch stabil nach oben. Die Performance der letzten zwölf Monate liegt bei über 204 Prozent.

Profitiert hat die Aktie von der Fusionierung mit dem australischen Konkurrenzunternehmen Galaxy Resources Ltd. (WKN: A0LF83). Es entsteht der weltweit fünfgrößte Lithium-Hersteller mit einer jährlichen Lithium-Produktion von 40.000 Tonnen. Damit könnte das Unternehmen (4 Milliarden AUD-Dollar bzw. 2,6 Mrd. Euro schwer) Aufnahme in den australischen ASX 200-Index findet. Eine Index-Aufnahme bringt erhöhte Sichtbarkeit mit, was mehr Investoren anziehen wird.

Bewertung:

  • Seit 2019 starkes Umsatzwachstum
  • Fünftgrößter Lithium-Produzent der Welt
  • Kooperation mit Autokonzern Toyota

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Millennial Lithium Corp: Geheimtipp

(WKN: A0TGJ5 WKN kopiert / ISIN: CA60040W1059ISIN kopiert)

Millennial Lithium, vormals Redhill Resources Corp, ist ein Explorations- und Erschließungsunternehmen aus Kanada, dessen Geschäftsfeld Lithium-Aktiva in Argentinien (Lithiumprojekt Pastos Grandes) umfasst.

Das Unternehmen ist im Besitz der endgültigen Bergbaulizenzen im REMSA-Grundstücksgebiet des Projekts Pastos Grandes (Argentinien), während die im Lithium-Dreieck (Argentinien, Chile, Bolivien) ebenfalls aktiven Konkurrenten Albemarle und SQM noch nicht so weit sind.

Das rund 20.000 Hektar große Bergbaugebiet soll den Abbau von mindestens 179.000 Tonnen Lithiumcarbonat (LCA) ermöglichen.

Die genehmigten Lithiumcarbonat-Anlage soll pro Jahr 24.000 Tonnen produzieren und das bei sehr günstigen Abbaukosten von unter 3.500 US-Dollar bei einer Lizenzdauer von 40 Jahren.

Das Unternehmen gilt als schuldenfrei und verfügte im Februar 2021 über Cash in Höhe von rund 51 Millionen Kanadischen Dollar. Millennial Lithium Corp besitzt wichtige Voraussetzungen, um einer der Top-Player auf dem Lithium-Markt zu werden!


Hinweis: Unternehmenszahlen zum Umsatz liegen zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht vor. Das Unternehmen ist mit der Erschließung zweier attraktiver Lithiumprojekte beschäftigt. Beide befinden sich im Pastos Grandes Salar in Argentinien mitten im Lithium-Dreieck bzw. in einem aufstrebenden Bergbaugebiet. Die Lizenz erstreckt sich auf ein Gebiet von 20.000 Hektar. Der kanadische Lithiumproduzent hat zudem bekanntgegeben, dass in der Pilotanlage Lithiumkarbonat mit einer hohen Reinheit von 99,96 Prozent produziert wurde.

Stand: 07/2021 – Quelle: Millenium Lithium Investor Relations

Positive Lithium News von Millennial Lithium haben ihre Wirkung auf die Aktienkurse nicht verfehlt. Die Millennial Lithium Aktie weist für die letzten zwölf Monate eine Rendite von rund 200 Prozent erzielt. Die Aktie bewegt sich Anfang Juli 2021 knapp unter der Marke von zwei Euro. Seit mehreren Monaten ist eine Seitwärtsbewegung festzustellen. Im Februar 2021 lag der Kurs bereits einmal bei 3,42 Euro. Kurskorrekturen können Anleger für einen günstigeren Einstieg nutzen und auf neue Kurssprünge spekulieren.

Bewertung:

  • Sichere Abbaulizenz für Projekt Pastos Grandes (Argentinien) 40 Jahre
  • Unternehmen ist schuldenfrei
  • Günstige Abbaukosten

Aktien des Unternehmens können Sie an der Frankfurter Börse, über Tradegate, gettex oder Lang & Schwarz handeln.

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Stärken & Risiken: Lithium Aktie in der SWOT-Analyse

Kennzeichnend für alle vorgestellten Aktien ist ihre hohe Volatilität. Das liegt nicht zuletzt daran, dass bei Lithium-Aktien vor allem die Zukunft gehandelt wird. Die aktuellen Einnahmen sind gering, aber die Chancen sind groß. Wir nehmen deshalb Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken genau unter die Lupe.

Stärken: Öl des 21. Jahrhunderts

Egal ob Aktien oder ETF, Anleger sollten sich zunächst fragen, ob Lithium-Aktien überhaupt eine sinnvolle Geldanlage sind. Dafür spricht, dass Lithium in Batterien und Akkus nicht mehr wegzudenken ist. Gleichzeitig steigt die Nachfrage nach Batterien immer mehr. Insbesondere im Fahrzeugsegment, vor allem bei E-Autos, sehen Experten in den Jahren bis 2025 einen regelrechten Boom für Lithium. Das Metall könnte sozusagen das Öl des 21. Jahrhunderts werden.

Fakt ist, dass bis dato weltweit nicht mal drei Prozent aller zugelassenen Autos E-Autos sind. Sollte dieser Wert in den nächsten Jahren auf 5 bis 10 Prozent steigen, so bedeutet das eine deutliche Steigerung der Nachfrage nach Lithium-Batterien. Gleichzeitig wird das Metall auch in anderen Geräten, wie Klimaanlagen, verwendet.

Schwächen: Rohstoffe sind ein schwieriges Geschäft

Wie bei allen Rohstoffen ist auch bei Lithium das Produkt weitgehend austauschbar. Das gilt erst recht, wenn das Metall mittelfristig an den Rohstoffbörsen gehandelt werden kann. Während Apple und Samsung für ihre Smartphones deutlich mehr verlangen können als beispielsweise Xiaomi, sind solche Extra-Renditen bei Rohstoffen schwierig. Gewinne lassen sich fast nur über Einsparungen bei den Kosten erhöhen.

Problematisch wird das, wenn der Preis für Lithium fällt, wie das beispielsweise in den vergangenen Jahren der Fall war. Viele Produzenten machen deshalb aktuell Verluste. Nur wenige Lithium Explorer werden am Ende zu den Lithium Produzenten gehören.

Hinzu kommt, dass das Erschließen von Rohstoffquellen mit großen politischen Risiken verbunden ist. In einigen Ländern ist es nicht einfach möglich, Rohstoffquellen zu erschließen. Oft werden inländische, teilweise staatliche Erzeuger bevorzugt und nicht selten spielt Korruption bei der Vergabe eine Rolle.

Beim Lithium kommt hinzu, dass sich ein großer Teil der weltweit leicht abbaubaren Vorkommen auf wenige Länder begrenzt. Außerdem kann der Abbau von Lithium nicht ohne Weiteres beschleunigt werden. Die Exploration und Aufbau einer Lithium-Mine dauern im Schnitt 4 bis 7 Jahre.

Chancen: Gute Aussichten dank Energie- und Verkehrswende

Die große Bedeutung für Lithium als Grundstoff für Lithium-Ionen-Akkus ist bereits weitgehend eingepreist (siehe „Stärken“). Deutlich positiv überraschen dürften Lithium-Aktien vor allem, wenn die Erwartungen übertroffen oder zumindest eingehalten werden. Sprich, wenn die Elektromobilität nun tatsächlich Fahrt aufnimmt.

Dazu könnte beispielsweise das Engagement der Volksrepublik China beitragen, die etwas gegen die schlechte Luft in ihren Großstädten tun will. Der Erfolg von Tesla zeigt, dass es hier große Chancen gibt. Neben Tesla werden zahlreiche weitere Fahrzeugunternehmen Lithium in großem Stil für ihre E-Fahrzeugspeicher benötigen.

Fallende Kosten für Speicherzellen könnten auch dafür sorgen, dass mehr Menschen ihren tagsüber selbst produzierten Strom speichern, um ihn abends oder bei bewölktem Himmel nutzen zu können. Mit einem weiteren Anwachsen der erneuerbaren Energien sind Speicherlösungen unbedingt notwendig.

Risiken: Kommt jetzt der Absturz?

Nach wie vor sind viele Lithium Aktien im Vergleich zu ihren Gewinnen nach wie vor hoch bewertet. Bei Albemarle liegt das Kurs-Gewinn-Verhältnis bei rund 50 (2021), Orocobre macht sogar aktuell Verluste. Ob die hohe Bewertung zum Problem wird, hängt von einigen anderen Risiken ab.

Das Umsatzwachstum und der Bedarf an Lithium steigen seit Ende 2020 stark an. Volkswagen setzt mittlerweile ganz auf Elektroautos mit Batterie, Daimler investiert zwar noch in die Wasserstofftechnologie, setzt bei Pkw aber bisher auch auf Batterien. Tesla braucht in naher Zukunft große Mengen an Lithium und auch bei chinesischen Autoherstellern wird ebenfalls steigender Bedarf prognostiziert. Der BITA-Index auf Basis führender Lithium-Produzenten in den USA bewegt sich auf hohem Niveau.

Ein Risiko ist der Markt selbst. Steigende Nachfrage nach dem Rohstoff wird zu Unternehmensneugründungen und zum Anwachsen der Produktionsmengen führen. Ein Überangebot von Lithium könnte einige der Lithuim-Produzenten mit zu hohen Produktionskosten in wirtschaftliche Schwierigkeiten bringen. Produktionskosten unter 9.000 US-Dollar gelten derzeit als Grenze für eine profitable Lithium-Produktion. Unternehmen wie Orocobre oder Millennial, die Lithium sehr günstig produzieren, könnten den gegenwärtigen Lithium-Markt durcheinander wirbeln.

Bisher wurde Lithium nicht über die Warenbörsen, sondern direkt zwischen Herstellern und Verbrauchern gehandelt. Das soll sich ändern, künftig soll der Rohstoff verstärkt börsengehandelt werden. Das bedeutet mehr Preistransparenz und kann daher zu fallenden Preisen führen.

Alternative Antriebe

Die größte Gefahr für Lithium-Aktien sind alternative Energiespeicher, etwa Feststoffbatterien oder Redox-Flow-Batterien. Bei Letzterer wird ein Stoff unter Energiezufuhr aufgespalten. Führt man beide Teile später wieder zusammen, entsteht Energie. So funktionieren auch auf Wasserstoff basierende Energiespeicher, die ebenfalls eine Alternative zu klassischen Batterien sind.

Es könnten aber auch alternative Grundstoffe verwendet werden. Lange Zeit war Kobalt für Lithium-Ionen-Akkus unverzichtbar, doch jetzt sieht es so aus, als habe man das Schwermetall ersetzen können.

Politische Risiken

Vor allem an den Umweltfolgen des Abbaus von Lithium ist viel Kritik laut geworden ist. Die Gewinnung von Lithium in Australien setzt viel CO2 frei. Der in Südamerika betriebene Abbau wird dagegen dafür verantwortlich gemacht, zu viel Grundwasser zu entziehen. Das ist nicht nur für umweltbewusste Anleger ein bedenkenswerter Punkt, sondern auch unter ökonomischen Gesichtspunkten wichtig. Es könnte dazu führen, dass anderen Technologien oder Rohstoffen der Vorzug gegeben wird.

Viele Medien, vom Deutschlandfunk über die Frankfurter Rundschau bis zu Pro7, berichteten jüngst über „Die dunkle Seite des Lithiumabbaus“, „Wasserraub“ und „Todesopfer der Energiewende“. Oft bezogen sich die Beiträge auf eine ZDF-Reportage mit dem Titel „Der wahre Preis der Elektroautos“. Wie das Fachmagazin Edison aufdeckte, sind viele dort aufgestellten Behauptungen zwar übertrieben, der Grundwasserverbrauch beispielsweise viel niedriger. Doch der Fachartikel blieb – im Gegensatz zu den Beiträgen der großen Zeitungen und Fernsehsender – weitgehend unbeachtet.

Zudem ist unumstritten, dass die Lithium-Förderung Wasser verbraucht, wenn auch deutlich weniger als oft behauptet. Die Fördergesellschaften werden Wege finden müssen, die Umweltgefahr zu reduzieren und gleichzeitig einen Mehrwert für Menschen in den Förderländern zu schaffen – und das auch medial deutlich zu machen. Sonst steigt der Druck auf die Batteriehersteller, Lithium zu ersetzen.

Auch Verstaatlichungen sind denkbar. So erging es beispielsweise einst der Erdölindustrie in vielen Staaten, beispielsweise der saudischen Aramco.

Ergebnis der SWOT Analyse

Für Lithium-Aktien gilt das Gleiche, das für fast jede Geldanlage gilt: Wo hohe Chancen sind, gibt es auch hohe Risiken. Lithium-Aktien sollten deshalb nur ein Baustein in einer umfangreichen Anlagestrategie sein, insbesondere wenn Sie nur einen kleineren Betrag anlegen möchten.

Tipp: Lesen Sie auch unsere allgemeinen Ratgeber zur Geldanlage: 10.000 Euro anlegen, 20.000 Euro anlegen, 50.000 Euro anlegen

Weil den meisten Menschen das Kapital fehlt, um direkt mit Aktien ein breit gestreutes Portfolio anzulegen, sollten sie entweder ETFs oder Fonds kaufen, um eine breite Streuung zu schaffen, beispielsweise auf den MSCI World All Countries.

Allerdings ist auch dieser nicht so breit gestreut, wie viele Anleger hoffen. Beispielsweise beträgt das Gewicht der Schwellenländer nur etwas mehr als zehn Prozent, das ist weniger als auf die großen Tech-Giganten Alphabet (Google), Amazon, Apple, Facebook und Microsoft entfällt. Insgesamt haben US-Aktien ein Gewicht von mehr als 50 Prozent.

Eine Alternative kann eine automatisierte Vermögensverwaltung sein. Dabei sucht ein Robo Advisor passende Wertpapiere, die kostengünstig sind, zukunftsträchtig und vor allem eine breite Streuung bieten.

So ein Depot kann die Basis für gezielte Investitionen sein, wie beispielsweise in Lithium-Aktien.

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Alternativen zu Lithium-Aktien: ETF und CFD

Mit ETFs und CFDs gibt es Alternativen zum Investment in Lithium-Aktien. Einzelaktien können sich im Erfolgsfall als lukrativ erweisen, wobei sie im Gegenzug ein höheres Risiko bergen.

Einer der wenigen echten Lithium ETFs ist der Global X Lithium & Battery Tech ETF, dessen Referenzindex der Solactive Global Lithium Index ist. Der ETF bieten Ihnen den Vorteil einer breiten Risikodiversifizierung, was bei einem Investment in eine Einzelaktie nicht möglich ist.

Das Einzelrisiko der Lithium-Aktie verringern und Lithium-ETF kaufen

Wer den direkten Einstieg in Lithium Minen Aktien scheut, könnte auf einen Rohstoff ETF im Bereich Lithium und Batterien zurückgreifen. Das sind unsere 5 Favoriten:

  • Global X Lithium & Battery ETF – Factsheet
    (WKN: A143H3WKN kopiert / ISIN: US37954Y8553ISIN kopiert)
    Anbieter Global X Funds, Top-Positionen: 9,62% ALBEMARLE CORP, 7,11% LG CHEM LTD, 6,16% BYD CO LTD-H
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    Hinweis: 68% der CFD-Konten von Privathändler verlieren ihr Geld
  • Amplify Advanced Battery Metals and Materials ETF – Factsheet
    (WKN: A2JPGHWKN kopiert / ISIN: US0321088058ISIN kopiert)
    Anbieter Amplify ETFs, Top-Positionen: Lithium Americas Corp. 6,16%, China Molybdän Co., Ltd.  4,46%, Zhejiang Huayou Cobalt Co. Ltd.  4,45%
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  • L&G Battery Value-Chain UCITS ETF – Factsheet
    (WKN: A2H5GKWKN kopiert / ISIN: IE00BF0M2Z96ISIN kopiert)
    Anbieter LGIM ETF Managers, Top-Positionen: 6,12% Tesla Inc, 4,33% Hitachi Chemical Co Ltd, 3,76% Sony Corp
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  • WisdomTree Battery Solutions UCITS ETF – Factsheet
    (WKN: A2PUQRWKN kopiert / ISIN: DE000A2PUQR0ISIN kopiert)
    Anbieter WisdomTree Investments Inc., Top-Positionen: Contemporary Amperex Techn-A 6,80%, Plug Power Inc 6,77%, Solaredge Technologies Inc 5,71%
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  • iShares Electric Vehicles and Driving Technology UCITS ETF – Factsheet
    (WKN: A2N9FPWKN kopiert / ISIN: IE00BGL86Z12ISIN kopiert)
    Anbieter Blackrock, Top-Positionen: TESLA INC 3,15%, NVIDIA CORP 2,58%, XILINX INC 2,56%
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Für Trader: CFD statt Aktie

Trader wollen nicht langfristig anlegen, sondern von kurzfristig steigenden und fallenden Kursen profitieren. Sie halten Papiere oft nur wenige Stunden und bei vielen – nicht bei allen – spielt der Spaß am Handeln eine große Rolle.

Der Rohstoffhandel ist fast so alt wie die Menschheit. Bernstein wurde vermutlich schon in der Altsteinzeit gehandelt. In der Jungsteinzeit gab es mit der Feuersteinstraße eine bedeutende Handelsverbindung zwischen Bayern und Böhmen, später kamen Kupfer, Gold und Silber als Handelswaren hinzu. Die Bronzezeit war sogar auf den Handel angewiesen, denn die benötigten Rohstoffe Zinn und Kupfer lagen nur selten am gleichen Ort.

Attraktiv sind Rohstoffe für Trader, weil aktuelle Ereignisse sich hier oft sehr direkt niederschlagen. Das gilt vor allem für Industrierohstoffe, die meistens sehr kurzfristig auf volkswirtschaftliche Entwicklungen oder Krisen in wichtigen Förderländern reagieren. Wer Interesse an Volkswirtschaft und Politik hat, wird deshalb oft auch Spaß an der Spekulation mit Rohstoffen haben. Bei Edelmetallen ist der Zusammenhang etwas komplexer, weil sie oft der Wertaufbewahrung dienen.

eToro Screenshot

Als Basiswert für CFDs können außer Rohstoffe auch Aktien, Anleihen, Devisen, Kryptowährungen und Indizes dienen. (Quelle: eToro)

Leider ist das Angebot an CFDs auf Lithium-Aktien oder direkt auf den Rohstoff Lithium bisher nur schwach ausgeprägt. Es gibt einige ausgewählte Möglichkeiten zum Traden von CFDs auf Lithium-Indizes und ETFs:

  • Bei Plus500 können Sie CFDs auf den Lithium & Batterie-Index traden. Im Index sind Lithium-Unternehmen wie FMC, Albemarle, SQM, Livent und Millennial Lithium enthalten.
  • Beim Broker IG können Sie mit einem CFD auf den Global Battery Tech & Lithium ETF spekulieren.

Wer gerne kurzfristig traden möchte, muss im Moment noch auf andere Rohstoffe wie Kupfer, Öl (auch mit Risikostreeung in Form von Öl-ETFs) oder Nickel ausweichen. Diese drei Rohstoffe hat auch der CFD-Broker eToro im Angebot. Der große Vorteil von CFDs ist, dass Sie bereits mit wenig Eigenkapital von den Kursbewegungen profitieren können, wie die Investment-Profis auf fallende Kurse spekulieren können und sogar das Traden mit Bruchteilen von Aktien möglich ist.

Eine Besonderheit von von eToro ist das Social Trading. Dabei können sich die einzelnen Akteure über die Perspektiven eines Rohstoffs austauschen. Außerdem können Einsteiger erfahrene Trader beobachten oder sogar kopieren.

Auch einige klassische Aktienbroker wie flatex oder S Broker bieten den Handel mit CFDs an, wir raten aber zu einem Konto bei einem spezialisierten Anbieter. Nicht nur, weil die Konditionen dort oft günstiger sind, sondern auch weil Anleger die Spekulation von der Geldanlage trennen sollten. Die meisten Anleger verlieren Geld mit CFDs, daher ist es sinnvoll sich ein monatliches Budget zu geben. Das geht besser, wenn man den CFD-Handel vom Aktiendepot trennt.

  • eToro ist geeignet für spekulative, eher kurzfristig orientierte Trader
  • Schneller Handel von Aktien, ETFs, Rohstoffen, Währungen und Kryptos
  • Kontoeröffnung in wenigen Minuten
  • Müheloses Trading auf steigende und fallende Kurse, für jeden verständlich
  • Mindesteinzahlung 200 EUR, die Ein- und Auszahlung ist mit allen gängigen Methoden möglich, sogar mit PayPal

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko. Sie können durch die Hebelwirkung schnell Geld verlieren. 68% der CFD-Konten von Privathändler verlieren ihr Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Für Anleger: Weitere Technologien mit Potenzial

Lithium ist nicht die einzige Technologie mit Potenzial. Im Zusammenhang mit der Energie- und Verkehrswende wird oft auch Wasserstoff genannt. Wasserstoff-Aktien haben sich im Jahr 2019 hervorragend entwickelt. Das aber birgt auch Risiken. Unklar ist, ob die Rallye weiter geht oder ob es nicht schon Zeit zum Aussteigen ist. Mehr Informationen dazu haben wir in unserem Beitrag zu Wasserstoff-Aktien zusammengestellt.

Ein großes Problemfeld, das auch beim Lithium-Abbau eine Rolle spiel, ist Wasser. Steigender Wohlstand und eine wachsende Weltbevölkerung erhöhen die Nachfrage, die schon jetzt teilweise kaum befriedigt werden kann. Hier haben Firmen Zukunft, die moderne Verfahren in der Wasseraufbereitung anbieten können, sei es durch die Reinigung von Schmutzwasser oder die Meerwasserentsalzung. Mehr dazu im Beitrag über Wasser-Aktien.

Nicht nur der Wasserverbrauch steigt, auch die Nachfrage nach Nahrungsmitteln. Außerdem wird das Thema Gesundheit immer wichtiger. Davon profitieren Unternehmen aus dem Bereich Biotechnologie. Welche Wertpapiere dort Potenzial haben, haben wir im Artikel zu Biotech Aktien untersucht.

FAQ zu Lithium Aktien

Welche Lithium-Aktien gibt es?

Bekannte Lithium Aktien sind Lithium-Produzenten wie Albemarle Corporation, Orocobre oder Millennial Lithium. Batteriehersteller wie Varta oder Tesla werden zu Lithium Aktien gezählt, da sie diesen Rohstoff in großem Umfang in ihren Batterien einsetzen.

Haben Lithium-Aktien Zukunft?

Mit Lithium Aktien wetten Sie auf einen Zukunftstrend. Die Umgestaltung des Fahrzeugmarktes Richtung Elektromobile wird die Lithium-Nachfrage enorm steigern. Aktienkurse der Lithium-Unternehmen werden davon profitieren.

Wie kann ich in Lithium investieren?

Mit Aktien und ETFs können Sie in Lithium investieren. Lithium wird derzeit nicht wie andere Rohstoffe direkt an einer Rohstoffbörse gehandelt. Mit CFDs können Sie auf die Preisentwicklung von Lithium Aktien spekulieren.

Was sind die besten Lithium-Aktien?

Was zu einem Zeitpunkt die besten Lithium-Aktien waren, lässt sich immer erste im Rückblick sagen. Aktien.net stellt 5 Lithium-Aktien mit Potenzial vor. Anleger sollten aber auch eine Risikostreuung mit Hilfe eines Lithium-ETF in Betracht ziehen.

Wie entwickeln sich Lithum-Aktien?

Lithium-Aktien steigen vor allem, wenn der Preis für Lithium ansteigt. Die Entwicklung von Mitte 2017 bis Mitte 2020 war bei den meisten Firmen verhalten. Seit Ende 2020 geht es mit vielen Kursen steil bergauf. Denn für die kommenden Jahre wird mit einer stark steigenden Lithium-Nachfrage gerechnet, die bei rund 12 Prozent pro Jahr und darüber liegen soll.

Fazit

Mit Lithium Aktien in den Trend Elektromobilität investieren

Die Nachfrage nach Akkus auf Lithium-Basis dürfte für ein steigendes Interesse sorgen. Daran wird vermutlich auch ein möglicher (Wieder-)Aufstieg von Wasserstoff als Energiespeicher nichts ändern. Allerdings bedeutet steigende Nachfrage nicht auch steigende Gewinne. Zum einen gibt es politische Risiken. Außerdem ist die steigende Nachfrage zum großen Teil bereits im Preis mit inbegriffen. Trotzdem bieten die Aktien viele Chancen – bei gleichzeitig hohen Risiken. Lithium-Aktien sollten deshalb nur ein Baustein in einer breit aufgestellten Geldanlage-Strategie sein.

Die gegenwärtige weltweite Lithiumproduktion ist geografisch auf Chile, Argentinien und Australien konzentriert. Von den Unternehmen SQM, Albermale und Orocobre stammen etwa 85 Prozent der Weltproduktion. Lithium-Unternehmen werden angesichts des steigenden Angebots unter Preisdruck stehen. Millennial Lithium Corp dürfte wegen besonders niedriger Produktionskosten zu den Profiteuren gehören. Das macht Millennial Lithium Aktie als eine Depotbeimischung besonders interessant.

Paul ist Autor von Aktien.net und schreibt seit 2016 für das Portal. Im August 2006 - Januar 2009 hat er eine Ausbildung zum Kaufmann für Versicherungen und Finanzen bei der Allianz Versicherung absolviert. Hier war er unter anderem im Investmentbanking bei der Dresdner Bank (damals noch Teil der Allianz, heute Commerzbank) eingesetzt. Paul interessiert sich insbesondere für Aktienindizes, ETFs, Fonds, Rohstoffe und Anleihen.

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