IPO Aktien 2022 kaufen oder nicht: Chancen & Risiken in der Analyse

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Aktuelles: Porsche IPO am 29. September

Einer der größten Börsengänge der vergangenen Jahre wird Ende September starten. Die Volkswagen AG trennt sich von 25 Prozent der Aktien am Sportwagenhersteller Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG. Verkauft werden jeweils ein Viertel der Stamm- und ein Viertel der Vorzugsaktien. Die Stammaktien werden an die Porsche Automobil Holding verkauft, die Vorzugsaktien werden an die Börse gebracht. Unter den 911 Millionen Aktien sind Vorzugs- und Stammaktien gleich vertreten.  Vom 20. September bis zum 28. September können die Aktien gezeichnet werden. Die Preisspanne liegt zwischen 76,50 und 82,50 Euro.

Bei welchen Brokern die Aktien gekauft werden können und weitere Hintergründe lesen Sie in unserem exklusiven Beitrag zur Porsche IPO VW Porsche Börsengang am 29.9.: Jetzt Porsche Aktie zeichnen!

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IPO Aktien kaufen - Das Wichtigste in Kürze

  • IPO Aktien sind für jene Anleger*innen mit Börsenerfahrung interessant, die von stärkeren Kursgewinnen im Anschluss an den Börsengang überzeugt sind.
  • 2021 konnten Anleger*innen bei weltweit rund 2.682 Börsengängen von Unternehmen IPO Aktien kaufen. An deutschen Börsen sind für 2022 mehr als 55 Neuemissionen avisiert. Darunter befinden sich mit Cheplapharm, Porsche und Solarisbank interessante Unternehmen.
  • Mit zahlreichen IPO Aktien haben Ersthändler viel Geld verdient. Risiken, die Sie immer im Blick haben sollten, erläutern wir in der SWOT Analyse.
  • Wer den Risiken beim IPO Aktien kaufen aus dem Weg gehen möchte, wählt entsprechend Alternativen wie börsennotierte Aktien und ETFs.
  • Für erfahrene Händler bietet sich beim Aktien-Trading die Möglichkeit, von der hohen Volatilität der Börsenneulinge zu profitieren.

 

IPO Aktien kaufen - So gehen Sie vor

  • IPO-Börsenkandidaten für 2022 werden beispielsweise bei der Börse Stuttgart oder Frankfurter Börse aufgelistet.
  • Verschaffen Sie sich einen Überblick über betreffende Unternehmen. Recherchieren Sie so viel wie möglich, bevor Sie eine Anlageentscheidung treffen.
  • Wenn der Börsengang mit der Erstnotierung erfolgt ist, können Sie neue Aktien so handeln wie jedes andere börsennotierte Unternehmen.
  • Sie können in neue Aktien bei Online Brokern wie Trade Republic oder Smartbroker investieren.
  • Eröffnen Sie ein Broker-Konto oder melden Sie sich als bestehender Kunde an.
  • Wir empfehlen, Aktien über ein eToro Depot provisionsfrei und mit günstigen Spreads zu handeln. Mit CFDs können Sie auch von fallenden Kursen bei der IPO profitieren.

Inhaltsverzeichnis

IPO Aktien Januar bis Juni 2022 (Börsengang abgeschlossen)

  • Bausch + Lomb Corp
    WKN:A3DLMSKGV: 2,57
    ISIN:CA0717051076DIV/R:0
  • EV Digital Invest AG
    WKN:A3DD6WKGV: 0,00
    ISIN:DE000A3DD6W5DIV/R:0
  • Beaconsmind AG
    WKN:A2QN5WKGV: 0,00
    ISIN:CH0451123589DIV/R:0
  • Pyrum Innovations AG
    WKN:A2G8ZXKGV: 0,00
    ISIN:DE000A2G8ZX8DIV/R:0
  • Advanced Blockchain AG
    WKN:A0M93VKGV: 0,00
    ISIN:DE000A0M93V6DIV/R:0
  • Vulcan Energy Resources Limited
    WKN:A2PV3AKGV: 0,00
    ISIN:AU0000066086DIV/R:0
  • TPG Inc
    WKN:A3DC2YKGV: 0,00
    ISIN:US8726571016DIV/R:0.0532
WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
A3DLMS
CA0717051076
2,57
5.812
0.036%
0
A3DD6W
DE000A3DD6W5
0,00
39
0%
0
A2QN5W
CH0451123589
0,00
31
-2.6915%
0
A2G8ZX
DE000A2G8ZX8
0,00
2.115
-2.2396%
0
A0M93V
DE000A0M93V6
0,00
15
0.4879%
0
A2PV3A
AU0000066086
0,00
881
0%
0
A3DC2Y
US8726571016
0,00
8.887
2.1714%
0.0532

 

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IPO Aktien 2022 (Börsengang geplant)

  • Porsche Automobil Holding SE
    WKN:PAH003KGV: 0,00
    ISIN:DE000PAH0038DIV/R:0.0354
  • WKN:KGV: 0,00
    ISIN:DIV/R:
  • WKN:KGV: 0,00
    ISIN:DIV/R:
WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
PAH003
DE000PAH0038
0,00
21.505
0%
0.0354
0,00
0
%
0,00
0
%

broker vergleich

Durch IPO Aktien kommen Unternehmen über die Börsennotierung an Kapital zum Expandieren und Umsetzen von Geschäftsideen. Eine große Anzahl an Neuemissionen (bereits erfolgt oder geplant) weist auf eine gute Stimmung am Markt hin.

Bei großem Anlegerinteresse kann es passieren, dass Aktien überzeichnet werden, was wiederum für eine erste Börsennotiz im oberen Preisbereich sorgt. Für Erstinvestoren bietet sich die Chance auf schnelle und größere Kursgewinne.

Nicht immer verlaufen Börseneinführungen von Unternehmenstiteln so ab, wie es sich die beteiligten Unternehmen, Banken und Investoren gewünscht hätten. Der Markt ist Chance und Risiko zugleich. IPO Aktien eignen sich für Anleger*innen, die Börsenerfahrung haben und eine Chance auf rasche Kursgewinne im Anschluss an den Börsengang sehen.

5 IPO Aktien 2022 vorgestellt + News zum Börsengang

Cheplapharm: Vertrieb patentfreier Medikamente großer Pharma-Konzerne

WKN: A254SJWKN kopiert

Cheplapharm sollte Deutschlands erstes größeres IPO in 2022 sein. Der Börsengang des Pharma-Konzerns soll 2022 stattfinden. Es wird mit einer Bewertung des Unternehmens einschließlich Schulden in Höhe von 10 bis 12 Milliarden Euro gerechnet.

Das Familienunternehmen aus Greifswald will beim IPO an der Frankfurter Börse rund 750 Millionen Euro einsammeln. Mit dem neuen Geld will man zum einen Pharmaprodukte mit ausgelaufenen Patenschutz aufkaufen. Zum anderen soll der Schuldenstand von aktuell 2,5 Milliarden Euro reduziert werden.

Das Unternehmen gab den Umsatz für 2020 mit 680 Millionen Euro an. Die Umsatzsteigerung betrug 32 Prozent. Gebucht wurde ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen in Höhe von 324 Millionen Euro.

Cheplapharm erwarb u.a. im Januar 2022 das Epilepsie-Medikament Rivotril von Roche. Das war eine von mehreren Investitionen im Volumen von 1,3 Milliarden Euro. Insgesamt sicherte sich das Pharmaunternehmen rund 40 etablierte Medikamente u.a. von Takeda, Sanofi und Leo Pharma.

Porsche AG: Deutscher Luxussportwagenhersteller strebt an die Frankfurter Börse

  • Porsche Automobil Holding SE
    WKN:PAH003KGV: 0,00
    ISIN:DE000PAH0038DIV/R:0.0354
WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
PAH003
DE000PAH0038
0,00
21.505
0%
0.0354

Die Porsche Automobil Holding ist Mehrheitseigner und im Besitz von 53,3 Prozent der Volkswagen-Stammaktien. Inhaber*innen von Aktien der Porsche Automobil Holding SE sind daher an Volkswagen beteiligt. Seit 2007 gehört das Stuttgarter Autounternehmen Porsche (seit September 2021 im DAX) zur Volkswagen AG. Die Stammaktien der Porsche Holding halten ausschließlich die Familien Piëch und Porsche. An der Börse werden Porsche SE Vorzugsaktien gehandelt. Das erste Quartal im Geschäftsjahr 2022 ist für Porsche SE positiv ausgefallen. Der Konzern meldete ein Ergebnis nach Steuern von 2,1 Milliarden Euro. Im Vorjahr waren es 995 Millionen Euro. Das Quartalsergebnis hat sich damit mehr als verdoppelt. Wesentliche Auswirkungen auf das Konzernergebnis nach Steuern hatten die positiven Ergebnisentwicklungen im Volkswagen-Konzern und die Absicherung mit Derivaten. Die Porsche SE verfügt Ende März 2022 über eine Nettoliquidität von 847 Millionen Euro. Gegenüber Ende Dezember 2021 ist das ein Plus von 206 Millionen Euro. Der Hauptteil der Zuflüsse stammt mit 221 Millionen Euro aus dem Verkauf von Anteilen an der PTV Group. Porsche hat die hohe Liquidität und den günstigen Aktienkurs der VW-Werte genutzt, um seinen Kapitalanteil an der Volkswagen AG zu vergrößern. Von Ende März bis zum 6. Mai 2022 hat die Porsche SE Vorzugaktien der Volkswagen AG in einem Volumen von rund 400 Millionen Euro erworben. Die Beteiligung der Porsche SE an der Volkswagen AG erhöhte sich auf 31,9 Prozent aller Aktien. Die Holding profitiert dadurch von einem steigenden Anteil an der von der Volkswagen AG ausgeschütteten Dividenden. Unverändert bleibt der Anteil der Porsche SE an den Volkswagen-Stammaktien. Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein Konzernergebnis nach Steuern im Bereich von 4 bis 6 Milliarden Euro angepeilt. Die Höhe der Nettoliquidität soll sich zwischen 200 und 700 Millionen Euro bewegen. Für das vierte Quartal 2022 ist der Börsengang der Porsche AG (Dr.-Ing. h.c. F. Porsche AG) vorgesehen. Porsche SE könnte sich mit Stammaktien an der Porsche AG beteiligen. Zahlreiche Prognosen von führenden Banken aus dem Jahr 2022 sehen die Entwicklung von Porsche SE sehr positiv. Den Aktien des Autobauers wird das Erreichen der 100 Euro Marke zugetraut. Der Börsengang der Porsche AG könnte sich positiv auf den Wert der Porsche Holding Aktie auswirken. Erstellt: 02.06.2022 | Autor: Thomas Detlef Bär

Solarisbank: Berliner Fintech auf Expensionskurs

WKN: SOLA01WKN kopiert

Die Solarisbank aus Berlin hat im Januar 2022 den im Juli 2021 angekündigten Zusammenschluss mit dem britischen Wettbewerber Contis abgeschlossen. Mitte 2021 sicherte sich die Solarisbank in Investorengelder in Höhe von 190 Millionen Euro. Die Bewertung des Fintech mit Vollbanklizenz stieg auf 1,4 Milliarden Euro. Eine Milliarde Euro Bewertung bedeutete den Aufstieg zum sogenannten “Einhorn”. Durch den Zukauf baute die Solarisbank ihre Position in Europa aus, da Contis als E-Geld-Institut in England und Litauen lizenziert ist. Das Unternehmen besitzt zudem Niederlassungen in Indien.

Fintech-Dienstleister Solarisbank verbuchte 2021 laut eigenen Angaben einen Umsatz von rund 100 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr war das ein Umsatzplus von 90 Prozent. Solarisbank möchte in 2022 das Angebot an Kryptowährungen erweitern. Bisher umfasst das Angebot Bitcoin und Ethereum. Geplant ist die Einführung eines Wertpapiergeschäftes und ETFs. Im zweiten Halbjahr sollen Geschäfte mit dezentralisierten Finanzmärkte (DeFi) laufen. Das für 2022 geplante Solarisbank IPO erfordert noch einige Maßnahmen. Dazu gehören die Transformation der Organisations- und Managementstruktur und die Verbesserung in den Bereichen Compliance und Regulierung.

Mobileye: IPO als Stimmungsaufheller für Intel-Aktie

WKN: A119ESWKN kopiert

Mobileye ist ein Tochterunternehmen des Chip-Herstellers Intel mit Sitz in Israel. Das Know-how von Mobileye besteht in der Entwicklung von Fahrassistenz-Systemen für den aufstrebenden Markt autonomer Fahrzeuge. Anders als die Konkurrenz geht Intel nicht den Weg über die Cloud, sondern setzt auf ein chipbasiertes Kamerasystem.

Für Mobileye wird die Bewertung mit etwa 50 Milliarden US-Dollar angegeben. Intel wird auch nach dem IPO der Mehrheitseigner bleiben. Die Intel Aktie ist bei Anleger*innen weniger gefragt, obwohl sie attraktiv bewertet und die Chip-Nachfrage riesig ist.

Intel rechnet beim Börsengang von Mobileye mit hohen Einnahmen. Der Chip-Konzern soll eine Bewertung von über 50 Milliarden US-Dollar im Auge haben. Bei der Übernahme von Mobileye im Jahr 2017 hat Intel 15 Milliarden US-Dollar bezahlt.
Mobileye gilt als marktführend bei Anwendungen für Fahrerassistenzsysteme und das Autonome Fahren. Das Unternehmen will bereits 100 Millionen EyeQ-Systeme an Autohersteller verkauft haben. Ein weiteres Geschäftsfeld der Intel-Tochter ist die Entwicklung eines eigenen Robotaxi-Dienst. Seit der Intel-Übernahme sind die Umsätze um das Dreifache gestiegen. Allein in 2021 stieg der Umsatz um 40 Prozent.

Reddit: Berühmte Social-Media-Plattform will an die NYSE

WKN: REDI11WKN kopiert

Reddit Inc. hat sich in der jüngeren Vergangenheit einen Namen als Plattform von Daytradern gemacht. Meme-Aktien wie GameStop und AMC wurden durch die Gruppe „WallStreetBets“ 2021 zu enormen Bewertungen gepusht. Reddit wird an die Börse gehen. Entsprechende Unterlagen wurden bei der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC (Securities and Exchange Commission) eingereicht. Nicht bekannt sind weder die Anzahl der anzubietenden Aktien noch die Preisspanne.

Die Reddit-Website hatte 2021 rund 52 Millionen aktive Nutzer*innen pro Tag. Hinzu kommen über 100.000 Communities oder „Sub-Reddits“. Bis zu 100 Millionen US-Dollar kassiert die Plattform Werbeeinnahmen im Quartal.

Bekannte Investor*innen von Reddit waren u.a. Risikokapitalgesellschaft Andreessen Horowitz, Rapper Snoop Dog, Sequoia Capital Fonds und Tencent Holdings Fonds. Die Social-Media-Plattform Reddit wird nach der letzten Finanzierungsrunde mit 10 Milliarden US-Dollar bewertet. Rund 1,3 Milliarden US-Dollar stammen von privaten Investor*innen. Das Unternehmen strebt eine Bewertung vor dem IPO von rund 15 Milliarden US-Dollar an.

Anleitung zum IPO Aktien kaufen

Zu den größten und erfolgreichsten IPOs weltweit gehören Alibaba mit einem Erlös von 25 Milliarden US-Dollar 2014, General Motors Company 2010 mit 20,1 Milliarden US-Dollar und Agricultural Bank of China 2010 mit 19,2 Milliarden US-Dollar.

Der chinesische Internetriese Alibaba notierte an der New York Stock Exchange (NYSE) erstmals mit 92,70 US-Dollar. Der Kurs der IPO Aktie steht im Juni 2021 bei 102 US-Dollar. Im Oktober 2020 erreicht die Aktie mit 309 Euro ihren bisherigen Höchststand. Das Zeichnen der IPO Aktie hat sich bis zu diesem Zeitpunkt somit ausgezahlt.

In Deutschland hat die Deutsche Telecom für den größten Börsengang gesorgt. Gleich dreimal hat sich das Unternehmen Kapital an den Finanzmärkten besorgt. Vom im Februar 2000 vorhandenen Wert je Deutsche Telekom Aktie von 86,10 Euro sind damaligen Aktieninvestoren im Juni 2022 noch rund 18 Euro geblieben.

Interessierte IPO Aktien Anleger*innen sollten vorab analysieren, ob die Renditeerwartungen beim Kauf einer IPO Aktie real sind. Betriebswirtschaftliche Kennzahlen wie KGV, Umsatz und Gewinnentwicklung geben hier Auskunft.

Einige der Unternehmen, die den Börsengang 2021 abgeschlossen haben, haben wir in einer IPO Übersicht 2021 erfasst.

UnternehmenWKNErstnotierung
RobinhoodA3CVQC17.12.2021
Signa SportsA3C9CN15.12.2021
Daimler TruckDTR0CK10.12.2021
VeganzA3E5ED10.11.2021
Rivian AutomotiveA3C47B10.11.2021
HomeToGoA2QM3K22.10.2021
We Company (ex WeWork)A3C5TW21.10.2021
AutoStore HoldingsA3C5A320.10.2021
Jackson A3CY1L29.09.2021
Petershill PartnersA3C30828.09.2021
MajorelA3C3EP24.09.2021
ToastA3C3Y422.09.2021
Universal MusicA3C29121.09.2021
ForgeRockA3C39T16.09.2021
SportradarA3C2JA14.09.2021
Mister SpexA3CSAE 02.07.2021
About YouA3CNK416.06.2021
PepcoA3CQ3M16.06.2021
SUSESUSE5A21.05.2021
WaterdropA3CPCZ07.05.2021
Endeavour GroupA3CSV629.04.2021
CoinbaseA2QP7J14.04.2021
DELIVEROO HoldingA2QSJZ 01.04.2021
Friedrich VorwerkA255F125.03.2021
Coupang AA2QQZ222.03.2021
Vantage TowersA3H3LL18.03.2021
Auto1A2LQ88 04.02.2021
QualtricsA2QLPC28.01.2021
Expertentipp
Bei der Börse Stuttgart oder der Frankfurter Börse werden Neuemissionen vor Beginn der eigentlichen Zeichnungsfrist und mit einigem Zeitvorlauf vor der Erstnotiz im Handel angekündigt. Eine IPO-Ankündigung 2022 muss nicht bedeuten, dass es in diesem Jahr zu einem Börsengang kommt. N26 war ein Kandidat für 2021, will jetzt erst 2024 an die Börse. Ähnliches lässt sich vom Zahlungsanbieter Klarna berichten.

Wie man IPO Aktien handelt

Geht ein Unternehmen an die Börse, haben Anleger*innen zwei Möglichkeiten, um sich Anteile zu sichern. Sie können Aktien zeichnen oder nach der offiziellen Handelseinführung an der Börse kaufen.

Während der Zeichnungsfrist an Aktien zu gelangen, ist mitunter nicht so einfach. Dazu wird bei der Depotbank oder dem Broker eine Zeichnungsorder zu den üblichen Ordergebühren aufgegeben. Automatisch funktioniert das nicht, denn nur ausgewählte Banken und Online-Broker verfügen als Teil des IPO-Konsortiums über ein bestimmtes Zeichnungskontingent.

Die Alternative ist, bis zum ersten Handelstag der Neuemission zu warten und die Aktien dann an der Börse zu kaufen. Was die bessere, weil rentablere Lösung ist, lässt sich nicht vorhersagen. Hier spielen das Unternehmen und die allgemeine Börsenumfeld eine Rolle. Sind Investoren zurückhaltend, kann sich ein IPO als Fehlschlag erweisen und der erste Börsenkurs unter dem Zeichnungspreis liegen.

Wo kann man IPO Aktien kaufen

  • Möchten Sie IPO Aktien zeichnen, erkundigen Sie sich bei Ihrem Depotanbieter über entsprechende Möglichkeiten.
  • Wird eine Neuemission an der Börse zum Handel freigegeben, können Sie neue Aktien handeln. Das funktioniert also wie bei den Aktien börsennotierter Unternehmen.
  • Eröffnen Sie ein Konto bei Trade Republic oder Smartbroker. Als Kunde melden Sie sich auf dem üblichen Weg an.
  • Suchen Sie auf der Broker-Plattform nach dem Unternehmenswert, in den Sie investieren möchten.
  • Über die Eingabe der Wertpapierkennnummer (WKN) erhalten Sie die Aktie und den Handelsplatz.
  • Platzieren Sie Ihre Order, nach Bedarf mit oder ohne Limits.

IPO Aktien in der SWOT Analyse

Stärken: IPO Chance auf neue Anlagemöglichkeiten

Ein IPO liefert Investoren einige Vorteile. Neuemissionen bzw. Börsengänge für Unternehmen bieten die Chance, Kapital neu zu investieren. Eine gut laufende Booking Phase zeigt an, dass hohe Renditen möglich sind.

Oftmals streben jene Unternehmen an die Börse, die auf eine gute wirtschaftliche Entwicklung verweisen können und die das wirtschaftliche Umfeld als profitabel ansehen. Der erste Kurs bei Herausgabe neuer Aktien bewegt sich nicht selten über dem ursprünglich bewerteten Aktienpreis.

Größte Börsengänge in Deutschland

UnternehmenErlös in Mrd. EuroJahr
Deutsche Telekom13,02000
Deutsche Telekom10,81999
Deutsche Telekom10,01996
Deutsche Post5,82000
Infineon5,42000
Innogy5,02016
Siemens Healthineers4,22018
Knorr-Bremse3,92018
T-Online2,92000
Tognum2,02007
Deutsche Postbank AG1,62004
Covestro1,52015
Telefónica Deutschland Holding1,52012
Symrise1,42006
Rocket Internet1,42014

(Quelle: Wikipedia.org)

Schwächen: Der Markt entscheidet über Zeichnungserfolg

Beim Zeichnen von Neuemissionen können sich IPOs nachteilig zeigen. Die Erstnotiz an der Börse muss nicht der erwarteten Unternehmensbewertung entsprechen. Außerdem gibt es keine Garantie, dass nach dem Zeichnungsgebot Aktien wirklich gekauft werden. Der Erfolg oder Misserfolg wird nach der Booking Phase sichtbar.

Jeder Investor muss das betreffende Unternehmen selbst bewerten und sich für oder gegen eine Investition entscheiden. Eine Spekulation auf den starken Emissionskurs muss nicht immer aufgehen. Die Bewertung von neuen Aktien ist im Vergleich zu börsenerfahrenen Werten schwerer. Das gilt vor allem für Start-Ups mit ihren kurzen Unternehmensgeschichten.

Chancen: Mit Neuemission schnelle, hohe Renditen erzielen

Mit Neuemissionen lassen sich in einem positiv gestimmten Marktumfeld schnelle und hohe Renditen erzielen. Stößt eine IPO Aktie auf starkes Anlegerinteresse, kann eine Überzeichnung die Folge sein; das garantiert in der Regel einen erfolgreichen Börsenstart.

Unerfahrene Anleger*innen sollten nicht der allgemeinen Start-Up-Manie verfallen und sich einen Einstieg in neue Aktien vorbehalten, wenn gestandene Unternehmen eigene neue Gesellschaften an die Börse bringen. Ideale Börsenkandidaten sind traditionsreiche und profitable Unternehmen mit einem funktionierenden Geschäftsmodell. Hier ist die allgemeine Informationslage gut. Sie riskieren somit nicht, dass die Geschäftsgrundlage nur aus Aktien besteht.

Trader können die hohe Volatilität neuer Aktien im Rahmen einer Daytrading-Strategie für Profite nutzen.

Risiken: Schnellem Aufstieg folgt der tiefe Fall

Vor den eigentlichen Börsengängen von Unternehmen werden Investoren mit allerlei Werbeversprechen gelockt. Den Unternehmen und Anleger*innen wird eine glänzende Zukunft ausgemalt. Es geht darum, die Aufmerksamkeit vieler Anleger*innen auf die Aktie zu lenken, damit das Unternehmen möglichst viel Kapital einsammelt.

Auf die verlustreiche Geschichte der Deutschen Telekom Aktie (WKN: 555750) wurde bereits verwiesen. Wenn 20 Jahre lang der Kurs von 86,10 Euro nicht annährend erreicht wird, ist das sehr enttäuschend. Für Erstanleger*innen sind die rund 18 Euro Aktienwert vom Juni 2022 ein erheblicher Verlust.

Neue Aktien kennzeichnen häufig starke Wertschwankungen. Für eine Investition bedeutet das ein erhöhtes Risiko. Die Facebook Aktie hat nach der Börseneinführung schnell an Wert verloren. Der Kurs stieg eine Zeit lang stetig. Im September 2021 kehrte sich das Kurswachstum um. Die Aktie kostete damals 320 Euro. Im Juni 2022 sind noch 158 Euro. In den vergangenen zehn Jahren haben Facebook Titel Anleger*innen eine Rendite von 524 Prozent beschert.

Ergebnis der SWOT-Analyse

Im Jahr 2021 haben laut Statista an den weltweiten Aktienmärkten rund 2.600 IPOs von Unternehmen stattgefunden. Für 2022 wird mit einer ähnlichen Anzahl gerechnet. In Deutschland könnten es mehr als 55 Börsengänge werden. Es gibt viele Chancen, um Kapital in Erwartung von Gewinn zu investieren. Nicht jeder vorhergesagte oder erwartete Börsengang wird im Jahr 2022 auch tatsächlich über die Bühne gehen. Verschiebungen sind durchaus nicht unüblich, wenn sich die Bedingungen am Markt oder im Unternehmen ändern.

Interessierte Anleger*innen sollten vor einer Aktienzeichnung genau prüfen und analysieren, ob sich ein Kauf einer IPO Aktie auch wirklich lohnt. Börsengeschäfte sind mit Risiken verbunden. Im Fall von Neuemissionen sind höhere Risiken einzukalkulieren.

Für risikobewusste Anleger*innen empfiehlt es sich, neue Aktien eine Weile zu beobachten und nicht jede Neuemission sofort zu kaufen. Börsennotierte Unternehmen, deren Aktien möglicherweise unterbewertet sind, bieten ein besseres Chance-Risiko-Verhältnis.

IPO Aktien kaufen: Was sind die Alternativen

Für Anleger*innen halten Aktienmarkt und Börsen zahlreiche Anlagemöglichkeiten abseits dem Zeichnen von Neuemissionen bzw. IPO Aktien kaufen bereit. In Aktienindizes wie Dow Jones oder DAX sind die Top Unternehmen des jeweiligen Landes gelistet. Viele der Bluechips haben ihren Erfolg am Markt bereits unter Beweis gestellt und empfehlen sich für eine Langzeitanlage. Über Anleihen können Anleger*innen zum Kreditgeber werden und wie eine Bank an den Zinsen verdienen. Anleger*innen, die eine Daytrading-Strategie verfolgen, können mit CFD-Kontrakten auf die Kurse von Aktien spekulieren, ohne dass sie die Titel real erwerben.

Börsennotierte Aktien: Unterbewertung ermöglicht Zusatzrendite

Gegenüber neuen Aktien haben Aktien, die schon länger börsennotiert sind, eine Börsenvergangenheit. Der Vorteil für Anleger*innen ist, dass sie über aussagekräftige und geprüfte Informationen verfügen können. Bei Neuemissionen von Start-ups beruhen viele Daten auf Erwartungen und Schätzungen.

Eine echte Alternative zu IPO Aktien können unterbewertete Aktien sein, da diese erhebliches Kurspotential besitzen. Eine Unterbewertung ist nicht selten die Folge von Börsencrash und Kurssturz (Kurskorrektur infolge einer Marktüberhitzung).

Viele erfolgreiche Börsenexperten haben ihr Vermögen gemacht, indem sie Aktien von funktionierenden, gut am Markt positionierten Unternehmen kaufen, wenn deren Preise an der Börse günstig sind.

ETFs: Rendite wie die Entwicklung vom Marktindex

Wer wenig Kapital hat, kann mit ein zwei Aktien im Portfolio keine gute Risikostreuung erreichen. Die Alternative sind börsengehandelte Indexfonds oder kurz ETFs. ETFs sind passiv gemanagte Fonds, die einen Aktienindex (oder Rentenindex, Immobilienindex, etc.) sehr genau abbilden und die Wertentwicklung möglichst 1:1 nachbilden wollen. Die größten globalen Marktindizes wie MSCI vereinen rund 1.600 Aktien; Risiken sind breit gestreut. Die durchschnittliche Rendite ist geringer als die der Top-Aktien. Wer erkennt, welche Aktien sich lohnen, kann bei richtiger Spekulation mehr Geld verdienen.

Viele Broker bieten kostenlose ETF-Sparpläne (Smartbroker) oder Aktiensparpläne (Trade Republic). Hier können Anleger*innen mit Sparraten ab 10 Euro im Monat langfristig Vermögen aufbauen.

Unternehmensanleihen: Mehr Zinsen höheres Risiko

Aktienemissionen sind für beteiligte Unternehmen teuer und haben zudem den Nachteil, dass Investoren, Aktionäre oder Banken ein Mitspracherecht erhalten. Es gibt viele Unternehmer mit Bedarf an Kapital, die ihre Unabhängigkeit und alleinige Entscheidungshoheit nicht aus der Hand geben wollen. Mit einer Unternehmensanleihe können sie sich am Kapitalmarkt Geld besorgen. In Zeiten niedriger Anlagezinsen suchen Investoren nach interessanten Anlagealternativen etwa zum Festgeld. Der Anleihekäufer gewährt dem Unternehmen quasi einen Kredit. Im Gegenzug erhält er oder sie eine festgelegte Zinszahlung.

Abzuwägen gilt es Rendite versus Bonität. Bei Anleihen mit hoher Verzinsung besteht ein erhöhtes Risiko. Eine höhere Ausgleichsprämie ist nichts wert, wenn das Unternehmen während der Laufzeit insolvent geht.

Ein Käufer bzw. eine Käuferin der Anleihe muss für sich klären, ob das betreffende Unternehmen Zinszahlungen wie vereinbart leistet und ob zum Laufzeitende die Rückzahlung der Anleihe gesichert bleibt. Ratingagenturen wie Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch helfen bei einer Einschätzung.

Trading von CFDs auf Aktien

Die Alternative zum Kaufen von börsennotierten Aktien ist das Trading von Aktien-CFDs. Ein CFD (Differenzkontrakt) ermöglicht es Tradern, einen Kontrakt auf bestimmte Assets zu handeln, die er oder sie nicht besitzen muss. Er oder sie spekuliert über die Preisdifferenz einer Aktie. Investoren zahlen dem Broker, beispielsweise Plus500, FXflat oder eToro, den Spread bzw. die Differenz im Aktienwert zwischen einem Eröffnungs- und Schlusspreis. Mit geringem Kapitaleinsatz können Trader höhere Handelsvolumen mit Aktien umsetzen. Eine Hebelwirkung bei Aktien von 1:5 oder Indizes 1:20 kann zu größeren Gewinnen, jedoch auch größeren Verlusten führen.

Mal angenommen: Sie eröffnen im CFD-Handel und Aktienhandel jeweils 10 Positionen im Wert von jeweils 300 Euro. Als CFD-Trader kostet Sie der Deal 604 Euro (Margin 1:5), als Aktieninvestor zahlen Sie 3.005 Euro. Geschlossen bzw. verkauft wird die Position bei einem Wert von 325 Euro oder einem Zuwachs von 19 Punkten bzw. einem Gewinn von 250 Euro.

Ein weiterer Vorteil von CFDs besteht darin, dass Sie sowohl Long-Positionen (steigender Preis) als auch Short-Positionen (fallender Preis) eröffnen können.

Das CFD-Trading gilt in der Regel als kurzfristige Investition, bei der die Trades innerhalb von Tagen und Wochen geöffnet und geschlossen werden.

Für Aktien-Trading empfehlen wir Einsteigern ein eToro Depot, das Ihnen einen provisionsfreien Handel ermöglicht. Im virtuellen Depot können Sie Aktien-Trading kostenfrei und ohne Risiko ausprobieren.

FAQ: Typische Fragen und unsere Antworten rund um IPO Aktien

Was ist ein IPO bei Aktien?

Im Rahmen eines Börsengangs oder IPO bieten Unternehmen ihre Aktien erstmals für eine Teilnahme am Börsenhandel an. Sie nutzen den organisierten Kapitalmarkt mit dem Ziel, neues Kapital zu erhalten. Neben der Erstplatzierung (Primary Offering) von Aktien gibt es die Form der Zweitplatzierung (Secondary Offering). Altaktien des Unternehmens werden über die Börse verkauft, wobei die verkaufenden Aktionäre den Erlös erhalten.

Welche Firmen gehen 2022 an die Börse?

2022 verspricht ein Jahr mit weltweit vielen Börsengängen zu werden. Zu den rund 40 deutschen Börsenkandidaten gehören interessante Unternehmen wie Solarisbank, Porsche und Reddit. Erfolgreich an der Börse gestartet sind in diesem Jahr bereits SMG European Recovery SPAC, Bausch + Lomb Corp und EV Digital Invest AG.

Wie kann man an IPO teilnehmen?

Wer an einem IPO teilnehmen möchte, muss sich einen Broker suchen, der dies ermöglicht. IPO Aktien kaufen können Anleger*innen bei am IPO beteiligten Depotbanken und Brokern. Meist wählen die Broker interessante IPO-Unternehmen für ihre Kunden aus. Anleger*innen müssen nicht unbedingt eine Neuemission zeichnen, denn für den Einstieg ins Unternehmen können sie bis zum ersten Börsentag warten.

Soll man IPO Aktien kaufen oder nicht?

Das ist schwer zu sagen. Bei IPOs gibt es zahlreiche Erfolgsgeschichten, doch sind Aktiengewinne keine Selbstverständlichkeit. Wer ein langfristiges Investment anstrebt, sollte sich das Unternehmen genau ansehen und Risiken nicht außer Acht lassen. Viele der neu an der Börse gehandelten Aktien sind überbewertet. Für einen nachhaltigen Anlageerfolg mit Aktien ist die Bewertung sehr entscheidend.

Warum gehen Unternehmen an die Börse?

Unternehmen versprechen sich vom IPO zusätzliches Kapital. Das verwenden sie für die Expansion, Übernahme oder Umsetzung einer bestimmten Geschäftsidee. Wachstum oder Eigenkapitalstärkung des Unternehmens sind für die weitere Wertentwicklung einer Aktie wichtig. Außerdem wird einem Unternehmen durch einen IPO große Aufmerksamkeit zuteil. Sie profitieren über Monate von der damit verbundenen Werbung von Produkten und Marke.

Fazit

Mit IPO Aktien auf schnelle Kursgewinne spekulieren

  • Anleger*innen mit Börsenerfahrung bieten sich mit IPO Aktien die Chance auf rasche Kursgewinne nach erfolgtem Börsengang. Unter den IPOs gibt es einige Erfolgsgeschichten, doch in zahlreichen Fällen bleiben die erhofften schnellen Aktiengewinne aus.
  • Wer langfristig in Aktien investieren möchte, wartet den Börsengang und eine gewisse Entwicklung der Kurse danach ab.
  • In Marktphasen, in denen Anleger*innen bereit sind, praktisch alles zu kaufen, sind Börsenneulinge nicht selten überbewertet. Das erschwert einen nachhaltigen Anlageerfolg, wenn das Unternehmen hinter den hohen Börsenerwartungen zurückbleibt.
  • Neue Aktien sind sehr volatil. Die häufigen und stärkeren Kursbewegungen können Daytrader für Profite nutzen. CFDs bieten die Chance, sowohl bei steigenden als auch bei fallenden Kursen Geld zu verdienen.

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Thomas Detlef Bär schreibt seit mehr als zehn Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Bereits vor dieser Zeit galt sein Interesse dem Aktienmarkt. Seine Erfahrungen hat er in vielen Ratgebern niedergeschrieben und in Onlinemedien veröffentlicht. Thomas hat Betriebswirtschaft studiert und nach Abschluss seines Studium mehrere Jahre als Ökonom in einem ostdeutschen Automobilbetrieb gearbeitet. In den 1990er Jahren startete er als freiberuflicher Versicherungs- und Vermögensberater. 2009 begann er Ratgeber für das bekannte Portal helpster.de zu verfassen. Seitdem veröffentlicht er regelmäßig Beiträge auf zahlreichen Finanz-Portalen, darunter mikrokredit24.net, gevestor.de, onlinebanken.com. Seit 2020 schreibt er bei Aktien.net über Themen rund um den Aktienmarkt.

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