Warum steigen Aktien: Günstige Aktien mit Kurspotenzial 2022

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Warum steigen Aktien: Das Wichtigste in Kürze

  • Trotz der Corona-Pandemie sind die Aktienmärkte im vergangenen Jahr gestiegen. Das liegt unter anderem an den zahlreichen Konjunkturprogrammen, die weltweit aufgelegt wurden. Wir zeigen auf, welche Faktoren sich außerdem auf die Aktienkurse auswirken.
  • Viele Anleger*innen fragen sich, ob jetzt ein guter Einstiegszeitpunkt ist oder ob sie besser warten? Generell ist es so gut wie unmöglich, einen Kurstiefpunkt exakt zu erkennen und eine Aktie zu kaufen, wenn der Kurs am niedrigsten ist. Wer also unsicher ist, sollte erst einmal kleine Summen investieren. Sinkt der Kurs weiter, können Anleger*innen immer noch nachkaufen.
  • Kursschwankungen sind nichts Ungewöhnliches, deshalb sollten Sie nicht auf kurzfristige Gewinne spekulieren. Wer Vermögen aufbauen will, sollte mindestens fünf bis zehn Jahre einkalkulieren. Denn die Analyse zeigt, dass Kurse langfristig immer steigen.
  • Was passiert 2021 und danach? Die meisten Experten sind sich einig: Die Kurse werden aller Voraussicht nach weiter steigen.
  • Sie sind auf der Suche nach günstigen Aktien mit Potenzial? Wir stellen eine Auswahl aus verschiedenen Bereichen (Reise & Tourismus, Technologie, Energie, Immobilien, Gesundheitswesen sowie Transport & Mobilität).

Inhaltsverzeichnis

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Warum steigen Aktien: Das Gesetz von Angebot und Nachfrage

Es erscheint absurd: Die Weltwirtschaft erwartet die womöglich größte Rezession seit den 1930er-Jahren aufgrund der Coronavirus-Pandemie, doch die Aktienmärkte haben sich nach anfänglicher Talfahrt rasant erholt. Einige Aktien verzeichneten 2020 sogar Rekordkurse. Da fragt sich so mancher: Wie passt das zusammen und warum steigen die Aktienkurse trotz der Krise?

Warum steigen Aktien? Die einfache Erklärung lautet, dass sich der Preis einer Aktie immer aus dem Verhältnis von Angebot und Nachfrage ergibt. Steigt die Nachfrage nach einer Aktie, dann steigt der Kurs. Verkaufen viele Anleger*innen eine Aktie, sinkt der Kurs.

Was aber steuert Angebot und Nachfrage? Warum wollen Anleger*innen eine Aktie kaufen oder verkaufen? Dafür gibt es viele Gründe. So viel vorab: Umsatz und Gewinn eines Unternehmens sind nicht alleine ausschlaggebend.

Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, wie die wirtschaftliche Gesamtsituation und die politische Lage Aktienkurse beeinflussen können und zeigen auf, dass das Auf und Ab der Aktienmärkte nicht zuletzt stark von der Psychologie der Anleger bestimmt wird. Zudem geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Aktien mit Kurspotenzial ausfindig machen können. Dazu richten wir unseren Blick auf Aktien, die derzeit um oder unter 60 Euro notieren, aber noch Luft nach oben haben.

Selbstverständlich haben auch viele der bekanntesten Börsenunternehmen, deren Aktien in der Regel höher notieren, Wachstumspotenzial. Mehr zu diesem Thema erfahren Sie in unserem Artikel über die besten Aktien 2021.

Günstige Aktien 2021: Ausgewählte Aktien nach Branchen mit Potenzial zu steigen

Welche Aktien steigen langfristig? Es sind nicht nur Trendbranchen wie Technologie und Mobilität, die Anleger*innen 2021 starke Perspektiven bieten. Wer auf der Suche nach günstigen Einstiegskursen ist, sollte sich auch in eher klassischen Wirtschaftszweigen umsehen. Für Sparer mit einem langfristigen Anlagehorizont könnte sich sogar ein Einstieg in die Gruppe der sogenannten Corona-Verlierer auszahlen.

Reise & Tourismus

Es gibt kaum eine Branche, die so stark mit den Folgen der Corona-Pandemie kämpft wie die Reise- und Tourismusindustrie. Die Börsianer sind allerdings geteilter Meinung, ob derzeit ein guter Einstiegszeitpunkt in dieses Segment ist. Fakt ist, dass die überwiegende Mehrheit der Aktien starke Kursverluste erlitten hat. Das gilt sowohl für Touristikkonzerne wie TUI als auch für Fluggesellschaften wie Lufthansa und Ryanair. Langfristig sehen viele Marktbeobachter jedoch Wachstumspotenzial.

Ryanair

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
A1401Z
IE00BYTBXV33
61,26
15.223
0.0312%
0

Ryanair, Europas größte Billigfluggesellschaft, profitierte im ersten Quartal 2022 von der allgemeinen Erholung des Reisemarktes. Die Buchungen für den Sommer sind sehr vielversprechend. Prognosen für das laufende Jahr gibt es angesichts der Marktunsicherheiten seitens der Geschäftsführung nicht. Die negativen Weltnachrichten könnten dieser Erholung jedoch ein Ende setzen. Beim Auftreten der Omikron-Variante des Coronavirus und in der Folge des Russland-Ukraine-Krieges war das bereits der Fall. Ryanair vermeldete für das Geschäftsjahr 2021/22 (endete am 31. März) einen bereinigten Nettoverlust von 355 Millionen Euro, im Vorjahreszeitraum betrug der Verlust rund eine Milliarde Euro. Den Umsatz konnte Ryanair mit 97 Millionen Fluggästen auf rund 4,8 Milliarden Euro verdreifachen. Der Billigflieger erwartet in der Hochsaison Gewinne über dem Niveau von 2019. Um die Nachfrage anzukurbeln, braucht es Preissenkungen. Im Geschäftsjahr 2022/2023 möchte die Fluggesellschaft 165 Millionen Fluggäste befördern. Das würde die Passagierzahlen von 2019 (149 Millionen Kunden) übertreffen. Die ursprüngliche Gewinnprognose, mindestens eine Milliarde Euro, wurde kassiert. Jetzt hofft das Unternehmen auf schwarze Zahlen. Unklare Aussagen und ungenaue Zahlen sorgten bei Anleger*innen für Unsicherheit: Die Ryanair-Aktie geriet nach der Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal 2022 und die weiteren Aussichten am 16. Mai 2022 unter Druck. Die Titel der irischen Billigairline fielen an der Börse in Dublin um fast 7 Prozent. Im Laufe des Handelstages konnte der Verlust auf 3 Prozent begrenzt werden. Ryanair ist mit seiner Flugzeugflotte von mehr als 485 Boeing-Maschinen einer der wichtigsten Boeing-Kunden in Europa und kritisierte den US-Flugzeughersteller öffentlich für verspäteten Auslieferungen seiner Boing-Bestellungen. Allein für die 737-Max liegen 207 Aufträge vor. Neue Maschinen werden dringend für notwendige Kosteneinsparungen benötigt. Ryanair hat für die kommenden Monate nicht allzu positive Aussichten. Hohe Kerosinpreise, Inflation sowie mögliche negative Weltnachrichten bergen Unsicherheitsfaktoren. Für die zyklische Ryanair Aktie ist aktuell kein langfristiger Aufwärtstrend auszumachen.

TUI

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
TUAG00
DE000TUAG000
1,07
2.847
-0.0923%
0

Die TUI AG verzeichnete eine deutliche Erholung der Umsätze in ihren wichtigsten Geschäftsbereichen und eine Stärkung der Liquidität. Höhere Treibstoffkosten und Flugticketpreise könnten jedoch ein Hindernis für die Erholung im gesamten Reisesektor darstellen. Ist es sinnvoll jetzt in TUI zu investieren?

Aktuelle Performance

Aus dem jüngsten Zwischenbericht des Unternehmens geht hervor, dass der Umsatz, insbesondere im Bereich der Märkte und Airlines, zwar stark gestiegen ist, das EBIT insgesamt aber trotz der Verbesserung gegenüber dem Vorjahr immer noch negativ ist. Nichts destotrotz hat das Unternehmen im vergangenen Jahr seine Nettoverschuldung reduziert und gleichzeitig das Verhältnis von Barmitteln zu Vermögenswerten und zu Nettoverschuldung erhöht. Was bedeutet, dass die TUI AG in einer besseren Position ist, ihre Verbindlichkeiten zu erfüllen als im Vorjahreszeitraum.

Das Sommergeschäft muss es richten

Die Ergebnisse für das erste Quartal des Jahres 2022 zeigen, dass die Buchungen für den Sommer 2022 aufgrund von Omicron im vergangenen Dezember zwar vorübergehend zurückgegangen sind, sich seitdem aber deutlich erholt haben und die Buchungen für den Sommer in Großbritannien nun sogar um 19 % über denen für den Sommer 2019 liegen.

Luftraumsperre als Gewinnbremse

TUI Airways fliegt hauptsächlich Ziele in Europa sowie eine Reihe von Zielen im Nahen Osten und in Lateinamerika an. Allerdings arbeitet das Unternehmen mit Fluggesellschaften zusammen, und bietet Pauschalreisen zu asiatischen Zielen wie Thailand, Sri Lanka, Indonesien und den Malediven an. Flüge von Europa nach Asien müssen nun, um den russischen Luftraum zu umgehen umgeleitet werden, was längere Flugzeiten und höhere Ticketpreise bedeutet. In dieser Hinsicht könnten die höheren Kosten für Urlaubsangebote für asiatische Ziele potenzielle Kunden abschrecken. Hintergrund: Die TUI Group, kurz für Touristik Union International, ist ein deutsches Freizeit-, Reise- und Tourismusunternehmen. Die TUI AG war bis 1997 als das Unternehmen seine Aktivitäten vom Bergbau auf den Tourismus umstellte, als Preussag AG bekannt, . TUI AG Anzeichen für eine Erholung und eine Stärkung der Cash-Position. Unseres Erachtens könnte das Unternehmen längerfristig Aufwärtspotenzial haben.

Technologie

Technologie-Unternehmen zählen zu den klaren Corona-Gewinnern, und viele Firmen haben selbstverständlich schon vor der Pandemie Erfolge verzeichnet. Die Experten sind sich weitgehend einig: Die Aktien von IT-Giganten wie Apple, Amazon und Microsoft werden auch 2021 weiter zu den Wachstumstreibern an der Börse gehören. Wer allerdings auf der Suche nach Papieren ist, deren Kurs derzeit relativ niedrig ist, sollte seinen Blick auf Software-Nischen richten.

Grüne Zahlen in allen Bereichen lassen beim deutschen SNP aufhorchen. Der wachsende Cloud Sektor könnte großes Potential bieten. Lohnt sich eine Investition?

Quartalszahlen

Die SNP Gruppe steigerte ihren Umsatz im ersten Quartal 2022 um 24% auf 41,0 Mio. EUR (Vorjahr: 33,1 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist auf alle Geschäftsbereiche (Software, Service und EXA) zurückzuführen: Im Geschäftsfeld Software stieg der Umsatz um 25% auf 12,1 Mio. EUR (Vorjahr: 9,7 Mio. EUR). Darin spiegelt sich eine verstärkte Nachfrage im Endkundengeschäft sowie im Partnergeschäft wider. Gleichzeitig stieg der Umsatz im Geschäftsfeld Services um 19 % und betrug 26,5 Mio. EUR(Vorjahr: 22,2 Mio. EUR). Dies ist auf den hohen Auftragsbestand und die damit verbundene bessere Auslastung zurückzuführen. Das Geschäftsfeld EXA steuerte im ersten Quartal 2022 2,4 Mio. EUR bei (Vorjahr, seit Erstkonsolidierung zum 1. März 2021: 1,1 Mio. EUR).

Zusammenarbeit mit Amazon

Amazon Web Services (AWS) hat SNP im Mai zum "AWS Advanced Partner" ernannt. Mit dieser Auszeichnung würdigt AWS die langjährige Zusammenarbeit und zahlreiche Cloud-Projekte. SNP arbeitet bereits seit Jahren sehr erfolgreich mit verschiedenen Hyperscalern im Cloud-Geschäft zusammen. Die technische Grundlage dieser Partnerschaft ist die SNP-Plattform CrystalBridge für Datentransformationen und -management. Mit der Plattform können SAP-Umgebungen automatisiert in die AWS-Cloud migriert werden, wodurch sich sehr schnell ein Mehrwert ergibt.

Ausblick auf 2022

SNP rechnet in allen Geschäftsbereichen (Services, Software und EXA) mit einem deutlichen Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr. Dabei dürfte der Umsatz im Geschäftsbereich Software prozentual stärker steigen als in den beiden anderen Geschäftsbereichen. Hintergrund: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Heidelberg bietet Software zur Bewältigung komplexer digitaler Transformationsprozessen an. Die SNP Gruppe beschäftigt weltweit über 1.600 Mitarbeiter. Zu den Kunden von SNP gehören globale Unternehmen aus allen Branchen, darunter viele der weltweit größten Unternehmen. SNP wurde 1994 von Dr. Andreas Schneider-Neureither gegründet und ist seit 2000 börsennotiert. Die Risiken bei SNP sind gegenüber dem enormen Potential des Cloud Sektors recht gering. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Amazon bestätigen das Unternehmen einmal mehr in seiner Position als Marktführer und lässt auch Anleger hellhörig werden. Erstellt: 28.06.2022 | Autor: Victor Jove Roca

TeamViewer AG

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
A2YN90
DE000A2YN900
0,00
1.945
0.11%
0

TeamViewer ist auf einem guten Weg, Bekanntheit in Umsätze zu verwandeln. Risiken drohen durch andere Anwendungen, die ähnliche Funktionalitäten bieten.

Fernwartung bleibt ein wichtiges Thema

Der Zugriff auf den Computer aus der Ferne bleibt ein wichtiges Thema. Angesichts der heraufziehenden wirtschaftlichen Herausforderungen könnte es sogar noch wichtiger werden, denn hier lassen sich sehr einfach Kosten sparen. Bei kleineren Problemen kann die Fahrzeiten oft mehr Zeit beanspruchen als die eigentliche Arbeitszeit. Immer weniger Menschen besuchen noch eine Bankfiliale, wenn sie Geld anlegen wollen. Auch Einkäufe werden zunehmend online abgewickelt. Es ist sehr wahrscheinlich, dass auch IT-Probleme in Zukunft immer öfter aus der Ferne gelöst werden.

Gewinne sollen steigen

Nach einem ungewöhnlich hohen Gewinn im Jahr 2020 fiel der Überschuss im Jahr 2021 nur knapp halb so hoch aus; er lag bei 0,25 Euro statt 0,52 Euro. Zwar soll dieser Wert erst 2022 wieder übertroffen werden, doch der Kursrückgang zwischen Mitte 2020 und Ende 2021 hat das Kurs-Gewinn-Verhältnis fallen lassen. Der Kurs lag Mitte 2022 beim 25-fachen des für 2022 geplanten Gewinns. Ein Kurs-Gewinn-Verhältnis in dieser Größenordnung ist für eine IT-Aktie nicht zu hoch.

Wie realistisch sind die Ziele

Viele Unternehmen werden ihre Ziele für 2023 womöglich überdenken müssen, sollte sich die wirtschaftliche Lage tatsächlich weiter eintrüben. Bei TeamViewer könnte das anders ausfallen, den für die Anschaffung der Software sind keine großen Investitionen notwendig und es kann schnell Geld eingespart werden. TeamViewer will weiter wachsen. In Zukunft sollen auch Industrieanlagen öfter aus der Ferne gewartet werden. Auch Augmented Reality (erweiterte Realität) soll ein wichtiges Thema werden.

Die Aktie in den Analysen

Insgesamt haben 14 Banken und Analysehäuser die Aktie von TeamViewer bewertet. Davon sieht mit sieben die Hälfte das Wertpapier neutral, sechs sind positiv gestimmt und eine Bewertung kommt zu einem negativen Ergebnis. Hintergrund: Die TeamViewer-Software wurde von der damaligen Rossmanith GmbH zunächst für den Eigenbedarf entwickelt. Der Börsengang 2019 war der größte eines Technologieunternehmens seit dem Jahr 2000. Die Aktie könnte nun wieder attraktiv sein, zumal das Geschäftsfeld auch in Zukunft wichtig bleiben dürfte. Erstellt: 27.06.2022 | Autor: Tilman Weigel

Energie & Nachhaltigkeit

Alternative Energien und Nachhaltigkeit werden auch 2021 ein großes Thema bleiben. Wir stellen Ihnen in unserem Ratgeber Nachhaltig investieren eine Reihe von Unternehmen vor, die in diesem Bereich aktiv sind und Aktionären gute Perspektiven bieten. Daneben lohnt sich ein Blick auf Energieversorger wie E.ON und RWE.

RWE

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
703712
DE0007037129
1,30
26.406
0.0424%
0.0231

Nach einem starken Gewinn- und Umsatzwachstum im Jahr 2021 ist auch der Ausblick von RWE für 2022 optimistisch. Die Krise in Osteuropa könnte ein Katalysator für eine noch schnellere Umstellung sein, die kurz- und langfristig Wert für die Aktionäre generieren wird.

Mit erneuerbarer Energie in die Zukunft

RWE erzielte den größten Nettogewinn mit seinen Offshore-Windparks und erwartet, dass diese mit einer Wachstumsrate zwischen 21,6 % und 44,1 % im Jahr 2022 ein Wachstumsmotor sein werden. Zwei weitere Windparks (mit einer Gesamtleistung von 1,9 GW) an der Ostküste des Vereinigten Königreichs befinden sich derzeit im Bau und werden voraussichtlich 2022 (Triton Knoll Offshore-Windpark) und 2026 (Sofia Offshore-Windpark) fertiggestellt. Gleichzeitig sind fünf neue Parks in Planung. Die Energieerzeugung von RWE aus fossilen Brennstoffen wie Braunkohle, Steinkohle und Kernbrennstäben ist im letzten Jahr zurückgegangen und wird diesen Trend voraussichtlich fortsetzen. Für das Jahr 2021 zahlte RWE eine Dividende von 0,90 Euro pro Aktie, zu im Vergleich 0,85 Euro im Vorjahr.

Die Natur als Risiko

Für die Betreiber von Wind- und Solarparks stellen Naturkatastrophen ein kleines, aber beständiges Risiko dar. So musste RWE wegen der extremen Kälte im Februar 2021 Abschreibungen in Höhe von 400 Millionen Euro vornehmen. RWE verfügt jedoch über ein hervorragend diversifiziertes Portfolio, so dass diese Bedrohung für langfristige Investitionen kein großes Problem darstellt. Hintergrund: Die RWE AG ist ein deutsches multinationales Energieunternehmen mit Hauptsitz in Essen. Es erzeugt und handelt mit Strom im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa und in den Vereinigten Staaten. Das Unternehmen ist weltweit die Nummer zwei bei Offshore-Windenergie und Europas drittgrößter Anbieter von erneuerbaren Energien. Die Umstellung von RWE auf eine nachhaltige Energieerzeugung ist langfristig noch unterbewertet. Das Unternehmen erwirtschaftet bereits enorme Cashflows und hat ehrgeizige Pläne zur Umstrukturierung seines Portfolios, um an der Zukunft der Energieerzeugung teilzuhaben und sollte langfristig gesehen eine gute Investition für jedes Portfolio sein. Erstellt: 20.06.2022 | Autor: Victor Jove Roca

Immobilien

Die Immobilienbranche hat mit einigen Ausnahmen – Stichwort Bürogebäude – das vergangene Jahr mit all seinen Herausforderungen gut überstanden, und entgegen der Erwartungen hinterlässt die Pandemie kaum Spuren auf dem Immobilienmarkt. Das macht auch die Aktien von Immobilienunternehmen wie Aroundtown und Deutsche Wohnung attraktiv.

Aroundtown

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
A2DW8Z
LU1673108939
0,00
2.962
0.4363%
0.1214

Büros sind tot und die Arbeit von zu Hause aus wird sich durchsetzen, ein Satz, welchen man in letzter Zeit oft hört. Hat einen Investiton in einen Real Estate Investment Trusts (REIT) überhaupt noch Zukunftspotential?

Wieder steigende Zahlen

Das Unternehmen verzeichnete im ersten Quartal 2022 Nettomieteinnahmen in Höhe von 309 Millionen Euro, 32 % mehr als im ersten Quartal 2021 und ein flächenbereinigtes Mietwachstum von 0,9 %. Das flächenbereinigte Mietwachstum ohne Hotels betrug 1,7 %. Während des größten Teils des ersten Quartals 2022 war das Gastgewerbe durch Beschränkungen und hohe Infektionsraten aufgrund der Omicron-Welle beeinträchtigt, was zu einer Belegungsrate für die Hotelimmobilien des Unternehmens von lediglich 45 % führte. Da seit Ende März alle Beschränkungen aufgehoben sind und sich die Hotelbuchungen erholen, rechnet das Unternehmen für den Rest des Jahres mit einer Belegungsrate von 70-80 %.

Dividende

Das Unternehmen hatte seine Dividende im vergangenen Jahr aufgrund der Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie in Deutschland und den Niederlanden zunächst verschoben. Die Dividende wurde jedoch von 0,28 € je Aktie im Jahr 2019 auf 0,14 € je Aktie im Jahr 2020 gesenkt und in 2021 wieder auf 0,22 € angehoben.

Risiko-Homeoffice

Da es sich bei Aroundtown hauptsächlich um einen Büro-REIT handelt, können die Pandemie und der Trend zum Home-Office wonach 25-30 % der Mitarbeiter vieler Firmen, nur noch von zu Hause aus arbeiten möchten, die künftigen Mietverträge des Unternehmens und das Ergebnis beeinträchtigen Hintergrund: Aroundtown ist eine börsennotierte Immobiliengesellschaft mit Sitz in Luxemburg. Sie investiert in Gewerbe- und Wohnimmobilien in zentralen Lagen europäischer Städte, hauptsächlich in Deutschland und den Niederlanden. Der Großteil des Portfolios befindet sich in den Städten Berlin (25%), Frankfurt, München, Köln, Hamburg, Amsterdam, London und anderen europäischen Metropolen. Die Verteilung des Immobilienportfolios über ganz Europa gefällt und auch die ständige Diversifizierung lässt positives verhoffen. Das Unternehmen wird Schwierigkeiten mit den steigenden Kapitalkosten und dem zunehmenden Trend zur Heimarbeit haben, aber das Management sollte auch hier die notwendigen Schritte unternehmen können, um diese Probleme zu überwinden. Erstellt: 28.06.2022 | Autor: Victor Jove Roca

Deutsche Wohnen

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
720370
DE0007203705
0,00
107
0.0071%
0

Grüne Zahlen in allen Bereichen lassen beim deutschen SNP aufhorchen. Der wachsende Cloud Sektor könnte großes Potential bieten. Lohnt sich eine Investition?

Quartalszahlen

Die SNP Gruppe steigerte ihren Umsatz im ersten Quartal 2022 um 24% auf 41,0 Mio. EUR (Vorjahr: 33,1 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist auf alle Geschäftsbereiche (Software, Service und EXA) zurückzuführen: Im Geschäftsfeld Software stieg der Umsatz um 25% auf 12,1 Mio. EUR (Vorjahr: 9,7 Mio. EUR). Darin spiegelt sich eine verstärkte Nachfrage im Endkundengeschäft sowie im Partnergeschäft wider. Gleichzeitig stieg der Umsatz im Geschäftsfeld Services um 19 % und betrug 26,5 Mio. EUR(Vorjahr: 22,2 Mio. EUR). Dies ist auf den hohen Auftragsbestand und die damit verbundene bessere Auslastung zurückzuführen. Das Geschäftsfeld EXA steuerte im ersten Quartal 2022 2,4 Mio. EUR bei (Vorjahr, seit Erstkonsolidierung zum 1. März 2021: 1,1 Mio. EUR).

Zusammenarbeit mit Amazon

Amazon Web Services (AWS) hat SNP im Mai zum "AWS Advanced Partner" ernannt. Mit dieser Auszeichnung würdigt AWS die langjährige Zusammenarbeit und zahlreiche Cloud-Projekte. SNP arbeitet bereits seit Jahren sehr erfolgreich mit verschiedenen Hyperscalern im Cloud-Geschäft zusammen. Die technische Grundlage dieser Partnerschaft ist die SNP-Plattform CrystalBridge für Datentransformationen und -management. Mit der Plattform können SAP-Umgebungen automatisiert in die AWS-Cloud migriert werden, wodurch sich sehr schnell ein Mehrwert ergibt.

Ausblick auf 2022

SNP rechnet in allen Geschäftsbereichen (Services, Software und EXA) mit einem deutlichen Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr. Dabei dürfte der Umsatz im Geschäftsbereich Software prozentual stärker steigen als in den beiden anderen Geschäftsbereichen. Hintergrund: Das Unternehmen mit Hauptsitz in Heidelberg bietet Software zur Bewältigung komplexer digitaler Transformationsprozessen an. Die SNP Gruppe beschäftigt weltweit über 1.600 Mitarbeiter. Zu den Kunden von SNP gehören globale Unternehmen aus allen Branchen, darunter viele der weltweit größten Unternehmen. SNP wurde 1994 von Dr. Andreas Schneider-Neureither gegründet und ist seit 2000 börsennotiert. Die Risiken bei SNP sind gegenüber dem enormen Potential des Cloud Sektors recht gering. Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Amazon bestätigen das Unternehmen einmal mehr in seiner Position als Marktführer und lässt auch Anleger hellhörig werden. Erstellt: 28.06.2022 | Autor: Victor Jove Roca

Gesundheitswesen

Die Gesundheitsbranche ist nicht erst seit Corona im Aufwärtstrend. Anleger*innen, die ihr Portfolio diversifizieren möchten und noch keine Titel aus dem Gesundheit- und Pharmabereich im Depot haben, empfehlen wir einige Unternehmen. In unserer Analyse der Biotech Aktien erfahren Sie, wie Sie von der boomenden Biotech-Branche profitieren können. Außerdem stellen wir Ihnen die Aktien von Amgen, Vertex Pharmaceuticals, Bayer, BioNTech und Astrazeneca vor.

Fresenius

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
578560
DE0005785604
0,84
13.067
0.0438%
0.0395

Fresenius hat ein sehr reales Wertsteigerungspotenzial und könnte in den nächsten Jahren leicht eine jährliche Eigenkapitalrendite von 20 bis 30 Prozent erzielen.

Profit durch COVID-19?

Das 1. Quartal 2022 lag aufgrund der hohen Sterblichkeitsrate der Kunden noch ein mittelmäßiges Ergebnis vor. Die Lage dürfte sich von nun an verbessern. Fresenius profitiert ganz klar von der COVID-19-Impfung. In den Patientengruppen des Unternehmens liegen die Impfraten bei über 80 Prozent, und die relativ milde Wirkung von Omicron hat zu einem Rückgang der Sterblichkeitsraten geführt, was sich positiv auf die Erwartungen und Prognosen des Unternehmens auswirkt. Die erhöhte Sterblichkeit hatte zuvor negative Auswirkungen auf die Betriebskosten des Unternehmens.

Marktdominanz & hoffnungsvolle Zahlen

Das Unternehmen verfügt über eine hervorragende Position auf dem US-Markt, die es ihm ermöglicht, in Übereinstimmung und Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden und der US-Regierung im Wesentlichen Branchenstandards zu setzen. Darüber hinaus verfügt es über jahrzehntelanges Know-How in einem komplexen Bereich. Das Unternehmen verzeichnete einen Umsatzanstieg von 7 Prozent, ein EBIT-Wachstum von 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einen Anstieg des Nettogewinns um 22 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Cashflow wuchs um mehr als 25 Prozent, und das Unternehmen verzeichnete eine Senkung der Investitionsausgaben. Die Geschäftsleitung erwartet für 2022 ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich und ein Wachstum des Nettogewinns im niedrigen einstelligen Prozentbereich, und das alles bei konstanten Wechselkursen. Hintergrund: Die Fresenius SE & Co. KGaA mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe, Deutschland, ist ein Unternehmen des Gesundheitswesens. Das Unternehmen bietet Produkte und Dienstleistungen für die Dialyse, für Krankenhäuser sowie für die stationäre und ambulante medizinische Versorgung an. Zusätzlich ist das Unternehmen im Krankenhausmanagement sowie im Bereich Engineering und Dienstleistungen für medizinische Zentren und andere Gesundheitseinrichtungen tätig. Obwohl es unsicher ist, ob vor 2023 weitere Erkenntnisse und ein tatsächlicher Aufwärtstrend zu erwarten sind, ist es jetzt an der Zeit zu investieren. Erstellt: 14.06.2022 | Autor: Victor Jove Roca

Transport & Mobilität

Im Bereich der Auto-Aktien gilt insbesondere die E-Mobilität schon lange als Megatrend und aussichtsreiche Anlageklasse. Das trifft auch auf Schlüsseltechnologien wie die Feststoffbatterie zu, deren Anlagepotenzial wir bereits analysiert haben. Die Bedeutung der Elektromobilität wird in den kommenden Jahren weiterwachsen, und davon werden voraussichtlich Hersteller wie Tesla oder auch der chinesische E-Auto-Produzent Nio profitieren.

Für umsichtige Anleger*innen mit gutem Risikomanagement könnte sich 2021 auch eine Chance bieten, bei herkömmlichen Autobauern wie Ford Motors einzusteigen.

Ford Motor

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
502391
US3453708600
0,38
54.317
0.0594%
0.0444

Ford ist entschlossen, die Bedrohung durch Elektrofahrzeuge in eine Chance umzumünzen. Das Unternehmen kündigte einen beeindruckenden Investitionsplan in Höhe von 50 Milliarden Dollar an und die ersten Schritte haben bereits Früchte getragen. Die kürzliche Markteinführung mehrerer Elektroauto-Modelle löste eine hohe Nachfrage aus und sorgte für eine positive Stimmung.

Mit dem F-150 auf die Überholspur

Ford ist bereits dabei, sein EV-Geschäft rasch auszuweiten. Die EV-Verkäufe des Unternehmens stiegen im Januar 2022 gegenüber dem Vorjahr um 167 % und machten 11 % des Gesamtumsatzes aus. Die Verkäufe des Ford Mustang Mach-E beliefen sich im Januar 2022 auf 2.370 Einheiten und lagen damit im Segment der vollelektrischen SUVs an zweiter Stelle hinter dem Model Y von Tesla. Darüber hinaus hat Ford über 200.000 Reservierungen für seinen F-150 Lightning, dessen Auslieferung im Laufe dieses Jahres beginnen soll.

Ausblick für 2022

Ford hält an seinem Ausblick für das Gesamtjahr fest, wonach das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 11,5 und 12,5 Mrd. USD liegen wird. Darüber hinaus erwartet das Unternehmen für das Gesamtjahr einen Anstieg des Fahrzeugvolumens im Großhandel um 10 bis 15 % gegenüber 2021. Das Unternehmen erwartet einen gewissen inflationären Gegenwind, geht aber davon aus, dass sich die Verfügbarkeit von Halbleitern in der zweiten Jahreshälfte verbessern wird. Langfristig will Ford seine Chip-Knappheit durch ein Umdenken in der Lieferkette beheben. Die Partnerschaft des Unternehmens mit GlobalFoundries (GFS) wird eine in den USA ansässige Quelle für Low-Tech-Chips bieten. Hintergrund: Die Ford Motor Company ist ein amerikanischer multinationaler Automobilhersteller mit Hauptsitz in Dearborn, Michigan, USA. Er wurde von Henry Ford gegründet. Das Unternehmen vertreibt unter der Marke Ford Personenkraftwagen und Nutzfahrzeuge sowie unter der Luxusmarke Lincoln Luxusautos. Ford besitzt außerdem den brasilianischen Geländewagenhersteller Troller, einen Anteil von 8 % an Aston Martin und einen Anteil von 32 % an Jiangling Motors aus China. Ford durchläuft einen bedeutenden geschäftlichen Wandel und macht das großartig. Trotzdem ist das Potenzial für substanzielle EBIT-Verbesserungen, da Elektrofahrzeuge noch lange Zeit unrentabel bleiben könnten, sehr gering und eine Investition momentan sehr risikobehaftet. Erstellt: 28.06.2022 | Autor: Victor Jove Roca

Wie finde ich Aktien mit hohem Potenzial?

Wer auf der Suche nach Aktien mit hohem Kurspotenzial ist, der sollte sich mit den Grundlagen der Aktienanalyse vertraut machen. Generell unterscheidet man die Fundamentalanalyse und die Chartanalyse.

Hinter der Fundamentalanalyse steckt die Annahme, dass sich eine solide Unternehmensperformance langfristig auch im Aktienkurs widerspiegelt. Vereinfacht gesagt, geht man dabei davon aus, dass alle börsennotierten Unternehmen einen wahren Wert haben.

Bei der Fundamentalanalyse richten Anleger*innen dann unter anderem ihren Blick auf bestimmte Kennzahlen wie das Kurs-Gewinn-Verhältnis, das Kurs-Cashflow-Verhältnis oder die Eigenkapitalquote, um zu ermitteln, ob eine Aktie – verglichen mit dem errechneten wahren Wert – an der Börse unterbewertet ist und somit die Aussicht auf Kurssteigerungen besteht.

Neben den Kennzahlen sollten Anleger*innen auch volkswirtschaftliche und branchenspezifische Zahlen – also das Marktumfeld – analysieren, denn ohne diese Daten ist es schwierig, eine Aussage über die zukünftige Entwicklung zu machen.

Aktionäre, die mit dem stetigen Handel von Aktien Geld verdienen wollen, wenden hingegen oft die Chartanalyse an. Die Chartanalyse basiert auf historischen Kursdaten und -verläufen. Fundamentale Unternehmensdaten werden nicht berücksichtigt, denn es geht darum, in bisherigen Marktbewegungen bestimmte Muster zu erkennen, die Aussagen über die künftige Kursentwicklung zulassen. Ziel der Chartanalyse ist es somit, günstige Kauf- oder Verkaufspunkte zu ermitteln.

Expertentipp
Wir empfehlen Anleger*innen, die zum langfristigen Vermögensaufbau in Aktien investieren wollen, die fundamentalen Daten nicht außer Acht zu lassen. Denn auch wenn es an der Börse immer wieder Kurseinbrüche und Krisen gibt, belegen verschiedene Studien: Wer langfristig investiert, fährt die größte Rendite ein.

Faktoren, die sich generell auf Börsenkurse auswirken

Makroökonomische Lage

Die allgemeine makroökonomische Lage wirkt sich generell auf die Aktienkurse aus. Steckt eine Volkswirtschaft in einer Krise, verzeichnen Unternehmen in der Regel weniger Gewinn oder machen sogar Verluste, wodurch eine Aktie schnell an Wert verlieren kann. Andersherum lässt sich oft beobachten, dass Aktien steigen, wenn sich die wirtschaftliche Situation bessert.

Dies geschieht oft schon bei den ersten Anzeichen auf eine Verbesserung. Daher sagt man auch, dass an der Börse die Zukunft gehandelt wird. Die Aktienmärkte sind der realwirtschaftlichen Entwicklung dadurch gut sechs Monate bis zu einem Jahr voraus, denn schließlich kaufen Investoren Aktien am liebsten, wenn die Kurse noch niedrig sind. Erwarten Investoren also eine Verbesserung, steigen die Aktienkurse. Glauben sie hingegen, es wird bergab gehen, fallen die Kurse.

Mikroökonomische Einflüsse

Warum steigen Aktien? Die Antwort auf diese Frage hat auch mit Unternehmensberichten und Nachrichten zu tun. Gute Quartalszahlen wirken sich oft positiv auf die Aktienkurse aus. Negative Nachrichten – zum Beispiel ein Gewinneinbruch, ein Managementwechsel oder eine drohende Übernahme – lassen die Kurse dagegen häufig purzeln.

Diese allgemeinen Aussagen sind allerdings mit Vorsicht zu genießen, denn, wie schon erwähnt, geht es an der Börse vor allem um Erwartungen. Es kann also vorkommen, dass ein Aktienkurs steigt, die Unternehmensperformance allerdings eher durchwachsen ist.

Politische Situation

Man hört es immer wieder: Die Politik bestimmt die Börsen. Doch so ganz stimmt das nicht. Die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten im Jahr 2016 sorgte nur für eine kurze Reaktion, und das gilt auch für das britische Brexit-Votum. Die Kurse haben sich damals schnell wieder erholt.

Im Gegensatz zu Wahlen und Abstimmungen, bei denen ja oft nicht direkt klar ist, welche Folgen sich daraus ergeben, kann sich ein wirtschaftspolitischer Richtungswechsel allerdings sehr wohl auf die Aktienkurse auswirken. Bestes Beispiel: der Handelsstreit der USA mit China. Auf jede neue wirtschaftliche Maßnahme reagierten die Aktienmärkte in den vergangenen Monaten, wobei natürlich insbesondere die Aktien von chinesischen Unternehmen nachgaben.

Ebenso haben finanzpolitische Entscheidungen Auswirkungen auf die Aktienmärkte. Es wurde schon oft beobachtet, dass die Kurse steigen, wenn die Zentralbanken die Zinsen senken. Anleger*innen setzen dann vermehrt auf Aktien und investieren weniger in verzinsliche Geldanlagen. Das heißt aber auch, dass steigende Zinsen zu fallenden Aktienkursen führen können.

Psychologische Kräfte

Es gibt eine ganze Reihe psychologischer Erklärungsansätze zum Entscheidungsverhalten an der Börse. Denn Anleger*innen verhalten sich nicht immer rational.

Ein klassisches Verhaltensmuster: Die Medien berichten besonders häufig positiv über ein Unternehmen, und die ersten Anleger*innen kaufen die Aktie. Dadurch steigt der Kurs. Das macht weitere Anleger*innen auf die Aktie aufmerksam, die dann ebenfalls zuschlagen. Der Kurs steigt weiter. Nicht immer können diese Anleger*innen ihre Entscheidung rational begründen. In diesem Zusammenhang hört man oft von Fomo-Sorge.

Hier noch ein Wort der Warnung: Es kommt immer wieder vor, dass einzelne Aktien in den Medien oder einschlägigen Onlineforen viel Aufmerksamkeit bekommen. Zum Beispiel hat Robinhood zuletzt Schlagzeilen gemacht, als der US-Onlinebroker durch eine unausgewogene Berichterstattung über sogenannte Pennystocks bei Börseneinsteigern großes Kaufinteresse ausgelöst haben soll, die dann Verluste eingefahren haben.

Natürlich enthält jede Anlageentscheidung spekulative Elemente, denn es geht an der Börse immer um Erwartungen für die Zukunft. Wenn es aber dazu kommt, dass besonders viele Anleger*innen einem bestimmten spekulativen Trend folgen und sich von einer Kauf- oder auch Verkaufspanik „anstecken“ lassen, kann es passieren, dass sich der Kurs einer Aktie plötzlich fernab der ökonomischen Realität bewegt. In diesem Zustand schenken „emotional gesteuerte“ Anleger*innen rationalen Argumenten, also wirtschaftlichen oder politischen Ereignissen, weniger Beachtung.

Risikohinweis: Ihr Kapital ist gefährdet.

Was treibt momentan die Aktienmärkte in die Höhe?

Die Notenbanken

Die Geldpolitik der Notenbanken wirkt sich aktuell auf die steigenden Kurse aus. Sowohl die US-Zentralbank Fed als auch die Europäische Zentralbank haben angekündigt, an ihrer niedrigen Zinspolitik weiterhin festzuhalten.

Gleichzeitig wird betont, dass aufgrund der Corona-Pandemie die umfangreichen Hilfen und Stimulationsprogramme wohl bis ins Jahr 2022 aufrechterhalten werden. Ein Großteil des günstigen Geldes wird – wie schon in der Vergangenheit – in Aktien investiert. Das nährt den Optimismus und treibt die Kurse nach oben.

Corona-Profiteure

Auch wenn viele Unternehmen unter den Folgen der Pandemie leiden, so gibt es eine ganze Reihe von Krisengewinnern. Die Aktien von Unternehmen aus den Bereichen IT, Pharma und Onlinehandel beispielsweise sind stark gestiegen. Die Welt berichtet, dass einige Tech-Titel inzwischen mit dem 35-Fachen ihrer Gewinne bewertet sind und damit so teuer sind wie seit der Jahrtausendwende nicht mehr.

Auf der anderen Seite sind Aktien von Unternehmen, die von den Einschränkungen stark betroffen sind, regelrecht abgerutscht. Allen voran natürlich die Luftfahrt- und die Tourismusindustrie. Doch gerade in diesen Branchen besteht Potenzial für Kurssteigerungen, sobald die Pandemie überwunden ist.

Der momentan boomende Onlinehandel sowie Unternehmen aus dem Bereich Lieferdienste werden aller Voraussicht nach weiter auf Erfolgskurs bleiben und bei Kunden auch nach der Krise noch beliebt sein.

Die Anleger

Ein weiterer Grund für Kurssteigerungen ist, dass der Pool der Anleger*innen immer größer wird und somit mehr Geld an die Börsen fließt. Die derzeitige Zinspolitik bedeutet, dass Anleger*innen nicht viele Alternativen haben. Sparkontos eignen sich bei 0 Prozent Zinsen nun einmal nicht zum Vermögensaufbau und machen Aktien – und auch ETFs – um einiges attraktiver.
Zudem haben weltweit immer mehr Menschen Zugang zu den Kapitalmärkten, nicht zuletzt, weil dies durch Onlinebroker wie eToro, Smartbroker und justTRADE schnell und einfach möglich ist.

Einige Tipps zur aktuellen Lage

Aktien bewerten: Sind Aktien derzeit zu teuer?

Bei dieser Frage gehen die Meinungen weit auseinander, denn die Lage ist derzeit tatsächlich ein wenig unübersichtlich. Viele Unternehmen verzeichnen aufgrund der Coronakrise Umsatz- und Gewinneinbußen, die Aktienkurse aber steigen. Es ist allerdings nicht unüblich, dass sich die Aktienkurse schon einmal weiter von den realwirtschaftlichen Daten entfernen, als es die Regel ist.

Anleger*innen sollten allerdings vor jeder Investition die Börsenkennzahlen betrachten und eine Aktienanalyse durchführen. Die Analyse ist ein wichtiger Schritt, um überbewertete, also derzeit teure, und unterbewertete, also günstige Aktien, deren Kurs vermutlich noch steigen wird, zu erkennen.

Darin sind sich die Experten übrigens einig: Nicht alle Aktien sind derzeit teuer und somit überbewertet. Mehr zum Thema Verlust- und Risikominimierung erfahren Sie auch in unseren Tipps für Privatanleger.

Sollten Anleger jetzt einsteigen oder auf den nächsten Kurseinbruch warten?

Generell wird Anleger*innen geraten, die Konjunkturzyklen zu beobachten und schon einige Monate vor dem nächsten Aufschwung in Aktien zu investieren. Dabei ist es natürlich nicht leicht, den richtigen Zeitpunkt auszumachen, ab dem es mit der Wirtschaft wieder aufwärts geht.

Wir raten zur Vorsicht. Aktien von Unternehmen, deren Geschäftsmodell äußerst instabil wirkt, sollten Sie nicht in Ihr Portfolio aufnehmen. Zudem kann es helfen, Aktien eines Unternehmens oder einer Branche nicht gleich in großen Mengen zu kaufen, sondern gegebenenfalls nachzukaufen. Dadurch lassen sich schwankende Kurse besser ausgleichen.

Auf der anderen Seite sollten Sie bei günstigen Kursen nicht zu lange warten. Diesen Fehler begehen Einsteiger*innen oft in der Hoffnung, dass die Kurse noch weiter fallen. Bis Sie sich dann zum Kauf entschlossen haben, kann der Kurs schon wieder gestiegen sein.

Mit CFDs auf steigende oder fallende Kurse setzen

Es gibt noch eine andere Möglichkeit, vom Auf und Ab der Börse zu profitieren: Contract for Differences (CFDs) – auf Deutsch Differenzkontrakte – sind in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Denn sie erlauben es erfahrenen Anleger*innen, an steigenden und auch an fallenden Kursnotierungen teilzuhaben.

CFDs bieten hohe Gewinnchancen; Anleger*innen müssen sich aber auch des deutlich größeren Verlustrisikos bewusst sein. Hier erfahren Sie alles rund ums Thema CFD Trading.

Risikohinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko. Sie können durch die Hebelwirkung schnell Geld verlieren. 78% der CFD-Konten von Privathändler verlieren ihr Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Alternative: Mit ETFs und Gold einem möglichen Abschwung vorbeugen

Erfahrene Anleger*innen wissen: Eine gute Portfolio-Diversifikation ist das beste Mittel zum Erfolg an der Börse. Wer auf nur wenige Einzeltitel setzt, geht ein relativ hohes Verlustrisiko ein. Denn ein einzelnes Unternehmen oder eine Branche kann schnell in eine Krise geraten. Wir raten Investoren daher zu einer guten Risikostreuung.

Neben dem Kauf möglichst vieler verschiedener Titel bietet es sich an, in ETFs zu investieren. Bei den meisten ETF-Brokern können Sie auch einen ETF-Sparplan einrichten, wenn Sie monatlich kleinere Beträge investieren möchten und so langfristig Ihr Vermögen aufbauen wollen. Sie sollten dabei nicht nur die klassischen Indexfonds, die einen Index nachbilden, im Blick haben – Sie können auch auf Rohstoff-ETFs setzen. Einen Überblick erhalten Sie in unseren Ratgebern zu den besten Öl-ETFs und den besten Gold-ETFs.

Insbesondere Gold ist in Krisenzeiten gefragt und gilt als sichere Wertanlage. Das hat sich auch in der Corona-Pandemie wieder gezeigt. Für Anleger*innen, die als Absicherung zum Börseninvestment physisches Gold kaufen möchten, haben wir wichtige Tipps.

Ausblick: Was erwartet Anleger im Jahr 2021?

Die Coronavirus-Krise hat für einen in der Nachkriegszeit beispiellosen Einbruch der Wirtschaft gesorgt. Doch die milliardenschweren Hilfs- und Förderprogramme, mit denen Regierungen auf der ganzen Welt der Krise trotzen, sind ebenso einzigartig und geben begründete Hoffnung, dass die Wirtschaft und die Aktienmärkte das Schlimmste bereits überstanden haben.

Die meisten Experten sind optimistisch, dass 2021 ein gutes Börsenjahr wird. Viele gehen sogar davon aus, dass der Aufwärtstrend noch mehrere Jahre andauern wird. Trotz der weiter anhaltenden Corona-Pandemie stehen gewichtige Veränderungen ins Haus, die sich positiv auf die Aktienmärkte auswirken sollten.

Dazu zählen: die Amtsübernahme von Joe Biden in den USA, eine sich stabilisierende Beziehung zwischen der EU und Großbritannien nach dem Brexit-Abkommen und die Aussicht auf einen schnellen Corona-Impfprozess. Darüber hinaus unterstützen die Regierungen und Zentralbanken auf der ganzen Welt die Wirtschaft mit günstigen Krediten und Hilfspaketen.

Sicherlich werden nicht alle Unternehmen von diesen Entwicklungen profitieren, und obwohl kaum jemand exakt sagen kann, welche Aktien steigen werden, sind Anleger*innen gut beraten, die Entwicklungen genau zu beobachten und Risiken abzuwägen sowie ihr Aktiendepot zu diversifizieren.

FAQ: Warum steigen Aktien?

Warum steigen Aktien langfristig?

Sie haben es sicherlich schon gehört: Aktienkurse und Börsenindizes bewegen sich auf lange Sicht immer nach oben. Aber warum ist das eigentlich so? Ein wichtiger Grund dafür ist Fortschritt. Firmen erfinden ständig neue Produkte und entwickeln effizientere Herstellungsprozesse, und auch Nachfrage nach innovativen Waren lässt nicht nach. Das führt dazu, dass die Unternehmen immer weiterwachsen. Diese Entwicklung wirkt sich letztlich auch auf die Aktienkurse aus. Sicherlich gehen auch immer wieder Firmen Pleite und es gibt Rezensionen, im Durchschnitt wächst die Wirtschaft allerdings.

Woran erkennt man, ob eine Aktie steigen wird?

Leider gibt es dafür kein klares Signal, denn warum Aktien steigen, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Sie werden nicht um eine Aktienanalyse herumkommen. Schauen Sie sich die Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Unternehmens und der Branche genau an.

Warum steigen Aktien manchmal so rasant an?

Dahinter steht natürlich immer ein sprunghafter Anstieg der Nachfrage, für die Anleger*innen verschiedene Gründe haben können. Eine andere Möglichkeit ist, dass institutionelle Investoren involviert sind, wobei Shortseller den Kurs nach oben treiben, um dann später von fallenden Kursen zu profitieren.

Was ist der FOMO-Effekt?

FOMO steht für „fear of missing out“, also die Angst, etwas zu verpassen. An der Börse ist damit hauptsächlich die Angst, einen Aufschwung zu verpassen, gemeint.

Auch wenn es ganz handfeste Gründe für Kurssteigerung von Aktien gibt – beispielsweise die gesamtwirtschaftliche oder die betriebliche Lage, die politische Situation oder auch das Verhalten der Notenbanken, sollte der FOMO-Effekt nicht unterschätzt werden. Denn Anleger kaufen besonders oft Aktien, die gerade auch bei anderen Investoren hoch im Kurs stehen, sodass der Kurs immer weiter steigt.

Was sind Fake Markets?

Es besteht kein Zweifel: Die Konjunkturpakete der Regierungen und die Programme der Zentralbanken, insbesondere der Kauf von Staats- und Unternehmensanleihen, haben der Wirtschaft in der Coronakrise geholfen.

Solche Maßnahmen sollten allerdings immer auf einen überschaubaren Zeitraum beschränkt sein, denn wenn der Staat langfristig zu viel Geld in den Finanzmarkt pumpt, besteht das Risiko von sogenannten „Fake Markets“, also von Märkten, die komplett von der Realität abgekoppelt sind.

Fazit

Bei den derzeitigen Kursbewegungen ist es für Privatanleger*innen nicht immer einfach, den Überblick zu behalten. Wer eine Aktie auf einem vermeintlichen Tiefpunkt kauft und auf kurzfristige Kursanstiege spekuliert, geht auch das Risiko ein, Verluste einzufahren.

Daher ist es ratsam, das langfristige Unternehmenspotenzial, die Branchenaussichten sowie beispielsweise die Dividendenpolitik des Konzerns bei der Aktienauswahl zu beachten. Wer an der Börse überlegt handelt, und nicht blind einem Trend hinterherjagt, trifft langfristig die besten Anlage-Entscheidungen.

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Sonja Lindenberg schreibt seit mehreren Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Zu ihren Schwerpunkten zählen Unternehmens- und Branchenanalysen. Sonja hat Wirtschaftsjournalismus studiert und bei einer Tageszeitung ein Redaktionsvolontariat abgeschlossen. Heute arbeitet sie für deutsch- und englischsprachige Titel, und ihre Artikel erscheinen in verschiedenen Print- und Onlinemedien sowie in Fachzeitschriften, Branchenpublikationen und Bordmagazinen.

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