Gold kaufen 2021: Deshalb sollten Sie in Gold anlegen!

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Goldpreis Entwicklung

Goldpreis: Das Wichtigste in Kürze

Für wen lohnt es sich, in Gold zu investieren?

In Gold zu investieren, kann sich grundsätzlich für drei unterschiedliche Anlegertypen bzw. Zwecke eignen: Zum einen ist Gold aufgrund der durchaus vorhandenen Volatilität durchaus interessant für Spekulanten, die mit gehebelten Finanzprodukten von kurzfristigen Kursänderungen profitieren möchten. Beim Spekulieren mit Gold ist es auch möglich auf fallenden Goldpreise zu setzen. Hierfür gibt es diverse Finanzderivate.

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  • Mindesteinzahlung 200 EUR, die Ein- und Auszahlung ist mit allen gängigen Methoden möglich, sogar mit PayPal

Hinweis: CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko. Sie können durch die Hebelwirkung schnell Geld verlieren. Zwischen 74% und 89% der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs Geld. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Auf der anderen Seite bleibt es so, dass Gold als das Kriseninvestment schlechthin gilt. Wer eine unsichere finanzielle Zukunft fürchtet oder sogar für den Ernstfall eine Tauschwährung besitzen möchte, kommt nach wie vor nicht an Gold vorbei.

Dabei sollten sicherheitsbewusste Anleger darauf achten, dass sie Gold physisch kaufen, also in Münzen oder Barrenform und sie zuhause lagern. Ein Anbieter, der den unkomplizierten Kauf und Verkauf ermöglicht, ist beispielsweise Buillion Vault.

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Zudem können Anleger auch in Aktien von Minengesellschaften investieren, um so nicht nur von Steigerungen des Goldpreises zu profitieren, sondern auch von Unternehmen zu profitieren, die sich weiterentwickeln und günstiger fördern können als andere oder durch kluge Investitionen profitieren.

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In Gold anlegen: Diese 6 Argumente sprechen dafür

1. Krisensicherheit und Inflationsschutz durch begrenzte Verfügbarkeit

Gold gilt mehr als jede andere Form der Geldanlage als krisensicher. Das liegt daran, dass Gold in schlechten Zeiten als Krisenwährung genutzt wird. Wenn Geld durch Inflation an Wert verliert, behält Gold einen hohen Wert und kann als Tauschwährung eingesetzt werden.

Ansammlung von Goldmünzen - Goldpreis

Goldmünzen schützen in Krisenzeiten. Quelle: unsplash.com

Gold gilt deswegen auch als Inflationsschutz. (Hier mehr lesen zum Thema: In Sachwerte investieren).

Allerdings zeigt eine Betrachtung der vergangenen Jahrzehnte durchaus, dass Gold teilweise auch einen Wertzuwachs verzeichnen konnte. Falls Sie planen, jetzt Gold zu kaufen, sollten Sie darauf achten, dass Gold nicht zu stark ist, bzw. nicht als überbewertet gilt, um auch zukünftig vom Inflationsschutz zu profitieren.

Natürlich greift dieser Krisenschutz nur dann, wenn Sie das Gold für den Ernstfall auch zuhause lagern und physisch in Form von Barren oder Münzen kaufen. Möglich ist dies beispielsweise bei Goldpay, einem Online-Handel für Gold.

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2. Leicht zu verstehen

Gold ist eine der ältesten Währungen überhaupt und im Gegensatz zu vielen deutlich komplizierteren Finanzprodukten auch von Laien leicht zu verstehen. Der Goldpreis wird durch Angebot und Nachfrage kontrolliert. Komplizierte Bewertungen von Unternehmen oder Hebelwirkungen sind zumindest bei einer Investition in physisches Gold erst einmal kein Thema.

3. Materialwert als Grundlage

Gold ist selten und muss mühsam gefördert werden. Allein durch die Kosten der Förderung ergibt sich deswegen ein gewisser Mindestwert, den der Goldpreis mit großer Wahrscheinlichkeit nicht unterschreitet.

4. Gold ist stark nachgefragt

Gold wird nicht nur von Schmuckherstellern und Notenbanken nachgefragt. Auch in der Industrie, Medizin und Biochemie wird es immer häufiger genutzt, sodass eine relativ konstante Nachfrage gesichert ist. Nicht zuletzt der wachsende Bedarf an Halbleitern führt dazu, dass die industrielle Verwendung von Gold zunimmt.

5. Gold hat Geschichte und kann auch Hobby sein

Goldmünzen sind nicht nur Geldanlage, sondern erfreuen Numismatiker besonders. Dadurch, dass Gold schon so lange als Tauschmittel genutzt wird, gibt es jahrhundertalte Goldmünzen, die viel über vergangene Zeiten erzählen. Als reine Anlage sind Münzen mit Sammlerwert zwar nicht geeignet, doch auch klassische Anlegermünzen sind für Münzsammler interessant. Teilweise sind sie durchaus geschichtsträchtig.
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6. Goldgewinne können steuerfrei sein

Gewinne aus dem Goldverkauf sind nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Das bedeutet, dass Sie physisch erworbenes Gold nach einem Jahr verkaufen können, ohne Gewinne daraus versteuern zu müssen. Dies gilt übrigens auch für einige ETCs, vorausgesetzt, dass sie Gold tatsächlich erwerben. Wenn Sie also immer schon Gewinne bei Ihrem Broker nicht versteuern wollten, sollten Sie in unserem Überblick über die besten Gold ETFs passende Produkte für Ihr Portfolio heraussuchen.

Wenn Sie auf der Suche nach einem passenden Broker sind, empfehlen wir Ihnen die folgenden, günstigen Anbieter:

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In Gold anlegen: Diese 6 Nachteile müssen Sie in Kauf nehmen

1. Kursverluste immer möglich, auch Spekulationsblasen nicht ausgeschlossen

Der Goldpreis wird von Angebot und Nachfrage bestimmt. Das bedeutet, dass es durchaus Phasen geben kann, in der bestimmte Faktoren dazu führen, dass Gold im Preis stark schwankt oder sogar deutlich über- oder unterbewertet wird.

Auch vor Spekulationsblasen ist Gold prinzipiell nicht geschützt. Wenn Sie Gold kaufen möchten, sollten Sie deswegen die Entwicklung im Auge behalten und darauf achten, dass eine zu hohe Überbewertung nicht wahrscheinlich ist.

2. Gold bringt keinen Ertrag und wird nicht verzinst

Während Sie Geld für sich arbeiten lassen können, liegt Gold herum. Bei allen Vorteilen, die es haben kann, Geld in Gold anzulegen: Eine feste Dividende oder Zinszahlung gehört nicht dazu. Eine Überrendite können Sie mit Gold deswegen in den meisten Fällen nicht erzielen und ein Zinseszinseffekt tritt nicht ein.

3. Starke Korrelation mit anderen Anlageklassen

Auch wenn Gold immer wieder als Absicherung für das Portfolio empfohlen wird: Dies gilt nur dann, wenn Sie Gold für Krisenzeiten physisch lagern. Denn sonst zeigt sich eine hohe Korrelation zu anderen Geldanlagen wie beispielsweise zwischen Goldpreis und Aktien. Wenn Aktien stark an Wert verlieren, ist auch der Preis von Goldaktien und -ETFs gefährdet, deutlich zu sinken.

Das ist einer der Gründe, warum Sie für Krisenfälle zwar mit Gold vorsorgen können, jedoch nicht übermäßig in das Edelmetall investieren sollten. Denn außerhalb von Krisenzeiten sind andere Assets klar im Vorteil. Für mehr Rendite empfiehlt es sich Aktien zu kaufen, für mehr Sicherheit Anleihen. (Hier mehr lesen zum Thema Aktie oder Anleihe.)

Durch ETFs können Sie beides kombinieren und eine breite Streuung erreichen, wodurch sie vor starken Wertschwankungen geschützt sind. Aufgrund der geringen Gebühren empfehlen wir für den Kauf von ETFs und Aktien Smartbroker.

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4. Krisensicherheit nicht in Stein gemeißelt

Auch wenn es viele Anleger fast schon als selbstverständlich ansehen, dass Gold krisensicher ist, ist dies keineswegs unumstößlich. Sich im Ernstfall auf Gold zu verlassen, ist zwar in den meisten Kulturkreisen überliefert und liegt deswegen nahe. Es kann jedoch immer passieren, dass in einer Krisenzeit ganz andere Tauschwährungen deutlich wichtiger werden. Trinkwasser, Alkohol oder auch Bitcoin: Es gibt viele Tauschmittel, die Gold im Ernstfall überlegen sein könnten.

5. Gold hat ein Währungsrisiko

Gold wird in US-Dollar gehandelt. Das bedeutet für Anleger aus Europa, dass ein starker Euro dazu führt, dass die Goldanlage weniger wert ist. Umgekehrt kann ein schwacher Euro einen Wertzuwachs des Goldes bedeuten, ohne dass der Goldkurs steigt.

100 US-Dollar Banknote - Goldpreis

Der Goldkurs wird in US-Dollar angegeben. Quelle: unsplash.com

Wechselkursabsicherungen sollten selbst vorsichtige Anleger jedoch nicht zusätzlich kaufen, weil dies die Rendite stärker verringert als der Nutzen im Ernstfall wäre.

6. Gold kann riskanter sein als Aktien

Auch wenn Gold als sicherer Hafen gilt: Tatsächlich ist Gold nicht zwangsweise sicherer als Aktien. Viele Privatanleger schätzen Risiko von Aktien und Gold im Verhältnis zueinander völlig falsch ein. Wie bei Aktien kann es auch bei Gold passieren, dass sich das Investment über einige Jahre nicht rechnet oder die Schwankungen sehr groß sind. Oft verkauften Anleger ihre Investition sogar mit einem Verlust. So dauerte es beispielsweise von 2003 bis 2010, bis ein neuer Höchststand beim Goldpreis erzielt werden konnte.

Wer die Schwankungsanfälligkeit von Aktien nicht in Kauf nehmen möchte, kann stattdessen in ETFs investieren, die ganze Indizes abbilden. Zum Vergleich die 5-Jahres-Volatilität von verschiedenen Indizes im Vergleich:

  • Gold: 33,74 %
  • MSCI World: 37,72 %
  • DAX: 45,15 %
  • Dow Jones: 44,74 %

Gold hat also in den letzten Jahren etwas weniger Schwankungsbreite gezeigt. Dennoch ist es nicht haltbar, dass Aktien so viel riskanter seien. Es sind nicht zuletzt Momentaufnahmen, die auch bei Gold über den Gewinn entscheiden. Denn kurzfristig sieht die Volatilität anders aus: Währen der DAX in der letzten Woche um 0,46 % schwankte, betrug die Volatilität bei Gold 2,53 %.

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Wovon hängt der Goldpreis ab?

Der Goldpreis hängt von diversen Faktoren ab: So ist es nicht zuletzt der Ölpreis, der sich auf den Goldpreis deutlich auswirkt. Weil beide Rohstoffe in US-Dollar notieren, wirkt sich die Fördermenge von Öl deutlich auf den Goldkurs aus. Genauso wichtig ist natürlich auch die Finanzkraft des US-Dollars: Ein starker US-Dollar schwächt den Goldpreis, ein starker kann den Goldpreis stärken. Umgekehrt funktioniert dies hingegen nicht.

Wesentlich für die untere Grenze des Goldpreises sind zudem die Förderkosten. Aktuell liegt der Preis bei 1.150 US-Dollar je Feinunze. Darunter fällt der Goldpreis nicht, weil die Minen dann die Förderung stoppen. Der Goldpreis wird nicht zuletzt an der größten Börse für Gold-Futures in New York von Spekulanten mitbestimmt, die auch dazu beitragen, dass diese Grenze nicht unterschritten wird.

Ein weiterer wichtiger Faktor sind die Notenbanken, die Angebot und Nachfrage erheblich beeinflussen können. Dadurch, dass die Notenbanken fast ein Fünftel der weltweit vorhandenen Goldmenge besitzen, um ihre Währungen zu stützen, sind sie entscheidende Faktoren bei der Ermittlung des Goldkurses.

Auch Gold-ETCs werden ein zunehmend wichtiger Faktor. Allein der Bestand von Xetra-Gold beispielsweise umfasst mehr als 200 Tonnen Gold (in Barren). Im Vergleich zu den Goldreserven der reichsten Länder ist dies zwar noch nicht allzu viel, bewegt sich jedoch bereits auf dem Niveau der polnischen Bestände, immerhin unter den Top20 der Länder mit den größten Goldbeständen.

Rund die Hälfte des geförderten Goldes wird in der Schmuckindustrie nachgefragt. Deswegen ist ein weiterer wichtiger Faktor der Wohlstand, wie zuletzt an China erkennbar. Dadurch, dass immer mehr Menschen ein Level an Wohlstand erreicht haben, das die Nachfrage nach Luxusgütern ermöglicht, wurde China zu einem der größten Absatzmärkte für Gold.

Gold spielt zudem auch in der Industrie eine wichtige Rolle: Als Bestandteile von Autos und Smartphones, als chemischer Katalysator oder in der Medizin: Perspektivisch soll die Nachfrage nach Gold in diesen Bereichen eher steigern als sinken.

Das Verhältnis von Angebot und Nachfrage könnte sich auch aus anderen Gründen zukünftig ändern: Das letzte nennenswerte neue Goldvorkommen wurde 2012 entdeckt. Schon 2032 könnten die bekannten Fördermöglichkeiten versiegen. Neue Produktionsstätten könnten die Nachfrage vermutlich befriedigen, die Förderkosten würden jedoch steigen.

Weil Gold keine Zinsen abwirft, wird der Goldpreis immer dann gedrückt, wenn Anleger hohe Zinsen erhalten können. Dann sind andere Anlageformen deutlich attraktiver. Sinken die Realzinsen wirkt sich das hingegen positiv auf den Goldpreis aus.

Die Entwicklung des Goldpreises

Betrachtet man die Entwicklung des Goldpreises seit dem Zweiten Weltkrieg, dann lassen sich grob fünf verschiedene Phasen beschreiben.

  • Bis 1971 waren die meisten Währungen an Gold gebunden, daher gab es kaum Wertveränderungen.
  • Nach dem Ende der Goldbindung stieg der Goldpreis bis 1980 steil an.
  • Von 1980 bis 1999 sank der Goldpreis überwiegend.
  • In der ersten Dekade des neuen Jahrtausends stieg der Preis von Gold erneut an.
  • Von 2011 bis 2020 sank oder stagnierte der Goldpreis.
  • Seit Mitte 2019 steigt der Goldpreis.

Soll ich für meine Enkelkinder Gold anlegen?

Der Gedanke, Enkel oder Kinder mit Gold abzusichern liegt aufgrund des Rufs von Gold als (krisen-) sichere Anlage sehr nahe. Pessimisten machen sicherlich nichts falsch mit dieser Anlage. Wer das Weltgeschehen in den nächsten zwei bis drei Jahrzehnten hoffnungsvoller betrachtet, sollte jedoch Alternativen in Betracht ziehen. Denn Gold wirft keine Zinsen ab. Dadurch profitiert die Geldanlage nicht durch den Zinseszinseffekt, den viele Alternativen bieten. Genau dieser Effekt macht die langfristige Anlage jedoch erst besonders lohnenswert.

Unser Tipp für alle, die für ihre Nachkommen vorsorgen möchten, ohne sich zu sehr mit der Anlage auseinandersetzen zu müssen, sind sogenannte Robo-Advisor. Sie streuen das Risiko nach festen Vorgaben und investieren vor allem in Aktien-ETFs und Anleihen-ETFs. Dadurch sind sie sehr kostengünstig. Eine regelmäßige Sparrate ist bei den meisten Anbietern genauso möglich wie Einmalzahlungen.

Unsere Empfehlung speziell für die Absicherung von Nachkommen ist der Robo-Advisor Oskar.

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Wann ist der beste Zeitpunkt, um in Gold einzusteigen?

Es gibt keine absolute Sicherheit, um zu erkennen, wann der Goldkurs besonders gut geeignet ist. Gold ist nicht gefeit vor Spekulationen und Überbewertungen. Nur weil es so scheint, als sei der Goldkurs schon recht hoch, bedeutet dies nicht, dass er in Zukunft nicht weiter steigt.

Eine Faustregel kann sein, dass der Goldkauf dann besonders vorteilhaft ist, wenn die Weltwirtschaft optimistisch ist und auch keine starken politischen Überwerfungen drohen. Dann ist Gold als Krisenwährung nicht so stark nachgefragt. Entgegen der weitläufigen Meinung ist es jedoch selbst zu Beginn einer Krise noch nicht zu spät, Gold zu kaufen. Denn häufig sinkt auch der Goldpreis erst einmal ab, bevor er dann deutlich steigt.

Um günstige Zeitpunkte zum Goldkauf zu finden, lohnt es sich, die wirtschaftliche Entwicklung im Auge zu behalten. Der beste Tag kann mithilfe der Chartanalyse ermittelt werden. Für Anfänger kann es hilfreich sein, sich auf Expertenmeinungen zu verlassen. Gold ist von internationalem Interesse und wird entsprechend häufig analysiert, sodass Sie kein Problem damit haben sollten, aktuelle Analysen für den Goldpreis zu finden.

Expertentipp
Wenn Sie Gold online kaufen möchten, sollten Sie die üblichen Geschäftszeiten in Deutschland beachten und zwischen 9 und 17 Uhr Gold kaufen. In diesem Zeitraum ist der Goldhandel am aktivsten, was die Differenz zwischen An- und Verkaufspreis geringer werden lässt.

Vorsicht: Betrug von Goldanbietern häufig

Wenn Sie sich dafür interessieren, Ihr Geld in physisches Gold anzulegen, müssen Sie darauf aufpassen, dass Sie nicht über den Tisch gezogen werden. Seriosität und Fairness ist in diesem Geschäft besonders wichtig. Regelmäßig um ein paar Prozentpunkte abzuweichen, kann für Anbieter jedoch die sprichwörtliche goldene Nase bedeuten.

Deswegen ist es wichtig, dass Sie Anbieter und Preise vor dem Kauf vergleichen. Informieren Sie sich nicht nur darüber, wie Sie Fälschungen erkennen können, sondern auch über Erfahrungen mit dem jeweiligen Anbieter. Kaufen Sie nur Gold, wenn Sie sich beim Anbieter wohlfühlen und Sie ihm vertrauen und den aktuellen Tagespreis kennen. Ein gutes Ranking bei den Google-Suchergebnissen reicht nicht aus!

Das Beispiel von Meine Schatzkammer zeigt, wie ein seriöser Anbieter aussehen muss. Das Wiener Unternehmen handelt mit Gold und bietet auch die sichere Aufbewahrung in Schließfächern an. Bei Google MyBusiness (rechtes Suchergebnis mit Karte) wird durch die Adresse klar, wo der Anbieter zu finden ist. Fotos zeigen, dass der Anbieter dort auch eine Filiale besitzt. Außerdem sprechen die Bewertungen für sich: 7 von 7 Kunden geben 5 Sterne.

Weil solche Bewertungen leicht gefälscht werden können, gehen Sie lieber auf Nummer sicher. Auf dem unabhängigen Bewertungsportal Proven Experts hat der Anbieter 25 lobende Kunden zusätzlich. So können Sie sich schon sicherer sein, dass die Erfahrungen mit dem Dienst tatsächlich positiv sind.

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Wie schneidet ein Goldinvestment nach ethischen Gesichtspunkten ab?

Die Investition in Gold ist nach ethischen Gesichtspunkten nicht völlig unbedenklich. Ein Großteil des Goldes wird in Entwicklungs- oder Schwellenländern abgebaut. Vielfach befinden sich Goldminen in Krisenregionen. Gold trägt immer wieder dazu bei, dass Konfliktregionen nicht zur Ruhe kommen. Darauf hat auch die World Gold Council reagiert und die Verwertung von Gold aus diesen Regionen schon 2012 untersagt. Allerdings findet geschmuggeltes Gold immer wieder Wege in die Lieferketten.

Doch weil die Nachfrage nach fairen Anlagen und somit auch fairem Gold wächst, haben Anleger inzwischen diverse Alternativen, die jedoch Mehrkosten von bis zu 20 % bedeuten können. Zuerst wäre sogenanntes Sekundärgold zu nennen. Es handelt sich dabei um erneut eingeschmolzenes Gold. Es gibt keinen sichtbaren Unterschied zu nur einmalig eingeschmolzenem Gold. Aber natürlich wurden mit dem Gold keine besseren Abbau- und Lieferbedingungen unterstützt. Dennoch ist recyceltes Gold sicherlich aus ethischen Gesichtspunkten ein Fortschritt. Einer der Spezialisten für recyceltes Gold ist Goldpay. Der Anbieter kauft Gold, schmilzt es ein und verkauft es weiter.

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Deswegen lassen diverse Unternehmen ihr Gold oder zumindest Teile davon inzwischen mit dem Fairtrade- oder Fairmined-Sigel auszeichnen. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass das Gold nicht aus Konfliktregionen stammt und beim Abbau Mindeststandards und Menschenrechte eingehalten worden sind. Durch den zusätzlichen Zertifizierungsprozess und den teureren Abbau ist dieses Gold jedoch teurer als herkömmliches.

Eine weitere Alternative ist sogenanntes Responsible Gold. Es stammt aus der Wüste Nevadas und ist somit frei von Konflikten und Menschenrechtsverletzungen. Zudem wird kein Urwald für dieses Gold gerodet. Responsible Gold kann auch ohne den hohen Aufschlag von Fairtrade-Gold gekauft werden.

Faires Gold lässt sich bislang vor allem als Barren erwerben, teilweise sind zudem nur wenige Größen im Handel erhältlich. Die Auswahl ist bei Responsible Gold größer.

FAQ Geld in Gold anlegen

Was ist „der“ Goldpreis?

„Der“ Goldpreis wird fünf Mal täglich in London festgelegt. Bei einer elektronischen Auktion zwischen mehr als zehn Großbanken weltweit ergibt sich der Preis für das Edelmetall. Bis 2015 waren nur fünf Großbanken an der Preisfindung per Telefon beteiligt, nach Manipulationsvorwürfen wurde der Modus geändert.

Wieso sinkt der Goldpreis zu Beginn einer Krise häufig erst einmal?

Zwar kaufen Privatanleger in Krisenzeiten vermehrt Gold, viele institutionelle Anleger steigen jedoch aus. Deswegen sinkt der Goldpreis bei Börsencrashs häufig erst einmal mit.

Wie viel Gold darf ich kaufen?

Grundsätzlich gibt es keine gesetzlich vorgeschriebene Grenze. Ab dem Erwerb von einem Gegenwert von 2.000 Euro kann der Kauf jedoch nicht mehr anonym abgewickelt werden. Sie müssen dann dem Goldhändler also einen Personalausweis vorlegen.

Wie viel Geld sollte man in Gold anlegen?

Viele Ratgeber empfehlen, etwa 5% Prozent des Vermögens in Gold anzulegen. Dieser Anteil dient zur Absicherung bei Krisen.

Wie genau soll man Geld in Gold anlegen?

Eine gute Möglichkeit sind Zertifikate, die mit echtem Gold hinterlegt sind wie Xetra Gold oder Euwax Gold sowie andere Gold ETFs und ETCs. Wer aber auf das Schlimmste vorbereitet sein will, kauft echtes Gold in Form von Münzen oder Barren. Zudem können Sie Geld in Goldminenaktien anlegen. Für mehr Details sehen Sie sich unsere Gegenüberstellung der verschiedenen Goldanlagen im Artikel "Gold kaufen: Goldanlagen im Vergleich" an.

Fazit

Vieles spricht für Gold. Allerdings ist ein Investment in das Edelmetall auch riskanter als viele Anleger auf den ersten Blick vermuten. Die größte Stärke ist die Krisensicherheit, die zwar nicht unumstößlich ist, sich in der Vergangenheit jedoch immer wieder bewahrheitet hat. Dennoch ist nicht immer rational erklärbar, warum Gold ein fester Bestandteil auch in den Depots von Optimisten ist, denn Gold hat in der Vergangenheit keine bessere Rendite erzielt als Aktien oder Anleihen und lässt sich zudem schwieriger handeln.

Wer Gold hingegen nur deswegen nutzen möchte, um von Kursveränderungen zu profitieren, findet beispielsweise unter Währungen und Indizes deutlich besser geeignete Basiswerte, die liquider und weniger volatil sind.

Tilman schreibt seit 2017 für Aktien.net. Er selbst legt sein Geld am liebsten mit ETFs an, gerne themen- und länderspezifisch, aber immer auch im Hinblick auf eine breite Streuung. Studiert hat er Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Seit zehn Jahren ist er freiberuflicher Online-Autor und hat unter anderem für die Süddeutsche Zeitung, manager-magazin.de und Spiegel Online geschrieben.

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