Die besten Öl Aktien 2022 – Als Anfänger*in in Rohöl Aktien & ETFs investieren

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Öl Aktien Beitragsbild

Ölaktien aus Russland und der Krieg in der Ukraine

  • Unsere Liste enthält keine russischen Ölaktien.
  • BP hielt größeres Aktienpaket an Rosneft, von dem es sich nach dem Einmarsch Russlands in der Ukraine trennte.
  • Ölpreis stieg durch den Konflikt zunächst stark an und damit auch die Kurse vieler Ölunternehmen.
  • Mittelfristig könnte der Krieg den Abschied vom Öl beschleunigen.

BP war Großaktionär von Rosneft

Unsere Übersicht enthält keine Ölaktien aus Russland. Nachdem der zweitgrößte russische Energiekonzern Yukos nicht zuletzt aufgrund staatlicher Eingriffe insolvent wurde, standen wir russischen Ölaktien kritisch gegenüber. Allerdings besaß BP ein großes Aktienpaket am russischen Ölkonzern Rosneft. Drei Tage nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine gab BP die Trennung von dem Aktienpaket bekannt. Allerdings war der Kurs der Rosneft Aktien zu diesem Zeitpunkt bereits abgestürzt. Insgesamt haben die meisten europäischen Ölaktien nach dem Einmarsch an Wert verloren, US-Ölaktien sowie Saudi Aramco dagegen deutlich gewonnen. Sie profitieren von als Folge des Krieges in der Ukraine gestiegenen Ölpreisen.

Die langfristige Entwicklung bleibt aber abzuwarten. Als Folge des Einmarsches werden Stimmen lauter, die einen schnelleren Umstieg auf erneuerbare Energien fordern. Außerhalb Deutschlands könnte sich auch die Nutzung der Kernenergie intensivieren. Das dürfte mittelfristig zu fallenden Ölpreisen führen. Außerdem kann der Konflikt zu einer wirtschaftlichen Abkühlung führen, was sich ebenfalls negativ auf den Ölpreis auswirken wird.

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Unsere Arbeitsweise

analysierte investments
8
Analysierte
Investments
stunden investiert
34
Stunden
investiert
stunden recherchiert
28
Stunden
recherchiert
Analysierte Investments
24
Ausführliche
Analysen

 

Öl Aktien: Das Wichtigste in Kürze

  • Durch den Ukraine-Krieg sind die Ölpreise stark gestiegen. Davon haben die meisten Ölaktien profitiert. Die langfristigen Folgen des russischen Einmarsches in der Ukraine sind aber noch nicht absehbar. Nicht zuletzt könnte der Konflikt den Abschied vom Öl beschleunigen.
  • Wir stellen einige der interessantesten Öl-Aktien mit globaler Marktbedeutung vor: Chevron, Royal Dutch Shell, BP, TotalEnergies und Exxon Mobil.
  • Ein Merkmal von Öl Aktien ist die starke Abhängigkeit von den Notierungen von WTI und Brent. In der SWOT Analyse beleuchten wir Stärken und Risiken solcher Öl Investments genauer.
  • Ein Investment in einzelne Rohöl Aktien ist besonders risikoreich. Eine Alternative bieten ETFs, mit denen sich Anleger*innen an Unternehmen aus einem Branchen-Index beteiligen.
  • Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich am Öl Handel zu beteiligen. Mit CFDs auf Öl Aktien können Anleger*innen über die Preise auf die Wertentwicklung von Öl spekulieren.

 

So gehen Sie vor

  • Informieren Sie sich über den Ölpreis und den Rohöl- und Gasmarkt und machen Sie sich mit Eigenheiten rund um das Investieren in Aktien der Rohstoffbranche vertraut.
  • Wählen Sie Öl Aktien mit Potential aus. Als Anfänger*in sollten Sie sich bei Ihrer Anlage in Öl auf einen ETF konzentrieren.
  • Bei Ihrem Online-Broker sind Öl Aktien führender Ölkonzerne und Öl ETFs erhältlich. Wir empfehlen Anfänger*innen das Aktiendepot bei Smartbroker.
  • Öl Aktien gehören wie der Rohstoff Öl (WTI, Brent) zu den stark gehandelten Börsentiteln. Daytrader nutzen gern den Broker eToro. Die Mindesteinlage beträgt nur 50 Euro.

In Öl Investieren: Das sind die Möglichkeiten

  • Aktien: Zum Investieren in Öl eignen sich Öl Aktien erfolgreicher globaler Ölkonzerne, die den Umbau zum grünen Unternehmen auf der Agenda haben.
  • ETF: Über einen börsengehandelten ETF oder ETC können Sie sich an der Wertentwicklung eines führenden Öl-Benchmark Brent Crude Oil oder WTI Oel und der darin enthaltenen Öl Aktien beteiligen.
  • Futures: Mit Futures können professionelle Anleger*innen direkt Rohöl handeln. Der Handel mit Brent Future oder WTI Future erfolgt als Standardkontrakt an öffentlichen Börsen. Wenn Sie Brent Öl und WTI Öl direkt handeln wollen, können Sie dies hier machen.
  • CFD: Beim Daytrading mit CFDs spekulieren erfahrene Trader auf den Ölpreis (steigend oder fallend) oder auf Entwicklungen von Rohöl Aktien.

Inhaltsverzeichnis

Die besten Öl Aktien 2021, die wir im Beitrag vorstellen

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
852552
US1667641005
2,79
354.668
0.1505%
0.031
A0D94M
GB00B03MLX29
1,40
199.032
0.1187%
0.0354
850517
GB0007980591
13,25
91.749
-0.0496%
0.0383
850727
FR0000120271
7,19
143.072
0.0907%
0.0587
852549
US30231G1022
1,76
462.525
0.1332%
0.0324

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Die besten ÖL ETFs, die wir im Beitrag vorstellen

WKNISINTERAUMA/TTD
A1N49P
DE000A1N49P6
0.49%
328
🔄
-
A0KRJY
DE000A0KRJY2
0.49%
6
🔄
-

Weitere sehr gute ÖL ETFs, die wir im Beitrag vorstellen

Wenn Sie den ETF anklicken, gelangen Sie zu unserer ausführlichen Analyse.
Name / WKN
ProShares Ultra Bloomberg Crude Oil (UCO)
A2P20EWKN kopiert

Ebenfalls empfehlenswerte ETFs zum Investieren in die Rohöl-Branche

Name / WKN
United States Oil Fund, LP (USO)
A2P3SN WKN kopiert
Energy Select Sector SPDR® Fund (XLE)
989934 WKN kopiert
ProShares UltraShort Bloomberg Crude Oil (SCO)
Invesco S&P SmallCap Energy ETF (PSCE)

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Öl-Aktien von Chevron, Exxon Mobil, TotalEnergies, BP, Royal Dutch Shell, Saudi Aramco (und vielen anderen) haben 2021 dank des weltweiten wirtschaftlichen Aufschwungs zu alter Stärke gefunden. Für viele Investor*innen ein Grund zum Jubeln. Steigende Ölpreise haben den Unternehmen der Ölbranche wichtige Gewinne beschert. Investor*innen profitieren durch höhere Dividendenausschüttungen und Aktienrückkäufe sowie durch Kapitalrückführungen.

Die großen Öl-Multis bewegen sich in einem herausfordernden Marktumfeld. Sie gehören zu einer Industrie im Wandel, denn auf das Thema Klimaschutz müssen sie über kurz oder lang Antworten finden. Bis 2050 wird sich der Treibstoffumsatz aus dem Automobilverkehr um 80 Prozent vermindern. Ohne Absatzmarkt für Rohöl gibt es keine Umsätze und Gewinne.

Ebenfalls lesenswert: Unsere Ratgeber zum Thema Halbleiter fürs Auto sowie ETFs aus dem Bereich Ladestationen für Elektrofahrzeuge und e-Fuel Aktien.

Die besten Öl Aktien 2022

Der auf erneuerbare Energien ausgerichtete Index S&P Global Clean Energy zeigt seit 2019 eine Outperformance der Clean Energie Aktien gegenüber den konventionellen kohlenstoffbasierten Energien. Der Öl-Branche werden gute Zukunftschancen eingeräumt, vor allem jenen Ölkonzernen, die künftig viel Geld in den Bereich der erneuerbaren Energien investieren.

Für die von der Politik eingeleiteten Klimaschutzmaßnahmen sollten tatsächlich nicht Jahre, sondern Jahrzehnte angesetzt werden. Die Öl- und Gasnachfrage wird in den kommenden Jahren hoch bleiben und den Ölpreis über der Gewinnschwelle halten. Eine Investition in Öl bietet Chancen und Risiken, wobei sich die besten Öl Aktien für eine Depotbeimischung eignen.

Chevron: Globaler Ölgigant aus den USA

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
852552
US1667641005
2,79
354.668
0.1505%
0.031

Chevron profitierte, wie viele andere Ölgesellschaften, vom Krieg in der Ukraine. Denn der Preis für die Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) lag Mitte 2022 fast 75 Prozent höher als noch zu Jahresbeginn. Doch ist das Hoch angesichts des Wandels zu CO₂-armen Energiequellen nachhaltig?

Aktienkurs folgt dem Ölpreis

Mitte 2022 lag die Aktie von Chevron 90 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Damit ist sie sogar noch stärker gestiegen als der Preis für die Ölsorte WTI, der im gleichen Zeitraum „nur“ rund um 70 Prozent zulegte. Auch in den Monaten davor war der Kurs deutlich angestiegen. Zum Teil ist die Erholung auch auf das voraussichtliche Ende der Corona-Pandemie zurückzuführen, die den Kurs zuvor nahezu halbiert hatte.

Haben Öl und Gas Zukunft?

Allerdings geht es langfristig weg vom Öl und hin zu CO₂-ärmeren Energieformen. Vermutlich werden das Wind- und Solarstrom sein, vielleicht auch Kernenergie, doch Öl und Gas werden langfristig an Bedeutung verlieren. Aus Sicht der Investor*innen stellt sich weniger die Frage, ob Chevron in 30 Jahren weniger Öl und Gast verkaufen wird, sondern ob das Unternehmen bis dahin genug Geld verdient hat, damit Anleger*innen trotzdem auf ihre Kosten kommen.

Mittelfristig gute Gewinne denkbar

Der Abschied von Öl und Gas wird noch einige Jahre Zeit dauern. Mittelfristig könnte die Nachfrage vor allem nach Erdgas sogar zunehmen. So musste Frankreich als Folge des verstärkten Engagements in erneuerbare Energien zuletzt mehr Erdgas verbrennen. Denn die bisher vorherrschenden Kernkraftwerke können ihre Leistung kurzfristig nicht anpassen und somit auch nicht auf Schwankungen bei der Einspeisung erneuerbarer Energien reagieren. Auch das Wachstum der Weltbevölkerung und steigender Wohlstand führen zu mehr Nachfrage. Vor allem in Afrika ist Holz ein beliebter Brennstoff, doch der kommt an seine Grenzen; nicht zuletzt, weil die Abholzung von Wäldern reduziert werden soll. All das könnte zumindest in den nächsten 20 oder gar 30 Jahren noch für gute Geschäfte sorgen.

Dividende hoch, aber nicht außergewöhnlich

Aktuell (Stand: 06/2022) kostet die Aktie rund das Zehnfache des erwarteten Gewinns je Aktie. Damit ist sie günstiger als viele Wertpapiere aus anderen Branchen, angesichts der fraglichen Zukunftsaussichten aber auch nicht billig. Allerdings sind bei Ölfirmen die Abschreibungen traditionell hoch, der Cash-Flow, also der Einnahmenüberschuss, ist fast doppelt so hoch wie der Gewinn. Die Dividendenrendite liegt bei knapp über 3,3 Prozent, bei gleichbleibender Ausschüttung wäre also nach 30 Jahren gerade einmal die Investition ausgezahlt, sollte die Firma dann bankrottgehen.

Neue Geschäftsfelder?

Allerdings möchte die Firma in neue Geschäftsfelder expandieren und so ihr eigenes Ende vermeiden. Sinnvoll ist, dass sie sich vorwiegend in der Öl- und Gasförderung engagiert. Dazu gehört etwa die Geothermie, denn auch dort muss gebohrt werden. Chevron befasst sich auch mit der Lagerung von CO₂ in unterirdischen Kammern, ebenso mit der Herstellung von Kraftstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Ob die Firma viel Knowhow für das ebenfalls von ihr betriebene Wasserstoff-Geschäft mitbringt, ist dagegen fraglicher.

Die Aktie in den Analysen

Bei 30 von uns betrachteten Analysen rieten 15 zum Kauf, 14 sahen die Aktie neutral. Die Bank JPMorgan setzte die Aktie im März 2022 auf „untergewichten“. Hintergrund: Chevron entstand aus der Zerschlagung der Standard Oil im Jahr 1911 als Standard Oil Company of California (SoCal). In den 1930 Jahren wurde der Markenname Chevron eingeführt. Der Name stammt aus der Heraldik und meint jene Sparren, die auch das Logo zieren. Chevron profitiert von den hohen Ölpreisen. Doch die Firma muss den Umstieg auf neue Geschäftsfelder schaffen. Ob das gelingt, ist nicht sicher. Erstellt: 08.06.2022 | Autor: Tilman Weigel

Royal Dutch Shell: Eines der größten Energieunternehmen weltweit

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
852552
US1667641005
2,79
354.668
0.1505%
0.031

Chevron profitierte, wie viele andere Ölgesellschaften, vom Krieg in der Ukraine. Denn der Preis für die Ölsorte West Texas Intermediate (WTI) lag Mitte 2022 fast 75 Prozent höher als noch zu Jahresbeginn. Doch ist das Hoch angesichts des Wandels zu CO₂-armen Energiequellen nachhaltig?

Aktienkurs folgt dem Ölpreis

Mitte 2022 lag die Aktie von Chevron 90 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Damit ist sie sogar noch stärker gestiegen als der Preis für die Ölsorte WTI, der im gleichen Zeitraum „nur“ rund um 70 Prozent zulegte. Auch in den Monaten davor war der Kurs deutlich angestiegen. Zum Teil ist die Erholung auch auf das voraussichtliche Ende der Corona-Pandemie zurückzuführen, die den Kurs zuvor nahezu halbiert hatte.

Haben Öl und Gas Zukunft?

Allerdings geht es langfristig weg vom Öl und hin zu CO₂-ärmeren Energieformen. Vermutlich werden das Wind- und Solarstrom sein, vielleicht auch Kernenergie, doch Öl und Gas werden langfristig an Bedeutung verlieren. Aus Sicht der Investor*innen stellt sich weniger die Frage, ob Chevron in 30 Jahren weniger Öl und Gast verkaufen wird, sondern ob das Unternehmen bis dahin genug Geld verdient hat, damit Anleger*innen trotzdem auf ihre Kosten kommen.

Mittelfristig gute Gewinne denkbar

Der Abschied von Öl und Gas wird noch einige Jahre Zeit dauern. Mittelfristig könnte die Nachfrage vor allem nach Erdgas sogar zunehmen. So musste Frankreich als Folge des verstärkten Engagements in erneuerbare Energien zuletzt mehr Erdgas verbrennen. Denn die bisher vorherrschenden Kernkraftwerke können ihre Leistung kurzfristig nicht anpassen und somit auch nicht auf Schwankungen bei der Einspeisung erneuerbarer Energien reagieren. Auch das Wachstum der Weltbevölkerung und steigender Wohlstand führen zu mehr Nachfrage. Vor allem in Afrika ist Holz ein beliebter Brennstoff, doch der kommt an seine Grenzen; nicht zuletzt, weil die Abholzung von Wäldern reduziert werden soll. All das könnte zumindest in den nächsten 20 oder gar 30 Jahren noch für gute Geschäfte sorgen.

Dividende hoch, aber nicht außergewöhnlich

Aktuell (Stand: 06/2022) kostet die Aktie rund das Zehnfache des erwarteten Gewinns je Aktie. Damit ist sie günstiger als viele Wertpapiere aus anderen Branchen, angesichts der fraglichen Zukunftsaussichten aber auch nicht billig. Allerdings sind bei Ölfirmen die Abschreibungen traditionell hoch, der Cash-Flow, also der Einnahmenüberschuss, ist fast doppelt so hoch wie der Gewinn. Die Dividendenrendite liegt bei knapp über 3,3 Prozent, bei gleichbleibender Ausschüttung wäre also nach 30 Jahren gerade einmal die Investition ausgezahlt, sollte die Firma dann bankrottgehen.

Neue Geschäftsfelder?

Allerdings möchte die Firma in neue Geschäftsfelder expandieren und so ihr eigenes Ende vermeiden. Sinnvoll ist, dass sie sich vorwiegend in der Öl- und Gasförderung engagiert. Dazu gehört etwa die Geothermie, denn auch dort muss gebohrt werden. Chevron befasst sich auch mit der Lagerung von CO₂ in unterirdischen Kammern, ebenso mit der Herstellung von Kraftstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen. Ob die Firma viel Knowhow für das ebenfalls von ihr betriebene Wasserstoff-Geschäft mitbringt, ist dagegen fraglicher.

Die Aktie in den Analysen

Bei 30 von uns betrachteten Analysen rieten 15 zum Kauf, 14 sahen die Aktie neutral. Die Bank JPMorgan setzte die Aktie im März 2022 auf „untergewichten“. Hintergrund: Chevron entstand aus der Zerschlagung der Standard Oil im Jahr 1911 als Standard Oil Company of California (SoCal). In den 1930 Jahren wurde der Markenname Chevron eingeführt. Der Name stammt aus der Heraldik und meint jene Sparren, die auch das Logo zieren. Chevron profitiert von den hohen Ölpreisen. Doch die Firma muss den Umstieg auf neue Geschäftsfelder schaffen. Ob das gelingt, ist nicht sicher. Erstellt: 08.06.2022 | Autor: Tilman Weigel

BP: Ölmulti will grüner Konzern werden

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
850517
GB0007980591
13,25
91.749
-0.0496%
0.0383

Die Inhaber*innen von BP haben in den vergangenen zehn Jahren fast nur die Dividende verdient, denn Kursgewinne gab es kaum. Die Ausschüttung lag oft immerhin über 6 Prozent. Damit bot die Aktie ein attraktives passives Einkommen, aber wenig Kursgewinn.

BP ohne Kursgewinne, aber mit geringer Volatilität

Natürlich ließ sich zwischen 2012 und 2022 auch mit BP Aktien Geld verdienen. Von Juni 2021 bis Juni 2022 gewann die Aktie rund 35 Prozent. Doch das lag vor allem am Endes der Corona-Pandemie und den Preiserhöhungen infolge des Ukraine-Krieges. Bevorstehende Preisrückgänge durch die Erschließung neuer Quellen, Einsparungen sowie geplante Sondersteuern könnten den Kurs drücken. Außerdem war die Aktie nach Beginn der Pandemie stark gesunken. In den Jahren zuvor war die Volatilität dagegen gering gewesen, die Entwicklung zwischen 2012 und dem Beginn der Corona-Pandemie Anfang 2020 war sehr stabil.

Eine Dividendenaktie?

Im Vergleich zu anderen Ölgesellschaften hat BP höhere Dividenden gezahlt, dafür aber weniger Kursgewinne gemacht. Welche Strategie langfristig besser ist, muss sich zeigen. Die Kursgewinne von Konkurrenten wie Chevron könnten schnell wieder verschwinden, wenn sich die Investitionen der Vergangenheit als Fehlschläge erweisen. Bisher bleiben allerdings die Einnahmen aus der Dividende hinter den Kursgewinnen erfolgreicherer Konkurrenten zurück. Zumal auch diese meist attraktive Dividenden zahlen.

Warum bleibt BP zurück?

Dass die Kursgewinne von BP im Vergleich zur Konkurrenz schwächer ausfielen, liegt auch an einer Beteiligung an Rosneft, die nach Ausbruch des Ukraine-Krieges mit einem Verlust von 25 Milliarden Euro abgeschrieben wurde. Bis zum Beginn der Pandemie bewegte sich die Aktie ähnlich wie die meisten Ölfirmen vor allem seitwärts. Es stellt sich sogar die Frage, ob der Kursgewinn einiger Ölaktien seit Ausbruch des Ukraine-Krieges nicht übertrieben und BP die bessere Wahl ist.

Die Meinung in den Analysen

Von 31 uns bekannten Analysen raten 21 zum Kauf oder zum Aufstocken, etwa die Deutsche Bank oder Morgan Stanley. Neun Analysen setzen die Aktie auf „halten“, nur eine Bewertung rät zum Untergewichten. Hintergrund: British Petroleum (BP) war ursprünglich ein Tochterunternehmen der Deutsche Petroleum-Aktiengesellschaft (DPAG). Das Unternehmen wurde mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs enteignet und kam so in den Besitz der Anglo-Persian Oil Company, die sich später in British Petroleum umbenannte. Das britische Unternehmen übernahm später die einstige Gründerin der BP, die seitdem in Deutschland als BP Benzin- und Petroleum-Gesellschaft mbH firmiert. Seit der Übernahme der Aral AG im Jahr 2002 werden alle Tankstellen in Deutschland unter dem Markennamen Aral geführt. Wegen einer Milliardenabschreibung auf die russische Rosneft-Beteiligung wird BP im Jahr 2022 Verluste machen. Doch bereits 2023 sollen die Zahlen wieder schwarz sein. Erstellt: 08.06.2022 | Autor: Tilman Weigel

TotalEnergies

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
850727
FR0000120271
7,19
143.072
0.0907%
0.0587

Der Krieg in der Ukraine und das Aufhaben vieler Corona-Maßnahmen haben die Total Aktie beflügelt. Doch das ändert nichts an den Herausforderungen, vor denen das Unternehmen steht.

Hohe Dividende, gute Gewinne

Mehr als 5 Prozent betrug die Dividendenrendite in den vergangenen Jahren meist. 2020 waren es sogar 7,5 Prozent. Dabei konnte die Ausschüttung fast immer aus den Gewinnen gezahlt werden, nur 2020 gab es einen Verlust. Der war allerdings vor allem eine Folge von hohen Abschreibungen, der Cash Flow war in diesem Jahr ebenfalls positiv. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt deutlich unter 10, das Kurs-Cashflow-Verhältnis sogar unter 5. Damit ist die Aktie sehr günstig bewertet.

Optimistische Prognosen

2022 soll das Ergebnis von 2021 sogar deutlich übertroffen werden, was angesichts der gestiegenen Ölpreise möglich erscheint. Allerdings soll der Gewinn auch 2023 und 2024 ähnlich hoch ausfallen, und das ist unwahrscheinlich.

Niedrige Förderkosten

Aktuell fördert Total Energies Öl und Gas besonders günstig. Das könnte zum Vorteil werden, wenn die Nachfrage nach fossilen Brennstoffen und damit auch der Preis sinkt. Andere Firmen werden dann aufgeben.

Wie bereitet sich Total auf die Energiewende vor?

Das gute Geschäftsergebnis 2021 geht vorwiegend auf Erdgas zurück. Der Cash-Flow stieg in diesem Segment um 150 Prozent. Weil Total stark im Geschäft mit Flüssiggas ist, könnte das Geschäft angesichts ausbleibender Lieferungen aus Russland zumindest mittelfristig sogar noch wachsen. Allerdings investiert die Firma auch in erneuerbare Energien sowie in den Bereich Elektrizität. Und für den Transport von Flüssiggas geschaffene Kapazitäten könnten Wasserstoff aus Nordafrika nach Deutschland bringen. Vorerst bleiben Öl und Gas aber wichtig; 50 Prozent der Investitionen sollen 2022 ins Ölgeschäft fließen, 25 Prozent in Förderung und Vertrieb von Erdgas, nur ein Viertel in die Themenfelder Elektrizität und erneuerbare Energien.

Analysen

14 von 26 Analysen empfehlen die Aktie zum Kauf, nur zwölf raten zum Halten. Sie rechnen damit, dass Öl und Gas noch einige Zeit wichtig bleiben. Total Energies plant den Umstieg auf Strom und erneuerbare Energien, hat aber noch einen weiten Weg. Zumindest in den kommenden zehn Jahren dürfte die Firma aber noch gut mit Öl und Erdgas verdienen. Erstellt: 08.06.2022 | Autor: Tilman Weigel

Exxon Mobil: Führender US-Ölkonzern

WKNISINKGVMARKT KAP.Gewinn MargeDIV/R:
852549
US30231G1022
1,76
462.525
0.1332%
0.0324

Ende 2020 startete die Aktie von ExxonMobil durch. Vorausgegangen waren allerdings hohe Kursverluste infolge der Corona-Pandemie. Außerdem belasten Zukunftssorgen das Papier, weshalb die Aktie schon vor Beginn der Pandemie unter ihrem historischen Höchstkurs lag.

Typischer Ölkonzern

An der Börse ist ExxonMobil ein typischer Ölkonzern. Die Aktie hat von 2010 bis 2020 kaum Kursgewinne erzielt, dafür aber eine sehr attraktive Dividende gezahlt, deren Rendite in den meisten Jahren knapp unter oder sogar über 5 Prozent lag. Wie viele Mitbewerber konnte die Aktie 2022 hohe Kursgewinne verzeichnen, vor allem nach Beginn des Ukraine-Krieges.

Zu teuer für einen „Dinosaurier“?

Das Kurs-Gewinn-Verhältnis lag im Jahr 2021 mit 11,4 aber hoch, wenn man bedenkt, dass ein Großteil des Umsatzes von ExxonMobil auf Erdöl beruht – und damit auf einem Energieträger, von dem die Welt sich verabschieden will. Zwar ist das KGV niedriger als bei den meisten börsennotierten US-Unternehmen, wo auch für klassische Firmen wie Coca-Cola ein Wert um oder über 20 normal wird. Doch Coca-Cola wird vermutlich auch in 40 Jahren noch getrunken, wie viel Öl dann noch verbrannt wird, ist dagegen ungewiss. Natürlich will auch ExxonMobil neue Geschäftsfelder erschließen. Die Website erwähnt vorwiegend Themen wie Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Innovation. Dass es sich auch um die Seite eines Ölriesen handelt, erschließt sich nicht sofort. Vorbei die Zeiten, als Esso unter dem Slogan „Es gibt viel zu tun, packen wir’s an“ mit Bildern von Ölbohrplattformen warb. Tatsächlich gibt es eine Abteilung „Low Carbon Solutions“, doch Geld wird nach wie vor überwiegend mit Öl und Gas verdient. Der Aktienkauf ist deshalb auch eine Wette darauf, dass der Wechsel zu neuen Energiequellen nicht schneller als erwartet kommt.

Die Analysen

30 Analysen haben wir gesichtet, davon ist die Mehrzahl neutral eingestellt. Immerhin 16 und damit mehr als die Hälfte raten zum Halten. Immerhin 13 setzen die Aktie aber auf „halten“ oder „übergewichten“, sind also positiv eingestellt. Nur die Royal Bank of Scotland bewertet das Papier mit „untergewichten“. Hintergrund: ExxonMobil ging, wie fast alle US-Ölfirmen, aus der Standard Oil hervor. Bei der Zerschlagung des Ölriesen vor über 100 Jahren entstanden die Standard Oil of New Jersey, die spätere Exxon und die Standard Oil of New York, später Mobil Oil. 1999 fusionierten beide Firmen zur ExxonMobil. Das Tankstellengeschäft wird vor allem unter dem Namen Esso betrieben. Der Name entstand aus der Aussprache der Abkürzung S.O. für Standard Oil (of New Jersey). ExxonMobil ist nach wie vor stark vom Öl- und Gasgeschäft abhängig. Es muss gefragt werden, ob selbst das moderate KGV von 11,4 dafür nicht zu hoch ist. Erstellt: 08.06.2022 | Autor: Tilman Weigel

Stärken und Risiken: Öl Aktien in der SWOT Analyse

Der Preis von Brent Öl und WTI Öl ist ein wichtiger Teil der täglichen Wirtschafts- und Börsennachrichten. Investor*innen und potentielle Anleger*innen verfolgen tägliche Entwicklungen gespannt. Hinter einem fallenden Ölpreis stecken meist schlechte Nachrichten. Müssen Öl-Käufer*innen tiefer in die Taschen greifen, freuen sich Ölkonzerne und deren Aktionär*innen. Die Gewinne sprudeln und die Aktienrenditen legen zu.

Stärken: Gewinne sprudeln bei starker Ölnachfrage und hohem Ölpreis

Öl Aktien haben ihre Stärken in Zeiten von stabilen oder – noch besser – hohen Ölpreisen. Je nach Unternehmen werden die Kosten für die Erschließung und Förderung von Rohöl und Erdgas mit einem Ölpreis von mindestens 40 bis 50 US-Dollar abgedeckt. Bei einem Ölpreis von 70 bis 80 US-Dollar sprudeln die Gewinne kräftig. Aktionär*innen freuen sich über steigende Kurse und Dividenden.

Schwächen: Renditen der Öl Aktien hängen stark am Ölpreis

Entwicklungen der Öl Aktien werden maßgeblich vom Ölpreis mitbestimmt. Sinkende Ölpreise aufgrund von Ölüberangebot haben Gewinneinbrüche zur Folge. Kommen noch umfangreiche Umsatzeinbrüche hinzu, zum Beispiel aufgrund schwacher Nachfrage während der Corona-Krise, gehen viele Investor*innen von Bord. Das zieht die Aktienkurse nach unten. Aktionär*innen müssen möglicherweise auf ihre Dividende verzichten.

Chancen: Unzureichende Ölproduktion nach der Corona-Pandemie

Steigt die Ölnachfrage, gibt das dem Ölpreis Auftrieb. Die Ölproduktion wird Mitte 2021 von US-Politiker*innen als unzureichend eingeschätzt. Exxon Mobil, BP, Royal Dutch Shell und Co. profitieren von dieser Ausgangslage.

Die OPEC+ Mitglieder dürften kein Interesse an einer grundlegend geänderten Ölpreisentwicklung haben. Ihnen ist an der Kompensation für das schwache Jahr 2020 gelegen. Ein Mangel an Rohöl ist immer besser für die Stabilität der Rohölpreise als eine Schwemme.

Die Preise für Brent und WTI Öl von rund 65 bis 70 US-Dollar je Fass ermöglichen starke Cashflows. Hohe Gewinne und das Ausschütten höherer Dividenden sind also möglich.

In den kommenden Jahren wird die Ölnachfrage hoch bleiben, auch wegen der stark wachsenden Wirtschaft in den Entwicklungsländern. Ölpreise von 80 bis 100 US-Dollar sind zumindest kurzfristig möglich.

Risiken: Klimaschutzmaßnahmen führen zu Ölüberangebot

Öl und Gas gelten als der wichtigste Treibstoff der Wirtschaft, auch wenn in Zukunft die Marktführerschaft an erneuerbare Energien abgetreten wird. Die nächsten 30 Jahre werden als eine Art Übergangszeit angesehen. Sicher ist jedoch nichts. Den Worten der Politik müssen Taten folgen; die Ölkonzerne müssen in neue Technologien investieren.

Der Ölpreis hängt von der Nachfrage ab. Je mehr sich die weltweite Wirtschaft auf nachhaltigere Energien umstellt, desto stärker gerät der Ölpreis unter Druck. Irgendwann ist ein profitables Ölgeschäft nicht mehr möglich. Da viele Ölquellen nach der Erschließung über Jahrzehnte sprudeln, sorgt ein Überangebot für den Ölpreis-Crash. Während der Corona-Krise hat es den Ölpreis an die Null-Dollar-Marke getrieben. Das ist als ein wiederkehrendes Szenario nicht auszuschließen.

Ergebnis der SWOT Analyse

Öl Werte sind risikoreiche Anlageprodukte und gelten daher nicht als sichere Aktien. Die Renditen der großen Ölkonzerne überzeugten in den letzten zwölf Monaten und besonders gegen Ende 2020. Aber vergessen wir nicht, dass die Rohöl Aktien und die Ölpreise davor stark gefallen sind.

Die Ölbranche steht vor einem Umbruch. Aus Ölkonzernen sollen grüne Unternehmen werden. Das wird einige Jahre dauern und in dieser Zeit wird der Ölbedarf hoch bleiben. Solange der Ölpreis die Marke von 50 US-Dollar nicht dauerhaft unterschreitet, sollten vor allem Tiefseeförderstätten ausreichend Profite generieren.

Weltweite Klimaschutzmaßnahmen werden für eine Nachfragereduzierung fossiler Brennstoffe sorgen. Mittlerweile haben die Vorstände von BP das Ende des Ölzeitalters proklamiert. Erneuerbare Energien sind ebenfalls nicht frei von größeren Risiken.

Für private Investor*innen sind Öl Aktien kein Muss im Depot. Öl Aktien sind risikovoll und eignen sich nicht zum Investieren für Aktien-Anfänger*innen. Auch als Depotbeimischung empfehlen sich vor allem Qualitätsaktien.

Alternativen zu Öl Aktien

Mit Öl Aktien können Anleger*innen in Unternehmen der Öl- und Gasbranche investieren. Zur Auswahl steht eine Vielzahl von marktführenden Öl- und Gaskonzernen. Ein Öl-Zertifikat ermöglicht das Spekulieren auf den Ölpreis mit und ohne Hinterlegung von Sicherheiten.

Weniger risikobehaftet sind Öl ETFs, bei denen Anleger*innen an der Wertentwicklung von Branchenindizes teilhaben. Bekannte Benchmark sind für ETFs der STOXX Europe 600 Oil & Gas (Net Return) EUR und für ETC der Bloomberg Commodity Balanced WTI Crude Oil Index.

Investieren in Öl ETFs

WisdomTree Brent Crude Oil: Total-Return-Anlage in Brent-Öl

WKN: A1N49P WKN kopiert / ISIN: JE00B78CGV99ISIN kopiert

Mit dem WisdomTree Brent Crude Oil ETF/ETC erhalten Anleger*innen Zugang zu einer Total-Return-Anlage in Brent-Öl. Der ETC bildet den Referenzindex Bloomberg Brent Crude Subindex ab und ist durch besicherte Swaps gedeckt. Die für die jeweiligen Zahlungsverpflichtungen täglich berechneten und hinterlegten Sicherheiten sind beim Treuhänder Bank of New York Mellon auf getrennten Konten hinterlegt.

Fondsvolumen269 Mio. USD
Rendite 1 Jahr51,75 %
Rendite 5 Jahre24,14 %
ErtragsverwendungN/A
Gesamtkostenquote0,49 %

Quelle: WisdomTree (Stand: 18.08.2021)

Die ETF/ETC von WisdomTree gehören bei zahlreichen Online-Brokern zum Handelsportfolio.

ProShares Ultra Bloomberg Crude Oil (UCO: Öl-ETF mit Hebel

WKN: 852552 WKN kopiert / ISIN: US1667641005ISIN kopiert

Der ProShares Ultra Bloomberg Crude Oil ist ein gehebelter ETF, der die doppelte tägliche Performance eines Index von Rohöl-Futures-Kontrakten bzw. des Bloomberg Commodity Balanced WTI Crude Oil Index anstrebt.

Der 2008 aufgelegte Fonds hat nicht das Ziel, die Entwicklung des Spotpreises von WTI-Rohöl nachzubilden. Anleger*innen wird aufgrund der Risiken empfohlen, ihre Bestände täglich zu überwachen.

Fondsvolumen867 Mio. USD
Rendite 1 Jahr+95,34 %
Rendite 5 Jahre-35,63 %
ErtragsverwendungThessauriert
Gesamtkostenquote0,95 %

Quelle: ProShares

Der ProShares Ultra Bloomberg Crude Oil ETF ist in Deutschland derzeit nicht zum Handel zugelassen. Beim Broker eToro können Sie in diesen gehebelten ProShares ETF investieren.

WisdomTree Gasoline

WKNISINTERAUMA/TTD
A0KRJY
DE000A0KRJY2
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Der WisdomTree Gasoline nutzt als Benchmark den Bloomberg Unleaded Gasoline Subindex. Täglich anfallende Zinserträge werden thesauriert.  Der Sub-Index ist ein so genannter Excess Return- Index. Durch die Zinskomponente wird er zu einer Total-Return-Anlage in Benzin..

Fondsvolumen4,70 Mio. USD
Rendite 1 Jahr65,09 %
Rendite 5 Jahre28,36 %
ErtragsverwendungThessauriert
Gesamtkostenquote0,49 %

Quelle:WisdomTree

WisdomTree ETC sind als Schuldverschreibungen strukturiert und unterliegen einem Bonitätsrisiko. Gedeckt wird der ETC durch Swaps. Die Zahlungsverpflichtungen der Swap-Partner gegenüber dem Emittenten enthalten eine Besicherung.

Ebenfalls interessant: Unser Ratgeber zum Thema Autonomes Fahren – Aktien & ETFs.

CFD-Trading: Kurzfristig auf den Ölpreis spekulieren

Der Rohstoff Öl gehört zu den beliebtesten handelbaren Assets. Während sich Anleger*innen auf Öl Aktien und ETFs konzentrieren, wetten Spekulanten auf steigende und fallende Ölpreise. Die geeigneten Handelsinstrumente finden Sie beim CFD-Broker wie eToro.

Bei CFDs handelt es sich um gehebelte Kontrakte, deren Grundlage ein vom Broker angebotener Kauf- und Verkaufspreis jeweiliger Assets bildet. Assets können neben Rohstoffen wie Öl, Gold oder Silber ebenso Aktien, Indizes, Währungen und Kryptowährungen sein.

Bei eToro können Sie in wenigen Minuten ein CFD-Konto eröffnen. Die Mindesteinzahlung beträgt 50 Euro. Sie können Rohöl Aktien leer verkaufen oder einen Öl Kontrakt per Sell Trade öffnen, wenn Sie auf fallende Kurse spekulieren. Ein kostenloses Demokonto steht zum risikofreien Ausprobieren für Sie bereit.

FAQ: Unsere Antworten auf typische Fragen rund um Öl Aktien

Welche Öl Aktien gibt es?

Zu den bekanntesten Öl Aktien zählen Chevron, Royal Dutch Shell, BP, Totalenergies und Exxon Mobil. Die Ölbranche umfasst eine Vielzahl weiterer Unternehmen, die als Zulieferer für Ölkonzerne tätig sind und für Investor*innen interessant sein können.

Welche Öl Aktien jetzt kaufen?

Haben Sie sich für ein Investment in Öl entschieden, sollten Sie die besten Öl Aktien kaufen. Die Möglichkeiten sind zahlreich, denn es gibt weit mehr als die fünf führenden Ölkonzerne, die wir näher vorgestellt haben. Kurzfristig dürfte das Ölgeschäft weiterhin der Gewinnbringer bleiben. Auf lange Sicht werden jene Ölkonzerne gute Profite erzielen, die ohne Zeitverzug den Umbau zum grünen Unternehmen einleiten.

Sollte man in Öl Aktien investieren?

Die Öl Branche befindet sich im Umbruch. Während Europas Ölkonzerne den Umbau hin zu erneuerbaren Energien forcieren, rechnen US-Unternehmen weiterhin mit einem gut laufenden Ölgeschäft. Auf lange Sicht sollte man in Öl Aktien investieren, die ihre Gewinne für den nachhaltigen Konzernumbau einsetzen. Zur besseren Risikostreuung empfehlen sich Öl ETFs.

Werden Öl Aktien steigen?

Öl und andere Rohstoffe sind volatil. Ob Öl Aktien steigen, hängt vom Öl Preis und dieser von der weltweiten Nachfrage ab. Durch die wirtschaftliche Erholung nach der Corona-Krise ist es zu einer leicht erhöhten Nachfrage gegenüber dem Angebot gekommen. Das hält den Ölpreis stabil und lässt ihn womöglich steigen. Für Öl Konzerne heißt das steigende Gewinne. Ein erhöhtes Rohöl-Angebot und eine sinkende Nachfrage können das alles umkehren und Verluste produzieren.

Wann steigen Öl Aktien?

Viele Öl Aktien sind in den letzten zwölf Monaten um 20 bis 30 Prozent gestiegen. Das hing unmittelbar mit dem gestiegenen Ölpreis zusammen. Die Jahresmitte 2021 sieht eher Seitwärtsbewegungen bei den Titeln der großen Ölkonzerne. Der Ölpreis könnte Expert*innen zufolge im Laufe des Jahres die 80 US-Dollar erreichen. Damit würde das Interesse an Ölunternehmen und die Aktienkurse steigen. Die Volatilität können Trader beim CFD-Handel ausnutzen.

Fazit

Öl Aktien nicht für jeden

Wer sich an einem Ölunternehmen beteiligen und jetzt eine Aktie kaufen möchte, sollte die damit verbundenen erheblichen Risiken beachten. Ölkonzerne stehen im Kreuzfeuer von Politik und umweltbewussten Investor*innen. Das Ende des Ölzeitalters wird aus Klimaschutzgründen beschworen. In den nächsten Jahrzehnten soll es mit den Gewinnen aus Öl und Gas vorbei sein.

Der Öl-Sektor mag in Ungnade gefallen sein, doch ist das in der Öffentlichkeit bereits wahrgenommene schnelle Aus fossiler Treibstoffe ein wenig übertrieben. Die Politik ist auf die großen Öl-Unternehmen angewiesen, denn diese müssen die Energiewende unter hohem Kapitaleinsatz und Abschreibungsverlusten bewerkstelligen.

Die Nachfrage nach Brenn- und Treibstoffen wird in den kommenden Jahren hoch bleiben. Die ölproduzierenden Staaten (OPEC+) werden den Ölpreis stützen und notfalls Förderkapazitäten reduzieren.

In einem Jahrzehnt wird man wissen, wie schnell die Umstellung großer Ölkonzerne zum grünen Unternehmen gelingt. Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass heutige Ölmultis in Zukunft bei grüner Energie eine wichtige Rolle spielen werden.

Anleger*innen, die an die Zukunft der Ölbranche und Rohöl Aktien glauben, können in Öl investieren. Anfänger*innen sollten anstelle einer Einzelaktie einen Öl ETF in ihr Portfolio aufnehmen.

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Thomas Detlef Bär schreibt seit mehr als zehn Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Bereits vor dieser Zeit galt sein Interesse dem Aktienmarkt. Seine Erfahrungen hat er in vielen Ratgebern niedergeschrieben und in Onlinemedien veröffentlicht. Thomas hat Betriebswirtschaft studiert und nach Abschluss seines Studium mehrere Jahre als Ökonom in einem ostdeutschen Automobilbetrieb gearbeitet. In den 1990er Jahren startete er als freiberuflicher Versicherungs- und Vermögensberater. 2009 begann er Ratgeber für das bekannte Portal helpster.de zu verfassen. Seitdem veröffentlicht er regelmäßig Beiträge auf zahlreichen Finanz-Portalen, darunter mikrokredit24.net, gevestor.de, onlinebanken.com. Seit 2020 schreibt er bei Aktien.net über Themen rund um den Aktienmarkt.

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