Trade.com CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

Trade.com gehörte lange zu Safecap, ist jedoch inzwischen schon seit Jahren in Besitz von Lead Capital Markets. Der Broker hat sich dabei auf das Angebot von Aktien-CFDs spezialisiert.

Welches Handelsangebot bietet trade.com?

Trade.com hat sich auf den Handel mit CFDs spezialisiert. Der Broker bietet die folgenden Assetklassen an:

  • Forex: Rund 55 Währungspaare
  • Aktien: Mehr als 1.8000 verschiedene Unternehmen
  • Indizes: 26 globale Indizes
  • Rohstoffe: fast 20 Rohstoffe, darunter Agrarrohstoffe, Edelmetalle und Öls
  • Bonds: Sterling, Yen, Euro und Dollar
  • ETFs: Mehr als 30 unterschiedliche ETFs
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Trade.com bietet also insgesamt eine sehr schöne Auswahl an unterschiedlichen Basiswerten, die die Erwartungen der meisten Trader erfüllen dürfte. Vor allem im Aktien-Bereich kann der Broker punkten und bietet dabei genügend Abwechslung in den anderen Asset-Klassen.

Der Trade.com Webauftritt

Die unterschiedlichen Kontomodelle von trade.com im Vergleich

Trade.com bietet derzeit drei unterschiedliche Kontomodelle an, die Trader je nach ihrer Einzahlungssumme nutzen können: Das Classic-Konto steht ab 1.000 Euro Einzahlung bereit, für das Gold-Konto sind 5.000 Euro erforderlich und für die Nutzung des Platinum-Kontos müssen Trader 25.000 Euro mitbringen. Im Gegenzug erhalten alle Kunden bei Trade.com die folgenden Leistungen:

  • Tägliche Analyse: Morning Review
  • Desktop Trading
  • Mobile Trading
  • Video Tutorials
  • 24 Stunden Kundenservice
  • Webinare und Seminare
  • Account-Manager

Darüber hinaus erhalten Trader der Gold- und Platinum-Accounts eine Premium-Tagesanalyse und kostenfreien Zugriff auf Handelssignale von Trading Central. Platinum-Trader können zudem von einem verbesserten Kundenservice profitieren, wobei der Broker nicht angibt, welche Vorteile den Kunden dort genau erwarten.

Außerdem stellt das Unternehmen islamischen Kunden auch einen swap-freien Account zur Verfügung, sodass Muslime im Einklang mit der Scharia bei Trade.com handeln können.

Wie hoch sind die Gebühren von Trade.com im Vergleich?

Trade.com finanziert sich über den Spread, der sich aus Verkaufs- und Kaufpreis ergibt. Das Unternehmen präsentiert sich dabei allerdings nicht unbedingt als günstigste Alternative. Die Mindestspreads betragen bei Trade.com:

  • USD/EUR: 2 Pips
  • GBP/USD: 2 Pips
  • USD/JPY: 3 Pips
  • Germany30: 1.20 EUR
  • US500: 0.60 USD
  • Gold: 0.70 USD
  • Silber: 0.03 USD
  • Bond: Jeweils 0.06 Einheiten der Landeseinheit, einzige Ausnahme ist der JPN10yBond mit 0.08 JPY.
  • Aktien: ab 0.01 EUR

Hierbei handelt es ich allerdings über die Spreads, die im WebTrader angeboten werden. Im MetaTrader 4 entstehen üblicherweise höhere Kosten. So sind für die vier am häufigsten gehandelten Währungspaare mindestens 3 Pips Spread vorgesehen.

Über die App kann man auch mobil traden

Welche Konditionen müssen Anleger beachten?

Trade.com erhebt keine Mindestprovision oder monatliche Depotgebühr. Allerdings gilt dies nicht mehr, wenn der Kunde an 60 aufeinanderfolgenden Tagen inaktiv ist. Dann muss er monatlich eine Gebühr in Höhe von 10 Euro bezahlen, bis er wieder aktiv ist. Dafür reichen Trades und Einzahlungen aus, Auszahlungen hingegen nicht.

Der maximale Spread hängt vor allem vom zugrunde liegenden Basiswert ab. Im strengsten Fall beschränkt Trade.com den Spread auf 1:5. Dies ist bei bei relativ illiquiden und zugleich volatilen Werten der Fall. Maximal bietet der Broker ein Leverage von 1:300, was im Vergleich zu vielen anderen Brokern eher wenig ist, für die meisten Trader jedoch mehr als ausreichen sollte. Möglich ist dieser Hebel allerdings fast ausschließlich im Rahmen des Währungshandels.

Der Broker verzichtet auf die Nachschusspflicht. Das Trading bei Trade.com ist allerdings so eingeschränkt, wie es für einen Market Maker üblich ist. Trader dürfen keinen Arbitrage-Handel. Scalping oder Sniping durchführen und keine nicht eindeutig vom Broker erlaubte Software einsetzen.

Die Handelsplattformen von Trade.com

Auf Trade.com kommen unterschiedliche Handelsplattformen zum Einsatz. Wie viele andere CFD-Broker auch setzt das Unternehmen auf den MetaTrader 4 als Handelsplattform. Es handelt sich dabei um eine Download-Software, die nicht im Browser aufgerufen werden kann. Dafür belohnt das Trading-Programm seine Nutzer allerdings mit professionellen Chart-Werkzeugen, viele zusätzliche Tools, einer aktiven Community und der Möglichkeit, viele wichtige Parameter auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen.

Darüber hinaus bietet der Broker auch eine webbasierte Handelsplattform an. Hierüber können Trader mehr als 2.000 Basiswerte handeln, ohne dabei an einen Download und somit an einen bestimmten PC gebunden zu sein. Dabei zeichnet sich die Trading-Software durch eine einfache Navigation und anspruchsvollen Charting-Software aus.

Außerdem bietet das Unternehmen auch den Sirix WebTrader an. Diese Handelssoftware zeichnet sich eben durch ihre hohe Flexibilität aus und ermöglicht das Mobile Trading bei Trade.com. Dementsprechend ist die Software für die Bedienung an kleineren Touchscreens optimiert. Die Trade.com-App ist für iOS und Android erhältlich und kann natürlich kostenfrei in den jeweiligen Stores heruntergeladen werden.

Die Trade.com Handelsplattformen

Wie funktionieren Ein- und Auszahlungen bei Trade.com?

Einzahlungsmöglichkeiten bietet Trade.com viele. Der Broker akzeptiert die folgenden Zahlungsarten:

  • Banküberweisung
  • MasterCard
  • JCB
  • Diners Club
  • Visa und Visa Electron
  • Qiwi
  • Skrill
  • Neteller
  • WebMoney

Für jeden Kunden sollte sich also eine geeignete Zahlungsmethode finden. Kunden müssen mindestens 1.000 Euro einzahlen. Im Vergleich mit anderen Brokern verlangt trade.com hier eine recht hohe Mindesteinlage, die für Einsteiger nur bedingt geeignet ist.

Trade.com gibt an, sämtliche Auszahlungsanträge noch am gleichen Tag oder am darauffolgenden Werktag zu bearbeiten. Der Broker hat in den AGB keine Gebühren festgelegt und erhebt auch keine eindeutige Mindestauszahlungssumme. Allerdings müssen Kunden die Gebühren des genutzten Zahlungsdienstleisters tragen. Bei der Auszahlung nutzt trade.com dabei immer die Zahlungsmethode, die auch schon zur Einzahlung genutzt wurde. Die tatsächliche Auszahlungsdauer hängt auch von dieser ab.

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Gibt es ein Demokonto oder Lernmaterial?

Ja, Trade.com bietet ein Demokonto an. Dieses lässt sich sogar ohne die Angabe einer Telefonnummer innerhalb von Sekundenschnelle nutzen. Alles was Kunden dafür tun müssen, ist auf „Open Practice Account“ zu klicken und dort ihre E-Mail-Adresse, ein Passwort und bevorzugte Kontowährung anzugeben. Direkt im Anschluss öffnet sich die Handelsplattform und der Kunde erhält 10.000 Euro Spielgeld gutgeschrieben. Damit kann er nun Erfahrungen mit Trade.com und dem CFD-Handel sammeln, ohne ein Risiko einzugehen.

Darüber hinaus bietet der Broker noch einige weitere Bildungsmaterialien. So stellt er verschiedene Tutorials zur Verfügung, die jeweils aus verschiedenen Lektionen und Videos bestehen und sich vor allem an Einsteiger richten. Die Informationen sind grundsätzlich gut aufbereitet und werden so schnell keinen CFD-Interessenten überfordern, fortgeschrittenen Tradern werden sie jedoch nicht weiterhelfen können.

Weitere Informationen und Services von Trade.com

Um Informationen und Analysen ist es bei Trade.com gut bestellt. Der einzige Dienst, der tatsächlich vom Broker gestellt wird, ist der Blog von Bill Hubard, der monatlich mehrere Blogbeiträge veröffentlicht. Allerdings ist dieser frei einsehbar und somit nur bedingt ein Argument für eine Anmeldung. Darüber hinaus arbeitet Trade.com allerdings auch mit Trading Central zusammen. Der Anbieter für Handelssignale wird unter Tradern immer beliebter, ist jedoch teilweise kostenpflichtig. Daran ändert auch Trade.com nur bedingt was. Immerhin unterstützt es das Angebot auch im MetaTrader 4. Das Angebot wird ergänzt durch die täglichen Marktaussichten und einem Wirtschaftskalender.

Die Trade.com Zahlungsoptionen auf einen Blick

Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

Der Kundensupport ist von Sonntags 22:00 GMT bis freitags 22:00 GMT erreichbar. Dafür steht auch eine deutsche Hotline zur Verfügung. Kunden können allerdings nicht damit rechnen, jederzeit deutschsprachige Mitarbeiter erreichen zu können.

Zudem bietet Trade.com den Support per E-Mail an. Einen LiveChat oder andere Kontaktmöglichkeiten existieren hingegen nicht.

Ist trade.com seriös?

Das Angebot von Lead Capital Markets wird aktuell von der Lead Capital Markets Ltd. aus Zypern betrieben, nachdem es ursprünglich von Safecap Ltd. betrieben wurde. Lead Capital Markets ist dabei einer der größeren Investmentfirmen auf Zypern und zeigt sich für verschiedene Broker verantwortlich.

Das Unternehmen wird von der Cyprus Securities and Exchange Commission (CySEC) reguliert. Dank der MiFID-Bestimmungen können die Angebote europaweit verbreitet werden. Dafür müssen Broker und Unternehmen die EU-weiten Mindeststandards erfüllen. Auf diese Weise kann der Anbieter seine Dienste auch für deutsche Kunden anbieten. Dafür muss er sich zwar bei der BaFin registrieren lassen, allerdings bedeutet dies keine erhöhte Sicherheit für den Kunden. Die BaFin weiß auf diese Weise nur, dass der Broker auf dem deutschen Markt tätig ist, und übernimmt keinerlei regulatorische Aufgaben. Als Hauptansprechpartner gilt auch weiterhin die CySEC.

Unter Trade.com werden inzwischen auch die User von Stock.com  geführt. Lange Zeit handelte es sich um zwei sehr ähnliche Angebote unter unterschiedlichem Namen. Seit Mai 2016 ist bekannt, dass das Unternehmen beide Marken zukünftig unter trade.com vereinen möchte.

Der Trade.com Bonus

Trade.com bietet Interessenten einen Bonus ohne Einzahlung an. Trader, die sich vollständig registrieren und zudem ihre Telefonnummer verifizieren, erhalten einen Bonus in Höhe von 25 Euro. Der Bonus selbst ist dabei nicht auszahlbar. Allerdings gibt der Broker an, dass die Gewinne, die aus dem Bonus resultieren, direkt auszahlbar sind. Kunden müssen allerdings grundsätzlich gewillt sein, die Dienste des Brokers auch zu nutzen. Sonst kann Trade.com laut den Bonusbedingungen eine Auszahlung verweigern und den Bonus wieder löschen.

Fazit: Trade.com mit Schwächen und Stärken

Für viele Interessenten dürfte der Trade.com Bonus eines der Hauptargumente für die Anmeldung sein. Der Broker überzeugt auch durch die unkomplizierte Nutzung des Demo-Kontos und die Zusammenarbeit mit dem MetaTrader 4. Auch Auswahl und Anzahl an Basiswerten wissen vor allem im Bereich Aktien zu überzeugen.

Es gibt jedoch auch einige Schwächen im Angebot. So ist es bedauerlich, dass die Spreads im MetaTrader 4 so deutlich über denen des WebTraders liegen und die Gebühren ohnehin nicht zu den günstigsten zählt. Zudem fehlt eine deutsche Sprachvariante, die so gut ist, dass sie das Verständnis tatsächlich erhöht. Außerdem ist die Mindesteinzahlung von 1.000 Euro für Einsteiger zu hoch.

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