AvaTrade Forex Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

AvaTrade ist einer der führenden Forex-Broker und kann mehr als 150.000 Kunden zählen. Der Broker sichert mehr als 1,5 Millionen Trade monatlich und erreicht so ein Volumen von über 40 Milliarden Dollar.

Welches Handelsangebot bietet AvaTrade?

AvaTrade hat sich vor allem auf den Handel mit Devisen und CFDs spezialisiert. In diesem Rahmen bietet AvaTrade mehr als 250 unterschiedliche Basiswerte. Diese stammen aus den folgenden Asset-Klassen:

  • Währungspaare: 10 Majors, rund 50 Minors und 10 Kryptowährungen
  • Rohstoffe: 5 Energieträger, 5 Metalle, 6 Agrarrohstoffe
  • Indizes: 20 Aktienmärkte aus den Nordamerika, Europa, Asien und Australien
  • Die wichtigsten Aktien aus den USA, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Deutschland und Italien
  • Mehr als 20 ETFs
  • 5 Anleihen
  • Optionen auf Währungspaare
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Damit bietet der Broker zwar nicht das umfangreichste Angebot, allerdings grundsätzlich eine recht schöne Auswahl. Deutschen Tradern wird unter Umständen nicht so gut gefallen, dass der Broker schon eher den internationalen Markt im Blick hat und dabei einen deutlichen Fokus auf den US-amerikanischen Markt hat.

Eine Besonderheit ist fraglos der Handel mit Kryptowährungen, der in dieser vielseitigen Form nur von den wenigsten anderen Brokern geboten wird. AvaTrade ruht sich hier nicht nur auf Bitcoins als erfolgreichste Kryptowährung aus, sondern bietet auch Litecoins, Ethereum, Ripple und DASH.

So präsentiert sich AvaTrade auf seiner Webseite

Wie hoch sind die Kosten bei AvaTrade?

AvaTrade bietet grundsätzlich zwei sehr unterschiedliche Gebührenmodelle an. Entweder Trader entscheiden sich für einen Account mit fixen Spreads, oder aber sie wählen variable Spreads. Das Trading über Kommissionen bei Marktspreads ist somit nicht möglich. Der Broker bietet dennoch im Schnitt recht gute Konditionen. Bei den Währungspaaren beginnt der Spread bereits bei 0.9 Pips (USD/JPY), wenn der Trader sich für variable Spreads entscheidet. Sonst muss er hingegen mit Spreads von mindestens 3 Pips rechnen. Dies ist sowohl bei USD/JPY als auch bei USD/EUR der Fall.

Ein Nachteil bei den fixen Spreads ist sicherlich, dass der Broker diese nur unter normalen Marktbedingungen verspricht. Das bedeutet, dass Newstrader mit deutlich höheren Kosten rechnen müssen. Weitere Spreads:

  • Rohöl: 0.03 USD
  • Gold: 0.06 USD
  • Silber: 0.05 USD
  • S&P: 0.24 Punkte über Markt
  • DAX 30: 1.50 Punkte über Markt
  • MSCI: 0.1 Punkte über Markt
  • Aktien: zwischen 0.02 und 3 Punkten über Markt
  • Bond: 0.03 Punkte über Markt

Hinzu kommen natürlich auch Overnight-Gebühren und Rollover-Kosten.

Vorab sollte man die die entstehenden Kosten genau kalkulieren.

Welche Konditionen müssen Anleger beachten?

Die Kontoführung ist bei AvaTrade grundsätzlich kostenfrei möglich. Allerdings erhebt der Broker eine Inaktivitätsgebühr in Höhe von 25 Euro, wenn der Trader an drei aufeinanderfolgenden Monaten keine Transaktionen durchgeführt hat. Hinzu kommt eine jährliche Administrationsgebühr, die der Broker dann erheben kann, wenn der Trader mehr als 12 Monate inaktiv war. Sie beträgt 100 Euro im Jahr.

Mögliche Kontowährungen sind EUR, USD, AUD, GBP und JPY.

Der maximale Hebel beträgt in vielen Fällen bis zu 400:1. Dieser hängt natürlich auch von den Basiswerten ab und kann bei volatilen Werten oder zu ungewöhnlichen Marktbedingungen deutlich unter diesem Betrag liegen. Allerdings gilt der maximale Hebel häufig nur für den MetaTrader. Im AvaTrade ist er hingegen halbiert. Entsprechend beträgt die Mindestmargin zwischen 0.25 und 0.5 Prozent. Die minimale Nennhandelsgröße beträgt 0,01 Lot.

Der Broker verbietet Arbitrage und Scalping. Automatisches Trading ist hingegen erlaubt und wird teilweise gefördert.

Die Handelsplattformen von AvaTrade

AvaTrade bietet für unterschiedliche Zwecke verschieden Handelsplattformen an. Zum einen setzt der Broker wie die meisten anderen Forex- und CFD-Anbieter ebenfalls auf den MetaTrader 4. Es gibt inzwischen seit einigen Jahren eigentlich kaum eine bessere Handelsplattform, die von Tradern kostenfrei genutzt werden kann. Das fortschrittliche und professionelle Charting ist in der Branche genauso einzigartig wie die umfangreiche Erweiter- und Individualisierbarkeit. Ergänzt wird der große Funktionsumfang dabei auch durch die Community. Der MetaTrader 4 ist auch für Trader, die variable Spreads nutzen, erhältlich.

Der Broker setzt zudem auf seine eigenen Handelsplattformen AvaTradeAct und AVAOptions. Während Letztere für den Options-Handel spezialisiert ist, ist mit AvaTradeAct auch der Handel von Forex- und CFDs möglich. Hier gelten allerdings teils andere Konditionen als beim Trading über den MetaTrader 4, sodass Interessenten sich über die Unterschiede genau informieren sollten. Teilweise unterscheiden sich die Spreads und der maximale Hebel ist im MetaTrader 4 deutlich höher. AvaTrade bietet auch das Trading über den Browser an.

Zudem bietet der Broker gleich zwei unterschiedliche Apps an, mit denen über AvaTrade gehandelt werden kann. Zum einen können Trader den MetaTradeAct4 und den AvaTrade herunterladen, um mobil zu handeln und auch von unterwegs zu traden. Dabei steht natürlich nicht der vollständige Funktionsumfang zur Verfügung, den Trader von den Handelsplattformen gewohnt sind. Dennoch bieten beide Apps genügend Möglichkeiten, Charts sinnvoll zu analysieren, um schnell auch von unterwegs handeln zu können.

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Ein- und Auszahlungen bei AvaTrade

Als Ein- und Auszahlungsmethoden stehen bei AvaTrade vor allem Banküberweisung und Kreditkarte zur Verfügung. Um ein Konto zu eröffnen, müssen Trader entweder 100 Euro per Kreditkarte oder 500 Euro per Überweisung einzahlen. Grundsätzlich bietet AvaTrade auch Online-Zahlungsdienste wie PayPal, Skrill, Neteller und Webmoney an, allerdings sind diese Dienste hier nicht für europäische Kunden nutzbar.

Auszahlungen dauern bei AvaTrade bis zu 5 Werktage. Vor einer Auszahlung müssen Trader sich verifizieren. Dies ist möglich, indem sie eine Kopie eines Personalausweises und eine Versorgerrechnung in Kopie einreichen. Zudem muss der Broker bei der Zahlung per Kreditkarte eine Kopie derselben erhalten, bevor er Geld zurücküberweisen kann.

Für die Kontoeröffnung gibt es auf der Webseite ein Anmeldeformular

Gibt es ein Demokonto oder Lernmaterial?

AvaTrade bietet einen Demo-Account an, den Interessierte bis zu 21 Tage nutzen können. Wer das Demokonto bei AvaTrade länger nutzen möchte, muss allerdings nur eine E-Mail an den Support schreiben, um eine Verlängerung zu erhalten. Das Demokonto wird mit 100.000 Euro aufgeladen und ermöglicht es so, umfangreiche Erfahrungen mit AvaTrade zu sammeln, ohne dabei ein Risiko eingehen zu müssen. Der Broker bietet zudem die unterschiedlichen Kontomodelle zum Test an.

Zusätzlich bietet der Broker diverse weitere Hilfestellungen an, die vor allem Einsteigern dabei helfen können, schnell erfolgreicher zu handeln. Teil des Angebots sind:

  • „Trading für Anfänger“ mit diversen Übersichtsartikeln
  • Ökonomische Indikatoren
  • Webinare
  • Trading Video-Tutorials
  • eBook zum Forex-Trading (nur auf Englisch)
  • Glossar
  • Sharp Trader

Wer Glück hat, kann zudem an Ava Select teilnehmen. Dabei werden Kunden durch Schulungsprogramme unterstützt, die auf sie zugeschnitten sind.

Wie gut ist die Versorgung mit aktuellen Nachrichten und Analysen?

Der Broker bietet über Drittanbieter ein relativ umfang- und abwechslungsreiches Angebot an Analysen und Handelssignalen an. Die Marktanalyse wird dabei von FXinsights zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus bietet der Broker auch einen Wirtschaftskalender und einen Blog, der täglich aktualisiert wird.

Zusätzlich bietet der Broker Handelssignale aus unterschiedlichen Quellen. Zum einen ist in der AvaTradeAct der Autochartist implementiert und kann von allen Kunden mit einer Einzahlung ab 500 Euro kostenfrei genutzt werden. Zudem arbeitet  AvaTrade mit MQL5 zusammen, einer der größten Auto-Trading-Communitys weltweit. Automatisches Trading wird auch über ZuluTrade möglich, bei denen Trader ebenfalls auf andere Signalanbieter zurückgreifen können. Komplettiert wird das Angebot durch den Mirror Trader, durch den es ebenfalls möglich wird, erfahrene Händler zu kopieren.

Wie können Anleger den Kundenservice von AvaTrade erreichen?

Der Broker kann telefonisch aus Deutschland über eine 0800er-Nummer erreicht werden. Das Unternehmen bietet also auch telefonisch deutschsprachigen Kundenservice an, was für eine Forex- und CFD-Broker aus Irland nicht unbedingt selbstverständlich ist. Zudem können Trader auch auf den Live-Chat und E-Mail zurückgreifen, um AvaTrade zu erreichen. An Handelstagen ist der Broker zudem 24 Stunden am Tag erreichbar.

Insgesamt ist die Erreichbarkeit des Brokers also absolut ausreichend und lässt nur wenig Raum zur Verbesserung.

Die Kontaktmöglichkeiten zum Broker

Ist Geld bei AvaTrade sicher?

AvaTrade ist ein Angebot der Ava Trader EU Ltd, die von der Central Bank of Ireland reguliert wird. Diese hat also die Aufgabe sicherzustellen, dass der Broker die in der EU vereinbarten Voraussetzungen erfüllt. Über die MiFID-Bestimmungen darf das Unternehmen deswegen auch in anderen Staaten der EU tätig werden.

Auflage bei einer Regulierung innerhalb der EU ist immer auch die Mitgliedschaft in einem Einlagensicherungsfonds. Bei der irischen Finanzaufsichtsbehörde wäre ein Höchstbetrag von bis zu 100.000 Euro im Falle einer Insolvenz vorgesehen. Der Broker informiert hierüber allerdings nicht und unter den rechtlichen Unterlagen ist ebenfalls kein Infoblatt zu finden. Es ist allerdings davon auszugehen, dass diese hier auch greifen würde.

Bonus bei AvaTrade

AvaTrade bietet derzeit eine Webeaktion für Neukunden. Der CFD- und Forex-Broker zahlt in diesem Rahmen einen Bonus von bis zu 15.000 Euro. Dabei richtet sich der Bonus nach dem Einzahlungsbetrag. Ab 200 Euro Einzahlung erhalten Neukunden ein Bonus von 60 Euro, 500 Euro Einzahlung bringen einen Bonus von 150 Euro und mehr als 50.000 Euro belohnt der Broker mit Bonusguthaben in Höhe von 15.000.

Damit der Kunde den Bonus tatsächlich auszahlen lassen könnte, müsste er allerdings mindestens das 10.000-fache des Handelsvolumens umsetzen. Außerdem belohnt der Broker auch die Neukundenwerbung mit bis zu 400 Euro je Kunde.

Fazit: AvaTrade ohne deutliche Schwächen

AvaTrade ist einer der wenigen Broker, der keine eindeutigen Minuspunkte sammelt. Von den Kosten der Spreads über die Regulierungsbehörde bis hin zu den Konditionen und dem Kundenservice macht der Broker fast alles richtig. Kritikpunkte sind bei AvaTrade im Vergleich zu vielen Konkurrenten nur klein. Deutsche Kunden könnten kritisieren, dass der Broker keine Niederlassung in Deutschland hat und nicht genügend Bildungsmaterial vorliegt. Trader mit Vorliebe für Kryptowährungen kommen an dem Broker hingegen nicht vorbei, auch wenn die Auswahl bei den Basiswerten durchaus umfangreicher sein könnte.

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