Börse von A bis Z: Ein umfangreiches Börsen-Lexikon

Börse von A bis Z: Ein umfangreiches Börsen-Lexikon

Die Börse

Wir haben es uns als Ziel gesetzt das Wissen der Börse jedem zugänglich zu machen. Es ist selbstverständlich, dass nicht jeder gleich wissen kann worum es eigentlich bei der Börse geht. In der Tat ist die Börse ein sehr anspruchsvolles Gebilde. Dennoch sollten sich Anfänger nicht scheuen an der Börse zu handeln. Aktien kann man bereits für 25 Euro erwerben. Und man muss nicht unbedingt reich sein, um an der Börse zu handeln. Schon mit einem geringen Investment ist man an der Börse mit dabei. Damit auch Anfänger die Börse richtig versehen, wollen wir hier ein Börsenlexikon darstellen, wo die wichtigsten Begriffe erklärt werden. Auf diese Weise hat jeder die Möglichkeit sich mit der Börse zu beschäftigen. Gerade anfangs versteht man noch nicht soviel und dies kann für viele Anfänger abschreckend wirken. Unser Börsen-Lexikon soll aufklären und darstellen wie einfach es an der Börse zugehen kann.
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Nachschlagewerk von A bis Z mit den wichtigsten Begriffen

Abschlag

Abschlag bezeichnet ein Wertpapier, welches bestimmte Rechte nach Abtrennen einräumt. Den Abschlag bezeichnet man auch als eine Differenz zwischen Rückzahlungsbetrag sowie einer niedrigeren Auszahlung. Dies bezieht sich insbesondere auf Anleihen.

Absichern

Absichern bezieht sich auf das Absichern von Aktien bei negativen Kursentwicklungen. Auf diese Weise wird ein kompensatorisches Risiko gewährleistet.

Abwertung

Das Abwerten ist eine Maßnahme um eine Währung zu stabilisieren. Der Außenwert ist gering, was sich positiv auf den Export auswirkt. Für den Import hat dies jedoch negative Konsequenzen.

Adjustierung

Wenn eine Aktiengesellschaft eine Kapitalerhöhung durchführt, so müssen die Kursdaten adjustiert werden. Das heißt die Kursdaten müssen neu kalkuliert werden.

Agio

Wenn der zu bezahlende Preis über dem Nominalwert einer Aktie liegt, so wird dies als Differenz bezeichnet. Das Agio, also die Differenz bezeichnet die Feinabstimmung.

Akquisition

Zu einer Akquisition kommt es, wenn ein Unternehmen Teile aufkauft bzw. eine strategische Ausrichtung vornimmt, um die Ressourcen besser zu bestimmen und kontrollieren zu können. Selbstverständlich ist das Senior Management mit dem Verkauf des Unternehmens einverstanden. Wenn der Verkauf nicht freiwillig erfolgt, so bezeichnet man dies auch als Takeover.

Aktie

Die Aktie wird auch als Wertpapier bezeichnet. Es handelt sich hier um eine Urkunde, die einen bestimmten Anteil an einem Gesamtvermögen einer Aktiengesellschaft bezeichnet. Es wird zwischen Stammaktien und Vorzugsaktien unterschieden.

Aktienanalyse

Eine Aktienanalyse wird von Fachleuten angefertigt. Es handelt sich um einen Bericht, der Anleger unterstützt die richtigen Aktien auszuwählen. Eine Aktienanalyse enthält in der Regel wichtige Informationen und Prognosen über die Entwicklung der Aktie. Es wird zwischen der charttechnischen Analyse sowie der Fundamentanalyse unterschieden. Bei der charttechnischen Analyse untersucht man ausschließlich die grafische Darstellung des Kurswertes aus der Vergangenheit. Mithilfe bestimmter Formationen und Parameter versucht man eine genaue Vorhersage über den möglichen Kursverlauf zu treffen. Dagegen versucht man bei einer Fundamentanalyse den Kursverlauf einer Aktie zu prognostizieren. Dazu bedient man sich wichtiger Kennzahlen. Die wichtigsten Kennzahlen sind Umsatz, Gewinn und Kurs-Gewinn-Verhältnis.

Aktiengesellschaft

Die Aktiengesellschaft stellt die standardmäßige Rechtsform für viele Unternehmen dar. Diese hat den Vorteil, dass Aktien herausgegeben werden können. Aktionäre können durch den Kauf von Aktien Anteile der Firma erwerben.

Bancomat

Der Bancomat stellt einen Geldausgabeautomaten dar, wo der Karteninhaber jederzeit Geld rausnehmen kann. Dem Kunden werden eine Maestro-Karte und ein PIN-Code gegeben.

Bankenkonsortium

BankenkorsortiumBei einer Emission von Aktien, die ein großes Volumen darstellen, kommt es zu der Bildung eines großen Konsortiums. Auf diese Weise können die Papiere aufgeteilt werden. In der Regel ist die Bank der Konsortialführer. Diese führt die Emission.

Berichtungsaktie

Die Berichtungsaktie bezeichnet man häufig auch als eine Gratisaktie. Wenn das Unternehmen das Aktienkapital erhöht, bekommen die Aktionäre eine neue Aktie. Diese Maßnahme hilft den Aktienkurs zu verringern. Der Aktionär büßt aber an seinem Gesamtvermögen nichts ein.

Bezugsangebot

Das Bezugsangebot bezeichnet die Konditionen, zu denen ein Altaktionär neue Aktien aus einer Kapitalerhöhung erstellen kann. Beim letzten möglichen Handelstag verkauft die Bank die Bezugsrechte und der Kunde bekommt diese gutgeschrieben. Dazu darf er sich aber nicht zum Angebot geäußert haben.

Bezugsrecht

Wenn es zu einer Kapitalerhöhung kommt, so bekommen die bisherigen Aktionäre ein Bezugsrecht. Dieses hilft ihnen neue Aktien gemäß ihren Anteilen bekommen können. Wenn der Aktionär will, kann er das Bezugsrecht an der Börse verkaufen.

Bogen

Alle Aktien und Wertpapiere enthalten einen Bogen, der Dividenden enthält. Wenn die Dividenden oder Zinsen ablaufen, so löst sich der Coupon.

Bond

Als Bond bezeichnet man ein festverzinsliches Wertpapier. Darunter ist auch im engeren Sinne Treasury Bonds gemeint.

Bonität

Die Bonität wird auch als die Zahlungsunfähigkeit bezeichnet. Die Bonität bezieht sich auf Unternehmen, Privatpersonen und Länder. So wird die Prüfung der Bonität bzw. der Kreditwürdigkeit auch als Bonitätsprüfung bezeichnet. Beispielsweise haben Länder wie Deutschland und die Schweiz eine hervorragende Bonität, während Länder wie Griechenland und Frankreich eine geringere Bonität aufweisen.

Bonus

Der Bonus wird als eine Ausschüttung dargestellt, die zusätzlich zu einer Dividende erfolgt. Der Bonus wird von einer Aktiengesellschaft ausgegeben und Aktionäre bekommen ihn.

Börse

Die Börse stellt den Marktplatz für Angebot und Nachfrage dar. Diese werden nach Zahl und Gewicht gehandelt.

Börsencrash

Ein Börsencrash ist natürlich kein Event, das man sich vorstellen kann. Bei einem Börsencrash spricht man auch von einem Kursverlust in ganz extremer Weise. Kein Aktionär möchte sich ein derartiges Szenario vorstellen, wo es zu einem Börsencrash kommt. Sollte es zu einem Börsencrash kommen, so sind alle an der Börse gehandelten Wertpapiere betroffen, einige stark, andere weniger. Ein Börsencrash entsteht, wenn negative Wirtschaftsnachrichten ausgelöst werden. Oftmals führt dies zu großen Panikattacken und die Anleger handeln dann nicht mehr rational, sondern werden von ihren Emotionen geleitet, was nicht so gut ist.

Börsengesetz

Das Börsengesetz bezeichnet das schweizerische Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel. Das Gesetz wurde am 24. März 1995 erlassen. Das Börsengesetzt regelt die Voraussetzungen für den Handel mit Effekten.

Börsennotierung

Wenn ein Wertpapier an der Börse festgesetzt wird, so bezeichnet man dies als Börsennotierung. Angebot und Nachfrage werden gegenübergestellt. Nach dem Meisterausführungsprinzip wird ein Kurs ermittelt.

Börsenprospekt

Wenn ein Wertpapier an der Börse zugelassen wird, so muss ein Prospekt veröffentlicht werden. Darin müssen sämtliche Informationen über die Entwicklung des Unternehmens und die letzte Bilanz enthalten sein.

Börsensegmente

Im Aktienhandel bezeichnet man Teilmärkte als Börsensegmente. Man unterscheidet hier zwischen horizontalen und vertikalen Marktsegmenten.

Börsenzulassung

Wenn eine Aktie eine Zulassung zu einem Börsensegment enthält, kann man mit der Aktie an der Börse handeln. Für eine Zulassung sind gesetzliche Auflagen zu erfüllen. Jedes Segment fordert andere Voraussetzungen. Auf jeden Fall ist aber die Erstellung eines Börsenprospektes erforderlich.

Breakaway Gap

Wenn ein Seitwärtstrend auftritt und starke Kursbewegungen zu erkennen sind, dann wird dies als Breakaway Gap bezeichnet. Der Kurs kommt nicht auf das Niveau der Lücke zurück.

Brief

Der Brief bezeichnet das Verkaufsangebot eines Wertpapieres.

Broker

Ein Broker wird als Wertpapiermakler bezeichnet, der den Anleger bezüglich seines Investments berät. Er wickelt meist auch den Kauf und Verkauf der Wertpapiere im Auftrag des Kunden ab.

Call

Als Call wird auch die Kaufoption bezeichnet. Der Call gibt dem Inhaber das Recht, die Aktie zu einem festgelegten Preis in der Zukunft zu kaufen. Der Käufer muss eine Optionsprämie zahlen. Es handelt sich aber nicht um eine Pflicht, lediglich um ein Recht.

Candlestick

Die Charttechnik ist von den Japanern im 16. Jahrhundert eingeführt worden. Der Candlestick setzt sich aus vier Kursen zusammen, dem Eröffnungskurs, dem Tageshoch, dem Tagestief und dem Schlusskurs. Den Kerzenkörper bilden die Eröffnung und der Schluss.

Candlestick Chart

Das Candlestick Chart wird als eine technische Analyse bezeichnet, welches aus Japan kommt. Das Candlestick ermöglicht zusätzliche Signale.

Cashflow

Unter einem Cashflow versteht man die flüssigen Mittel in einer bestimmten Abrechnungsperiode. Er stellt die Innenfinanzierungskraft eines Unternehmens dar. Die Höhe des Cashflows lässt viel auf das Finanzierungspotential zurückschließen. Der Cashflow wird oftmals als eine wichtige Kennzahl in Unternehmen verwendet, um beispielsweise die finanzielle Stärke einzuschätzen.

Chart

Als Chart bezeichnet man die grafische Darstellung der Kursentwicklung. Hier wird der Umsatz von Wertpapieren, Börsen und Branchen abgebildet. Der Zeitraum kann vom Betrachter individuell angegeben werden. Ein Chart stellt die Basis für die Aktienanalyse dar. Man unterscheidet in Linien, Balken, Candlestick, Point- und Figure-Charts.

Charttechnik

Den Begriff der Charttechnik wird man sicherlich schon sehr oft gehört haben. Die Charttechnik hat ihren Ursprung in Japan. In der Mitte des 16. Jahrhunderts haben die Japaner mit Reis gehandelt, der überhaupt nicht verfügbar war. Also haben sie mit Reis-Futures gehandelt. Zu dieser Zeit war der Handel natürlich sehr wichtig. Natürlich ist das heute auch nicht anders. Die Japaner waren sehr interessiert daran wie die Future-Preise waren. Sie haben die Charts betrachtet und Regelmäßigkeiten bestimmt sowie Muster, die sich im Verlaufe der Zeit immer wiederholt haben. Auf diese Weise ist auch die Candlestick-Charttechnik entstanden. Viele Regeln beruhen immer noch auf diesen Erkenntnissen, die in der Vergangenheit gemacht worden sind. Heute dienen die charttechnischen Signale dazu, um Milliarden von Dollar zu handeln. Die Charttechnik beruht nicht auf fundamentalen Daten, sondern sämtliche Aspekte vom Chart. Es nutzen heutzutage eine Vielzahl von Händlern die Charttechnik. Es zeigt sich also, dass diese Technik recht gut funktioniert.

Contango

Ein Contango stellt die Situation in einem Future-Markt dar. Die Spot-Preise sind dort geringer als die Future-Preise. Und als Backwardation bezeichnet man die gegensätzliche Situation.

Convertible Bonds

Die Börse

Das Geschehen an der Börse

Als Convertible Bonds bezeichnet man Wandelanleihen. Diese geben dem Inhaber das Recht Die Anleihen in ein Wertpapier umzuwandeln. Das Recht besteht, aber es handelt sich nicht um eine Pflicht. Für das Unternehmen entsteht somit Eigenkapital, welches aus dem Fremdkapital kommt. Der Anleger hat mit einer Wandelanleihe eine risikoarme Anlage, und zugleich die Chance von einer hohen Rendite zu profitieren, wenn sich diese gut entwickelt.

Corporate Action

Corporate Action bezeichnet die Veränderungen, die durch ein Ereignis zustande kommen. In der Regel haben starke Veränderungen auch Auswirkungen auf die Anteilseigner. Typische Ereignisse sind Aktiensplits, Dividendenpolitik, Fusionen und Übernahmen.

Dax

Der Dax ist die Abkürzung für den Deutschen Aktien-Index. Er ist ein gewichteter Index aus 30 Aktien führenden Unternehmen. Der Dax wird alle 15 Sekunden an der Börse ermittelt. Er zeigt den Aktionären und Interessenten Kursschwankungen auf, um eine höhere Markttransparenz zu ermöglichen. Für den Dax gibt es mehrere Auswahlkriterien.

Depot

Ein Depot bewahrt Aktien auf. Jeder Kunde bekommt ein Depot. Das Depot stellt das Gegenstück zu einem Konto dar, welches für den Gelverkehr genutzt wird.

Devisen

Eine Devise ist eine Forderung auf eine ausländische Währung, die in Form von einem Check vorkommt.

Devisenfuture

Die Devisenfuture bezeichnet eine Verpflichtung, Devisen zu einem bestimmten Zeitpunkt und Kurs zu liefern.

Diversifikation

Die Diversifikation stellt die Streuung des Vermögens auf verschiedene Anlageformen dar. Das Ziel ist es ein Portfolio mit einer hohen Rendite zu erstellen. Dabei soll das Risiko geringgehalten werden.

Dividende

Die Dividende stellt den Gewinnanteil einer Aktiengesellschaft dar. Sie wird an Aktionäre ausgeschüttet. Sie ergibt sich aus dem Gewinn, der ausgeschüttet wird, und wird durch die Aktienanzahl dividiert.

Dow-Jones-Index

Dies ist der amerikanische Börsenindex. Er stellt einen gewichteten Index dar, und setzt sich aus 65 verschiedenen Aktien zusammen, die an der New York Stock Exchange gehandelt werden. Die 65 Werte setzen sich aus 30 Industrie, 20 Transport und 15 Versorgungsgesellschaften zusammen. Die Aktien der 30 Industriegesellschaften stellen eine Besonderheit dar, weil sie auch als Blue Chips gelten.

Easdaq

Die Easdaq ist eine Börse in Brüssel. Es handelt sich hier um eine Börse für den Handel mit Aktien von jungen und innovativen Unternehmen. Die Börse gilt für ganz Europa.

EBIT

Der EBIT ist der Gewinn vor Zinsaufwand und Steuern. Er stellt eine Kennzahl dar, die in den Unternehmen verwendet wird.

Effekten

Effekten ist die Bezeichnung für Aktien, die an der Börse gehandelt werden. Dazu gehören Aktien, Pfandbriefe, Schuldverschreibungen und Anleihen. Banknoten, Checks und Wechsel sind von den Effekten ausgeschlossen. Effekten werden genutzt, um Kapital zu beschaffen.

Eigenkapital

Als Eigenkapital bezeichnet man das eingesetzt Kapital, welches von den Aktionären verwendet wird. Eine Kapitalgesellschaft muss Kapitalrücklagen, Gewinnrücklagen und Jahresüberschüsse als Eigenkapital ausweisen.

Eigenkapitalquote

Die Eigenkapitalquote bezeichnet den Anteil des Eigenkapitals am Gesamtkapital.

Emission

Eine Emission bedeutet, dass Wertpapiere am Kapitalmarkt ausgegeben werden. Wenn es zu einem Zusammenschluss bzw. einem Emissionskonsortium kommt, werden Aktien ausgebeben. Die Renditen werden für weitere Investitionen verwendet.

Fonds

Ein Fonds wird auch als Kapital bezeichnet. Der Begriff kommt aus dem Französischen. Er stellt eine Ansammlung von verschiedenen Anlagen dar, wo das Risiko breit gestreut ist.
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Fremdkapital

Fremdkapital befindet sich in jedem Unternehmen. Damit sind die Verbindlichkeiten eines Unternehmens gemeint. Das Fremdkapital kann in unterschiedliche Fristen unterteilt werden. Typisch sind ein Jahr, vier bis fünf Jahre und über fünf Jahre.

FSE

FSE ist die Frankfurt Stock Exchange, also die Frankfurter Wertpapierbörse. FSE ist lediglich die Abkürzung.

Fundamentalanalyse

Hier wird die Aktiengesellschaft auf der Basis von Kennzahlen beurteilt. Die wichtigsten Größen sind die Erträge, der Cashflow, der Kurs, das Gewinn-Verhältnis, und die Wachstumschancen. Diese Parameter sollen helfen die Aussichten auf den Erfolg besser einzuschätzen.

Fusion

Bei einer Fusion schließen sich Unternehmen zusammen. Entweder kauft das eine Unternehmen das andere auf, oder es kommt zu einem Zusammenschluss zu einer neuen Firma. Die Fusion hat den Vorteil, dass die Produktpalette sich vergrößert. Möglich ist natürlich auch eine Rationalisierung oder das Erschließen von neuen Märkten.

Gap

Gap bezeichnet eine Lücke. Bezogen auf ein Chart stellt ein Gap ein Kursniveau dar, wo kein Handel betrieben worden ist.

Gesamtkapital

Das Gesamtkapital setzt sich aus der Summe des Eigenkapitals einer Aktiengesellschaft zusammen.

Geschäftsbericht

Börse

So sieht die Börse aus

Der Geschäftsbericht enthält die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung. Er enthält auch Informationen über die Entwicklung des Unternehmens.

Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr bezeichnet einen Zeitraum, wo die Firma die Pflicht hat einen Jahresabschluss zu erstellen. Dieser Zeitraum ist in der Regel 12 Monate lang.

Hedge

Der Hedge bedeutet auf Deutsch „Hecke“. Bezogen auf die Börse heißt das „eine Hecke zu bauen“. Man versucht sich also gegen Preisrisiken abzusichern.

Hedge Funds

Hedge Funds bezeichnen Investmentfunds, die keinen gesetzlichen Einschränkungen unterliegen. Ziel ist es das Kapital so schnell wie möglich zu vermehren. Die Hedge Funds ermöglichten hohe Renditen, aber gleichzeitig ist das Risiko auch hoch.

High Flyer

High Flyer werden auch als Aktien bezeichnet, wo man sehr hoch spekulieren muss in Bezug auf die Erfolgsaussichten.

High Yield Bond

Es geht hier um Junk Bonds, die hochverzinsliche Obligationen darstellen. Diese kommen von Schuldnern mit schlechter Bonität. Die Bonds sind mit einem hohen Zins ausgestattet, weil das Risiko hoch ist.

Holding

Eine Holding wird als Unternehmen genannt, welches nicht Leistungen anbietet oder Waren produziert. Eine Holding verwaltet andere Unternehmen und verwaltet Anteile an Unternehmen, welche einen wirtschaftlichen Aufschwung mithilfe der Holding erleben, gleichzeitig aber selbstständig bleiben.

IAS

Steht für die internationalen Bilanzierungsregeln. Betrifft auch deutsche Unternehmen beim Erstellen des Jahresabschlusses.

IBEX

Index von 35 Aktien der spanischen Börse. Er ist mit dem SMMI aus der Schweiz vergleichbar.

Jahresabschluss

Am Ende des Jahres muss ein Konzern einen Jahresabschluss erstellen. Diese Regelung ist im Handelsgesetzbuch vorgeschrieben.

Jahresüberschuss

Der Jahresüberschuss stellt den Gewinn eines Unternehmens dar, der sich am Ende eines Geschäftsjahres ergibt.

Joint Venture

Der Begriff stammt aus dem Englischen. Er steht für den Zusammenschluss von zwei Unternehmen, die eine Gemeinschaftsunternehmung bilden. In der Regel sind es zwei oder auch mehr Firmen, die sich zusammenschließen. Sie bringen ihr Technologie, Wissen und Person ein, um ein allumfassendes Ziel zu verfolgen.

Kreditwürdigkeit

Rating, welches die Kreditwürdigkeit eines Unternehmens darstellt. Sie wird auch als Bonität bezeichnet.

Low

Kommt aus dem Englischen und wird als „niedrig“ bezeichnet. Low wird für Kurse verwendet, die einen Tiefstkurs pro Tag, Woche oder Monat hinlegen. Das andere Extremum ist der „High“.

Makler

Ein Makler vermittelt Wertpapiere, Devisen und Warengeschäfte. Es gibt amtliche und freie Makler.

New York Stock Exchange (NYSE)

Größte Börse der Welt und existiert seit 1792. Kurse werden abhängig von ihren Eingängen bestimmt. Es gibt keinen Kassakurs.

Order

Steht für einen Börsenauftrag. Auf der Börse gibt es die Kauf- und Verkaufsorder

Performance

Bezeichnet die Entwicklung einer Aktie in einem festgelegten Zeitraum. Die Performance wird in der Regel in Prozent angegeben.

Pfandbrief

Kommt aus dem Englischen „Mortage Bond“ und stellt eine festverzinsliche Obligation dar. Der Pfandbrief besitzt eine zusätzliche Sicherheit.

Portfolio

Ein Portfolio ist eine Ansammlung von mehreren Aktien. Der Portfolioinhaber besitzt ein Portfolio, um das Risiko zu streuen und gleichzeitig hohe Renditen zu erwirtschaften. In der Regel setzt sich ein Portfolio aus mehreren Assets zusammen.

Quartalsbericht

Der Quartalsbericht wird von den Firmen freiwillig veröffentlicht. Dadurch kann auf dem Markt mehr Transparenz gewährleistet werden.

Rating

Das Rating ist die Beurteilung von Schuldnern nach der Bonität. Das Rating erfolgt nach Kriterien, die standardisiert sind. Das Rating wird bei der Analyse von Wertpapieren als Investmentkriterium verwendet. Ratings können für Staaten, Banken, Unternehmen und mittlerweile auch für Geldmarktpapiere und Investmentfonds vergeben werden. Die bekanntesten Rating-Agenturen sind Standard & Poor’s und Moody’s Investors Service.

Rendite

Die Rendite setzt sich aus dem Quotienten aus Erfolgsgröße und Ertrag zusammen. Die Rendite wird in der Regel in Prozent angegeben.

Return on Investment (ROI)

Der ROI bezeichnet die Rentabilität. Der ROI ist eine wichtige Kennzahl, die das Verhältnis zwischen investiertem Geld und Gewinn darstellt.

Sperrfrist

Ein Aktionär bekommt nach einer Emission oft eine Sperrfrist. In dieser Sperrfrist darf der Altaktionär keinen Emissionsgewinn realisieren. Das Vertrauen der Anleger soll somit gestärkt werden.

Split

Bei einem Split werden die Aktien in einem festgelegten Verhältnis geteilt. Die Aktie soll auf diese Weise vergünstigt werden und für Privatanleger interessanter gestaltet werden.

Stop Buy

Aktie wird günstig verkauft, wenn sie einen bestimmten Kurs überschreitet. Bei Vermutung eines Ausbruchs aus einer Widerstandszone kann en Stop Buy Order gesetzt werden.

Stop Loss

Bei einem Stop Loss wird eine Aktie zu einem guten Kurs verkauft, wenn ein Limit unterschritten wird. Auf diese Weise sollen Kursverluste beschränkt werden.

Trend

Kursentwicklung von Wertpapieren. Ein Trend hilft die zukünftige Entwicklung des Kurses zu prognostizieren. Der Trend kann auf einem Chart einfach erkannt werden. Der Trend lässt sich aus der Vergangenheit und der Gegenwart ableiten.

Überzeichnung

Eine Überzeichnung kommt zustande, wenn die Nachfrage für Wertpapiere höher ist als sie tatsächlich ausgegeben werden. Es sind häufig die Neuemissionen, die Überzeichnungen auslösen.

Venture Capital

Kapital, welches jüngeren Unternehmen mit hohen Wachstumschancen zur Verfügung gestellt wird. Das Kapital ist in der Regel risikobehaftet.

Volatilität

Kennzahl von der Schwankungsbreite einer Aktie. Die Schwankung lässt sich über die Standardabweichung berechnen.

Wandelanleihe

Inhaber bekommt Recht in einem festgelegten Zeitraum Anleihe in Wertpapier umzuwandeln. Für ein Unternehmen entsteht aus Fremdkapital Eigenkapital. Der Anleger bekommt mit einer Wandelanleihe eine Anlage, die risikoarm ist und Erträge abwerfen kann, sofern diese in Wertpapier umgewandelt wird und sich gut entwickelt hat. Das Recht die Anleihe umzuwandeln ist aber keine Pflicht.

Zeichnen

Kaufauftrag für Wertpapiere, die bei einer Neuemission oder einer Kapitalerhöhung auf dem Markt gebracht werden. Das Zeichnen muss innerhalb einer bestimmten Frist erfolgen.
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