Depot für Fonds » Diese Depots eignen sich 2017 für Fonds

Depot für Fonds

Fonds gelten als sicherer Alternative zum Aktienhandel. Die Risikostreuung ist bereits mit deutlich weniger Kapital zu realisieren und die Stars der Branche können noch dazu auf eine Performance stolz sein, die den Markt deutlich überflügelt.

Allerdings können Anleger von diesen Vorteilen nicht ohne bedeutende Zusatzkosten profitieren, die dann die eigene Rendite wieder deutlich schmälern kann. Umso wichtiger ist es, einen Broker zu wählen, bei dem die Zusatzkosten so gering wie möglich sind.

Welche Gebühren entstehen beim Fondskauf?

Die Gebühren, die beim Fondskauf entstehen können, sind je nach Depotanbieter und Verkäufer sehr unterschiedlich. In der Regel sind jedoch folgende Kosten üblich:

  • Ausgabeaufschlag

Der Ausgabeaufschlag verringert die Rendite von Fonds deutlich. Teilweise sind die Gebühren sogar so hoch, dass Anleger im ersten Jahr kaum Rendite erwarten können. Gebühren von fünf Prozent sind durchaus keine Seltenheit. Allerdings bieten die meisten Online Broker und Fondsanbieter inzwischen die Möglichkeit, zahlreiche Fonds rabattiert zu erhalten. Die Fonds werden dann mit verringertem Ausgabeaufschlag oder sogar vollständig ohne diese Gebühr ausgegeben. Da der Ausgabeaufschlag einen deutlichen Teil der Kosten beim Fondserwerb ausmacht, sollten Anleger ihn besonders im Blick behalten.

  • Spread

Beim Spread handelt es sich um indirekte Gebühren. Die Börse nimmt den Fonds in der Regel für weniger Geld zurück, als sie aktuell für einen Verkauf nehmen würde. Diese Differenz wird als Spread bezeichnet und ist eine weitere Gebühr, die Anleger beim Handel mit Fonds berechnen sollten. Der Spread ist in der Regel umso geringer, je häufiger der entsprechende Fonds gehandelt wird. Er ist bei allen Anlagemöglichkeiten vor allem abhängig von der Liquidität und demzufolge können beliebte Fonds günstiger gehandelt werden. Die maximalen Höhen der Spreads sind allerdings begrenzt. So dürfen sie maximal zwei Prozent betragen, bei Rentenfonds sind es sogar nur ein und bei Geldmarktfonds ein halbes Prozent.

  • Depotgebühren

Einige Anbieter verlangen nach wie vor Depotgebühren. Hierbei handelt es sich vor allem um Filialbanken, allerdings auch um Depotanbieter, die sich auf Fonds spezialisiert haben. Letztere machen die Depotgebühren vor allem davon abhängig, wie viele Fonds der Kunde besitzt, teilweise wird jedoch auch eine Pauschale fällig. In der Regel lassen sich die Depotgebühren hier nur dann umgehen, wenn ein vergleichsweise hoher Mindestbetrag in Fonds investiert ist. Die bekannten Anbieter fordern hierfür ein Volumen von 25.000 Euro. Dennoch kann sich ein Depot für Fonds beim Spezialisten lohnen. Sie verzichten nämlich in der Regel auf andere Gebühren und können so deutlich günstiger als die Konkurrenz sein.

  • Fondsverkäufe oder Fondskäufe

Viele Anbieter von Fonds erheben vor allem für den Verkauf von Fonds zusätzliche Gebühren, die deutlich ins Gewicht fallen können. Es sind Beträge zwischen wenigen Euro bis hin zu höheren zweistelligen Summen möglich. Vor allem im letzten Fall kann sich eine jährliche Depotgebühr doch rentieren. Depots, in denen die Fonds jährliche Kosten verursachen, verzichten nämlich in der Regel auf Verkaufskosten.

Welche Kriterien muss der beste Anbieter für Fonds erfüllen?

Ein Online Broker, der Fonds anbietet, muss für die meisten Anleger vor allem zwei Merkmale erfüllen: Zum einen muss er möglichst preisgünstig sein, zum anderen muss er auch den Fonds günstig im Programm haben, den der Anleger erwerben möchte. Die meisten Fonds lassen sich heute über sämtliche Anbieter erwerben, da sie immer häufiger an der Börse gehandelt werden. Nur vereinzelt gibt es Ausnahmen, die allerdings entscheidend sein können. Wesentlich wichtiger ist allerdings für die meisten, wie groß die Auswahl an rabattierten Fonds ist und wie hoch der Rabatt auf den Ausgabeaufschlag ist. Während für viele Anleger verschiedene Fonds interessant sein können, ist es ihnen in der Regel wesentlich wichtiger, zumindest einen Teil der Auswahl günstiger erwerben zu können.

Die meisten Depots für Fonds verfügen letztlich über ähnliche Konditionen, der Unterschied zwischen den einzelnen Gebührenmodellen kann jedoch dennoch deutlich sein. In der Regel gibt es nämlich vor allem zwischen spezialisierten Anbietern von Depots für Fonds und herkömmlichen Online Brokern deutliche Unterschiede in der Gebührenstruktur.

Bei der Einmalanlage zeigt sich dies jedoch noch nicht. Hier ist die Mindestanlage in der Regel 500 Euro. Bei Sparplänen schwankt die monatliche Sparrate deutlicher: Je nach Anbieter sind Sparpläne bereits ab zehn Euro möglich, vereinzelt sind auch 50 Euro monatlich erforderlich. Hier gibt es allerdings keinen deutlichen Unterschied bei den Fonds-Spezialisten und den Generalisten.

Auf Depotgebühren verzichten Anleger natürlich sehr gerne. Allerdings zeigen sich hier die unterschiedlichen Gebührenmodelle: Während manche Depots für Fonds kostenfrei sind, erheben andere Anbieter einen Betrag je Fonds und geben nur dann einen Nachlass, wenn eine Mindestsumme investiert wird. Auf der anderen Seite erheben diese keine Gebühren für Kauf und Verkauf von Fonds oder Fondssparplänen. Je nach Haltedauer der Fonds können also manche Depots für Fonds günstiger oder kostenintensiver sein. Dieser Punkt sollte also von den Anlegern bedacht werden. In Einzelfällen erheben Depots für Fonds beim Verkauf einen Betrag, der an die hundert Euro betragen kann. Dem gegenüber steht dann beispielsweise ein Euro Verwaltungsgebühr je Fonds und Monat. Die Haltedauer muss dann deutlich länger sein, damit sich der auf Fonds spezialisierte Online Broker nicht lohnt. Allerdings bezeichnet dies auch ein Extrembeispiel. Häufig werden Direktbanken ab einer Haltedauer von ein bis zwei Jahren günstiger.

Lohnt sich ein Depot speziell für Fonds?

Es gibt spezielle Anbieter, die fast ausschließlich Fonds anbieten. Abgesehen von diesem Nachteil besitzen sie die folgenden Vorteile:

  • Große Auswahl an rabattierten Fonds
  • Hervorragende Expertise
  • Angebot umfasst auch exotischere Fonds
  • Jährliche Verwaltungsgebühren werden durch geringe Kosten beim Kauf und Verkauf kompensiert.
  • Häufig Zusammenarbeit mit Discount-Anbietern, durch die weitere Gebühren gespart werden können.

Ob sich ein Depot für Fonds lohnt, hängt auch davon ab, wie die Anlagestrategie des jeweiligen Nutzers aussieht. Hat er nur wenige Fonds mit geringem Volumen im Portfolio, lohnt sich ein spezialisierter Anbieter in der Regel nicht. Hier ist eine Direktbank oder anderer günstiger Online Broker häufig die bessere Wahl. Der Konkurrent kann zwar nicht das gleiche Angebot bieten, für durchschnittliche Verbraucher reicht dies jedoch aus. Dafür stellen herkömmliche Broker nicht nur ein Depot für Fonds, sondern haben auch zahlreiche andere Finanzprodukte im Angebot, die der Anleger vermutlich auch nutzt.

Durch Discount-Anbieter sparen

Es gibt inzwischen einige Anbieter, die es ermöglichen, Fonds deutlich günstiger zu erwerben, als es über die herkömmlichen Online Broker möglich wäre. Sie werden als Vermittler zwischengeschaltet und arbeiten mit Partnerbanken zusammen, bei denen der Kunde dann sein Depot für Fonds führt. In der Regel lässt sich so der Ausgabeaufschlag sparen. Wichtig ist allerdings, dass der entsprechende Anbieter als Vermittler tätig wird. Dies ist auch dann möglich, wenn bereits ein Depot bei der entsprechenden Bank existiert.

Fonds über die Börse handeln

Lange Zeit war es üblich, dass Fondsanteile ausschließlich über die Emittenten erworben werden konnten. Inzwischen bieten jedoch verschiedene Börsen den Fondshandel ebenfalls an. So können beispielsweise über Xetra mehr als 3.000 Fonds gehandelt werden. Anleger profitieren davon auf unterschiedliche Art und Weise. Der wohl größte Vorteil ist die Unabhängigkeit von der Hausbank. Anleger sind nicht mehr darauf angewiesen, dass der Anbieter für das Depot für Fonds die gewünschten Fonds auch tatsächlich im Programm hat. Stattdessen hat er über die Börse Zugriff auf eine deutlich größere Auswahl an Fonds.

Zum einen können sie die betroffenen Fonds jetzt zu den Handelszeiten von Xetra verkaufen und nicht nur einmal täglich über den Emittenten, wie es früher üblich war.

Zudem werden Geld und Briefkurs dauerhaft in Echtzeit berechnet und veröffentlicht, sodass Anleger jederzeit wissen, wie viel ihre Fondsanteile auf dem freien Markt wert sind. Einer der größten Vorteile ist allerdings fraglos, dass Privatanleger Ordertypen wie beim Aktienkauf nutzen können. Limit- und Stop-Orders können jetzt also auch für Fonds genutzt werden.

Einer der größten Vorteile ist allerdings fraglos, dass der Ausgabeaufschlag entfällt, der bis zu fünf Prozent ausmachen kann. Dafür müssen sie auf die Beratung durch Bankangestellte verzichten. Der Börsenhandel von Fonds eignet sich also primär für erfahrene Anleger, die genügend Hintergrundwissen und Erfahrung besitzen, um die Chancen und Risiken des entsprechenden Fonds einschätzen zu können. Die Renditechancen sind auf diese Weise natürlich schon im ersten Jahr deutlich höher.

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