Festgeldkonto vorher auflösen

Festgeldkonto vorher auflösen – Vor- und Nachteile

Festgeldkonten sind eine einfache und vor allem eine sehr beliebte Art der Geldanlage. Durch die sinkenden Zinsen und die immer unsicherer werdenden Zeiten für Anleger innerhalb des Finanzwesens, machen sichere Anlagealternativen immer beliebter. Im Folgenden erfahren Sie alles, was Sie über die beliebte Art der Geldanlage wissen müssen und wie Sie bei möglicher Unzufriedenheit schnell aus dem Vertrag kommen und so das Festgeldkonto vorzeitig auflösen können.

Festgeldkonto die moderne Art der Wertanlage?

Festgeldkonten sind seit vielen Jahren eine moderne Art der Anlagemöglichkeit, die vor allem Kunden, die auf Sicherheit und Stabilität aus sind begeistert. Die Möglichkeit Geld auf einem Festgeldkonto anzulegen, besteht bereits seit vielen Jahren. Doch vor allem in den immer unsicherer werdenden Zeiten, erfreut sich vor allem diese Anlagevariante immer größerer Beliebtheit.

Das Festgeldkonto als Gemeinschaftskonto bietet einige Vorteile.

Das Festgeldkonto als Gemeinschaftskonto bietet einige Vorteile.

Vor allem die stabilen Zinsen machen die Anlagemöglichkeit mittels Festgeldkonto zu einer begehrten Variante. Aber die Kontoart hat auch einige Haken bezogen auf die Möglichkeit der Auszahlung. Dies und mehr erfahren Sie im unten folgenden Punkt.

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Festgeldkonto – Vor- und Nachteile

Die Vor- und Nachteile von Festgeldkonten, fallen für unterschiedliche Anleger und auch entsprechend deren Prioritäten unterschiedlich ins Gewicht. Das bedeutet, dass eine bestimmte Eigenschaft bezogen auf das Festgeldkonto, für gewisse Anleger ein K.O.-Kriterium darstellen kann, für andere jedoch eher vernachlässigbar ist.

Wie die entsprechenden Kriterien vom jeweiligen, potentiellen Anleger bewertet und gewichtet werden hängt von der persönlichen Einstellung ab.

Um die Entscheidung bezüglich des Festgeldkontos ein wenig einfacher zu gestalten, soll die folgende, kurze Erläuterung von Vor- und Nachteilen als Leitfaden und Hilfestellung dienen.

Ein wichtiges Charakteristikum von Festgeldkonten sind die, am Anfang bei Vertragsabschluss festgelegten Zinsen. Diese sind ein Hauptkriterium für viele Anleger, überhaupt erst ein Festgeldkonto zu eröffnen. Die konstanten Zinsen können jedoch auch einen gewissen Nachtteil mit sich bringen, so kann es beispielsweise nicht nur einen Negativtrend geben, bei dem sich die festen Zinsen positiv und sichernd auf das Kapital auswirken würden, sondern es kann auch zum Gegenteil kommen.

Denn steigen in der folgenden Zeitperiode die Zinsen weiter an, so kann diese Steigerung von einem Festgeldkontobesitzer nicht ausgenutzt werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die sogenannte Einlagensicherung. Diese bietet zusätzlich zum starren Zinsmodell eine weitere Sicherheitsmaßnahme, die den Anleger vor Kapitalverlusten schützen soll.

Bei der Einlagensicherung handelt es sich um einen gewissen Geldbetrag auf einem Festgeldkonto, welches innerhalb der EU einer strengen Reglementierung unterliegt. Das bedeutet in der Praxis, dass Beträge bis zu 100.000 Euro pro Festgeldkonto gesetzlich und EU-weit abgesichert sind. Immerhin bietet sich so die Möglichkeit für viele Anleger einen Betrag von bis zu 100.000 Euro sorgenfrei anlegen zu können.

Um diesem Wert entsprechen zu erhöhen helfen verschiedene Varianten, die Einlagensicherung zu vervielfachen. Einerseits kann dies durch die Verwendung des Festgeldkontos als Gemeinschaftskonto erfolgen, andererseits kann die Verwendung eines Festgeldportfolios von einem einzelnen Anleger zu einer Vervielfachung der gesetzlich geregelten Einlagensicherung führen.

Ein Nachteil in der Verwendung von Festgeldkonten stellt sich in der Auszahlungsflexibilität dar. Denn entsprechend „hohe“ Zinsen und stetig konstante Zinsbeträge die über die komplette Laufzeit garantiert sind haben auch ihren Preis. Die Bank fordert daher von den Besitzern eines Festgeldkontos die vertragliche Versicherung, dass das angelegte Geld über die komplette Vertragslaufzeit auf dem Festgeldkonto verbleibt. Dadurch kann die Bank das Geld fest über die komplette Laufzeit verplanen und sich so einiges an Spekulationen ersparen.

Hier liegt jedoch auch der größte und teils gravierendste Nachteil den Anleger in der Variante des Festgeldkontos sehen. Denn die feste Laufzeit, die keinerlei Spielraum für anderweitige Investitionen lässt, kann schnell zur finanziellen Belastung des Anlegers führen.

Denn angenommen der Anleger benötigt aufgrund einer plötzlich eingetretenen Situation schnell Geld, so kann er vertragskonform keinen Zugriff auf das angesparte Kapital auf dem Festgeldkonto erwirken.

Doch wie kann man nun doch aus dem Festgeldkontovertag kommen? Dies erfahren Sie im Folgenden.

Festgeldkonto frühzeitig auflösen

Ein Festgeldkonto frühzeitig aufzulösen ist nicht im Sinne der Bank und auch so nicht entsprechend im Vertag standardmäßig festgehalten. Durch diese Tatsache kann das, sich auf dem Festgeldkonto befindliche Kapital nur schwer zugänglich sein.

Um trotz alledem eine vorzeitige Auflösung zu veranlassen bleiben dem Anleger mehrere Möglichkeiten.

Der Anleger kann einerseits versuchen, sich mit der Bank entsprechend auf eine Teilauszahlung zu einigen, die dann entsprechend wenig Einfluss auf die Pläne der Bank für das angelegte Kapital über die festgelegte Laufzeit hat.

Andererseits kann auch durch Anfrage an die Bank eine sofortige Kündigung, in diesem Fall also eine außervertragliche Kündigung erreicht werden. Diese kann jedoch mit enormen Kosten verbunden sein und unter Umständen sogar so hohe Nachzahlungen nach sich ziehen, dass für den Anleger ein Verlustgeschäft droht. Daher sollte immer vorab über diese Variante der Geldanlage nachgedacht werden, um anschließend böse Überraschungen zu vermeiden.

Auch kann es möglich sein, durch eine Unterredung mit der Bank, vor Vertragsschluss einen sogenannten Entnahmeplan zu etablieren. Diese Entnahmeplan ermöglicht es, in geregelten Abständen einen ebenfalls definierten Maximalbetrag des angelegten Kapitals zu entnehmen. So kann sichergestellt werden, dass die Bank einen gewissen Anteil an Kapital fest verplanen kann und der Anwender trotzdem einen gewissen Anteil an Flexibilität bewahrt.

Darüber hinaus ist speziell die Anwendung eines solchen Auszahlungsplans eine einfache und flexible Möglichkeit sich schon vorab mit dem entsprechenden Bankinstitut zu einigen.

Fazit

Wer eine einfache und stabile Lösung sucht um Kapital sicher und vor allem langfristig zu guten Zinskonditionen anzulegen, der ist bei der Variante des Festgeldkontos genau richtig. Denn durch diese Methode der Anlage kann eine hohe Verzinsung bei einer vertraglich geregelten Laufzeit und einer stabilen Zinshöhe ermöglicht werden.

Immer mehr Anleger greifen zu dieser Anlagelösung. Durch zusätzliche Optionen und Features die in den Vertrag eingebaut werden können, sind Festgeldkonten bei vielen Banken nichtmehr nur die starre Anlageform wie viele Anleger diese vielleicht kennen.

Durch Methoden wie das sogenannte flexible Festgeld und die Möglichkeit eines Festgeld-Gemeinschaftskontos sowie die Nutzung eines Festgeldportfolios haben es in der Vergangenheit immer weitläufiger möglich gemacht, dass Festgeldkonten flexibler und dem Nutzer beziehungsweise dem Anleger entsprechend an dessen Vorhaben und Wünsche angepasst werden.

Beim Festgeldkonto gilt es also einige Kriterien zu beachten, bevor ein Vertrag abgeschlossen werden sollte, unter anderem sollte die Laufzeit und die Möglichkeit des vorzeitigen Aussteigs ein wichtiges Thema sein.

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