NSFX Forex- und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

NSFX Forex- und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

NSFX Forex CFD

NSFX ist ein Broker für Forex und CFDs über Malta. Der Anbieter wirbt damit, ECN- und STP-Brokerage von Profis für Profis zu bieten.

Welches Handelsangebot bietet NSFX?

NSFX ist ein ECN-Broker mit Schwerpunkt auf CFD und Forex. Der Broker bietet eine schöne, aber nicht zu umfangreiche Auswahl für Forex-Trader. Mehr als 30 Währungspaare stehen zur Verfügung und sorgen so dafür, dass Währungshändler nicht viele Währungen vermissen werden. Der Fokus liegt unbestreitbar auf Forex. Dennoch bietet NSFX rund acht Aktien-Indizes, die per CFD gehandelt werden können. Neben drei Indizes aus den USA, dem FTSE 100 und dem DAX30, deckt NSFX so auch den japanischen, australischen und kanadischen Markt ab. Komplettiert wird das Angebot durch CFDs auf Gold, Silber und Rohöl. Aktien-CFDs sind leider kein Teil des Angebots.

Außerhalb des Währungshandels ist das Angebot also eher beschränkt und bietet wirklich nur die am häufigsten gehandelten Basiswerte. Für den Forex-Handel selbst NSFX allerdings gut aufgestellt.

So präsentiert sich NSFX auf seiner Webseite

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  • Wie hoch sind die Spreads bei NSFX?

    NSFX bietet unterschiedliche Kontomodelle an, die sich auch auf die Gebühren auswirken. So gibt es sowohl fixe als auch variable Spreads. Für die wichtigsten gehandelten Basiswerte macht der Broker die folgenden Angaben:

    Fixed Spread Durchschnittlicher Spread
    EUR/USD 3 0.4
    GBP/USD 3 0.5
    USD/JPY 3 0.5
    EUR/GBP 4 1.3
    Gold 0.6 0.12
    Silber 0.05 0.01
    DAX30 3 2
    USA100 3 2
    Rohöl 6 5

     

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    Auf CFDs entfallen gegebenenfalls Rollover-Kosten in Form einer Flat-Fee von einem Prozent. Die Kommissionen im ECN-Account betragen 8 US-Dollar je Roundturn. Mit diesen Bedingungen zählt der Broker sicherlich nicht zu den günstigsten Forex-Broker auf dem Markt, sondern bewegt sich eher im soliden Mittelfeld.

    Die wichtigsten Gebühren auf einene Blick

    Unterschiedliche Kontomodelle bei NSFX

    NSFX bietet insgesamt frei unterschiedliche Kontomodelle an, die sich teils deutlich unterscheiden. So tritt der Broker im MT4 FIXED-Account nicht als ECN-Broker, sondern als Market Maker auf. Die Mindesteinzahlung beträgt hierfür 300 US-Dollar und der Broker bietet die oben genannten Spreads. Die Orderausführung geschieht direkt, da NSFX als Handelspartner auftritt. Der Broker erlaubt kein Scalping und die Nutzung von Expert Advisorn ist nicht möglich. Trader können einen Hebel von bis zu 1:200 nutzen, was doppelt so viel Risiko ermöglicht wie in den anderen beiden Accounts. Kunden des MT4 FIXED-Konto können nicht mit Rohstoffen und Indizes handeln.

    Im MT4 ECN- und JForex-Account bietet der Broker hingegen Marktausführung. Dafür müssen Kunden jedoch auch mindestens 3.000 (MT4) oder 5.000 (JForex) Euro Mindesteinzahlung leisten. Hier sind sämtliche Basiswerte handelbar, die NSFX bietet. Zudem können sie Scalping als Strategie nutzen und Expert Advisor nutzen. Der Hebel ist in beiden Konten auf maximal 1:100 begrenzt. Die Liquidität wird dabei unter anderem durch die folgenden Partner bereitgestellt:

    • Dukascopy
    • Barclays
    • UBS
    • Currenex
    • CitiFX Pro
    • Credit Suisse
    • Prime XM

    Welche Konditionen müssen Anleger beachten?

    Auch wenn die unterschiedlichen Kontotypen teils sehr unterschiedliche Voraussetzungen und Konditionen bieten, sind auch einige Merkmale bei NSFX gleich. So beträgt die Mindesthandelssumme 0.01 Lot, währen ein Lot aus 100.000 Währungseinheiten besteht. Der Margin Call erfolgt bei 20 Prozent. Trader können ihren Account in USD, EUR, GBP, CAD oder JPY führen. Der Broker bietet auch Gemeinschafts-Accounts an.

    NSFX verzichtet nicht ausdrücklich auf die Nachschusspflicht, hat nach eigenen Angaben jedoch diverse Sicherheitsmechanismen etabliert, die einen negativen Kontostand des Kunden verhindern sollen.

    Die Handelsplattformen von NSFX

    NSFX bietet hauptsächlich zwei unterschiedliche Handelsplattformen an, die jedoch nicht von allen Kunden genutzt werden können. Trader müssen sich schon bei der Anmeldung zwischen dem MetaTrader 4 und der JForex-Handelsplattform entscheiden. JForex ist erst ab einer Mindesteinzahlung in Höhe von 5.000 USD nutzbar, während der MT4 schon ab 300 USD bereitsteht. Das bedeutet allerdings nicht, dass der MT4 die schlechtere Handelsplattform wäre. Beide haben Vor- und Nachteile und stellen die Voraussetzungen für professionelles und hochwertiges Trading.

    Die Handelplattform bei NSFX – MetraTrader4

    Der MetaTrader 4 hat dabei in Sachen Bekanntheit in jedem Fall die Nase vorne. Dies liegt auch daran, dass er ein mächtiges Werkzeug bei der Chart-Analyse ist und sich durch zahlreiche Indikatoren und Orderarten genauso auszeichnet, wie durch Vielsprachigkeit und One-Click-Trading. Zugleich kann er durch zahlreiche und leicht selbst zu entwickelnde Expert Advisors auch für das automatisierte Handeln genutzt werden.

    JForex muss sich jedoch nicht dahinter verstecken. Hier warten mehr als 180 technische Indikatoren, ein integrierter Wirtschaftskalender und Analysen, sowie API-Schnittstelle und schnelle Ausführung nur darauf, Skeptiker überzeugen zu können. Auch wenn der MetaTrader 4 als eine der besten Plattformen für Auto-Trading gilt, bietet auch JForex Expert Advisors an. Diese sind durch Java sogar deutlich kompatibler als die MQL-Variante des MetaTraders.

    Beide Plattformen entfalten ihre volle Leistungsstärke vor allem als Download-Variante. Für erhöhte Flexibilität zulasten einiger Funktionen lassen sie sich jedoch auch als Browser-Version nutzen. Für alle, die Wert darauf legen, von unterwegs zu traden, gibt es ebenfalls gute Nachrichten. Sowohl der JForex als auch der MetaTrader lassen sich als App für Android und iOS-Endgeräte nutzen.

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    Ein- und Auszahlungen bei NSFX

    NSFX ist daran interessiert, Kunden möglichst vielseitige und bequeme Möglichkeiten zur Ein- und Auszahlung zu bieten. Zu diesem Zweck stellt der Forex-Broker die folgenden Zahlungsarten bereit:

    • Banküberweisung
    • MasterCard
    • Maestro
    • Visa
    • Skrill
    • Neteller
    • Fast Bank Transfer

    Bei keiner der Zahlungsmethoden erhebt NSFX Gebühren. Trader sollten beachten, dass der Zeitraum zwischen Einzahlung und Gutschrift teils sehr deutlich variiert. Die Banküberweisung benötigt zwei bis drei Tage, während bei Kreditkarten- und E-Wallet-Zahlung das Geld direkt im Account gutgeschrieben wird. Fast Bank Transfer benötigt hingegen bis zu 10 Werktage.

    Der Broker erhebt keine Auszahlungsgebühren, wenn Auszahlungen per Kreditkarte oder Überweisung beantragt werden. Bei Skrill oder Neteller gibt NSFX die vom Zahlungsdienstleister erhobenen Kosten jedoch an den Kunden weiter. Das bedeutet, dass drei Prozent Auszahlungsgebühren abgezogen werden.

    Diese Zahlungsmöglichkeiten stehen zur Verfügung

    NSFX Demokonto und Bildungsmaterial

    NSFX bietet seinen Kunden die Möglichkeit, das Angebot über ein kostenfreies Demokonto zu testen. Trader haben dabei sogar die Chance, zwischen den drei unterschiedlichen Account-Modellen zu wählen und so bei NSFX Erfahrungen mit dem Konto zu sammeln, das sie später auch nutzen möchten, ohne dabei ein finanzielles Risiko einzugehen. Auch die Wunschwährung können Trader selbst festlegen.

    Weitere Lernmaterialien finden Interessenten in der Forex-Akademie. Hier finden sich vor allem Videos, die unterschiedliche Themenbereiche abdecken und grundsätzlich recht gut sortiert sind, sodass sich durchaus ein roter Faden ergibt, der Einsteiger das Zurechtfinden erleichtert. Dabei werden auch die Handelsplattformen und Tools gut erklärt, sodass die Tutorials tatsächlich hilfreich sind. Ergänzt wird das Angebot durch Trading-Beispiele, Guides und einem E-Book.

    Allerdings sind die Informationen natürlich nicht mehr für Trader geeignet, die schon etwas Erfahrungen mit dem CFD- und Forex-Trading gesammelt haben. Hier wären Webinare oder andere Angebote für ambitioniertere Trader lobenswert.

    Nachrichten, Handelssignale, Analysen und Co.  bei NSFX

    NSFX arbeitet mit Trading Central zusammen. Es handelt sich dabei um einen der beliebtesten Anbieter von Handelssignalen. Diese können sowohl per Newsletter als auch per Web-Portal und Plug-in für den MetaTrader 4 abgerufen werden. Die Handelssignale werden dabei durch technische Analyse ermittelt und basieren auf grafischer Analyse, Indikatoren und Oszillatoren oder Candle-Sticks. Nach eigenen Angeben ist der Anbieter nicht nur ein Berater der U.S. SEC, sondern verteilt auch an einen Großteil der Top 50-Banken der Welt Informationen.

    Ergänzt wird das Angebot von NSFX durch Fundamentalanalysen von NSFX, die täglich veröffentlicht werden, einen Wirtschaftskalender und Finanznachrichten. Weitere Services bietet der Broker aktuell jedoch nicht.

    Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

    Der Support von NSFX kann in Deutschland über eine Hotline mit deutschsprachigen Mitarbeitern erreicht werden. Der Broker stellt zudem eine E-Mail-Adresse und ein Kontaktformular für schriftliche Anfragen zur Verfügung. Ungeduldige können auch den LiveChat kontaktieren. Eine Postanschrift ist in Malta vorhanden, was für deutsche Kunden natürlich nur bedingt hilfreich ist.

    NSFX legt also grundsätzlich viel Wert darauf, für internationale Kunden gut erreichbar zu sein. Auf dem Niveau von größeren Brokern liegt der Kundensupport und die Ausrichtung auf den deutschen Markt jedoch noch nicht ganz.

    Ist NSFX seriös?

    NSFX wird auf Malta von der Malta Financial Services Authority (MFSA) reguliert und somit auch auf Einhaltung der MiFID-Bestimmungen kontrolliert. Für viele Trader wäre dies sicherlich in Bezug auf Strenge und Durchsetzungskraft nicht unbedingt die Finanzaufsichtsbehörde, die sie sich wünschen würden. Im Vergleich zur BaFin oder FCA hat die Regulierung durchaus Nachteile.

    Allerdings handelt es sich bei NSFX mitnichten um eine Firma, die in der Anonymität verschwindet. Der Broker stellt sein Team ausführlich vor und unter den führenden Angestellten finden sich durchaus bekannte und in Malta verwurzelte Finanzexperten, wie beispielsweise John Cassar Torreggiani, der zuvor als Direktor der ehemaligen Malta National Bank tätig war.

    NSFX hat also tatsächlich ein kompetentes Team um sich gescharrt, das einen Ruf zu verlieren hat, sollte der Broker sich des Betruges schuldig machen. Das Unternehmen sichert zudem Kundengelder im maltesischen Einlagensicherungsfonds ab und hält sie getrennt vom Vermögenskapital, sodass auch im Insolvenzfall des Brokers Kundeneinlagen geschützt sind.

    Fazit: NSFX mit gutem Angebot – Trader müssen Konditionen genau beachten

    NSFX bietet eine schöne Auswahl an Basiswerten für Forex-Trader und sinnvolle Kontomodelle. Bei diesen unterscheiden sich jedoch nicht nur einige Konditionen, wie die Höhe des Spreads, sondern gleich das gesamte Geschäftsmodell. Anstatt des ECN-Brokers haben Trader es hier stattdessen schnell mit einem Market Maker zu tun. Beides hat natürlich Vor- und Nachteile und deswegen sollten Interessenten die Unterschiede genau beachten, um sich für ein passendes Modell zu entscheiden.

    Der Broker bietet dann leider keine all zu günstigen Konditionen, ist jedoch auch nicht übermäßig teuer. Der Service wird sinnvoll durch TradingCentral ergänzt, das Bildungsmaterial ist für Einsteiger ebenfalls nützlich.

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