Valutrades CFD- und Forex Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

Valutrades CFD- und Forex Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

Valutrades richtet sich nach eigenen Angaben an Einsteiger und fortgeschrittene Trader gleichermaßen. Gelingt es dem Broker, sich auf beide Gruppen und ihre unterschiedlichen Anforderungen einzustellen?

Finanzprodukte und Basiswerte bei Valutrades

Valutrades hat sich auf Forex und CFDs spezialisiert. Dabei bietet der Broker nicht das größte Angebot, erweitert die Auswahl jedoch ständig. Derzeit hat das Unternehmen die folgenden Underlyings im Programm:

  • 55 Währungspaare
  • 12 Aktienindizes
  • Öl und Kupfer
  • Silber und Gold jeweils gegen Euro und US-Dollar
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Trader haben also keine Möglichkeit, Agrarrohstoffe, Kryptowährungen oder Aktien-CFDs zu traden. Hier könnte der Anbieter durchaus noch etwas mehr Auswahl bieten, um beispielsweise auch die günstige Absicherung des Aktienportfolios zu erlauben. Insgesamt wird das Angebot jedoch ausreichen, um einen Großteil der Trader zufriedenzustellen. Wer gerne kleinere Märkte handelt oder sehr volatile Basiswerte für seine Strategie benötigt, wird bei Valutrades vermutlich jedoch nicht glücklich.

Valutrades Webauftritt

Die Hompage des Brokers Valutrades

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  • Tradinggebühren bei Valutrades

    Valutrades bietet zwei unterschiedliche Kontotypen, bei denen sich auch die Erhebung der Tradingkosten maßgeblich unterscheidet. Zum einen bietet der Forex- und CFD-Broker Kunden ein Standardkonto an. Dort werden die Tradingkosten über den Spread abgerechnet, die bei einem Pip beginnen. Eine Kommission erhebt der Broker hier nicht.

    Anders ist dies im ECN-Konto. Hier beginnt der Spread schon bei 0 Pips. Das Unternehmen erhebt hier jedoch eine Kommission, die bei 6 USD je Roundturn und Lot beginnt. Bei CFD-Trading sind bereits 0.60 USD je Roundturn möglich.

    Insgesamt ist der Broker in Bezug auf die Kosten jedoch nicht transparent genug. Gerade Trader des Standard-Kontos benötigen vor der Entscheidung aussagekräftige Werte zu den unterschiedlichen Basiswerten, um sich für oder gegen den Broker entscheiden zu können. Das Unternehmen bietet zwar frei einsehbare Echtzeitkurse an, die Spreads sind dabei jedoch nicht für das Standard-Konto aufgeführt. Trader haben so keinerlei Möglichkeit, die Kosten einigermaßen einschätzen zu können, die auf sie zukommen. Dies gilt umso mehr, weil auch die Demokonten in dieser Hinsicht nicht immer aussagekräftig sind.

    Welche Konditionen sollten Trader bei Valutrades kennen?

    Valutrades erhebt keine Kontoführungsgebühr und keine Mindesteinzahlungssumme. Auch eine Inaktivitätsgebühr ist in den AGB nicht ausdrücklich verankert.

    Die Mindesthandelsgröße beträgt 0.01 Lot. Der Broker begrenzt die Anzahl an Orders nicht, was vergleichsweise ungewöhnlich ist.

    Der Broker beschränkt Trader nicht in der Nutzung von unterschiedlichen Handelsstrategien, wenn sie das ECN-Konto nutzen. Hier sind Scalping und Expert Advisors erlaubt. Dies scheint jedoch im Standard-Konto nicht zu gelten, obwohl die AGB hier nicht eindeutig sind. Trader sollten im Zweifelsfall den Kundenservice kontaktieren, um bei Konflikten schriftlich nachweisen zu können, dass sie in Absprache mit dem Broker gehandelt haben. Auch Newstrader heißt der Broker ausdrücklich willkommen. Dass zu besonderen Ereignissen eine größere Slippage einkalkuliert werden muss, ist natürlich auch bei Valutrades der Fall.

    Der maximale Hebel kann 400:1 annehmen. Er nimmt jedoch mit wachsendem Kontostand des Traders ab. Valutrades verzichtet nicht auf die Nachschusspflicht, sodass Kunden mehr Geld verlieren können, als sie ursprünglich eingezahlt haben.

    Valutrades MetaTrader 4

    Unter anderen steht bei Valutrades der MetaTrader 4 als Handelsplattform zur Verfügung

    Die Handelsplattformen bei Valutrades

    Valutrades zählt zu den Forex-Brokern, die auf den MetaTrader 4 als Handelsplattform setzen. Es handelt sich dabei inzwischen schon seit einigen Jahren um den Branchenstandard, sodass die Handelsplattform fast keiner Vorstellung mehr bedarf. Einer der größten Vorteile der Handelsplattform MT4 ist ihre flexible Einsetzbarkeit. Sie kann sowohl für Mac als auch für PC heruntergeladen werden, ist als App verfügbar und kann sogar als Webtrader genutzt werden.

    Der MT4 bietet dabei vollen Zugang zu den Finanzmärkten und Realtime-Kursen. Wer mehrere Handelskonten verwalten möchte, kann dies über den MetaTrader Multi Terminal leicht bewerkstelligen. Außerdem bietet die Trading-Software Dutzende Indikatoren und grafische Analyse-Tools, sodass die professionelle technische Analyse mit dem MT4 schon in der Grundausstattung möglich ist. Dennoch gibt es zahlreiche Add-ons und Individualisierungsmöglichkeiten, die den MT4 noch leistungsfähiger machen. Aufgrund der großen Nutzerzahl und der aktiven Community können Trader dabei auch vom Wissen und den Entwicklungen anderer Händler profitieren. Dies gilt im besonderen Maße auch beim automatisierten Trading, das über sogenannte Expert Advisor über den MetaTrader 4 besonders gut möglich ist. Sie können dank unkomplizierter Programmiersprache leicht selbstständig abgewandelt oder neu erstellt werden.

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    Ein- und Auszahlungen bei Valutrades

    Valutrades verzichtet üblicherweise auf eine Mindesteinzahlung und bietet die Kontoführung in Euro, Pfund Sterling und US-Dollar an. Kunden können per Banküberweisung, Kreditkarte, Neteller und Skrill einzahlen. Hinzu kommen einige lokale Anbieter, die für deutsche Kunden jedoch uninteressant sind. Zu Ein- und Auszahlungsgebühren macht der Broker erst im Demokonto Angaben. Einzahlungsgebühren werden vonseiten Valutrades nicht erhoben, allerdings ist nicht klar, ober der Broker die Kosten der Zahlungsdienstleister übernimmt.

    Auszahlungsgebühren erhebt der Broker üblicherweise nicht. Anders ist dies jedoch, wenn ein Kunde mindestens drei Abbuchungsaufträge im Monat erteilt. Dann erhebt Valutrades Auszahlungsgebühren in nicht eindeutig festgelegter Höhe. Der Broker gibt in den AGB zudem relativ eindeutig an, dass alle Bankgebühren vom Kunden selbst getragen werden müssen.

    Valutrades Einzahlgebühren

    Bei Valutrades werden keine Einzahlgebühren fällig

    Gibt es ein Demokonto oder Lernmaterial?

    Valutrades bietet ein Demokonto, das Trader kostenfrei nutzen können. Sie können dabei selbst entscheiden, welchen Betrag sie als Spielgeld gutgeschrieben haben möchten. Auf diese Weise ist es möglich, einen ausführlichen Valutrades Test unter möglichst echten Bedingungen durchzuführen, um im Anschluss daran eine fundierte Entscheidung für oder gegen das Trading beim Forex-Broker zu entscheiden.

    Um das Demokonto anzufordern, müssen Neukunden zudem nicht einmal ihre Handynummer angeben. Eine E-Mail-Adresse reicht aus. Allerdings sind sie auch dazu gezwungen, der Kontaktaufnahme durch Valutrades zuzustimmen, um über Produkte und Dienstleistungen informiert zu werden. Ohne die Zustimmung ist eine Eröffnung des Demoaccounts bei Valutrades nicht möglich. Insgesamt ist die Registrierung allerdings innerhalb weniger Minuten abgeschlossen und der Kunde kann das Demokonto direkt nutzen.

    Zur Weiterbildung bietet Valutrades Einsteigern außerdem auch Webinare und Videos. Allerdings ist das Angebot hier sehr eingeschränkt und zu klein, als dass Trader sich damit tatsächlich sinnvoll weiterbilden könnten.

    Wie gut ist die Versorgung mit aktuellen Nachrichten, Handelssignalen, Analysen und Services?

    Einen VPS Service erhalten Trader im Vergleich zu anderen Brokern bei Valutrades sehr schnell. Es reicht aus, wenn der Trader ein kapitalisiertes Echtzeit-Handelskonto nutzt und zusätzlich einen Trader im Monat tätigt.

    Zum Angebot gehören außerdem Live Nachrichten-Feeds, die Kunden mit den wichtigsten Nachrichten versorgen sollen. Der Schwerpunkt liegt dabei eindeutig auf volkswirtschaftlichen News, wie es für einen Forex-Broker auch durchaus sinnvoll ist. Das Angebot wird durch einen Wirtschaftskalender komplettiert. Zudem haben Trader Zugriff auf Marktsignale, Expert Advisor und Indikatoren. Der Broker betreibt zudem auch einen Blog, der aktuell allerdings nur drei Posts enthält, jedoch auch erst seit Juni 2017 besteht. Das Unternehmen wird hier hoffentlich noch nachbessern. Interessenten sollten beachten, dass die Ausgangssprache der Blogartikel nicht Deutsch ist, auch wenn es so scheint.

    Das Unternehmen arbeitet für die Verbesserung des Trading auch mit Tradeworks zusammen, einer cloud-basierten Software, die das automatisierte Trading noch einmal deutlich interessanter gestalten kann.

    Valutrades Weiterbildung

    Wählen Sie selbst wie Sie sich weiterbilden möchten

    Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

    Grundsätzlich setzt Valutrades auf drei unterschiedliche Kontaktmöglichkeiten: Live Chat, E-Mail-Support und Hotline. Allerdings ist der Telefon-Support nur über eine britische Vorwahl erreichbar und somit für deutsche Trader weniger geeignet. Sie müssen dementsprechend auf E-Mail und Live Chat und somit die schriftlichen Wege zurückgreifen.

    Zudem ist der Kundensupport nur selten in deutscher Sprache erreichbar. Der Broker hat sich bislang nicht auf den deutschen Markt spezialisiert. Zwar bietet das Unternehmen eine deutsche Sprachvariante der Webseite, allerdings handelt es sich dabei um eine sehr fehlerhafte Übersetzung, die vermutlich automatisch erstellt wurde. Dementsprechend dürfen Trader nicht erwarten, dass sie kompetente Supportmitarbeiter erreichen können, die noch dazu Deutsch fehlerfrei beherrschen.

    Ist Valutrades seriös?

    Valutrades ist durch die Finanzaufsichtsbehörde Großbritanniens zugelassen und wird von ihr auch reguliert. Der Broker ist als Finanzdienstleister registriert. Teil der Regulierungsauflagen ist auch eine Mitgliedschaft im britischen Einlagensicherungsfonds, dem Financial Services Compensation Scheme. In ihm sind Kundengelder bis zu 85.000 Pfund Sterling je Kunde abgesichert. Zudem ist der Broker dazu verpflichtet, Kundeneinlagen getrennt vom Unternehmensvermögen zu lagern, sodass auch hier ein Schutz bei einer möglichen Insolvenz des Brokers besteht. Das Unternehmen gibt an, dass Kundengelder derzeit bei Barclays und Lloyds gehalten werden.

    Über das Unternehmen

    Valutrades verrät grundsätzlich sehr wenig über sich. Wann der Broker gegründet worden ist, welche Ziele er genau verfolgt und wohin es in Zukunft gehen soll, bleibt offen. Allerdings gibt der Broker an, in mehr als 70 Ländern und auf allen Kontinenten vertreten zu sein. Eine genaue Mitarbeiterzahl gibt der Broker nicht an. Allerdings können Trader vier der wichtigsten Mitglieder mit Profil und Namen vor und sorgt so dafür, dass Interessenten schneller Vertrauen in den Broker gewinnen können.

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    Fazit: Valutrades mit wenig Transparenz

    Valutrades bietet auf seiner Webseite verhältnismäßig wenig relevante Informationen. Viele Hinweise und Fakten, die für eine Entscheidung für oder gegen ein Investment bei dem Broker wesentlich sein können, bietet das Unternehmen nur auf Nachfrage. Dazu zählen die Spreads im Standard-Account genauso wie weitere Informationen über das Unternehmen oder die Bedingungen bei Ein- und Auszahlungen.

    Leider verliert Valutrades dadurch deutlich an Attraktivität, da der Broker auf diese Weise so wirkt, als wäre er entweder unprofessionell oder hätte ungünstige Konditionen zu verstecken. Das Gleiche gilt auch für die schlechte deutsche Übersetzung. Valutrades täte es dementsprechend sehr gut, seinen Webauftritt zu überarbeiten und professioneller und transparenter zu gestalten. Der Broker bietet eigentlich recht gute Konditionen und interessante Services. Durch die Regulierung durch die FCA ist das Angebot durchaus einen genaueren Blick wert.

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