CMC Markets Forex- und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

CMC Markets gilt als eine der Größen der Branche. Das Unternehmen ist schon seit 1989 auf dem Markt und zählt zu den ältesten Anbietern im Derivatehandel.

Welches Handelsangebot bietet CMC Markets?

CMC Markets bietet inzwischen schon lange nicht mehr nur den Handel mit CFDs an. Darüber hinaus bietet der Broker auch Knock-Outs, Binäre Optionen und Countdowns. Die Märkte, auf die sich der Broker in diesen Bereichen spezialisiert, umfassen:

  • Forex
  • Indizes
  • Aktien
  • Staatsanleihen
  • Rohstoffe

Dabei setzt der Broker teils auf ein außergewöhnlich vielfältiges und umfangreiches Angebot. Allein für den Forex-Handel stehen mehr als 330 Währungspaare zur Verfügung. Darunter befinden sich abgesehen von den Majors natürlich auch zahlreiche Exoten.
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  • Ähnlich umfangreich ist auch das Angebot an Aktien. Der Broker deckt die wichtigsten Märkte über Aktien-CFDs an. Ergänzt wird die Produktpalette durch mehr als 30 Indizes und ebenso viele Basiswerte aus den Bereichen Metalle, Rohstoffe und Energien. 16 unterschiedliche Anleihen komplettieren das Angebot, sodass sich insgesamt eine gute Mischung mit vielen Möglichkeiten für Trader ergibt, die auch außerhalb der am häufigsten gehandelten Basiswerte aktiv traden möchten.

    So präsentiert sich CMC Markets auf seiner Webseite

    Wie hoch sind die Gebühren von CMC Markets?

    CMC Markets zählt in vielen Bereichen zu den günstigeren Anbietern. Beim Währungshandel bietet das Unternehmen folgende Mindestspreads:

    • EUR/USD: 0.7 Pips
    • EUR/GBP: 1.1 Pips
    • GBP/USD: 0.9 Pips
    • USD/JPY: 0.7 Pips

    Auch im Bereich Indizes kann der Broker mit günstigen Gebühren punkten. Auf Germany 30 und UK 100 fällt im Optimalfall jeweils nur ein Punkt Spread an, bei US 30 sind es 1.4 Punkte.

    Brent und WTI können Trader ab 3 Punkten handeln, Gold ab 0.3 und Silber ab 2.5 Punkten. Im Bereich Staatsanleihen lassen sich die wichtigen Euro Bobl und UK Gilt schon ab 2 Punkten traden, der US T-Bond hingegen ab 3 Punkten.

    Grundsätzlich handelt es sich dabei um sehr günstige Spreads. Trader dürfen jedoch nicht vergessen, dass es sich dabei vor allem um die Mindestspreads handelt. Im täglichen Geschäft dürfte der Unterschied zwischen Geld und Briefkurs also deutlich höher ausfallen.

    Zudem müssen Trader mit Mehrkosten rechnen, wenn sie Garantierte Stop-Loss-Orders (GSLO) aufgeben möchten. Dadurch verdoppeln sich die Kosten im Trading durchschnittlich noch einmal. Sollte die GSLO nicht ausgelöst werden, erhält der Trader immerhin die Hälfte der Prämie zurück.

    Bei Aktien-CFDs wird, wie bei einigen Brokern üblich, nicht über den Spread, sondern per Kommission abgerechnet. Der Broker macht diese abhängig vom Herkunftsland des Unternehmens und der Aktie. Für Aktien aus Deutschland oder Österreich beträgt die Kommission 0.05 Prozent, dabei jedoch mindestens 5 Euro. Bei den meisten anderen Herkunftsländern werden hingegen mindestens 0,10 Prozent fällig, die Mindestkommission beträgt meist 9 Einheiten der Landeswährung. Ausnahmen sind nordamerikanische Aktien. Hier fallen jeweils 2 USD-Cents oder 2 CAD-Cents je Aktie an. Die Mindestprovision beträgt jeweils 10 Dollar.

    Welche Konditionen müssen Trader im Blick haben?

    Der Broker bietet zwei unterschiedliche Kontomodelle an. Jeweils für Knock-Outs und für CFDs wird ein unterschiedlicher Account angeboten. Grund dafür ist sicherlich auch, dass der Broker im Bereich der CFDs nicht auf eine Nachschusspflicht verzichtet und dementsprechend ein Verlustrisiko über das eingezahlte Kapital hinaus besteht.

    Die Depotführung ist kostenfrei, allerdings erhebt der Broker eine Inaktivitätsgebühr in Höhe von zehn Euro monatlich. Allerdings lässt der Broker seinen Kunden dabei viel Zeit. Inaktiv sind Trader erst nach einem Zeitraum von zwei Jahren und dies auch nur, wenn keine Positionen mehr offen sind. Das Konto wird zudem nicht über das Guthaben hinaus belastet.

    Der Broker verlangt für den Handel mit CFDs keine Mindesthandelssumme. Die Stop-Loss-Orders sind nicht garantiert, der Trader muss dafür eine Zusatzgebühr einplanen. Dafür können Trader dadurch einen niedrigeren Marginsatz nutzen. Dieser beginnt dann schon bei fünf Prozent anstatt von zehn Prozent bei nicht abgesicherten Trades.

    Die CMC Markets Handelsplattform

    Die Handelsplattform von CMC Markets

    CMC bietet eine Handelsplattform, die in zwei Varianten zur Verfügung gestellt wird. Zum einen existiert sie in einer „Standard“-Version, zum anderen auch in einer Variante für Fortgeschrittene. Die Version für Einsteiger wirkt deutlich übersichtlicher und bietet dementsprechend weniger Funktionen. In der Variante für Fortgeschrittene können Trader hingegen deutlich mehr Informationen nutzen, die sie teils selbst auf dem Bildschirm sortieren können. Auf diese Weise ist es leicht und schnell möglich, die Handelsplattform nach den eigenen Vorlieben auszurichten.

    Zum Funktionsumfang gehören mehr als 80 technische Indikatoren, Diagramm-Arten und Zechen-Tools. Zudem können sich Kunden auch anzeigen lassen, welche Marktstimmung aktuell bei anderen Kunden von CMC vorherrscht. Im Chart-Forum können Trader untereinander Charts und Kommentare austauschen.

    Zudem können Kunden 1-Click-Trading durchführen, können einen garantierten Stopp-Loss der Aufträge mit Preisgrenze nutzen. Sie können Long und Short gleichzeitig gehen und eine Preisleiter nutzen.

    CMC Markets bietet dabei natürlich auch eine App, die das mobile Trading relativ professionell ermöglicht. Anleger müssen hierbei natürlich einige Abstriche beim Informationsgehalt und den Funktionen machen. So stehen in der CMC Markets App nur noch 35 Indikatoren und Tools zur Verfügung.

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    Ein- und Auszahlungsbedingungen bei CMC Markets

    CMC Markets unterstützt vor allem Banküberweisung und Kreditkartenzahlung als Zahlungsmethoden. Bareinzahlungen sind nicht möglich. Bis das Geld auf dem Handelskonto gut geschrieben werden kann, können auch bei der Zahlung mit Kreditkarte oder Expressüberweisung bis zu 24 Stunden vergehen. Dementsprechend wichtig ist es, Kurse und Kontostand im Auge zu behalten, um zu verhindern, dass Positionen nicht aufgrund von Unterkapitalisierung geschlossen werden. Der Broker erhebt natürlich keine Einzahlungsgebühren. Bei der Kreditkartenzahlung übernimmt CMC Markets bei der ersten Einzahlung sogar die Gebühren des Kreditkartenanbieters.

    Die Auszahlungsdauer hängt auch von der genutzten Zahlungsmethode ab. Überweisungen auf das Referenzkonto benötigen zwischen zwei und drei Werktage. Bei der Kreditkartenzahlung verkürzt sich dieser Zeitraum um einen Tag. Darüber hinaus ist es möglich, die Überweisung zu beschleunigen. Expressüberweisungen kosten bei CMC Markets allerdings 10 Euro.

    CMC Markets bietet Webinare für Anfänger und Fortgeschrittene

    Gibt es ein Demokonto oder Lernmaterial?

    Ein Demokonto bietet CMC Markets sowohl im Bereich Knock-Outs als auch bei CFDs. Trader müssen sich also entweder entscheiden, oder beide Demoaccounts separat beantragen. Interessenten müssen dabei neben ihrem Vornamen und der E-Mail-Adresse auch eine Telefonnummer angeben. Sie erhalten dann 10.000 Euro virtuelles Guthaben, um umfangreiche aber risikofreie Erfahrungen mit CMC Markets machen zu können.

    Darüber hinaus bietet der Broker ein relativ umfangreiches Angebot an Bildungsmaterial. Darunter fallen:

    • Schulungs-Tools
    • Webinare
    • Leitfäden
    • Trading-Strategien
    • Artikel von Marktanalysten
    • Events
    • Glossar

    Dabei richten sich die Informationen vor allem an Einsteiger. Fortgeschrittene Trader, die bereits ein Einsteiger-Seminar besucht oder ein Fachbuch studiert haben, werden hier nichts Neues erfahren. Um einen ersten Überblick zu erhalten, sind die Bildungsmaterialien jedoch sehr gut geeignet.

    Wie gut ist die Versorgung mit aktuellen Nachrichten und Analysen?

    Der Trader versorgt seine Kunden mit zahlreichen Marktnachrichten und Analysen. Dabei greift der Broker zwar auch auf andere Quellen wie den Reuters-Nachrichtenticker zurück, bietet dabei aber auch einige Analysen, die tatsächlich durch die Angestellte des Brokers durchgeführt wurden und teils auch bei anderen Medien Gehör finden. Zum Angebot zählen so auch Insights, der CMC TV-Kanal, Wirtschaftskalender und Morningstar-Aktiennachrichten.

    Für die meisten Kursdaten fallen keine Gebühren an. Ausnahmen sind Australien und Hong Kong. Darüber hinaus hält sich CMC Markets allerdings mit weiteren Services und Informationen zurück.

    Die Vorteile des Brokers auf einen Blick

    Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

    CMC Markets bietet einen deutschsprachigen Kundenservice, der unter einer Frankfurter Ortsvorwahl kontaktiert werden kann und somit für die meisten Kunden Zusatzkosten verursachen wird. Auch eine Faxnummer ist ein möglicher Kontaktweg. Darüber hinaus steht allerdings nur noch die Kontaktmöglichkeit per E-Mail zur Verfügung. Der Broker ist zudem auf vielen sozialen Netzwerken vertreten.

    Ist CMC Markets seriös?

    CMC Markets ist grundsätzlich kein ganz unumstrittener Broker, hat allerdings in den letzten Jahren dafür gesorgt, dass er in Europa umfassend reguliert wird. Seit 2013 ist die FCA für das Unternehmen zuständig und soll dafür sorgen, dass der CFD-Broker alle wichtigen Bestimmungen und Gesetze einhält. Die Zweigniederlassung in Frankfurt untersteht zudem der BaFin.

    Aufgrund der britischen Lizenz ist der Broker auch Mitglied im Financial Services Compensation Scheme (FSCS), nach der bis zu 50.000 GBP Einlage je Kunde abgedeckt ist. Zudem hält der Broker die Kundengelder und Vermögensgelder getrennt voneinander auf unterschiedlichen Bankkonten.

    Gegen den Broker wurde in der Vergangenheit allerdings bereits ermittelt und der Broker auch vom Landgericht Frankfurt verurteilt. Der Broker musste einem Kunden mehr als 16.2000 Euro erstatten, weil er das Geschäft zu fehlerhaften Kursen abgerechnet hatte. Ein solcher Vorwurf bleibt natürlich haften. Der Vorfall hatte allerdings keinerlei regulatorische Konsequenzen für den CFD-Anbieter.

    Auch wegen dieses stoßen vielen Kunden und Interessenten bestimmte Absätze in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen auf, die vor allem unter den Punkten 9.5 und 9.6 festgehalten sind. Hier räumt der Broker sich vergleichsweise viele Recht ein, Kurse zu ändern. Allerdings sind derartige Passagen bei vielen Anbietern Usus.

    Fazit: CMC Markets mit viel Auswahl

    Auf den ersten Blick wirkt das Angebot von CMC Markets wirklich sehr gut. Die Auswahl ist herausragend, die Spreads sind relativ günstig und der Broker bietet auch in Bereichen wie Inaktivitätsgebühr, Auszahlungsbedingungen und Kontoführungskosten sehr faire Bedingungen. Der Broker überzeugt zudem mit FCA-Regulierung und eigener und professioneller Handelsplattform.

    Kritikpunkte sind allerdings ebenfalls auszumachen. Die garantierten Stop-Loss-Orders sind relativ teuer. Ein kritischer Punkt dürfte für viele Kunden die Strafe durch das Frankfurter Landesgericht sein. Ein Broker, der Kurse nachteilig verändert, ist für viele Trader sicherlich nicht unbedingt die erste Wahl.

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