FxPro CFD- und Forex Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

unterschiedliche Kontomodelle und Handelsplattformen zu teils sehr unterschiedlichen Konditionen. Dabei bleibt der Broker jedoch immer verhältnismäßig günstig. Das Angebot hat jedoch auch ein paar Schwächen.

Welches Handelsangebot bietet FxPro?

FxPro hat sich dem Namen entsprechend vor allem auf das Trading mit Forex spezialisiert und bietet fast 70 unterschiedliche Währungspaare. Der Broker bietet eine insgesamt sehr abwechslungsreiche Auswahl an Basiswerten, die natürlich auch einige Exoten beinhaltet und sich für sämtliche Strategien eignen dürfte.

Hinzu kommen CFDs, die sich aus den folgenden Assetklassen zusammensetzen:

  • 3 Dutzend Aktienindizes
  • 7 Agrarrohstoffe
  • Öl und Naturgas
  • Rund 150 Aktien aus den USA, UK, Frankreich und Deutschland
  • Gold und Silber

Damit bietet der Broker eine durchaus zufriedenstellende Auswahl an unterschiedlichen Basiswerten, auch wenn bei FxPro auch noch Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Trader werden jedoch die wichtigsten Underlyings in jedem Fall bei FxPro traden können und darüber hinaus ebenfalls noch einige weitere interessante Basiswerte entdecken können.

FxPro Webauftritt

Der FxPro Webauftritt

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  • Die Tradingkosten bei FxPro

    FxPro bietet vier unterschiedliche Kontomodelle, die sich auch durch eine unterschiedliche Gebührenstruktur auszeichnen.

    FxPro bietet für bestimmte Währungspaare und über das Trading per MT4 fixe Spreads:

    • EURUSD: ab 1.6 Pips
    • EURJPY: ab 1.8 Pips
    • EURGBP: ab 1.7 Pips
    • USDJPY: ab 1.6 Pips
    • GBPUSD: ab 1.8 Pips
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    Die Spreads gelten jeweils zu den Haupthandelszeiten und zu normalen Marktbedingungen. Bei Nachrichtenankündigungen und anderen Ereignissen können die Spreads deutlich größer sein:

    • EURUSD: 2.7 Pips
    • EURJPY: 3.5 Pips
    • EURGBP: 2.8 Pips
    • USDJPY: 2.7 Pips
    • GBPUSD: 3.5 Pips

    Generell handelt es sich also um relativ günstige Spreads, die auch zu ungewöhnlichen Marktbedingungen nicht zu hoch werden.

    Auch bei den anderen Basiswerten zeichnet sich der Broker eher durch günstige Gebühren aus. So liegt der Mindestspread bei Germany30 (DAX) bei 0,8 Punkten. Durschnittlich kann der Broker 1.8 Punkte bieten. Der Mindest-Spread auf USNDAQ100 beträgt hingegen nur0.6 Punkte, durchschnittlich liegt die Differenz zwischen Geld- und Briefkurs bei 1.1 Punkte. Gold gegen Euro können Trader ab einem Spread von 0.80 Euro traden, der Silber-Spread beginnt hingegen bei 0.060 Euro. Der Aktienhandel wird ebenfalls über den Spread finanziert. Eine Kommission entfällt, was relativ unüblich ist. Wie hoch der Spread ist, hängt vom Basiswert ab.

    Im FxPro cTrader berechnet der Broker die Tradinggebühren hingegen über eine Kommission. Es fallen 9 US-Dollar je Lot und Roundturn an. Die Spreads beginnen dann bei 0.3 Pips.

    FxPro Handelplattformen

    FxPro Handelplattformen im Überblick

    Premium-Konto von FxPro

    FxPro bietet allen Kunden die Möglichkeit, einen Premium-Account zu nutzen. Sie sind für Trader mit Einlagen in Höhe von 50.000 Euro verfügbar und bieten einige sinnvolle Zusatzservices. Trader können Ein- und Auszahlungen ohne Gebühren vornehmen und erhalten einen persönlichen Betreuer. Zudem können sie einen kostenfreien Virtual Private Service nutzen. Sie erhalten täglich Marktanalysen und können zudem an exklusiven Veranstaltungen teilnehmen. Um ein Premium-Konto zu nutzen, reicht es, wenn Interessenten eine unverbindliche Anfrage an den Support senden, um im Anschluss durch die Kundenmitarbeiter kontaktiert zu werden.

    Welche Konditionen müssen Anleger beachten?

    Der Broker erhebt keine Depotführungsgebühren und auch Inaktivitätsgebühren sind in der UK-Variante nicht vorgesehen. Die von der CySEC regulierte Schwester erhebt allerdings nach sechs Monaten Inaktivität eine Gebühr in Höhe von 15 Euro im Monat. Das Unternehmen empfiehlt eine Einzahlung in Höhe von mindestens 500 Euro.

    Der Broker schränkt Trader in ihrem Tradingstil und ihren Strategien nicht ein. Dementsprechend ist Scalping genauso erlaubt wie Hedging oder automatisiertes Trading. Im FxPro MT4-Konto können Requotes in Zeiten hohe Volatilität auftreten. Hier bei handelt es sich zudem üblicherweise um eine sofortige Ausführung, während die anderen Konten Markt-Ausführung bieten.

    Der maximale Hebel kann in allen Konten bis zu 1:500 betragen. Wann der Margin Call erfolgt, hängt auch vom Kontomodell ab. In allen Kontomodellen außer dem FxPro MT4-Konto erfolgt der Margin Call bei 40 Prozent und das Stop Out bei 30 Prozent. Im MT4-Konto sind es hingegen 25 Prozent und 20 Prozent. Der Broker verzichtet auf die Nachschusspflicht. Dementsprechend können Trader maximal das eingesetzte Kapital verlieren, dies allerdings in voller Höhe.

    FxPro Forex-Plattformen

    Die Forex-Handelsplattformen bei FxPro

    Die Handelsplattformen bei FxPro

    FxPro bietet ungewöhnlich viele unterschiedliche Handelsplattformen. Zum einen setzt der Anbieter auf den Branchenstandard MetaTrader 4 und den Nachfolger MetaTrader 5. Außerdem können Trader auch die Handelsplattform FxPro cTrader und FxPro Markets nutzen, wobei Letztere lediglich für Kunden der auf Zypern regulierten Gesellschaft angeboten wird.

    Welche Handelsplattform ein Kunde wählt, wirkt sich dabei auch auf die Konditionen und Tradinggebühren aus. Dementsprechend sollten Trader nicht nur basierend auf der Leistungsfähigkeit der Handelsplattform eine Entscheidung fällen, sondern auch die unterschiedlichen Bedingungen beachten. So werden im FxPro MetaTrader 4-Konto fixe Spreads und direkte Marktausführung geboten, FxPro tritt also als Market Maker auf. Wer ein derartiges Geschäftskonzept aufgrund der möglichen Interessenskonflikte vermeiden möchte, muss dies bei der Kontowahl beachten. Wer fixe Spreads möchte, ist hingegen auf den MT4 angewiesen.

    Auf der anderen Seite bietet FxPro Markets im Vergleich zu den anderen Handelsplattformen keinen Schutz vor negativem Kontostand. Die Handelsplattform wartet allerdings mit der vollen Markttiefe und One-Click-Handel auf. Automatisiertes Trading ist jedoch nicht möglich.

    Beim FxPro cTrader handelt es sich um das Flaggschiff von FxPro. Auch hier erhalten Trader Informationen über die Markttiefe und Stop- und Limitlevel sind nicht begrenzt. Für das automatisierte Handeln kommt hier cAlgo zum Einsatz, das die vom MT4 und MT5 bekannten Expert Advisors jedoch nicht ersetzen kann.

    Sämtliche Handelsplattformen sind dabei auch als App verfügbar und ermöglichen so mobiles Trading.

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    Ein- und Auszahlungen bei FxPro

    FxPro Konto erstellen

    Mit wenigen Klicks wird das Demokonto eröffnet

    Die empfohlene Mindesteinzahlung von 500 Euro können Trader auf sehr unterschiedlichen Wegen vornehmen:

    • Überweisung
    • Visa und MasterCard
    • PayPal
    • Skrill
    • Neteller
    • UnionPay
    • SOFORTÜberweisung

    Alle Zahlungsarten sind jedoch nur über die zypriotische Niederlassung möglich. Die britische erlaubt hingegen nur Überweisung und Kreditkartenzahlung.

    Bei beiden Gesellschaften sind nicht alle Zahlungsmethoden kostenfrei nutzbar. Der Broker erhebt bei der Einzahlung per Kreditkarte 1,6 Prozent des Einzahlungsbetrages. Die PayPal-Zahlung ist mit 2,7 Prozent noch einmal deutlich teuerer. Alle anderen Zahlungsarten sind jedoch kostenfrei nutzbar.

    Auszahlungsgebühren fallen nicht an. Eine Ausnahme besteht allerdings, wenn der Kunde keine Trades durchgeführt hat. Dann erhebt er eine Gebühre zwischen 2 und 2,6 Prozent. Die Bearbeitungsdauer von Auszahlungsanfragen gibt der Broker mit einem Richtwert von einem Tag an.

    Demokonto und Bildungsmaterial für Einsteiger

    FxPro bietet Kunden die Möglichkeit, den Broker in einem Demokonto ausführlich zu testen. Aktuell stehen die folgenden Konten zum Test beriet:

    • MT4
    • MT4 Instant
    • MT4 Fixed Spread
    • MT5
    • cTrader

    Trader können zudem die Basiswährung und den maximalen Hebel relativ frei bestimmen. Damit Kunden möglichst umfassende Erfahrungen mit FxPro sammeln können, begrenzt der Broker die Demokonten zeitlich nicht.

    Der Broker bietet darüber hinaus eine Trading-Akademie, die allerdings auf den ersten Blick sehr unübersichtlich wirkt. Zum Angebot gehören einige Artikel, die grundlegende Themen behandeln, ein Glossar, Videos und einige Rechner, die bei der Berechnung von wichtigen Daten wie Margin, Pip Value oder Kosten helfen können.

    Weitere Services und Informationsversorgung

    FxPro bietet einen kostenfreien VPS leider erst an, wenn der Trader mindestens 50.000 Euro einzahlt und somit Premium-Kunde wird. Das Gleiche gilt für tägliche Marktanalysen. Zumindest Letzteres ist bei vielen anderen Forex- und CFD-Broker standardmäßig für jeden Kunden Teil des Angebots. Der Broker stellt allen Kunden einen Wirtschaftskalender zur Verfügung.

    Trader erhalten zudem einen Zugang zu Trading Central. Das Unternehmen zählt inzwischen zu den beliebtesten Anbietern für Handelssignale, die auf der technischen Analyse basieren.

    FxPro Auszeichnungen

    FxPro Auszeichnungen

    Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

    FxPro bietet die Möglichkeit, den Kundenservice über eine 08000-er Telefonnummer zu nutzen, allerdings kann diesem it Mehrkosten verbunden sein. Trader können auch einen Rückruf vereinbaren, den LiveChat nutzen, oder den Support per E-Mail kontaktieren.

    Allerdings ist dieser nicht immer in deutscher Sprache erreichbar, sodass sich für Trader aus Deutschland Kommunikationsprobleme ergeben können. Auch Rechtsdokumente sind nicht auf Deutsch erhältlich und die Übersetzung der Webseite hat Schwächen.

    Wichtige Unterschiede bei der Regulierung des Angebots

    Bei FxPro kümmern sich gleich zwei europäische Finanzaufsichtsbehörden um die Regulierung. Während FxPro UK Limited von der britischen Financial Conduct Authority reguliert wird, untersteht FxPro Financial Services Limited der zypriotischen Cyprus Exchange Commission.

    Beide Finanzaufsichtsbehörden gewährleisten die Einhaltung von EU-weiten Mindeststandards und ermöglichen beiden Unternehmen, über MiFID auf dem deutschen Markt tätig zu werden.

    Für Trader ergeben sich einige Unterschiede durch die Regulierung. So wird das FxPro Markets-Konto und somit auch die Handelsplattform nur für Kunden der Financial Services Limited (Zypern) angeboten. Zudem müssen Kunden hier unter Umständen Inaktivitätsgebühren bezahlen. Ein weiterer Unterschied besteht in der Einlagensicherung. FxPro Limited ist Mitglied des britischen FSCS, FxPro Financial Services Limited hingegen im zypriotischen ICF, was Unterschiede bei der Entschädigung im Insolvenzfall mitbringt.

    Generell gilt die britische Finanzaufsichtsbehörde als strikter und somit empfehlenswerter. In den letzten Monaten greift jedoch auch die CySEC härter durch und hat zudem in manchen Bereichen des Kundenschutzes eine Vorreiterrolle erobert.

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    Fazit: FxPro mit vielfältigem Angebot

    Kaum ein anderer Broker bietet so unterschiedliche Konditionen in den Account-Modellen wie FxPro. Dabei sind die Gebühren grundsätzlich eher günstig und die Einstiegshürden vertretbar. Auch die Auswahl an Basiswerten weiß zu überzeugen und Trader können zwischen mehreren leistungsfähigen Handelsplattformen wählen. Etwas mehr Transparenz wäre allerdings durchaus wünschenswert. Interessenten müssen sich lange und mithilfe des Supports informieren, um die Unterschiede zwischen den einzelnen Kontoarten herauszufinden.

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