Hanseatic Global Market Erfahrungen – Test und Bewertung

Hanseatic Brokerhouse Global Market ist ein Broker für CFDs und Forex. Der Broker überzeugt durch ein umfangreiches Angebot und schlanker Gebührenstruktur. Besonderer Pluspunkt ist für viele die Zusammenarbeit mit SwipeStox, einer App für das Social Trading, das vor allem für Einsteiger wie gemacht erscheint.

Welches Angebot hat Hanseatic Brokerhouse Global Market?

Hanseatic Global Market ist zumindest derzeit vor allem ein Broker für CFDs und Forex. Der Anbieter verzichtet völlig auf andere Produkte wie binäre Optionen, Aktien oder andere Finanzprodukte. Basiswerte lassen sich vor allem als Contract for Difference handeln. Derzeit bietet Hanseatic Brokerhouse bis zu 750 handelbare Assets. Sie stammen aus dem Bereich Indizes, Forex, Aktien und Rohstoffen.

Auch ETFs können über den CFD-Broker gehandelt werden. Derzeit befinden sich allerdings nur 16 unterschiedliche ETFs im Angebot. Ein Großteil davon stammt von iShares und deckt eher Emerging Markets und den US-Amerikanischen Markt ab, als Europa.

Damit ist die Anzahl an Underlyings mehr als nur ansehnlich. Der Broker bietet zwar wenig Abwechslung im Bereich der unterschiedlichen Finanzprodukte, wer CFDs handeln möchte, trifft allerdings auf eine umfangreiche und vielseitige Auswahl, die auch Profis mehr als zufriedenstellen dürfte.

Während das Unternehmen im Bereich von CFDs als Market Maker auftritt, übernimmt er beim Währungshandel die Rolle eines STP-Brokers. Das bedeutet, dass das Hanseatic Brokerhouse die Order der Kunden an einen Liquiditätspool weiterleitet, sodass keine Eigeninteressen bestehen. Im Bereich des Forex-Handels stellt das Unternehmen derzeit allerdings nur 20 unterschiedliche Währungspaare zur Verfügung. Das ist im Vergleich mit anderen Forex-Brokern eine eingeschränkte Auswahl. Da viele Trader ohnehin die Majors handeln und Exoten für sie uninteressant sind, ist dies jedoch keine all zu deutliche Einschränkung.

Jetzt zum Angebot von Hanseatic Brokerhouse Global Market

Welche Konditionen bietet Hanseatic Global Market?

Wie teuer das Trading ist, hängt vor allem von den Underlyings ab.

Wie CFDs abgerechnet werden, hängt auch von der Art des Basiswertes ab. Aktien werden kommissionsbasiert berechnet. Die Kommission beträgt dabei 0,10 % des Handelsvolumens. Als Margin müssen 10 bis 20 Prozent hinterlegt werden. Rohstoffe und Indizes werden hingegen über den Spread abgerechnet. Dieser beginnt bei 0.2 und kann bis über 2 ansteigen, je nach gehandeltem Basiswert und Marktbedingungen. Die Margin-Anforderung liegt hier üblicherweise bei einem Prozent. Mindesthandelsvolumen beginnen im Rahmen von Rohstoffen bei 0.01 Lot und enden bei 20 Lots. Indizes können von 0.1 bis 100 Lots gehandelt werden.

bildschirmfoto-2016-11-04-um-21-09-57

Hanseatic Brokerhouse überzeugt durch günstige Konditionen

ETFS sind ebenfalls ab einer Kommission von 0,10 Prozent handelbar. Als Margin-Anforderung gelten 0.2 als grober Richtwert. Der Swap-Wert beträgt den Libor +/- 2,5 %. Mindesthandelssumme beträgt einen Lot, die maximale Handelssumme ist 10.000 Lots.

Spreads beginnen im Forex-Bereich bereits bei 0.00024. Sie sind natürlich vom Marktverhalten abhängig und können sich auch innerhalb eines Handelstages verändern. Bei weniger liquiden Währungen sind sie natürlich deutlich größer. So können Trader Euro gegen Forint beispielsweise erst mit einem Spread ab 0.258 handeln. Der Handel ist dabei durchgängig kommissionsfrei. Die Margin hängt ebenfalls von den Währungspaaren ab und beträgt in der Regel entweder ein halbes, ein ganzes oder fünf Prozent. Maximal können 50 Lots gehandelt werden, die Mindestgröße beträgt 0.01 Lot.

Zahlungsmodalitäten bei Hanseatic Brokerhouse Global Market

Hanseatic Brokerhouse Global Market ermöglicht eine kostenfreie Kontoführung ohne Zusatzgebühren. Auch Einzahlungen sind in vielen Fällen kostenfrei möglich. Unabhängig vom Betrag sind Einzahlungen per Kreditkarte oder Überweisung ohne Zusatzgebühren möglich. Die Dauer bis zur Gutschrift beträgt bei der Überweisung drei Tage bei Zahlungen innerhalb der EU, bei Kreditkartenzahlung erfolgt die Gutschrift direkt. Die Mindesteinzahlungssumme ist nur ein Euro, die maximale Einzahlungssumme ist derzeit auf 10.000 Euro beschränkt.

Darüber hinaus können Kunden auch sofort mit Giropay oder Sofortüberweisung einzahlen. Hier sind allerdings nur Beträge bis 1.000 Euro möglich. Auch PayPal wird als Zahlungsdienstleister von Hanseatic Brokerhouse Global Market angeboten, wobei Einzahlungen in ihrer Höhe nicht beschränkt sind.

Bei den Auszahlungen fallen teilweise Gebühren an. Immer kostenfrei sind Auszahlungen per Kreditkarte. Banküberweisungen sind bis zu einer Auszahlung von 50.000 Euro kostenfrei. Bei Zahlungen über 50.000 Euro oder Überweisungen in US-Dollar fallen 0,15 % des Auszahlungsbetrages zzgl. 12 Euro Auszahlungsgebühren an. Auszahlungen über PayPal sind dann kostenfrei, wenn der Auszahlungsbetrag den Betrag der letzten getätigten Auszahlung nicht übersteigt. Sollte dies doch der Fall sein, leitet Hanseatic Brokerhouse Global Market die PayPal Gebühren an den Kunden weiter.

Die Geschwindigkeit der Gutschrift hängt auch von der Zahlungsmethode ab:

  • Kreditkarte: bis zu 10 Werktage
  • Banküberweisung innerhalb der EU: 2-3 Werktage
  • Banküberweisung in US-Dollar oder außerhalb EU: bis zu sechs Werktage
  • PayPal: am nächsten Werktag

Ist Hanseatic Brokerhouse Global Market seriös und sicher?

Hanseatic Brokerhouse Global Market hat keine Niederlassung in Deutschland. Stattdessen sitzt der Broker auf Zypern und wird dort durch die zuständige Finanzaufsichtsbehörde CySEC reguliert und lizensiert. Das Unternehmen muss also die EU-weit geltenden Regulierungen MiFID einhalten. Dementsprechend ist der Broker auch Mitglied im zypriotischen Einlagensicherungsfonds, sodass Kundeneinlagen bis zu einer Höhe von 20.000 Euro abgesichert sind. Auch im Bereich des Eigenkapitals kann der Broker eine ausreichende Sicherheitsleistung vorweisen.

Manchen Kunden mag die Lizenz aus Zypern nicht ausreichen. Hanseatic Brokerhouse Global Market hat allerdings zahlreiche Verbindungen nach Deutschland. So ist es mit der Hanseatic Brokerhouse Financial Services GmbH mit Sitz in Hamburg eng verknüpft. Diese wiederum gehört zur Hanseatic Brokerhouse Securities AG. Das Unternehmen ist dort auch von der BaFin registriert. Hinter dem Angebot steckt letztlich allerdings die Varengold Bank, da es sich bei der Hanseatic Brokerhouse Securities AG um ein Tochterunternehmen handelt, von dem die Varengold derzeit noch 75 % hält.

Es besteht also kein Zweifel daran, dass es sich bei dem CFD-Anbieter um ein seriöses Unternehmen handelt, dessen Partner zwar im Vergleich zu den Großbanken recht jung sind, dabei jedoch auch zur aufstrebenden Riege unter den Finanzdienstleistern gehören.

Jetzt zum Angebot von Hanseatic Brokerhouse Global Market

Handelsplattform von Hanseatic Brokerhouse Global Market

Hanseatic Brokerhouse Global Market nutzt die Handelsplattform MetaTrader 4. Die beliebte Handelssoftware ermöglicht es, umfangreiche Analysen mit verschiedenen Tools und Indikatoren durchzuführen. Die große Beliebtheit der Software stammt allerdings daher, dass sie vom User individuelle verändert und durch Funktionen ergänzt werden kann. So kann der Trader mit den bekannten Expert Advisors fremd- oder eigenprogrammierte Trading-Bots nutzen und auch algorithmischen Handel durchführen.

Darüber hinaus ist der MetaTrader 4 nicht nur für den PC erhältlich, sondern deckt alle wichtigen Systeme ab. Neben einer Hanseatic Brokerhouse App für Android und iOS kann der CFD-Broker somit auch eine Handelsplattform für alle Mac-User anbieten.

Wer nicht alleine handeln möchte, bekommt mit SwipeStox zudem ohne Zusatzkosten eine weitere interessante Möglichkeit des Social Tradings per Smartphone oder Tablet. Dieses wird unter dem SwipeStox angeboten und gilt als eine der interessantesten Apps für Trader in diesem Bereich.

Was ist SwipeStox?

Hanseatic Global Market ist Partner von SwipeStox, einem Fintech-StartUp, das Social Trading per Smartphone anbietet. Der Nutzer meldet sich dafür an und stellt die Verbindung mit einem bestehenden Handelskonto her. Einzelne Trades von anderen Usern können eingesehen werden, wenn diese dies zulassen. Dabei verfolgt SwipeStox ein ähnliches Konzept wie die Dating-App Tinder: Wischt der Kunde bei der Betrachtung eines Trades nach links, wird er übersprungen. Wischt er hingegen nach rechts, wird er zur späteren Betrachtung gespeichert. Zudem kann ein passender Trade direkt kopiert werden.

SwipeStox verfügt dabei über mehrere Funktionen, die das Trading für Einsteiger deutlich erleichtern sollen:

  • Bestenliste
  • Chats
  • Einfache Benutzeroberfläche
  • Usern folgen
  • News kommentieren
  • Selfie-Videos

Fortgeschrittene und Profis können für die Nutzung von SwipeStox über ein Bonusprogramm entlohnt werden. Es ist möglich, erfolgreiche Trades zu veröffentlichen, sodass Anleger diese kopieren können.

SwipeStox wurde durch die Zusammenarbeit des Ex-Schwimmers Benjamin Bilski und Yasin Sebastian Quereshi. Letzterer hatte die Varengold-Bank aus einem Hedgefond entwickelt und an die Börse gebracht und war in Besitz einer Banklizenz. Dementsprechend ist die Zusammenarbeit mit Hanseatic Brokerhouse AG, die ja ihrerseits ein Tochterunternehmen der Varengold ist, nur sinnvoll. Ziel des Führungsteams ist es, die transparenteste mobile Handelsplattform für Social Trading zu schaffen, die weltweit existiert.

Welche Konditionen bietet SwipeStox?

SwipeStox selbst ist kostenfrei und kann ohne Zusatzgebühren genutzt werden. Für das Trading gelten die Konditionen des jeweiligen Brokers, bei dem der Trader auch vorher Kunde war. Wer über SwipeStox ein Handelskonto eröffnet, nutzt hierfür Hanseatic Global Markets. Das Unternehmen hinter der App finanziert sich, indem es von seinen Partnern Teile des Swaps erhält. Es tritt also als Service-Anbieter und Introducing Broker auf. Es verbindet Partner-Broker mit der App und erhält als Dank eine Kommission. Auf diese Weise werden auch die Bonuszahlungen für die Profi-Trader möglich. Für den Kunden entstehen dabei keinerlei zusätzliche Kosten. Die Gebühren erhöhen sich für Bestandskunden des Brokers also nicht nur deswegen, weil der Trader bei SwipeStox handelt. Die Höhe des Spreads bleibt hingegen gleich.

Lediglich im Rahmen einiger gebührenpflichtiger Contests kann es sein, dass SwipeStox eine Teilnahmegebühr fordert. Dies ist allerdings absolut freiwillig und betrifft somit den alltäglichen Handel über SwipeStox nicht.

Fazit:

Hanseatic Brokerhouse Global Market kann ein umfangreiches und kostengünstiges Angebot im Bereich CFDs und Forex stellen. Die Zusammenarbeit mit MetaTrader 4 dürfte viele erfahrene Trader und Nutzer von Trading-Bots erfreuen. Ergänzt wird das gute Angebot durch eine Partnerschaft mit SwipeStox. Ganz ohne Zusatzgebühren können Einsteiger hier durch das Kopieren von Profi-Trades ihren Gewinn steigern, während diese durch ein Bonusprogramm hinzuverdienen können. Damit erweitert der Broker die Möglichkeiten seiner Kunden noch einmal deutlich, ohne dabei sein günstiges Gebührenmodell verändern zu müssen. Es handelt sich bei Hanseatic Brokerhouse Global Market also um einen vielseitigen und günstigen Broker, dessen Seriosität dennoch außer Zweifel steht.

Jetzt zum Angebot von Hanseatic Brokerhouse Global Market

Top 5 Aktien Depots

Sie riskieren Ihr Kapital