City Index: Ist der britische CFD-Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

Ein professioneller, in Deutschland jedoch vergleichsweise unbekannter Anbieter ist City Index. Der Market Maker zeichnet sich durch eine Regulierung durch die britische FCA bei gleichzeitiger Fokussierung auf den deutschsprachigen Markt aus. Niedrige Spreads sind dabei genauso Pluspunkte wie 24 Stunden-Unterstützung und ein umfassendes Handelsgebot mit mehr als 10.000 Basiswerten.

Welches Handelsangebot bietet City Index?

Der CFD-Broker bietet ein sehr umfangreiches Handelsangebot. Mehr als 10.000 Underlyings stehen zur Auswahl bereit. Wie üblich erstrecken sich die Basiswerte auf die folgenden Assetklassen:

  • Aktien
  • Indizes
  • Währungen
  • Anleihen
  • Rohstoffe
  • Zinssätze
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Der Fokus liegt eindeutig auf der westlichen Welt und deckt Europa und die USA sehr gut ab.

Der Webauftritt von City Index.

Der Webauftritt von City Index.

Wie teuer ist der CFD-Broker?

Die Spreads beginnen bei City Index schon bei 0,4 Punkten, die für US SP 500 gelten. Zudem bietet der Broker einige Indizes mit festem Spread an. 0,8 Punkte gibt es auf den Germany 30 Tages CFD, während der Germany 30 CFD mit einem fixen Spread von einem Punkt gehandelt werden kann. 1-Punkte-Spreads gelten zudem für:

  • Wall Street
  • France 40
  • FTSE 100
  • Australia 200

Auch beim Forex-Handel sind teilweise fixe Spreads möglich, die allerdings nur auf die Hauptdevisenpaare und zwischen 09:00 und 19:30 Uhr zur Verfügung stehen.

Außer den Spreads erhebt der Broker natürlich auch Finanzierungsgebühren. Diese werden täglich erhoben und unterscheiden sich auch nach dem Basiswert. Bei Aktien Long-Positionen erhebt der Broker beispielsweise derzeit Finanzierungsgebühren zum LIBOR-Satz zzgl. 2,5 Prozent.

Zudem fallen beim Handel von Aktien CFDs Provisionsgebühren an, dies ich je nach Markt unterscheiden. In den USA und Europa entspricht dies in der Regel einer Gebühr von 0,1 % der Gegenleistung, in Asien liegt der Satz bei 0,2 %. City Index erhebt eine Mindestprovision von 10 Euro. Die Provision fällt sowohl bei der Eröffnung als auch der Glattstellung an.

Das sind die weiteren Konditionen

Der CFD-Anbieter fordert von seinen Kunden nur eine geringe Margin ab 0,5 %. Mit steigender Handelsgröße nimmt die Anforderung allerdings zu. Kundeneinlagen werden derzeit nicht verzinst. Die Mindesteinzahlung beträgt 100 Euro, da es sich dabei grundsätzlich um den geringsten Betrag handelt, den ein Kunde einzahlen kann. Damit bietet der CFD-Broker sehr geringe Einstiegshürden. Scalping und Hedging sind bei City Index erlaubt.

Interessant können gerade für Einsteiger Konten mit beschränktem Risiko sein. Dabei wird bei jeder Position ein garantierter Stop Loss eingerichtet. City Index garantiert im Gegenzug die Glattstellung der Position zu diesem Preis und verzichtet somit auch auf eine Nachschusspflicht. Die Spreads bleiben dabei die gleichen wie auf dem handelsüblichen Konto, die Gebühren werden gesondert aufgeführt. Kosten und Mindestabstand richten sich dabei nach dem jeweiligen Basiswert. Im Bereich Aktien betragen die Kosten beispielsweise ab 0,25 %, der Mindestabstand beträgt drei Prozent.

Wie funktionieren Ein- und Auszahlungen?

Einzahlungen können lediglich per Überweisung oder Kreditkartenzahlung vorgenommen werden. Möglich ist dies entweder per VISA oder MasterCard oder per Überweisung auf ein britisches Konto. Einzahlungen per Kreditkarte werden zudem mit einer Bearbeitungsgebühr von 1,5 % belegt, während bei der Überweisung mit großer Wahrscheinlichkeit Banküberweisungen fällig werden. Die Einzahlung ist also nicht unbedingt kundenfreundlich, sondern verursacht Zusatzgebühren.

Und auch die Auszahlungsbedingungen bei City Index sind nicht unbedingt optimal. Der Broker verlangt den minimalen Abhebungsbetrag von 50 Euro. Es ist jedoch immerhin auch möglich, das Restguthaben auszuzahlen, wenn dieses geringer ist. Um Geld auszahlen zu können, müssen Kunden beachten, dass die Nettoeinzahlung über alle Arten hinweg 0 sein muss. Es kann also sein, dass der Kunde auf eine bestimmte Karte Geld überweisen und dann einen Restbetrag auf eine andere Karte auszahlen lassen muss. Abhebungen sind allerdings kostenfrei.

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Wie gut ist die Handelsplattform?

City Index bietet gleich mehrere Handelsplattformen an. Zur Verfügung stehen sowohl die Advantage Web– als auch die Advantage Pro-Handelsplattform. Wie aus dem Namen bereits hervorgeht, müssen Anleger letztere herunterladen, während die Web-Version aus dem Browser heraus funktioniert.

Die Web-Version stellt dabei im Vergleich den leichteren, aber auch weniger leistungsfähigen Ansatz dar. Sie ermöglicht den vollständigen Zugriff auf das Handelsangebot von City Index und kann vom Kunden angepasst werden. Handels-Tools wie Chartindikatoren, Preisverbesserungs-Technologie und Watchlisten sollen das Trading verbessern und erleichtern.

Vorteile der Pro-Version sind eine verbesserte Zuverlässigkeit, eine schnellere Geschwindigkeit und Chart-Pakete. Der automatische Handel ist ohne Probleme möglich und kann sowohl über bereits voreingestellte Handelssysteme, als auch über eigene Strategien durchgeführt werden. Umfangreiche Charts und zahlreiche Indikatoren und Alarme können auch den manuellen Handel erleichtern und verbessern.

Die City Index App

Eine App von City Index wird fast schon auf sämtlichen mobilen Endgeräten angeboten. Derzeit bietet das Unternehmen eine App für:

  • Android Mobile
  • Android Tablet
  • iPhone
  • iPad
  • Blackberry

Anleger können also ohne Probleme auch von unterwegs mit CFDs handeln, müssen dafür allerdings ein leicht eingeschränktes Angebot in Kauf nehmen. So ist der Zugang zu Charts und Indikatoren nur auf einfache Art möglich. Zudem werden keine Handelshinweise oder Handelssystem bereitgestellt und Kunden können das Layout nicht personalisieren. Die App ist zudem in keiner Hinsicht außer der erhöhten Mobilität der Web-Version der Handelsplattform überlegen.

Gibt es ein Demokonto? Wie gut sind die Lernmaterialien?

City Index scheint großen Wert darauf zu legen, gerade Einsteiger genügend Lernmaterial und Hilfen zur Verfügung zustellen, die den Einstieg deutlich erleichtern. In diesem Zuge bietet das Unternehme natürlich auch ein Demokonto an. Es ermöglicht den Zugang zu allen Handelsplattformen und darüber zu tausenden Märkten und dem gesamten Handelsangebot. Interessenten können den Handel mit 2.500 € Spielgeld über vier Wochen lang testen.

Damit bietet der Broker bereits ein sehr gutes Angebot, das vielen Einsteigern entgegenkommen dürfte. Ergänzt wird dies durch viele weitere Materialien. So bietet der Broker ein „Lerne zu handeln“-Programm an. In dem vierwöchigen Kurs sollen Händler lernen, mit CFDs zu handeln. Dafür können sie einen reduzierten Mindestprovisionssatz von fünf anstatt 10 Euro je Trade nutzen. Zudem erhalten sie einen Handelsleitfaden, der ihnen dabei helfen soll, die Märkte und die Handelsplattformen zu verstehen.

Darüber hinaus bietet das Unternehmen üblicherweise Webinare an. Zum Testzeitpunkt waren sie nicht verfügbar, allerdings gab City Index an, dass sie sich dies bald wieder ändern soll.

Aktuelle News und Analysen

City Index bietet zwar Markt- und Finanznachrichten an und beschäftigte zu diesem Zweck Analysten. Allerdings wurden weder die Markt- noch die Finanznachrichten seit Sommer 2015 aktualisiert. Auch dies scheint also zu den Diensten zu gehören, die derzeit nicht angeboten werden. Das Gleiche gilt nämlich auch durch die eigentlich monatlich geplanten Prognosen durch die Analysten. Lediglich der Handelskalender ist aktuell.

Warum City Index diese Dienste eingestellt hat, und ob sie in der Zukunft fortgesetzt werden sollen, kommuniziert der Broker leider nicht eindeutig. Nach dem derzeitigen Stand sieht es dementsprechend nicht so aus, als wäre das Angebot in diesem Bereich empfehlenswert und ein Pluspunkt des Brokers.

Wie kann der Kundenservice erreicht werden?

Der Kundenservice von City Index kann nach eigenen Angaben rund um die Uhr erreicht werden. Die Kontaktmöglichkeiten sind:

  • Live Chat
  • E-Mail
  • Kostenfreie Telefonnummer

Deutschsprachig ist der Support jedoch nicht immer. Dieser kann werktags zwischen 09:00 und 18:00 erreicht werden. Um den 24-Stunden-Support auf Englisch nutzen zu können, müssen Anleger telefonisch auch eine britische Nummer wählen, die für die meisten deutschen Trader mit Mehrkosten in Verbindung stehen dürften.

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Über City Index

City Index wurde bereits zu Beginn der 1980er in Großbritannien gegründet und begann damals vor allem als Anbieter für Spread-Betting. Inzwischen ist das Unternehmen nach eigenen Angaben der führende Anbieter im Handel mit Differenzkontrakten, untermauert diesen Anspruch allerdings nicht mit Zahlen. Dennoch ist die Erfolgsgeschichte des Unternehmens sicherlich sehenswert. Das Unternehmen besitzt inzwischen Niederlassungen in:

  • Großbritannien
  • Singapur
  • Australien
  • Dubai
  • China

Insgesamt ist es Arbeitgeber für mehr als 400 Mitarbeiter und hat Kunden in über 50 Ländern. Insgesamt führen diese rund zwei Millionen Handelsgeschäfte im Monat durch.

Auszeichnungen aus der jüngeren Zeit kann City Index leider nicht verzeichnen oder es aktualisiert die Liste nicht mehr. Die letzte Auszeichnung stammt aus dem Jahr 2014. Damals wurde der Broker von UK Forex für die beste Handelsplattform und als Forex-Anbieter des Jahres ausgezeichnet. Das Shares Magazin zeichnete das Angebot im gleichen Jahr als bester Spreadbetting Service und beste App aus.

Ist City Index seriös?

Es gibt wenig Grund, an der Seriosität des Brokers zu zweifeln. Dafür spricht zum einen Alter, Größe und Bekanntheit auf dem britischen und asiatischen Markt. Zudem wird der Broker durch die britische FCA und somit einer der strengsten Finanzaufsichtsbehörden der Welt reguliert.

Die Kundengelder werden natürlich getrennt vom Vermögenskapital verwahrt und wären somit im Falle einer Insolvenz nicht gefährdet. Wer sich ausdrücklich gegen die gesonderte Verwahrung ausspricht, kann durch die Teilnahme des Brokers im britischen Einlagensicherungsfonds FSCS automatisch Einlagen bis zu einer Höhe von 50.000 britische Pfund absichern.

Fazit: Leider scheint City Index vernachlässigt

Grundsätzlich stellt der CFD-Broker ein attraktives und interessantes Angebot bereit. Die Handelsplattform macht einen professionellen Eindruck und auch der Service weiß grundsätzlich zu überzeugen. Leider scheinen aktuelle Informationen auf der deutschsprachigen Webseite nicht mehr aktualisiert zu werden. Dies wird für viele sicherlich ein Grund zu Zweifeln darstellen. Nach wie vor überzeugt der Broker allerdings durch seine Handelsplattform und die günstige Gebührenstruktur. Ein weiterer Pluspunkt dürfte die Regulierung durch die FCA sein. Für Privatanleger dürfte auch das Konto mit verringertem Risiko ein gutes Argument sein.

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