JFD Brokers Forex- und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

JFD Brokers Forex- und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

JFD Brokers wird vielen Tradern ein Begriff sein, die auf der Suche nach einen Forex- oder CFD-Broker sind, der einen DMA oder STP-Zugang bietet. JFD Brokers sorgt dabei schon alleine durch günstige Konditionen und geringe Einstiegshürden für Gesprächsstoff. Zudem verspricht der Broker jederzeit Transparenz.

Welches Handelsangebot bietet JFD Brokers?

JFD Brokers bietet ein recht umfangreiches Angebot an Forex und CFDs. Letztlich lassen sich dadurch die folgenden Finanzprodukte handeln:

  • Forex
  • Edelmetalle
  • Aktien
  • Indizes
  • Rohstoffe
  • Anleihen
  • ETFs
  • ETNs
Jetzt zum Angebot von JFD Brokers

Der Broker fungiert dabei als Matched Principal Broker. Er nimmt also keine Gegenpositionen zu Trades ein und betreibt ein reines Agenturmodell. Der Broker vermittelt also ausschließlich die Orders der Kunden an Liquditätsanbieter oder große Börsen über STP oder DMA. Anleger müssen dabei keine Angst haben, dass der Liquiditätspool nicht groß genug sei. JFD Brokers arbeitet mit 20 Tier1-Liquiditätsanbietern zusammen. Zu ihnen zählen zahlreiche der weltweiten Großbanken, darunter beispielsweise auch Deutsche Bank, J.P.Morgan, Bank of America, citibank, HSBC oder BNP Paribas.

Dabei können Anleger 68 Währungspaare handeln. Im Bereich der CFDs ist die Auswahl zudem ebenfalls sehr gut. So bietet der Broker mehr als 400 Aktien aus verschiedenen Ländern, die sieben wichtigsten Rohstoffe, zwei Future-Bonds und 15 der wichtigsten Indizes aus USA, Europa und Asien. Hinzu kommen 21 ETFs und 4 ETNs.

So präsentiert sich JFD Brokers auf seiner Webseite

So präsentiert sich JFD Brokers auf seiner Webseite

Wie teuer JFD Brokers?

Die Kosten von JFD Brokers sind leider durchaus ein Haken am Angebot. Die Spreads sind vor allem beim Forexhandel fast unschlagbar günstig. Allerdings ist der CFD-Handel bei JFD Brokers im Vergleich mit anderen Brokern relativ teuer:

  • Kommission Forex und Edelmetalle: 5,50 Euro je Lot-Roundturn
  • Kommission CFDs: 20 Cent je Stück und Roundturn
  • Kommission DMA-Aktien CFDs: 0,06 Prozent des Ordervolumens (mindestens 5 Euro je Order)
  • Spread DAX: 1 Punkt
  • Spread Dow Jones: 1 Punkt
  • EUR/USD: 0,2 Pips Spread typisch
  • USD/JPY: 0,3 Pips typisch
  • GBP/USD: 0,6 Pips typisch
  • Spread Bundfuture: 0,03 Euro
  • Spread Gold: 0,15 USD
  • Spread Öl: 0,03 USD

Der Broker bietet dabei keinen Mindest-Spread oder Mark-up. Die Finanzierungskosten für CFDs betragen Libor zu- oder abzüglich 3 Prozent. Plattformgebühren erhebt der Broker nicht.

Welche Konditionen müssen Anleger beachten?

Um ein Konto bei JFD Brokers zu eröffnen, sind nur 500 Euro erforderlich. Konten können zusätzlich auch in GBP, USD oder CHF geführt werden. Der maximale Hebel beträgt 1:400, der Standard-Hebel entspricht allerdings 1:50. Die Standard-Margin beträgt zwischen zwei und fünf Prozent, darüber hinaus existiert auch eine reduzierte Margin von 0,25 und 3 Prozent. JFD Brokers erlaubt das Trading ab einer Mindestgröße von 0.01 Lots, was auch der kleinste Handelsschritt ist. Nach oben ist der Handel erst bei 1.000 Lot begrenzt. Das Margin Call Level beträgt 125 %, das Stop Out Level greift bei 100 Prozent.

JFD Brokers erlaubt Scalping sowie den Einsatz von Expert Advisors. Zudem verbietet er keine positive Slippage dank Fill or Fill-Modell mit anonymen Zugang zum Interbankenmarkt. Zudem verzichtet er auf Requotes. JFD Brokers gibt zudem an, auch auf die Nachschusspflicht zu verzichten.

Anleger sollten zudem bedenken, dass der Broker eine Inaktivitätsgebühr von 20 Euro monatlich erhebt. Sie wird dann fällig, wenn der Kunde innerhalb von drei aufeinanderfolgenden Monaten weder Einzahlungen tätigt, noch handelt.

Sinkt das Kontoguthaben unter 100 Euro, hat der Broker laut AGB zudem das Recht, den Account zu schließen.

Die Handelsplattform von JFD Brokers

JFD Brokers bietet derzeit vor allem den MetaTrader 4+ sowie Guidants. Seit Neustem können Anleger auch den AgenaTrader nutzen, zudem soll bald auch der MetaTrader 5+ folgen. Am vielseitigsten einsetzbar ist bis dahin die Vorgängerversion MetaTrader 4. Die Handelsplattform zählt aufgrund ihrer zahlreichen Funktionen und der großen Individualisierbarkeit durch Widgets, Ad-Ons und andere Tools zu den beliebtesten Handels-Plattformen der Welt. Sie ist nicht nur als Desktop-Version (wie Agena-Trader) und Webbrowser-Variante (wie Guidants) sonder auch als Mobile Trading App verfügbar.

Guidants ermöglicht hingegen Social- und interaktives Trading, sodass vor allem Anleger, die auch eine Community nutzen möchten oder ihre Freunde jederzeit im Blick behalten möchten, hier gut aufgehoben sind. Ein Manko ist hier allerdings sicherlich, dass 1-Klick Trading, Trading aus dem Chart, EAs und Backtesting nicht möglich sind. Dafür müssen die anderen beiden Handelsplattformen genutzt werden.

Der AgenaTrader kann eine Alternative zum MetaTrader darstellen, verursacht allerdings Mehrkosten in Höhe von 49 Euro.

Die JFD Brokers Handelsplattform ist auch mobil nutzbar

Die JFD Brokers Handelsplattform ist auch mobil nutzbar

Ein- und Auszahlungen bei JFD Brokers

Einzahlungen können auf drei unterschiedliche Arten getätigt werden. Der Forex- und CFD-Broker bietet neben Banküberweisung auch Safecharge und Skrill an. Dabei akzeptiert JFD Brokers nur Konten, die auf den Namen des Account-Inhabers lauten. Kunden sollten dabei beachten, dass bei Safecharge letztlich dennoch die Kreditkartenzahlung notwendig ist und dies mit Mehrkosten verbunden sein kann. Derzeit erhebt Safecharge eine Transaktionsgebühr von 38 Cent, zuzüglich 1,95 Prozent jährlich. Und auch die Gebühren von Skrill leitet der Broker weiter. Anleger müssen hier mit 0,29 Euro und 2,90 Prozent Abzug auf ihren Einzahlungsbetrag rechnen.

Wie lange eine Gutschrift der Einzahlung dauert, hängt von der Zahlungsmethode ab, mindestens müssen Anleger allerdings 24 Stunden einkalkulieren. Dies hört sich zwar harmlos an, kann im Ernstfall jedoch richtig teuer werden. Da diese Mindestbearbeitungsdauer durch einen Wechsel der Zahlungsart niemals unterschritten werden kann, ist ein Margincall dann fast das sichere Aus für die Position, da der Anleger vermutlich nicht rechtzeitig reagieren kann.

Bei Auszahlungen können je nach Auszahlungsmethode Gebühren fällig werden:

  • Safecharge Credit Standard: 0,88 Euro bei einem Betrag, der maximal so hoch ist wie der Einzahlungsbetrag. Dauer: zwischen zwei und drei Tagen.
  • Safecharge Credit Extra: 7,48 Euro für einen Betrag, der höher ist, als der zuvor eingezahlte. Dauer: zwischen drei und zehn Tagen.
  • Skrill: Ein Prozent des abzuhebenden Betrags, maximal 10 Euro. Dauer: bis zu 24 Stunden
  • Banküberweisung: Keine Gebühr. Dauer: zwischen zwei und drei Werktagen
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Gibt es ein Demokonto oder Lernmaterial?

JFD Brokers bietet ein kostenfreies Demokonto an. Anleger können es für MT4, Guidants oder den AgenaTrader wählen und den Demoaccount unkompliziert über das normale Kontoeröffnungsformular beantragen. Um ein Demo-Konto zu eröffnen, müssen sie dieses lediglich ausfüllen und erhalten im Anschluss einen Download-Link zu den Handelsplattformen. Das JFD Brokers Demokonto ist dabei kostenfrei und unbegrenzt erhältlich.

Lernmaterial auf sehr grundlegender Basis gibt es bei JFD Brokers nicht. Stattdessen bietet das Unternehmen jedoch eine breite Palette an Webinaren, Live-Streams und Live Trading Events. Dabei werden teilweise durchaus auch relativ grundlegende Themen behandelt, in der Regel richtet sich das Angebot allerdings an Anleger, die Vorkenntnisse haben. Dabei werden manche der Veranstaltungen sogar in deutscher Sprache angeboten.

Aktienkurse sind immer in Bewegung

Aktienkurse sind immer in Bewegung

Gibt es bei JFD Brokers einen Bonus?

JFD Brokers bietet keinen Bonus an. Weder Viel-Trader noch Neukunden erhalten Vergünstigungen. Vermutlich wäre es bei gleichzeitigem Angebot eines Bonus für den Broker nicht mehr möglich, kostendeckend zu arbeiten, sodass dies sicherlich eher ein Plus ist als ein Manko. Im Gegensatz zu vielen MarketMakern würde der Broker hier auch durch die eigenen Kosten draufzahlen. Bei einer Mindesteinzahlungssumme von nur 500 Euro sind derartige Vergünstigungen also vermutlich einfach nicht drin.

Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

Der Kundensupport von JFD Brokers ist werktags rund um die Uhr geschaltet. Ausnahmen sind zur zypriotische Feiertage, die allerdings auf der Webseite auch aufgeführt werden. Als Kontaktmöglichkeiten stehen nicht nur ein LiveChat und eine E-Mail-Adresse bereit, sondern darüber hinaus auch eine Telefonnummer, die durch eine Frankfurter Vorwahl kostengünstig zu erreichen ist und natürlich auch durch deutschsprachige Service-Mitarbeiter betreut wird.

Ist die Kritik tatsächlich gerechtfertigt?

Ist die Kritik tatsächlich gerechtfertigt?

Ist JFD Brokers seriös?

JFD Brokers Ltd. wird von der Cyprus Securities and Exchange Commission lizenziert und reguliert. Damit hat sich das Unternehmen zweifellos nicht die Finanzaufsichtsbehörde ausgesucht, die europaweit für Zuverlässigkeit und hartes Durchgreifen steht. Viele Anleger vertreten sogar die Meinung, dass eine Lizenz in Zypern immer ein Grund dafür sein sollte, bei einem Broker nicht zu investieren.

Allerdings könnte JFD Brokers von dieser Regelung eine Ausnahme bilden. Wer versucht, Kundenerfahrungen mit JFD Brokers im Internet zu finden, die von betrügerischen Verhalten berichten, wird nicht fündig. Vereinzelt beschweren sich Kunden allerdings über den Verdacht des Stopp-Fishings und Spreadwidenings, allerdings ohne ernsthafte Anklage zu erheben oder sogar von Betrug durch JFD Brokers zu reden. Für einen STP-Broker mit Sitz auf Zypern hat das Unternehmen somit sogar einen hervorragenden Ruf und es gibt keine ernst zu nehmenden Warnhinweise, die an der Seriosität von JFD Brokers zweifeln lassen.

Kundeneinlagen sind über den zypriotischen Investors Compensation Funds bis zu einer Höhe von 20.000 Euro geschützt. Der Broker lagert Kundengelder zudem separat von eigenem Kapital auf Banken in Großbritannien.

Fazit: JFD Brokers ist einen Blick wert.

Trotz der Lizenz aus Zypern scheint JFD Brokers tatsächlich zu halten, was das Unternehmen verspricht: günstige und transparente Konditionen bei DMA, bei gleichzeitiger flotter Orderausführung. Die Mindesteinzahlung von 500 Euro ist für dieses Angebot fast schon lächerlich. Noch dazu ist beim Broker alles erlaubt, was sich das Traderherz nur wünschen kann, bei gleichem Ausschluss der Nachschusspflicht.

Insgesamt klingt das Angebot fast zu gut, um wahr zu sein. Tatsächlich gibt es auch einige Minuspunkte. Darunter fallen die Gebühren bei der Einzahlung mit Kreditkarte oder Skrill genauso wie die Kommissionen für den CFD-Handel. Für Forex-Trader gibt es gerade für Einsteiger allerdings wohl kaum ein besseres und professionelleres Angebot auf dem Markt, sodass der Broker sich in direkter Konkurrenz mit Namen wie IG Markets, ActivTrades oder GKFX befindet.

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