flatex Erfahrungen – Test und Bewertung

flatex Erfahrungen – Test und Bewertung

flatex Webauftritt

flatex machte zu Markteintritt mit seinen besonders niedrigen Preisen von sich reden. Der Discount-Broker hat es sich zum Ziel gesetzt, die günstigen Preise, die institutionelle Anleger nutzen können, an seine Privatkunden weiter zu geben. Dafür kommt keine echte Flat zur Anwendung, wie der Name vermuten lässt. Stattdessen gibt es für jeden Handelsplatz einen Festpreis, der nur durch die Gebühren der jeweiligen Börse ergänzt wird. flatex zählt dabei in vielen Bereichen zu den günstigsten Brokern auf dem deutschen Markt.

Was bietet flatex?

Das Angebot von flatex galt zu Beginn als sehr begrenzt. Inzwischen hat der Broker sein Angebot deutlich erweitert. Kunden können die folgenden Produkte handeln:

  • Aktien
  • Fonds
  • Zertifikate
  • Anleihen
  • Devisen
  • Optionsscheine
  • CFDs
  • Sparpläne
  • ETF-Strategien
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    flatex überzeugt durch fixe Kosten

Gerade im Bereich des Aktienhandels können international orientierte Anleger allerdings nicht alle Handelsplätze finden, die sie üblicherweise von teureren Brokern gewohnt sind. Derzeit bietet das Unternehmen mit Handelsplätzen in Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz, Belgien, Portugal und den Niederlanden nur ein durchschnittliches Angebot an europäischen Märkten. Über die Grenzen der EU hinaus müssen sich Kunden noch stärker einschränken. Derzeit bietet flatex als einzige nicht-europäische Handelsplätze Kanada und die USA an. Die günstigen Preise werden allerdings nur auf diese Weise überhaupt möglich.

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Teilweise arbeitet der Discount-Broker mit anderen Anbietern zusammen, um seinen Kunden noch mehr Auswahl bieten zu können. Ein Beispiel hierfür wäre der ZINSPILOT, der es ermöglicht, ohne Extra-Anmeldung bei der jeweiligen Bank von guten Zinsangeboten bei Fest- und Tagesgeld zu profitieren. my.one bietet hingegen in Zusammenarbeit mit der Hypo Vereinsbank die Möglichkeit, Knockout-Produkte selbst zu konfigurieren. Und auch ein flatex-Kredit bietet der Broker inzwischen an, der mit Ausnahme von Girokonten somit alle wesentlichen Dienstleistungen einer Bank im Angebot hat. Dabei vermittelt flatex Kredite der biw AG, wobei als Berechnungsgrundlage der beleihbare Wertpapierbestand bei flatex gilt.

Wie teuer ist flatex?

Als Discount-broker setzt flatex auf günstige und transparente Preise, die üblicherweise als Pauschale abgerechnet werden. Derzeit sieht das Gebührenmodell für den Aktienhandel folgendermaßen aus:

  • 5 Euro Festpreis zuzüglich Börsengebühren für den Xetra-Handel
  • 5,90 Euro Festpreis für den außerbörslichen Direkthandel
  • 7,90 Euro Festpreis zuzüglich Börsengebühren für den US-Handel
  • 24,90 Euro Festpreis Börsengebühren für europäische Auslandbörsen

Die Gebühren, die flatex für den Handel erhebt, orientieren sich also nicht am Ordervolumen, sondern bestehen lediglich aus einem Festpreis. Die Börsengebühren richten sich allerdings üblicherweise durchaus auch nach dem Handelsvolumen.

Der Broker kann also in eigentlich allen gängigen Kategorien herkömmliche Online-Broker übertreffen. In vielen Fällen ist flatex auch günstiger als andere Discount-Broker, im Einzelfall gelingt es dem Unternehmen allerdings nicht immer, den günstigsten Preis zu bieten. Die Differenzen sind allerdings auch dann eher gering.

Darüber hinaus arbeitet flatex im Bereich Optionsscheinen, Zertifikaten und Fonds mit sogenannten Premiumpartnern zusammen, die es ermöglichen, gebührenfrei zu ordern. Das Angebot wächst hier stetig weiter.

Unabhängig von der Größe des Depots und der Häufigkeit des Handels entfallen Gebühren für die Konto- und Depotführung vollständig. Auch Limitgebühren berechnet der Broker nicht.

Service des Brokers

flatex verzichtet grundsätzlich auf die Bereitstellung von Anlage- oder Vermögensberatungsdienste. Auch Filialen vor Ort sind nicht Teil des Angebotes. Auf diese Weise kann der Broker die extrem günstige Gebührenstruktur gewährleisten und kann dennoch gewinnbringend arbeiten.

Natürlich bietet der Broker einen Kundenservice an, der zudem zu umfangreichen Geschäftszeiten zur Verfügung steht. Er ist von Montag bis Freitag zwischen 8:00 und 22:00 Uhr (Kunden) bzw. 08:00 bis 20:00 Uhr (Interessenten) erreichbar und wird über eine Festnetznummer angeboten. Er verursacht also keine Zusatzgebühren und die Kosten richten sich nach dem Netzbetreiber. Um Interessenten und Kunden direkt voneinander zu trennen und so unnötige Wartezeiten zu vermeiden, stehen gleich zwei unterschiedliche Telefonnummern zur Verfügung. Darüber hinaus ist es auch möglich, den Kundenservice per Kontaktformular zu erreichen. Damit viele Probleme und Fragen bereits im Vorfeld geklärt werden können, bietet flatex zudem eine umfangreiche FAQ und verschiedene Hilfeseiten an, die alle wichtigen Funktionen erklären können.

Zum Service-Angebot des Brokers gehören zudem auch verschiedene Informations- und Schulungsangebote, die unter dem Menüpunkt „Akademie“ zu finden sind. Das Kernangebot stellen dabei verschiedene Webinare dar. Hier referieren Wirtschaftsexperten online über wichtige Anlagethemen und geben Hinweise zu sinnvollen Strategien oder Prognosen zu zukünftigen Entwicklungen ab. Für flatex-Kunden ist dieses Angebot üblicherweise kostenfrei, allerdings ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Welche Handelsplattformen bietet flatex?

Bei flatex müssen sich Kunden nicht auf eine einzige Handelsplattform beschränken, sondern können aus verschiedenen Angeboten wählen. Für Einsteiger ist sicherlich die Web-Filiale am Besten geeignet. Sie ermöglicht es, schnell und sicher zu handeln, ohne dabei auf Profi-Funktionen verzichten zu müssen. Das responsive Design ermöglicht es dabei, die Web-Filiale nicht nur auf dem PC zu nutzen, sondern auch ohne Abstriche beim Komfort von Tablet oder Smartphone aufzurufen. Zu diesem Zweck gibt es auch eine flatex App, die für iOS und Android zur Verfügung steht.

Für Trader, die häufiger handeln und unkompliziert vom Desktop auf das Angebot von flatex zugreifen wollen, empfiehlt sich der flatex Trader 2.0. Die Plattform stellt eine zusätzliche Handelsunterstützung dar und bietet bei Abschluss eines Abos auch Realtime-Pushkurse. Der flatex-Trader kann dabei vier Wochen lang kostenfrei getestet werden. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um eine Demo im üblichen Sinne, der Kunde führt also bereits Trades von seinem Handelskonto aus. Im Vergleich zur Web-Filiale ist der Funktionsumfang hier deutlich erhöht, sodass der flatex Trader 2.0 vor allem für ambitionierte Privatanleger geeignet ist, die häufiger Transaktionen durchführen und nicht nur langfristig in Aktien investiert sein möchten.

Trader, die noch mehr Informationen von ihrer Handelsplattform verlangen, können flatex Trading-Desk Pro nutzen. Er ermöglicht die Nutzung eines Aktien-Scanners, der jeweils geeignete Aktien für bestimmte Strategien findet. Darüber hinaus enthält Trading-Desk je nach Variante:

  • Signale-Ticker und Echtzeit-Chartsignale
  • Fundamental-Scans
  • Live Trading
  • Trading-Room
  • Erweiterte Kurslisten

Darüber hinaus ist es möglich, das ohnehin schon umfangreiche Angebot des Trading-Desk Pro durch zusätzliche Add-Ons zu erweitern. Ein Beispiel hierfür wäre der dpa-AFX News-Terminal, der ein Muss für alle News-Trader ist.

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Bonusprogramm von flatex

flatex bietet Neukunden und Wechslern keinen speziellen Bonus an. Die Gebühren für den Handel sind bei flatex so eng kalkuliert, dass dies zum einen kaum möglich wäre, zum anderen jedoch auch nicht notwendig ist. Der Online Broker kann mit seinen günstigen Gebühren üblicherweise sehr schnell überzeugen. Allerdings bietet das Unternehmen allen Kunden, die Kunden werben, einen Bonus. Wer mit flatex Erfahrungen gemacht hat, die vor allem positiv sind und den Broker deswegen weiterempfiehlt, wird dafür großzügig entlohnt.

Sowohl den geworbenen Neukunden als auch seinen Werber belohnt der Broker mit fünf Frei-Trades. Wer einen sehr aktiven Trader wirbt, kann sogar noch mehr Prämien erhalten: Führt der Neukunde innerhalb von drei Monaten 150 Orders durch, erhält der Werber ganze 150 Euro auf sein Konto gutgeschrieben.

Über flatex

Die flatex AG wurde bereits 1999 gegründet, wurde einer größeren Menge allerdings erst im Jahr 2006 bekannt. Obwohl zu dieser Zeit Online Brokerage schon weit verbreitet war und sich bereits Marktführer etabliert hatten, gelang es dem Unternehmen, innerhalb kürzester Zeit an Bekanntheit zu gewinnen und sich als Discount-Broker auf dem Markt zu positionieren.

Grund dafür ist sicherlich das Ziel, ein faires Angebot für Privatanleger zur Verfügung zu stellen, das leicht verständlich ist und sich mit den Bedingungen für institutionelle Anleger messen kann. Dabei ist der Gründer und Mehrheitseigner Bernd Förtsch allerdings durchaus nicht unumstritten. Die Wirtschaftswoche beispielsweise berichtete, er hätte „mit oft zweifelhaften Methoden ein großes Beteiligungsimperium aufgebaut.“

Inzwischen konnte das Unternehmen mehr als 160.000 Kunden von sich überzeugen. Insgesamt betreut der Online Broker mehr als 5.5 Milliarden Euro und zählt damit zu den wichtigsten Online Broker in Deutschland und Österreich. Seit 2012 ist das Unternehmen an der Börse gelistet, inzwischen unter dem Namen Fintech Group AG, wobei die Aktie am Open Market gehandelt wird.

Mehrfach ausgezeichnet: flatex in der Presse

flatex ist seit Längerem einer der Lieblinge der Testberichte. So konnte das Unternehmen 2015 stolz darauf sein, zum dritten Mal in Folge vom Handelsblatt zum besten Broker des Jahres gekürt worden sein. Noch 2009 hatte das Unternehmen die hohen Gebühren außerhalb des Xetra-Handels kritisiert und war mit der Auswahl der Börsenplätze unzufrieden. flatex hat jedoch deutlich nachgebessert und gilt vor allem seit 2011 als einer der ernsthaften Konkurrenten um die Top-Platzierungen bei Broker-Tests. Damals konnte der Broker erstmals die Zeitschrift Euro mit den niedrigen Preisen überzeugen und den ersten Platz im Online-Brokerage für sich verbuchen.

flatex gehört schon seit Markteintritt zu den Brokern, die besonders gerne getestet werden. Dies ist sicherlich auch dem Umstand geschuldet, dass das Unternehmen als einer der ersten Discount-Broker auftrat und die Preise der meisten anderen Broker auch heute noch unterbieten kann. Zudem hat der Broker sich offensichtlich in Bezug auf sein Angebot deutlich gesteigert und kann inzwischen in sämtlichen Belangen überzeugen. Inzwischen lobt die Finanztest beispielsweise auch die Sparplanauswahl. Auch bei den Anlegern kommt das Konzept immer besser an. So kürte ihn die Wirtschaftswoche im Jahr 2015 zum beliebtesten Online-Broker.

Fazit: flatex hat sich von einem reinen Discount Broker mit beschränktem Angebot zu einem vielseitigen Anbieter der verschiedensten Finanzprodukte weiterentwickelt. Dabei bleibt das Unternehmen seiner Philosophie treu, möglichst günstige Preise an den Endverbraucher weiter zu geben. Ergänzt wird das gute Angebot durch vielseitige Handelsplattformen, die auch Profis überzeugen können und umfangreiche Dienstleistungen wie Schulungsangebote. Auch wenn viele nach wie vor wegen der günstigen Flat-Tarife auf den Aktienhandel aufmerksam werden, bietet flatex inzwischen für alle üblichen Finanzdienstleistungen eine preiswerte Alternative.

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