Investieren in Rohstoffe: Welche sind 2018 interessant?

Das Wichtigste in Kürze
Rohstoffe sind industriell von Bedeutung, daher auch immer attraktiver in einem gut diversifizierten Portfolio.

  • Landwirtschaftlich: Kaffee, Weizen
  • Energie: Öl, Gas
  • Industrie-/Edelmetalle: Gold, Silber, Nickel, Palladium, Kupfer, Zink
  • Insgesamt lassen sich hier positive Kursentwicklung feststellen, insbesondere beim Gold.
    Wichtig sind die fundamentalen Aspekte und die technische Analyse. Bestandsveränderungen und Bilanzberichte im Auge zu behalten ist unerlässlich. Jeder Rohstoff ist anders und muss separat studiert werden. Und genau das macht den Markt und das Handeln mit Rohstoffen auch so interessant.


    Geld in Rohstoffe zu investieren scheint auf den ersten Blick eine gute Idee zu sein. Schließlich steigt der Rohstoffpreis, wenn der Rohstoff knapp wird. Tatsache ist, dass Rohstoffe in einem gut diversifizierten Portfolio eine interessante Mischung darstellen. Denn meist hat man ja klassische Wertpapiere in seinem Portfolio wie Aktien, Anleihen, Tagesgeld und Immobilien. In der Vergangenheit war es so, dass Aktien und Anleihen nur wenig mit Rohstoffen korrelierten. Daher hat man auch gar nicht daran gedacht diese in ein Portfolio aufzunehmen. Rohstoffe sind aber immer wichtiger geworden. Sie sind für die industrielle Bedeutung sehr wichtig. Zu den wichtigsten Rohstoffen gehören landwirtschaftliche Erzeugnisse wie Kaffee, Weizen. Dann haben wir noch Energie. Hier sind die Rohstoffe Öl und Gas sehr essentiell. Auch Edelmetalle wie Gold und Platin sind als Geldanlagen äußerst attraktiv. Und schließlich stellen selbst die Industriemetalle wie Zink und Kupfer attraktive Geldanlagen dar.

    Wir gehen in diesem Artikel auf die Rohstoffe genauer ein, mit denen man 2018 handeln sollte.

    Der Handel mit Rohstoffen

    Eine neue Idee?

    Es gab einige enttäuschende Jahre, wo es nicht so gut lief mit den Rohstoffen. Nun haben diese aber wieder einen Aufschwung erfahren. Sie werden für den Handel interessant. Seit Anfang des Jahres gab es eine sehr hohe Anzahl von Tradern, die in Gold, Silber & Co investiert haben. Auch die Preisentwicklung zeigt, dass die Rohstoffe wieder „In“ werden. Beispielsweise konnte Silber um über 40 Prozent zulegen. Gold, Palladium und Nickel haben einen 20-prozentigen Anstieg erfahren. Und selbst Ölpreise haben sich ganz gut erholt. Diese waren lange Zeit in der Krise.

    Doch leider ist es so, dass nicht jeder Rohstoff eine erfreuliche Entwicklung hat. Und so gibt es Rohstoffanleger, die mit ihrem Portfolio trotzdem nicht zufrieden sind. Denn beim Investieren in Rohstoffe kommt es nicht immer darauf an zum richtigen Zeitpunkt zu kaufen oder zu handeln. Es ist vielmehr wichtiger den richtigen Rohstoff auszuwählen.

    Warum es jetzt Sinn macht in Rohstoffe zu investieren

    Deutsche Anleger richten ihr Augenmerk zunehmend auf Rohstoffe. Die Anlagemöglichkeiten haben sich im Bereich Rohstoffe verändert. Nicht nur Banken und Investmentgesellschaften investieren in Rohstoffe, sondern auch Privatanleger. Privatanleger haben eine Fülle von Angeboten, um mit Rohstoffen ordentliche Renditen zu erzielen. Entscheidet man sich dazu in Rohstoffe zu investieren, so hat man viele Optionen. Anleger können nicht nur in Zertifikate und Fonds investieren, sondern auch in Gold, Silber und weitere interessante Objekte. Somit werden selbst Rohstoffe wie Silber, Kupfer, Lebensmittel wie Weizen und Mais und sogar Kakao handelbar.

    Rohstoff Zertifikate werden von Banken emittiert. Man kann sie daher auch als Inhaberschulverschreibung ansehen. Zertifikate besitzen den Rohstoff als Basiswert und sind an der Börse handelbar. Sie besitzen zumeist eine begrenzte Laufzeit. Wenn man in Rohstoffe investiert, heißt das aber auch, dass man „open-end“ Zertifikate kaufen kann. Der Wert dieser Zertifikate ist mit der Entwicklung des entsprechenden Basiswertes verbunden. Er lässt sich daher jederzeit kalkulieren. Bei „open-end“ Zertifikaten gibt es daher kein bestimmtes Ablaufdatum.

    Das Gleiche kann man auch auf Fonds anwenden. Es gibt unterschiedliche Rohstofffonds. Man kann hier also auf einen einzelnen Rohstoff setzen, oder mehrere zusammen bündeln. Daneben kann man mit einem Fond aber auch direkt in Rohstoffe investieren.

    Wer in Rohstoffe investieren will, der kann aber auch auf CFDs setzen. CFDs sind als Anlagen sehr spekulativ. Daher eignen sie sich eher für Profis.

    Was sind Rohstoff CFDs?

    CFD steht im Englischen für „Contract for Difference“. Übersetzt man das, so bekommt man im Deutschen den Begriff „Differenzkontrakt“. Die CFDs gehören zu den derivativen Finanzinstrumenten.

    Was sind Rohstoff-Zertifikate?

    Bei einem Zertifikat spricht man von einem derivativen Finanzprodukt. Ein Zertifikat wird in der Regel von einer Bank herausgegeben. Rechtlich gesehen sind Zertifikate also Inhaberschuldverschreibungen.

    Welches Währungsrisiko besteht beim Handel mit Rohstoffen?

    Beim Handel mit Rohstoffen besteht ein Währungsrisiko, da Rohstoffe in US-Dollar gehandelt werden, und das weltweit. Damit man dieses Risiko umgehen kann, sind bei den Zertifikaten Währungsabsicherungen eingebaut. Diese bezeichnet man auch als „Quanto Zertifikate“. Währungseinflüsse können auf diese Weise systematisch unterbunden werden. Die Kursverhältnisse werden daher immer auf 1:1 gesetzt.

    Die Währungsabsicherung kostet was. Die Rendite wird somit reduziert, was natürlich nicht mehr so attraktiv für den Trader ist. Jedoch kann sich eine Währungsabsicherung lohnen, da man ansonsten so einige Verluste hinnehmen muss.

    Rohstoffmarkt als eines der spannendsten Bereiche des Finanzmarktes

    Rohstoff Öl

    Öl wird knapper, aber Preis steigt

    Ein Rohstoff ist eine natürliche Ressource, die zu einem fertigen Produkt weiterverarbeitet wird. Sehr interessant ist der Aspekt des Handelns mit einem komplexen Verhältnis. Wichtig zu beachten ist, dass Rohstoffe über standardisierte Terminkontrakte an- und verkauft werden. Damit man zum Rohstoffhändler werden kann, muss man einen Terminkontrakt kaufen. Die Tatsache, dass der Rohstoffhandel überwiegend über Kontrakte abgewickelt wird, hat Auswirkungen auf den An- und Verkauf. Mit einem Terminkontrakt kann der Trader einen Rohstoff also an- und verkaufen. Der Rohstoff muss natürlich nicht gelagert werden. Dadurch können auch Spekulanten am Markt teilnehmen.

    Der Rohstoffmarkt unterscheidet sich nicht stark von den anderen Märkten. Wichtig sind die fundamentalen Aspekte und die technische Analyse. Beim Handeln mit Rohstoffen muss der Trader andere Aspekte berücksichtigen. Dazu gehört das Wetter und die Saisonabhängigkeit. Des Weiteren hat jeder Rohstoff auch seine eigenen Gesetze und Eigenschaften. Dies impliziert, dass Dinge, die auf dem Markt für Öl gut funktionieren, nicht unbedingt auf dem Markt für Weizen oder Kaffee funktionieren müssen. So muss man jeden Markt gesondert betrachten.

    Durch was wird der Rohstoffmarkt beeinflusst?

    Der Rohstoffmarkt wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Diese bestimmen zudem die Rohstoffpreise. Die Daten muss man stets im Auge halten. Ölhändler schauen sich wochenlang die Veränderungen der Ölvorräte an. Für sie ist es wichtig zu wissen, ob die Marktrichtung durch Angebot und Nachfrage vorgegeben werden. Wenn die Vorräte ansteigen, so wird signalisiert, dass die Nachfrage gesunken ist und jetzt das Angebot größer ist. Die folgenden Berichte sollte man sich vor der Auswahl des richtigen Rohstoffs genauer anschauen:

    Bestandsveränderungen

    Bestandsveränderungen bieten eine interessante Möglichkeit zu sehen, ob Prognosen oder Nachfragen eine größere Rolle auf dem Markt spielen. Jeder Rohstoff ist in seiner Beschaffung anders. Es ist wichtig die Häufigkeiten zu veröffentlichen. Berichte wie Öl, API, DOE sollte man sich auf jeden Fall anschauen.

    Bilanzberichte

    Bilanzberichte helfen einen besseren Einblick in die finanzielle Situation zu bekommen. Sie können ein Indiz dafür sein, wie der Markt gerade angetrieben wird. Bilanzberichte werden nicht so häufig veröffentlicht. Trotzdem enthalten sie wichtige Informationen, die man sich als Rohstoff-Händler nicht entgehen lassen sollte.

    Die Berichte sind sehr wichtig. Jeder Rohstoff ist anders und muss separat studiert werden. Und genau das macht den Markt und das Handeln mit Rohstoffen auch so interessant.

    Wie handelt man Rohstoffe?

    Damit man sofort mit dem Handel in Rohstoffe anfangen kann, muss man ein Handelskonto eröffnen. Beispielsweise kann man dies mit XTB machen. Der gesamte Prozess dauert nicht länger als 15 Minuten. Jeder neue Anleger sollte diese Zeit haben um sich in Ruhe ein Konto zurechtzulegen. Den Ausweis sollte man während der Registrierung bereithalten. In der rechten Ecke klickt man auf der Webseite auf den Knopf „Konto eröffnen“. Dann füllt man das Online-Formular aus. Wenn die Prozedur abgeschlossen ist, werden die Dokumente überprüft. Nun kann man mit dem Handel beginnen.

    Möchte man sich seriös mit dem Handel beschäftigen, so empfehlen wir die ersten Schritte in einem Demo-Konto zu machen. Das Demo-Konto ist absolut kostenlos, und bietet den Anfänger seine Strategien und Taktiken auszuprobieren. Das Konto ist in der Regel temporär. Man handelt mit virtuellem Geld und geht überhaupt kein Risiko ein. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich das Wissen viel besser verfestigt, wenn man keinen Druck hat oder einem hohen Risiko ausgesetzt ist.

    Wie handelt man mit Edelmetallen?

    Rohstoffe sind natürlich

    Sie können aber nicht unendlich viel gewonnen werden wie Windenergie beispielsweise

    Edelmetalle gehören zu den wichtigsten Rohstoffen beim Handel. Die Renditen sind für lang- und kurzfristige Spekulationen sehr interessant. Die Werte können sich natürlich nach oben entwickeln und hohe Schwankungen aufweisen.

    Edelmetalle gehören zu den Rohstoffen mit ästhetischen Wert. Mit Verträgen wie CFDs kann man auf bestimmte Edelmetalle handeln. Dazu zählen also Gold, Silber, Nickel, Palladium und Zink. Es gibt noch andere Edelmetalle, diese bieten aber keinen besonderen Vorteil beim Handeln.

    Beim Handel mit Edelmetallen spekuliert man auf eine langfristige Preissteigerung. Diese ergibt sich aus dem Verhältnis zwischen Angebot und Nachfrage. Weiterhin sollte man sich darüber bewusst sein, dass Edelmetalle natürliche Ressourcen darstellen. Sie werden aus dem Boden gewonnen und sind daher nicht in unbegrenzter Menge verfügbar. Und gleichzeitig ist festzustellen, dass die Nachfrage nach Edelmetallen steigt.

    Wie handelt man mit Energierohstoffen?

    Energierohstoffe sind neben den Edelmetallen die meistgehandelten Produkte auf dem Rohstoffmarkt. Sie bieten viele Vorteile beim Spekulieren. Sie sind hinsichtlich der zukünftigen Kursbewegungen viel leichter vorherzusagen. Die Energierohstoffe sind liquide und können aber auch fest sein. Sie werden direkt aus dem Erdboden gewonnen. Die Broker beschränken sich in der Regel auf die bekanntesten Rohstoffe. Diese sind Öl und Erdgas.

    Seit der ersten Notierung ist bekannt, dass die Energierohstoffe kontinuierlich steigen. Dies ist auf den Nachfrageüberschuss zurückzuführen. Der Preis für die Energierohstoffe setzt sich wie auch bei anderen Rohstoffen aus dem Verhältnis aus Angebot und Nachfrage zusammen. Jedoch sind die meisten Rohstoffe wie Öl und Erdgas immer schwerer zu finden.

    Beim Handel mit Energierohstoffen kann man auswählen zwischen langfristigen und kurzfristigen Spekulationen.

    Der Handel mit Gold

    Gold zählt zu den profitabelsten Investitionsmöglichkeiten. Es gibt immer mehr Webseiten, die sich auf den Kauf von Gold konzentrieren. Der Goldkurs steigt kontinuierlich an. Warum das so ist, wollen wir im Folgenden erklären.

    Zunächst sollte man verstehen, dass Gold als Rohstoff immer knapper wird. Die Tatsache, dass Gold jahrzehntelang abgebaut wurde, hat dazu geführt, dass viele Minen nun erschöpft sind, und schließen mussten. Gleichzeitig steigt die Nachfrage auf der ganzen Welt an. Dies ist insbesondere auf die Industrie zurückzuführen, die das Gold für die Herstellung von ganz spezifischen Produkten einsetzt. Und schließlich wird das Gold von vielen Investoren als Fluchtwert betrachtet. Daher steigen auch die Goldreserven in der Bank an.

    Insgesamt sieht die Zukunft von Gold sehr gut aus. Es ist auch klar, dass sich der positive Kursanstieg aus den letzten Jahren auch in der Zukunft fortsetzen wird.

    Das Gold stellt alleine der sichersten und spannendsten Anlagemöglichkeiten dar. Die Charts zeigen immer wieder auf, dass nach jedem Tiefpunkt ein neuer Aufwärtstrend gekommen ist. Daher kann man Gold auch als eine langfristige Anlage betrachten. Der Goldkurs ist sehr schwankend. Somit kann man sich der Hebelwirkung bedienen und besonders hohe Renditen einfahren.

    Möchte man also in Gold investieren, muss man nicht mal physisches Gold kaufen. Man muss s auch nicht lagern. Aufgrund der Kurssteigerungen kann man mit Gold handeln ohne es besitzen zu müssen.

    Wenn man also auf einem Forex-Broker handelt, so ist das Handeln eine Art Spekulation. Der Trader profitiert von kurzfristigen und interessanten Renditen.

    Man kann zur Bank gehen und ein Goldkonto eröffnen. Dort kann man eine bestimmte Menge an Gold halten und es später wiederverkaufen. Gleichermaßen kann man natürlich selber Gold kaufen und lagern. Dies ist aber mit hohen Kosten verbunden. Die Rendite ist auch nicht besonders hoch, wenn man so vorgeht.

    Das Handel von Gold mit CFDs ist aber interessanter. Es kommen keine Kosten auf den Trader zu, und der Anleger kann selbst bei steigenden und fallenden Kursen profitieren. Viele Broker bieten auch eine Hebelwirkung an, mit der der eingesetzte Betrag mit 100 oder 200 multipliziert wird. Allerdings sollte man hier sehr vorsichtig vorgehen. Denn der Wert kann auch ins Minus multipliziert werden, und dann ist der Verlust enorm.

    Fazit

    Der Handel in Rohstoffe ist sehr interessant. Nicht nur Gold wird mittlerweile auf Börsen gehandelt, sondern auch viele andere Rohstoffe wie Öl, Kaffee, Weizen, Silber und viele mehr. Die Möglichkeiten sin heute sehr gut. Und weiterhin sind viele Rohstoffe knapp, womit die Preise immer weiter ansteigen. Sehr positive Kursentwicklungen kann man insbesondere beim Gold sehen. Denn dies wird immer rarer, da viele Minen erschöpft sind. Vorteilhaft ist natürlich, dass man beim Handel diese Rohstoffe nicht physisch besitzen oder lagern muss. Der Trader erspart sich somit viele Kosten, womit seine Rendite steigt. Und schließlich können Rohstoffe ein bestehendes Portfolio mit Anleihen, Aktien oder sonstigen Assets wunderbar ergänzen.

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