Welche Kryptowährung sie kaufen sollten – und welche nicht

Wer 2017 in Bitcoins investierte und Ende des Jahres wieder ausstieg, hat viel Geld verdient. Wer dagegen im Januar 2018 investiert hat bis Endes des Jahres viel Geld verloren. Ist der Hype um den Bitcoin vorbei? Und wenn ja, welche Kryptowährung soll man jetzt kaufen?

Das Wichtigste in Kürze

  • Bitcoin mit starkem Anstieg bis Dezember 2017
  • Kurseinbruch im Jahr 2018
  • Sehr spekulativ.
  • Forex Broker als Alternative zum Kauf

Ist der Bitcoin tot?

“Der Bitcoin ist tot”, urteilte die Sonntagszeitung “Welt am Sonntag” im Dezember 2018. Zwar werde die Technik überleben und sogar einige Branchen revolutionieren, die Kryptowährung selbst aber sei ein Fall für die Sammlung von Finanzblasen. Nimmt die Rallye das gleiche Ende wie der Hype um Tulpenzwiebeln in den Niederlanden im 17. Jahrhundert?

ETF Niederlande

Im 17. Jahrhundert war in den Niederlanden das Tulpenfieber ausgebrochen. Zwischenzeitlich wurden Tulpenzwiebeln zum Preis eines Hauses gehandelt. Dann aber platzte die Blase und viele Anleger waren ruiniert. Steht dem Bitcoin das gleiche Schicksal bevor?

Die Kritiker argumentieren, dass hinter dem Bitcoin kein echter Wert stehe. Aktien verbriefen Anteile an Unternehmen, die wiederum Maschinen, Patente und Gebäude besitzen, Gold-ETCs werden durch Gold oder zumindest Termingeschäfte auf Gold abgesichert und nationale Währungen wie der Euro oder der US-Dollar sind wenigstens gesetzliches Zahlungsmittel.

Allerdings ist gerade der letzte Punkt in den Augen der Anhänger von Kryptowährungen ein Nachteil. Staaten haben ein Interesse daran die Währungen zu manipulieren, beispielsweise um durch eine Inflation ihre Schulden zu beseitigen. Für Sie legt der Bitcoin deshalb nur eine Verschnaufpause ein. Die günstigen Kurse sind in Ihren Augen Kaufkurse.

NYXBT Kurse von TradingView

Dann gibt es da noch eine dritte Gruppe. Sie hat den Bitcoin abgeschrieben, aber nicht die Kryptowährungen. Gibt es vielleicht Konkurrenten, die schon bald eine ähnliche Hausse erleben werden?

Bitcoin Alternativen

Es muss nicht unbedingt der Bitcoin sein. Auch andere Kryptowährungen buhlen um die Gunst der Anleger. Aber wie vielversprechend sind sie? Eines jedenfalls haben alle gemeinsam, es handelt sich um ein hochspekulatives Investment. Wer das Risiko nicht eingehen will, der findet im Kapitel “Langfristig investieren” einen alternativen Vorschlag.

Bitcoin Gold und Bitcoin Cash

Einen Bitcoin zu schürfen ist eine teure Angelegenheit. Der Stromverbrauch für das Schürfen von Bitcoins ist mittlerweile höher als der des Schwellenlandes Griechenland. Auch wenn zuletzt wegen des zurück gegangenen Bitcoin-Kurses eine ganze Reihe von Schürfern aufgeben mussten.

Griechenland Aktien

Der Stromverbrauch für die Gewinnung von Bitcoins ist mittlerweile höher als der Griechenlands.

Bitcoin Cash und Bitcoin Gold sind zwei Abspaltungen des Ur-Bitcoins. Beide sollen vor allem die Gewinnung neuer Einheiten günstiger und einfacher machen. Der Bitcoin Cash hat sich dabei ein Stück weit vom Gedanken der Dezentralität der Ur-Einheit verabschiedet. Beim ebenfalls im Jahr 2017 gestarteten Bitcoin Gold ist das nicht der Fall, allerdings ist auch er einfacher zu gewinnen.

XRP Ripple

Die aktuell zweitgrößte Kryptowährung ist der XRP Ripple. Er hat den Ether von Platz zwei verdrängt. Wie auch der Bitcoin hat die Kryptowährung im Verlauf des Jahres 2018 allerdings deutlich an Wert verloren.

Hauptvorteil gegenüber dem Bitcoin ist der geringere Wert je Einheit. Das erlaubt es, auch mit weniger Geld den XRP Ripple zu kaufen. Hauptnachteil ist allerdings die geringere Liquidität. Ende 2018 wurde fast fünf Mal so viel Geld mit Bitcoins umgesetzt wie mit XRP Ripples.

Ether

Der Ether wird nach der dahinter stehenden Technik auch oft als Ethereum bezeichnet. Lange war er nach dem Bitcoin die drittwichtigste Kryptowährung, wurde aber mittlerweile von dem XRP Ripple von diesem Platz verdrängt.

Auch der Ethereum hat im Jahr 2018 deutlich an Wert verloren. Eine sichere Wette ist also auch er nicht.

Weiter Kryptowährungen

Es existieren noch zahlreiche weitere Kryptowährungen. Die bekannteste ist wahrscheinlich der Petro, die staatliche Kryptowährung Venezuelas.

Offiziell ist der Petro durch die Währungsreserven des ölreichen Staates gedeckt. Allerdings hat das Land die bereits zum großen Teil für Kredite verpfändet. Außerdem widerspricht die Abhängigkeit von einer Regierung der Grundidee von Kryptowährungen wie dem Bitcoin. Zumal es sich im Fall von Venezuela um ein hochgradig korruptes Land handelt, dass von den Demokratieforschern des Center for Systemic Peace als (offene) Anokratie eingestuft wird und nicht als Demokratie, also als Regierungsform mit zahlreichen autoritären und nicht rechtsstaatlichen Elementen.

Weitere bekannte Kryptowährungen sind der Stellar, der Tether, EOS und Litecoin.

Welche Kryptowährung kaufen?

Die Frage von welcher Kryptowährung man aktuell die Finger lassen sollte ist leicht zu beanworten: der Petro ist nur für hartgesottene Chavistas geeignet, also Anhänger des verstorbenen venezuelanischen Präsidenten Hugo Chávez. Schwieriger ist dagegen die Frage welche Kryptowährung man kaufen soll.

Zunächst sollten nur risikobereite Spekulanten zugreifen. Lediglich als Ergänzung eines breit gestreuten Depots ist eine Kryptowährung für langfristige Privatanleger geeignet. Wer Vermögen aufbauen will, der sollte langfristig in ETFs investieren, beispielsweise mit einem Sparplan bei der Consorsbank, S Broker oder der DKB. Noch einfacher geht das Sparen mit einer automatisierten Vermögensverwaltung wie dem Cominvest Depot der Comdirect Bank. Wer den Zentralbanken misstraut kann sich auch Gold-ETCs oder ETFs mit Goldminenaktien ins Depot legen.

Welche Kryptowährung kaufen?

Werbung für den Handel mit Kryptowährungen bei Plus500.

Wer dagegen den hochspekulativen Kauf von Kryptowährungen nicht scheut, der sollte zunächst den Verlauf der Währung beobachten. Am besten setzt man bei der Auswahl auf die Trendfolgestrategie, kauft also eine Währung, die gerade angestiegen ist.

Kurzfristig mit Kryptowährungen spekulieren

Alternativ können Spekulanten natürlich auch auf fallende Kurse setzen. Das geht am einfachsten bei einem Forex-Broker. Auch wer auf steigende Kurse wettet findet dort gute Bedingungen. Allerdings fallen oft Über-Nacht-Gebühren an, wenn eine Position am Abend nicht wieder geschlossen wird. Forex-Broker sind also vor allem interessant, wenn auf kurzfristige Kursveränderungen spekuliert wird.

Plus500 Webtrader

Der Plus500 Webtrader.

Für diese Klientel bringt ein Forex-Broker viele Vorteile. Wie erwähnt lassen sich Kryptowährungen problemlos leer verkaufen, man kann also auf fallende Kurse spekulieren. Käufe und Verkäufe gehen ausgesprochen schnell und statt einer hohen Gebühr fällt an Kosten nur der Spread an – zumindest wenn die Position nur kurz gehalten wird.

Hinweis: Plus500 ist eine Handelsmarke von Plus500 Ltd. Plus500 Ltd arbeitet über die folgenden Tochtergesellschaften:
Plus500UK Ltd ist von der Financial Conduct Authority zugelassen und reguliert. Britische Finanzaufsichtsbehörde FCA-Registernummer: 509909. Anschrift: Plus500UK Ltd, 78 Cornhill | London EC3V 3QQ
Plus500CY Ltd ist autorisiert und reguliert durch die Cyprus Securities and Exchange Commission (Lizenznr. 250/14).
Plus500AU Pty Ltd hält AFSL #417727, herausgegeben von ASIC, FSP Nr. 486026 herausgegeben von der FMA in Neuseeland und Autorisierter Finanzdienstleister #47546, herausgegeben von der FSCA in Südafrika.
Plus500SG Pte Ltd (UEN 201422211Z) verfügt über eine Dienstleistungslizenz für Kapitalmärkte der Währungsbehörde von Singapur für den Handel mit Wertpapieren und den Leveraged-Devisenhandel (Lizenznr. CMS100648-1).

Fazit

Eine Kryptowährung, die todsicher Gewinne machen wird, die gibt es nicht. Wer langfristig Vermögen aufbauen will, der sollte lieber zu ETFs oder einem Robo Advisor greifen. Kryptowährung wenden sich dagegen eher an spekulative Trader. Der kurzfristige Handel klappt am einfachsten bei einem Forex-Broker wie Plus 500. Werden dort Positionen über Nacht gehalten, fallen allerdings Über-Nacht-Gebühren an.

Hinweis: Obwohl Plus500 eine sehr benutzerfreundliche Plattform ist, sind CFDs komplexe Finanzprodukte. Rund 80 Prozent der Anleger verlieren Geld. Daher ist die Plattform nicht für Anfänger bzw. unerfahrene Händler geeignet.CFDs sind komplexe Instrumente und haben ein hohes Risiko. Sie können durch die Hebelwirkung schnell Geld verlieren. Zwischen 74% und 89% der Konten von Privatanlegern verlieren beim Handel mit CFDs Geld. Sie sollten sich überlegen, ob Sie verstehen wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

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