Aktien kaufen für Anfänger: Ein Ratgeber

Aktien kaufen für Anfänger: Ein Ratgeber

Chartanalyse

Ein Depot zu eröffnen und Aktien zu kaufen ist eigentlich nicht schwer. Im Internet findet man viele Möglichkeiten, um Aktien mithilfe einiger Klicks zu kaufen. Aktien zu kaufen ist einfach. Vielmehr liegt die Schwierigkeit darin die richtigen Aktien zu kaufen. Denn eine Aktie kauft man sich, um eine längerfristige Anlage aufzubauen oder Gewinne bei kurzfristigen Spekulationen zu machen. Wir haben in diesem Beitrag die wichtigsten Fakten und Informationen zusammengestellt, wenn es darum geht Aktien zu kaufen.

Menschen kaufen sich Aktien, damit sie Anteile an einem Unternehmen gewinnen. Damit man eine Aktie kaufen kann, braucht man ein Depot. Dieses muss man natürlich in einem ersten Schritt eröffnen. Weiterhin ist es unerlässlich, dass man sich mit dem Thema Aktien auch gründlich auseinandersetzt. Sicherlich sind die Risiken beim Aktienhandel da. Sie sind aber größer, wenn man sich nicht ausreichend mit dem Thema auseinandersetzt. Eine gute Informationsgrundlage kann helfen die richtigen Anlageentscheidungen zu treffen.
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Überblick

Aktien

Ein Überblick über die Aktien ist immer wichtig vor dem Handel

Viele Anfänger sind Kleinanleger. Daher haben sie als Startkapital auch oft nicht mehr als 10.000 Euro. Es ist daher unerlässlich, dass man ein Wertpapierdepot eröffnet. Ein Aktiendepot bietet aber nicht jeder Broker an. Denn viele Broker erfüllen nicht ganz die Anforderungen von Kleinanlegern. Die Auswahl des richtigen Brokers ist nicht einfach. Sie ist aber entscheidend für den zukünftigen und langfristigen Erfolg.

Weiterhin muss man als Händler auch beachten, dass Aktien-Gewinne in Deutschland steuerpflichtig sind. Die Steuer heißt Abgeltungssteuer. Die Abgeltungssteuer setzt sich aus der Kirchensteuer und dem Solidaritätszuschlag zusammen.

Besitzt der Anfänger bereits ein Depot, so kann er einen Depotwechsel vornehmen. In der Praxis gibt es gute Gründe den Anbieter zu wechseln. Manchmal sind die Gebühren zu hoch oder der Kundendienst nicht freundlich oder es stören andere Dinge.

Was ist eine Aktie und warum sollte man eine kaufen?

Eine Aktie ist Teil eines Unternehmens. Kauft man sich also ein Wertpapier, so wird man zu einem Anteilseigner oder auch Aktionär. Als Aktionär bekommt man bestimmte Rechte wie Mitspracherecht oder Anrecht auf eine Dividendenausschüttung. Jede Aktie besitzt eine Identifizierung. Jede Aktie kann somit weltweit identifiziert werden.

Wie kann man sich überhaupt eine Aktie kaufen?

Eine Aktie kann man am besten über das Internet kaufen. Dis geht natürlich auch in jeder Bank. Doch im Internet kann man oftmals von besseren Preisen profitieren. Online-Broker findet man im Netz überall. Jeder Broker besitzt ein eigenes Umfeld, wo man sich in Ruhe ein Depot einrichten kann. Es gibt auch Broker, die ein kostenloses Demo-Konto anbieten. Dies gibt dem Trader oder Anfänger die Möglichkeit sich mit der neuen Umgebung vertraut zu machen. Strategien und Herangehensweisen können erprobt werden und Risiken bestehen überhaupt nicht. Der Händler handelt mit virtuellem Geld. Erst, wenn der Händler erfahrener ist oder sich soweit fühlt, dass er in dem Liven Modus wechselt, handelt er mit echtem Geld. Ein guter Broker zeichnet sich dadurch aus, dass es keine zeitliche Begrenzung für das Demo-Konto gibt. Wir sind der Meinung, dass sich Strategien und Vorgehensweisen nur verfestigen können, wenn man keinen Druck hat.

Was sind die Gebühren beim An- und Verkauf von Aktien?

Wenn man Aktien kaufen will, so ist dies mit Gebühren behaftet. In vielen Fällen muss man eine Gebühr für die Order entrichten. Diese besteht aus einem Grundentgeld und einer Order-Kommission. Die Orderkommission stellt einen kleinen prozentualen Anteil am Ordervolumen dar. Das heißt auch, dass die Provision höher ist, wenn man mehr Aktien auf einmal kauft.

Wo kann man sich wichtige Informationen beziehen?

Die Basis für den erfolgreichen Handel mit Aktien bilden Informationen. Manche Informationen sind kostenlos und andere nicht. Man muss unbedingt recherchieren, um mehr über Aktien und den Handel zu lernen. Beispielsweise kann man Pressemeldungen eines Unternehmens nutzen. Auch Branchennachrichten von Verbänden stellen wertvolle Informationen für die Öffentlichkeit dar. Auch das Statistische Bundesamt gibt wichtige Details zu der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung heraus. Bloomberg, Deutsche Presse-Agentur, Reuters sind wichtige Nachrichtenagenturen. Auch hier bekommt man wichtige Informationen zu den Kursentwicklungen.

Abgesehen davon empfiehlt es sich auch mit Freunden oder Kollegen zu reden. Der Austausch kann in den meisten Fällen sehr wertvoll sein und dem Anfänger wichtige Einblicke in das Handelsgeschäft geben. Es lohnt sich zudem auch Social-Trading Plattformen zu besuchen. Zu den bekanntesten gehören Wikofolio oder Shareweise. Natürlich gibt es auch keine Einwände das Gespräch mit dem Bankberater aufzusuchen.

Es ist im ersten Schritt nicht so wichtig konkrete Handelsempfehlungen zu bekommen. Vielmehr ist es wichtiger so viel Input wie möglich zu bekommen. Erst, wenn man viele Informationen hat, kann man sich ein Gesamtbild schaffen. Beim Handel mit Aktien geht vieles um Psychologie. Es lohnt sich daher auch einen Abstecher in die Psychologie der Menschen zu machen.

Bücher für Einsteiger

Selbststudium

Eine gute Informationsgrundlage ist essentiell

Auch Bücher eignen sich hervorragend für die Anfänger. Diese vermitteln ein fundamentales Wissen. Ein gutes Börsenbuch sollte ein Grundwissen über die Börse vermitteln. Es sollte für den Anfänger die Chancen und Risiken genau abwägen. Weiterhin sollte es dem Anfänger die Möglichkeit geben sich über die verschiedensten Themen zu informieren. Ein gutes Börsenbuch erläutert auch sehr genau einzelne Strategien, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Und schließlich sind gute Börsenbücher auch sehr verständlich geschrieben.

Wir stellen hier einige gute Bücher vor:

Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs von Gerd Kommer

Dieses Buch befindet sich ganz oben in den Beststellerlisten. Es handelt sich hier nicht um eine allgemeine Einführung zum Thema Börse. Es ist aber dennoch für Anfänger sehr gut geeignet. Die Sprache ist sehr verständlich und Gerd Kommer wählt verschiedene Ansätze aus, um seine Leser von seinen Thesen zu überzeugen. Er verwendet statistische und wirtschaftstheoretische Ansätze.

Der Aktien- und Börsenführerschein von Beate Sanders

Die Leser erhalten mit diesem Buch einen wertvollen Führer, der den Leser in das Thema reinführt. Das Buch geht auf grundlegende Fragen ein und macht auch einen Abstecher in die Geschichte der Spekulationen. Es werden hier auch die wichtigsten Wertpapierarten und Handelsmöglichkeiten dargestellt. Das Buch wird in regelmäßigen Abständen aktualisiert.

Börse für Dummies von Christine Bortenlänger und Ulrich Kirstein

Auch dieses Buch überzeugt. Es gibt dem Leser einen guten Einblick in das Thema Börse, und das in einer sehr leicht verständlichen Sprache. Die Autoren gehen auch auf das Hintergrundwissen ein und erklären auch einige Börsenstrategien. Das Buch kann man in gedruckter Form und auch als E-Book erhalten.

Die Fundamentalanalyse

Fundamentalanalyse

Fundamentalanalyse – Sie ermöglicht gute Investitionen mit hohen Renditen

Wenn man nun genügend Informationen gesammelt hat, kann man eine Fundamentalanalyse vornehmen. Zum Anfang sollte man sich auf zwei verschiedene Industrien beschränken. Bei der Fundamentalanalyse erstellt man sich eine Liste mit den relevanten Unternehmen. Man braucht von jedem Unternehmen die wichtigsten Daten zum Aktienkurs, dem Gewinn und dem Buchwert. Auch der Cashflow und die Eigenkapitalquote sind wichtige Kennzahlen, die mit in die Fundamentalanaylse fließen sollten.

Wie findet man das beste Depot?

Mittlerweile gibt es genügend Broker im Netz. Grundsätzlich sollte ein Depot niedrige Gebühren haben. Im besten Fall findet man den richtigen Broker über einen Wertpapierdepot Vergleich. Das Depot kann man online beantragen. Der Broker schickt einen Vertrag zu, den man ausfüllen muss. Er wird anschließend zum Broker zurückgesendet. In der Regel ist aber auch ein Postldent Verfahren erforderlich, um die Eröffnung des Kontos abzuschließen. Der Anleger geht also mit seinen Unterlagen und dem Postident-Formular zur Post. Er identifiziert sich dort mit seinem Ausweis und sendet die Unterlagen anschließend ab. Wenn man bereits über ein Depot verfügt, so kann man dies wechseln. Manchmal geschieht das, weil man Kosten sparen will oder der Kundendienst nicht gut genug ist.

Depot wechseln

Möchte man also sein Depot wechseln, so kann man das alte auflösen. Es macht keinen großen Sinn das alte Depot aufrechtzuerhalten. Manchmal kostet dies nur mehr Geld. Kommt es also zu einem Wertpapierübertrag, so gibt die neue Bank einen Vordruck. Beim ersten Aktienkauf zahlt man das Geld noch auf das Verrechnungskonto.

Die erste Aktie kaufen (Order)

Die ersten schritte hat man hinter sich. Die ersten Recherchen wurden ausgeführt, und man hat sich endlich für einen Broker entschieden, wo man sich gut aufgehoben fühlt. Das Depot ist eröffnet und dem Kauf der ersten Aktie sollte nun nichts im Wege stehen. Das Tolle ist, dass der Kauf einer Aktie nicht viel schwerer ist als eine einfache Banküberweisung auszuführen. Wenn man ein Depot- und Verrechnungskonto besitzt, so muss keine weiter Auswahl getroffen werden. Man kann einfach die gewünschte Aktie auswählen. Damit man aber wirklich die richtige Aktie kauft, sollte man nicht einfach die Aktie in die Suchfunktion eingeben. Besser ist es die Wertpapierkennnummer einzugeben. Daneben muss man natürlich auch die Anzahl der Aktien eingeben und schon kann man sich die erste Aktie kaufen.

Beim Kauf von Wertpapieren ist der Briefkurs wichtig. Wenn man eine Aktie verkauft, ist der Geldkurs entscheidend. In der Regel ist der Briefkurs höher als der Geldkurs. Man bezeichnet den Spread in diesem Fall als die Differenz zwischen Brief- und Geldkurs.

Die Ordertypen

Man kann für die Order verschiedene Fristen eingeben. Grundsätzlich empfiehlt es sich bei Orders ein Limit anzugeben. Bei einer limitierten Kauforder wird ein Höchstkurs definiert, wo die Order vorgenommen wird. Auf diese Weise wird verhindert, dass die Aktie zu einem höheren Preis gekauft wird. Bei Verkaufsorders ist es auf der anderen Seite so, dass das Limit niedriger ist als der aktuelle Kurs. Auf diese Weise verhindert man, dass es zu einem niedrigen Verkaufskurs kommt.

Weiterhin kann man verschiedene Ordertypen auswählen. Nicht jeder Broker biete auch alle Ordertypen an. Und es sind auch nicht alle Ordertypen bei jedem Handelsplatz zugelassen. Beispielsweise kann man mit einer Stop Order ein Kursniveau festlegen. Wenn dieses Niveau erreicht wird, wird eine Order vorgenommen, die automatisch erfolgt. Bei einer Stop Buy Order wird ein Niveau festgelegt, wo eine Kauforder durchgeführt wird. Dies geschieht dann, wenn der Kurs ein Niveau erreicht hat, das über dem aktuellen Niveau liegt. Eine Stop Buy Order kann mit einem Limit versehen werden. Auf diese Weise wird die Ausführung zu einem hohen Wert verhindert.

Verlustbegrenzung

Wichtig für den Handel ist ja auch die Verlustbegrenzung. Der Verlust einer Position sollte nie so hoch sein, dass man ihn später nicht mehr kompensieren kann. Daher ist es wichtig, dass man jede Aktienposition mit einem Stop Loss versieht. Ein Stop Loss bestimmt ein Kursniveau, welches sich unterhalb des aktuellen Aktienkurses befindet. Wenn dieser Kurs erreicht wird, kommt es zu einer automatischen Verkaufsorder.

Die Trailing Stop Orders stellen intelligente Ordertypen dar. Wenn eine solche Order erteilt wird, so wird der Stop-Loss-Kurs bei einer vorteilhaften Kursentwicklung entsprechend angepasst. Auf diese Weise kann man Gewinne absichern.
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Portfolio regelmäßig aktualisieren

Dann ist es noch wichtig, dass man das Portfolio regelmäßig in standhält. Das heißt nicht, dass man jeden Tag die Börsenkurse verfolgen muss. Es gibt natürlich auch andere Wege sein Portfolio zu optimieren. Ein Fondsmanager kann beispielsweise helfen das Portfolio zu optimieren. Natürlich kann man das auch selber machen. Dazu muss man wichtige Werte nutzen wie die Bilanzkennzahlen.

Wie ist das mit den Steuern?

Wenn das Depot bei einem deutschen Broker führt, so muss man automatisch Abgeltungssteuer zahlen. Die gegenwärtigen Steuern liegen bei 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag und gegeben falls Kirchensteuern. Es müssen also Kursgewinne und Dividenden versteuert werden. Es gibt einen Sparerfreibetrag von maximal 801 Euro im Jahr. Wenn man an einem Kursverlust leidet, so kann man diese gegen die Renditen verrechnen.

Welcher Broker bietet sich an?

Steuern

Auch die Besteuerung muss bei den Erträgen beachtet werden

Sehr zu empfehlen ist der Broker DEGIRO. Der Broker aus den Niederlanden und ist bei den vielen Tradern sehr beliebt. Und besonders Anfänger sollten hier starten. Denn die Gebühren sind sehr gering. Die Privatkunden können zu Großhandelspreisen an zahlreichen Börsen weltweit handeln.

Fazit

Es ist schon wichtig, dass man nicht einfach so an die Börse geht und irgendwelche Aktien kauft. Besser ist es man bereitet sich auf den ersten Kauf einer Aktie vor. Das macht man indem man die Börsenkurse eines Unternehmens studiert, sich weitere Informationen zum Thema Börse einholt und eventuell auch relevante Bücher liest. Es geht nicht unbedingt darum gleich die besten Tipps zu haben. Vielmehr ist es wichtig, dass man so viel Input bekommt wie möglich. Auf diese Weise hat man ein viel besseres Bild vom Börsengeschehen und kann viel bessere Anlageentscheidungen treffen. Jetzt Aktien kaufen

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