Top Aktien von Fluggesellschaften kaufen – Einstieg 2020 nicht verpassen

Top Aktien von Fluggesellschaften kaufen

Das Wichtigste in K√ľrze

Top 5 Aktien Depots

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Fluggesellschaften-Aktien kaufen? Wohin es mit den Aktien und ETFs geht

Spricht was daf√ľr, jetzt Fluggesellschaften-Aktien zu kaufen? Immerhin hat die Coronakrise insbesondere Fluggesellschaften und Flugzeughersteller schwer getroffen. Weltweit haben Airlines einen Gro√üteil ihrer Fl√ľge gestrichen. Noch k√∂nnen vor allem gro√üe Gesellschaften auf Geldreserven und andere Mittel zur√ľckgreifen, um liquide zu bleiben. Dennoch stehen Debatten √ľber m√∂gliche Teil-Verstaatlichungen und massive Hilfspakete, etwa in der Form von Krediten, im Raum. Ob sich trotzdem gerade jetzt eine Investition in Aktien der Fluggesellschaften und entsprechende ETFs lohnt, erfahren Sie in unserer Analyse.

Nationale und internationale Fluggesellschafts-Aktien im √úberblick

Grundsätzlich können Sie als privater Investor in einen Indexfonds investieren, der gleich mehrere Fluggesellschaften abbildet. Eine genauere Beschäftigung mit Einzelaktien der Airlines lohnt sich jedoch. Denn nicht allen Fluggesellschaften geht es gleich: Manche können nach der Coronakrise staatliche Hilfe erwarten, bei anderen ist die Zukunft ungewiss und wieder andere steigen bereits jetzt schon wieder stark im Kurs.

Lufthansa

(WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125)

Die Lufthansa-Aktie ist im Zuge der Coronakrise um 40 Prozent gefallen. Mitte Mai hat sie ein Mehrjahrestief von 7,02 Euro erreicht und ist nun sogar aus dem deutschen Leitindex Dax gefallen.

Mit Liquidit√§tsreserven von f√ľnf Milliarden Euro kann sich die Fluggesellschaft noch √ľber Wasser halten.
J√ľngst vereinbarte die Bundesregierung zudem ein staatliches Hilfspaket. Das Paket soll verschiedene Hilfen und Eigenkapitalma√ünahmen in einer H√∂he von insgesamt 9 Milliarden Euro enthalten. Im Gegenzug w√ľrde sich der staatliche Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) mit 20 bis 25 Prozent still am Unternehmen beteiligen.

Die Lufthansa kann sich mit einem Paket dieser Art zwar zunächst ihre Liquidität sichern, verschuldet sich aber noch mehr. Erholt sich die Airline nach der Krise nicht, fällt auch die Aktie weiter nach unten. Wie sich die Krise letztendlich auf das Flugverhalten deutscher Reisender auswirkt, ist schwer abzusehen.

 201720182019
Umsatz in Mio. Euro35.57935.84436.424
Gewinn je Aktie in Euro5,034,582,55
Dividende je Aktie in Euro0,800,80-

Bewertung

  • Wichtiges Unternehmen f√ľr die deutsche Wirtschaft
  • Staatliches Hilfspaket so gut wie sicher
  • Erholung nach der Coronakrise h√§ngt vom Reiseverhalten ab

In einem separaten Artikel haben wir mehr Informationen zur Lufthansa Aktie f√ľr Sie zusammengestellt. Wenn Sie diese Aktie kaufen m√∂chten, k√∂nnen Sie diese g√ľnstig bei der Consorsbank erwerben.

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Ryanair

(WKN: A1401Z / ISIN: IE00BYTBXV33)

Die Krise hat auch die irische Billigfluggesellschaft Ryanair nicht kalt gelassen. Trotzdem ist die Ryanair-Aktie wieder im Aufwind. Nachdem das Wertpapier im M√§rz bei einem Tiefstand von 9,45 USD lag, hat sie jetzt (Stand: Anfang Juni) wieder 13,5 USD erreicht. Das sind zwar noch nicht die Werte wie vor der Krise (17,79 USD im Januar 2020), doch die Aktion√§re d√ľrften optimistisch in die Zukunft blicken.

Weitere gute Nachrichten f√ľr K√§ufer der Ryanair-Aktie: Ab Juli m√∂chte Ryanair-Chef Michael O‚ÄôLeary wieder 40 Prozent der normalen Kapazit√§t an den Start bringen und m√∂glichst im Sommerquartal wieder Gewinne schreiben. Derzeit verbrenne Ryanair pro Woche rund 60 Millionen Euro ‚Äď das ist zwar viel, im Vergleich zu den w√∂chentlichen 200 Millionen im M√§rz jedoch ein Schritt zur√ľck in die Normalit√§t. Daf√ľr k√∂nnte Ryanair wohl bis zu 3000 Piloten und Flugbegleiter entlassen, wie verschiedene Medien Anfang Mai berichteten.

Zudem lie√ü Ryanair verlauten, dass es √ľber 4,1 Milliarden Euro an Reserven verf√ľge und damit die Krise aus eigener Kraft √ľberstehen werde. Trotzdem √§rgerte sich das Unternehmen √∂ffentlich √ľber staatliche Hilfen f√ľr Konkurrenten wie die Lufthansa und m√∂chte sogar dagegen klagen.

 201720182019
Umsatz in Mio. Euro6.647,87.1517.697,4
Gewinn je Aktie in Euro1,051,220,77
Dividende je Aktie in Euro---

Bewertung

  • Das Rekordtief scheint die Aktie √ľberstanden zu haben
  • Ryanair d√ľrfte ab Sommer wieder Gewinne abwerfen
  • Aber: M√∂glicher Wettbewerbsnachteil durch fehlende Staatshilfe

Wenn Sie die Ryanair-Aktie kaufen m√∂chten, k√∂nnen Sie diese g√ľnstig bei der Consorsbank erwerben.

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American Airlines

(WKN: A1W97M / ISIN: US02376R1023)

Am 24. Juli 2019 erreichte die Aktie mit 34,98 USD ihren Höchststand der vorangegangenen zwölf Monate. Der niedrigste Wert wurde am 3. April 2020 mit 9,09 US-Dollar notiert. Mittlerweile lassen sich wieder leichte Anstiege verzeichnen.

Mit einem Defizit von 2,2 Milliarden in diesem Quartal musste American Airlines zum ersten Mal seit der Insolvenz im Jahr 2011 einen Quartalsverlust erleiden. Da die Coronakrise noch lange nicht ausgestanden ist, erwartet Konzernchef Doug Parker noch größere Herausforderungen. Auch im zweiten Quartal rechnet das Unternehmen mit einem täglichen Verbrauch von 70 Millionen Dollar an Barmitteln.

Vor der Krise handelte es sich um eine der wichtigsten Airlines in den USA, die aus Städten wie Chicago, Los Angeles, New York, Dallas/Fort Worth, Philadelphia, Washington und Phoenix arbeitete.

 201720182019
Umsatz in Mio. Euro42.207,0044.541,0045.768,00
Gewinn je Aktie in Euro3,923,043,80
Dividende je Aktie in Euro0,400,400,40

Bewertung

  • Gr√∂√üter Konkurrent der Lufthansa
  • Durch die aktuelle Coronakrise g√ľnstig erh√§ltlich
  • Bis dato nur leichter Anstieg: Der richtige Moment zum Einstieg?

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Emirates

(WKN: A1C8FR / ISIN: AEE000801010)

Zwischen M√§rz 2020 und Mai 2020 ist die Emirates-Aktie durch die Coronakrise stark gest√ľrzt. Anfang Mai sieht es jedoch so aus, als w√ľrde der Kurs langsam wieder steigen. Evakuierungs- und Frachtfl√ľge finden weiterhin statt. So soll u.a. verhindert werden, dass zu viele Angestellte ihren Job verlieren.

Emirates, mit Sitz in Dubai, ist die Airline der Vereinigten Arabischen Emirate. Die 1985 gegr√ľndete Fluggesellschaft ist eine der gr√∂√üten Airlines weltweit und war 2010 sogar die zweitgewinnreichste Fluglinie der Welt. Die Fluggesellschaft ist ein gro√üer Teil der The Emirates Group, einem staatlichen Mischkonzern, der noch weitere tourismusrelevante Divisionen in sich vereint. Alle Entscheidungen werden von der herrschenden Familie der VAE als Eigent√ľmer der Gruppe getroffen.

Die Fluggesellschaft Emirates war laut einer Studie von Brand Finances 2018 die wertvollste Marke innerhalb der Golf-Region und 2013 war die Emirates Gesellschaft sogar weltweit die am h√∂chsten rankende Brand ‚Äď nicht zuletzt durch Sponsoring von Fu√üballmannschaften wie Paris St. Germain (das Team wird seit 2019 jedoch von Accor gesponsort) oder der Tatsache, dass die Londoner Seilbahn nach dem Sponsor Emirates benannt wurde.

 201720182019
Umsatz in Mio. Euro2.220,752.220,752.220,75
Gewinn je Aktie in Euro1,351,642,46
Dividende je Aktie in Euro0,390,390,40

Bewertung

  • Eine der bekanntesten Marken weltweit
  • Durch staatlich-private Eigent√ľmer relativ sicher
  • Derzeit g√ľnstiges Kursniveau

Besonders g√ľnstig l√§sst sich die Emirates Aktie beim Broker flatex handeln.

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International Consolidated Airlines

(WKN: A1H6AJ / ISIN: ES0177542018)

Die International Consolidated Airlines Group f√§hrt als drittgr√∂√üter europ√§ischer Luftfahrtkonzern aktuell ebenfalls gro√üe Verluste ein. Der Aktienkurs der Holdinggesellschaft, zu deren Tochterunternehmen unter anderem British Airways, Air Europa, Iberia oder OpenSkies z√§hlen, tut sich derzeit (Stand: Juni 2020) schwer damit, in gewohnte H√∂hen zu klettern. 17,48 USD Ende Januar stehen aktuellen 6,39 USD gegen√ľber. Trotzdem scheint zumindest der Tiefpunkt der International-Consolidated-Airlines-Aktie von 4,15 USD Anfang Mai √ľberwunden zu sein.

Ein Lichtblick könnte der weiterhin gefragte Fracht- und Postlinienverkehr sein, in dem die Airline ebenfalls tätig ist. Die durch den Passagierflugverkehr generierten Gewinne leiden jedoch stark. Es fällt eben doch schwer ins Gewicht, dass von 113 Millionen Passagieren 2019 im Jahr 2020 ein Großteil wegbricht.

 201720182019
Umsatz in Mio. Euro20.119,9521.593,5822.377,27
Gewinn je Aktie in Euro0,841,260,76
Dividende je Aktie in Euro0,190,220,22

Bewertung

  • Breit aufgestelltes Unternehmen
  • Tiefpunkt √ľberwunden
  • Aber: Aktie immer noch sehr niedrig

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Air China

(WKN: A0M4S7 / ISIN: CNE000001NN0)

Im ersten Quartal hatte Air China einen Einbruch in den Passagierzahlen von etwas √ľber 50 %. Da die Coronakrise besonders China fr√ľh und schwer getroffen hat, sind Februar und M√§rz 2020 sehr schlecht ausgefallen. Trotzdem waren die Verkehrszahlen im M√§rz doppelt so hoch wie noch im Februar ‚Äď es zeichnet sich also Besserung ab. Seit Mai 2020 ist zudem ein positiver Markttrend zu beobachten.

Die Air China Aktie ist nur an der Shanghai Börse handelbar. Air China ist die staatliche Fluggesellschaft Chinas und Mitglied der Star Alliance.

 201720182019
Umsatz in Mio. Euro121.062,32136.511,30135.907,05
Gewinn je Aktie in Euro0,540,530,47
Dividende je Aktie in Euro0,120,100,04

Bewertung

  • China h√§lt sich √ľber die Zukunft von Air China bedeckt
  • Der Staat d√ľrfte aber Unterst√ľtzung geben
  • Ein Positivtrend zeichnet sich ab

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3 Aktien internationaler Flugzeughersteller im √úberblick

Etwas abseits der Fluggesellschaften stehend, aber ebenfalls entscheidend am Markt beteiligt und von ihm abhängig, sind die Flugzeughersteller. Namen wie Boeing, Airbus oder Bombardier sind die Big Player im Markt. Wie aber sind sie von der Coronakrise betroffen? Lohnt sich jetzt eine Investition in die Aktien der Flugzeughersteller?

Boeing

(WKN: 850471 / ISIN: US0970231058)

W√§hrend die Aktie am 01. M√§rz 2019 noch ein Allzeithoch von 446,01 USD erreichte, lag der Wert etwa ein Jahr sp√§ter bei 89,00 USD. Danach erfolgte eine starke Erh√∂hung auf 186,48 USD. Im Moment (Stand: Ende Mai 2020) liegt sie bei 128,65 USD. Weil die USA Steuervorteile gegen√ľber der Boeing gestrichen hatte, war die Aktie wieder gefallen.

Der US-Konzern möchte zunächst ohne staatliche Hilfe zurechtkommen und behalf sich mit der Ausgabe von Anleihen. Damit konnte sich Boeing 25 Milliarden Dollar sichern. Die Laufzeiten dieser stark nachgefragten Anleihen betragen zwischen drei und 40 Jahren. Zu den Zinsen ist nichts bekannt.

Allerdings hatte der Hersteller schon vor der Krise Probleme. Diese lassen sich auf ein weltweites Startverbot des Kurz- und Mittelstreckenjets Boeing 737 Max zur√ľckf√ľhren, die wiederum durch zwei Abst√ľrze zustande kamen. Auch das US-Justizministerium nimmt das Unternehmen wegen Produktionsm√§ngel genauer unter die Lupe. Auf diesen Umstand scheinen Anleger jedoch gelassen zu reagieren.

Das Unternehmen möchte bei der Zukunftsplanung dennoch umdenken. Neue Entwicklungen wie mittelgroße Flugzeuge, welche die Boeing-Typen 757 und 767 ersetzen sollten, legt der Konzern erst einmal auf Eis. Der Flugzeughersteller fokussiert sich stattdessen auf Erneuerungen und Besserungen bestehender Modelle.

Die √úbernahme des Herstellers Embraer ist derweilen geplatzt. Damit fallen die kleineren Flugzeugmodelle, die der brasilianische Konzern produziert, erst einmal aus dem Portfolio. Eine Sparte, die Boeing gegen√ľber dem Konkurrenten Airbus gest√§rkt h√§tte.

 201720182019
Umsatz in Mio. Euro93.392101.12776.559
Gewinn je Aktie in Euro13,6018,05-1,12
Dividende je Aktie in Euro5,686,848,22

Bewertung

  • Stark durchwachsener Kurs
  • Anleihen k√∂nnten das Unternehmen retten und die Aktie st√§rken
  • F√ľr eine Entscheidung in eine Investition die langfristige Entwicklung miteinbeziehen

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Airbus

(WKN: 938914 / ISIN: NL0000235190)

Airbus verzeichnet einen durchschnittlichen Verlust von 3,50 EUR pro Tag und fiel in den letzten Wochen auf einen Wert von 48,08 EUR. Zum Vergleich: Das Tief im Jahr 2019 lag bei 78,93 EUR. Aktuell (Stand: Ende Mai 2020) verzeichnet die Aktie einen Anstieg auf einen Wert von 55,47 EUR, ist aber noch weit entfernt vom Allzeithoch von 139,40 EUR, das die Aktie am 24. Januar 2020 erreichte.

Airbus entstand aus dem Zusammenschluss zwischen der franz√∂sischen Aerospatiale Matra, der spanischen CASA und der deutschen DaimlerChrysler Aerospace AG. Es handelt sich um den gr√∂√üten Luft- und Raumfahrt-Konzern Europas sowie um den weltweit gr√∂√üten R√ľstungskonzern. Airbus ist in folgenden Bereichen t√§tig:

  • Zivile Luftfahrt
  • Verteidigungstechnologie
  • Bau von Hubschraubern
  • Raumfahrt
  • Konstruktion von Kampf- und Transportflugzeugen
  • Damit verbundene Dienstleistungen

Trotz des breitgef√§cherten Portfolios verlief das letzte Gesch√§ftsjahr mit 70,5 Milliarden Umsatz und einem Jahresfehlbetrag von 1,36 Milliarden Euro weniger erfolgreich. Im April 2020 lie√ü Konzernchef Guillaume Faury verlauten, dass Airbus in einer tiefen Krise stecke und sich auf harte Zeiten einstellen m√ľsse. Es folgten Zwangsurlaube und Kurzarbeit f√ľr die Angestellten. Demn√§chst k√∂nnen noch drastischere Ma√ünahmen anstehen.

Die Dividenden f√ľr 2019 wurden gestrichen, Betriebsrenten nicht aufgestockt und Produktion von Passagierflugzeugen um ein Drittel verringert. Viele Fluggesellschaften haben die √úbergabe zahlreicher bestellter Flugmaschinen verschoben. Ob es weitere tiefgreifende Ver√§nderungen gibt, wird sich erst ab Juni zeigen.

 201720182019
Umsatz in Mio. Euro66.76763.70770.478
Gewinn je Aktie in Euro3,043,92-1,75
Dividende je Aktie in Euro1,501,65-

Bewertung

  • Breitgef√§chertes Portfolio
  • Durch die Krise gerade g√ľnstig erh√§ltlich
  • Dividenden d√ľrfte es in naher Zukunft nicht geben

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Bombardier

(WKN: 866671 / ISIN: CA0977512007)

Der Kurs der Bombardier-Aktie hat einen Wert von 0,53 CAD erreicht und liegt damit -61,87 Prozent unter dem GD200 (Gleitdurchschnitt bzw. 200-Tage-Linie). Mit einer Rendite von -82,05 liegt Bombardier mehr als 87 Prozent unter der Jahresperformance.

Das kanadische Unternehmen begann als kleine Werkstatt in Valcourt √∂stlich von Montreal und stieg in der Zwischenzeit zu einem Weltunternehmen auf, wof√ľr sich die Flugzeugsparte verantwortlich zeigte. Allerdings sorgte dieser Bereich sp√§ter auch f√ľr massive Finanzprobleme. Insbesondere mit dem Mittelstreckenjet der Bombardier C-Serie steckte das Unternehmen seine Ziele zu hoch.

Airbus √ľbernahm schlie√ülich diese Sparte und benannte die C-Series in A220 um. Auch das Eisenbahngesch√§ft m√∂chte Bombardier ver√§u√üern, und zwar an das franz√∂sische Unternehmen Alstrom ‚Äď sofern die Kartellbeh√∂rden ihr Einverst√§ndnis geben. Der Konzern hofft darauf, mit den Erl√∂sen in der H√∂he von 7 Milliarden US-Dollar seinen Schuldenberg von 9,3 Milliarden US-Dollar zu reduzieren.

Sollte das bis 2021 möglich sein, möchte sich der Hersteller auf die Produktion von Businessjets konzentrieren.
Seit 1990 besetzt Bombardier diesen Markt mit der Marke Learjet. Das Privatflugzeug mit sechs Sitzen soll k√ľnftig unter 10 Millionen Dollar verkauft werden. Hinzu kommen die Challenge 650 und der weltgr√∂√üte Businessjet Global 7500. Auch der Verkauf dieser Sparte an das Unternehmen Textron Holding stand zur Debatte, falls der Deal mit Alstrom nicht zustande kommt.

 201720182019
Umsatz in Mio. Euro21.051,1321.044,2620.907,92
Gewinn je Aktie in Euro-0,320,13-1,01
Dividende je Aktie in Euro---

Bewertung

  • Unsichere Zukunft
  • Nischenmarkt des Privatflugzeugs kann sich als zukunftsf√§hig herausstellen
  • Aktien sind derzeit g√ľnstig

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Aktien von Fluggesellschaften kaufen: SWOT-Analyse

Wenn Sie sich daf√ľr entscheiden, in Aktien von Fluggesellschaften zu investieren oder diese in Ihrem Portfolio st√§rker zu bewerten, sollten Sie das Marktumfeld kennen ‚Äď also die St√§rken, Schw√§chen, Chancen und Risiken Ihrer Anlage einsch√§tzen.

Stärken: Umstrukturierungen im Flugsektor bereits Anfang des Jahrtausends

Fluggesellschaften haben schon viele Rezessionen √ľberstanden, allerdings sind einige im Zuge dessen auch untergegangen. Die Anzahl der Fluggesellschaften verringerte sich bereits Anfang des Jahrtausends. Umstrukturierungen und Konsolidierungen waren die Folge, sodass wenige Gesellschaften einen gro√üen Teil des Markts kontrollieren und eine noch nie gesehene Machtposition besitzen.

F√ľr Sie bedeutet das, dass Sie zwar auf wenige Gesellschaften ‚Äď dort aber mit relativ hoher Wahrscheinlichkeit auf weiteres Wachstum setzen k√∂nnen. Und gerade jetzt, wo Sie die Aktien g√ľnstig kaufen k√∂nnen, ist es m√∂glich mit wenigen Mitteln in den Gesch√§ftszweig einzusteigen.

Schwächen: Große Schwankungen und fehlende Nachhaltigkeit als Kritikpunkte

Generell sind Gesch√§fte im Luftfahrtsektor immer sehr zyklisch. Trotzdem m√ľssen Anleger hier in n√§chster Zeit mit teils schmerzhaften Verlusten rechnen. Insbesondere der US-Markt bekommt das gesamte Ma√ü der Auswirkungen der Coronakrise noch zu sp√ľren. Mehrere gro√üe Fluggesellschaften k√ľndigten bereits an, dass sie ab Mai 2020 80 Prozent ihrer Kapazit√§ten zur√ľckfahren werden.

Insbesondere im Bereich der Gesch√§ftsreisen ist auch nach der Krise mit einem Nachfrager√ľckgang zu rechnen. In Zeiten des Social Distancing gew√∂hnen sich Unternehmen immer mehr an Online-Konferenzen. Klimabewusste Unternehmen k√∂nnen auf diese Weise au√üerdem ihre Nachhaltigkeitsziele erreichen und Kosten sparen. Denn auch wenn die Branche nach eignen Aussagen daran arbeitet, den CO2-Aussto√ü zu verringern, sind Flugreisen keine nachhaltige Fortbewegungsmethode.

Auch k√ľrzliche Insolvenzen wie die von AirBerlin und Tochterfirmen 2017 sowie Thomas Cook und die britische Airline Flybe oder vier Tochterfirmen von Norwegian Air (Verk√ľndung der Insolvenz der Tochterfirmen am 21.04.2020) zeigen Schw√§chen auf.

Chancen: Trend zu mehr Flugreisen könnte sich nach der Pandemie fortsetzen

F√ľr geduldige Investoren ist jetzt der richtige Zeitpunkt f√ľr langfristige Anlagen gekommen. Vor der Coronakrise ging die International Air Transport Association davon aus, dass sich der Luftverkehr in den n√§chsten zwei Dekaden verdoppelt. Die Chancen stehen gut, dass sich dieser Trend nach der Pandemie weiter fortsetzt, auch wenn sich der Zeitplan verschiebt.

Insbesondere im touristischen Bereich kann sich der Wunsch bei Urlaubern einstellen, vers√§umte Urlaube in der Ferne nachzuholen. Menschen, die sich f√ľr lange Zeit zu Hause isolieren mussten, k√∂nnten anschlie√üend entsprechend h√§ufiger auf Reisen gehen.

Dazu muss sich allerdings erst wieder ein Sicherheitsgef√ľhl einstellen. Mit einer Entspannung der Situation, die vergleichbar mit Zeiten vor der Krise ist, k√∂nnen Investoren wahrscheinlich erst fr√ľhestens 2024 bis 2025 rechnen. Ein Investitionseinstieg ist im Moment jedenfalls denkbar g√ľnstig.

Risiken: Unklar, wie sich der Tourismus entwickelt

Das aktuelle Kursniveau ist nicht umsonst so niedrig: Durch die Pandemie stellen sich einige Unsicherheiten bei Investoren ein. Es ist zudem fraglich, welche Fluggesellschaft unter welchen Bedingungen staatliche Hilfe erhält und wie es nach einer Entspannung weitergeht.

Touristische Reiseentscheidungen k√∂nnen durch die Krise erst einmal nachhaltig beeintr√§chtigt werden, entweder weil gesundheitliche Sorgen Menschen vor dem Reisen abhalten oder weil die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie Reisende in ihren M√∂glichkeiten einschr√§nken. Urlauber k√∂nnten regionale Reiseziele wieder f√ľr sich entdecken, was Nachfrage nach Fl√ľgen in die Ferne beeintr√§chtigt. Die schon vor Covid-19 entstandene Debatte um Nachhaltigkeit und mangelnde Klimafreundlichkeit von Flugreisen r√ľckt ebenfalls weiter in den Vordergrund.

Ergebnis der SWOT-Analyse

Wer sich als Gewinner der Pandemie herausstellen wird, ist momentan nicht vorherzusehen. Fluggesellschaften erlebten einen Einbruch, aber gerade deshalb k√∂nnten Investoren mit einem Einstieg zum richtigen Zeitpunkt am Ende mit einem Plus aus der Phase herauskommen. Die voraussichtlich √§hnlich bleibende Struktur der Branche ‚Äď in der wenige Unternehmen den Markt dominieren ‚Äď gibt au√üerdem Sicherheit f√ľr eine Investition in ebendiese Konzerne.

Riskant bleibt eine Investition f√ľr Langzeitanleger, zumal sich das Reiseverhalten von Urlaubern und Gesch√§ftsleuten nachhaltig √§ndern k√∂nnte. Viele Fluggesellschaften und Flugzeughersteller k√§mpften schon vor der Krise mit wirtschaftlichen Problemen und m√ľssen sich in der aktuellen Situation weiter einschr√§nken. Wenn Sie allerdings dennoch g√ľnstig und m√∂glichst breitgef√§chert in mehrere, unterschiedliche Aktien investieren m√∂chten, ist jetzt der g√ľnstigste Zeitpunkt daf√ľr.

Die weltweit besten ETFs anstatt einzelne Fluggesellschaften Aktien kaufen

Wir k√∂nnen festhalten: Den einen Fluggesellschaften geht es besser, den anderen schlechter. Grunds√§tzlich sind jedoch die Preise der Aktien derzeit so g√ľnstig wie selten. Wenn Sie zwar daran glauben, dass die Branche nach der Krise wieder zu alter St√§rke zur√ľckkehrt, sich aber nicht f√ľr eine einzelne Aktie entscheiden m√∂chten, lohnen sich ETFs. Diese bilden gleich mehrere Unternehmen der Branche ab ‚Äď und Sie k√∂nnen dadurch eine passive und risiko√§rmere Anlegestrategie verfolgen.

U.S. Global Jets ETF

(WKN: A14ZEZ, ISIN: US26922A8421)

Beim U.S. Global Jets ETF handelt es sich um einen passiv gemanagten Fonds, bei dem eine breitgestreute Investition in den Flugtransportsektor seit 2015 möglich ist.

Der U.S. Global Jets Index zeigt die Leistung von Fluggesellschaften der ganzen Welt an, der Fokus liegt aber auf inländische Fluggesellschaften (USA). (Transport)-Sektor ETFs erfreuen sich großer Beliebtheit, da durch diversifiziertes Engagement verschiedener Firmen das Risiko einer einzelnen Aktie sinkt.

Die jährlichen Betriebskosten liegen bei ca. 0,60 % und sind damit vergleichbar mit ähnlichen Produkten.
Durch Corona hat dieser Fonds 2020 50,38 % verloren. Wegen regelm√§√üigen Einzahlungen wetten aber viele Investoren auf einen Aufschwung, obwohl der ETF immer noch zu den Preisen des M√§rz-Tiefs gehandelt wird. Andere hoffen auf finanzielle Unterst√ľtzung der Regierung f√ľr einzelne abgebildete Unternehmen, sodass der Kurs schneller als erwartet steigen k√∂nnte.

In den letzten 52 Wochen wurde der Fonds zwischen 12,16 und 32,30 USD gehandelt (Stand: 05/2020).

Der U.S. Global Jets ETF l√§sst sich zu g√ľnstigen Konditionen zum Beispiel bei comdirect oder BANX handeln.

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iShares Transportation Average ETF

(WKN: A0B5RK / ISIN: US4642871929)

Der iShares Transportation Average ETF verfolgt seit 2003 den Großteil der US-Aktien im Transportsektor. Der ETF wurde in den letzten 52 Wochen zwischen 111,00 EUR und 183,74 EUR gehandelt. Durch Corona erlebte der Fond den größten Einbruch am 18.3. mit 111,00 EUR. Die Performance im letzten Jahr verbucht einen Verlust von -20,36 %.
Es ist aber auch hier mit einem Aufschwung zu rechnen, da die Performance im letzten Monat bereits um 1,44 % angestiegen ist. Allgemein stieg die Performance um 3,43 % an. Die jährlichen Verwaltungskosten liegen bei 0,42 %.

Wichtig zu beachten ist, dass bei einer Investition in diesen ETF keineswegs lediglich um Aktienunternehmen aus dem Bereich des Flugverkehrs handelt. Vielmehr sind darin vor allem Logistikunternehmen abgebildet. Außerdem hat der ETF große Überschneidungen mit dem MSCI World. Wer also bereits in MSCI World ETFs investiert, sollte sich einer Überbewertung des Transportsektors bewusst sein.

Wenn Sie in den iShares Transportation Average ETF investieren m√∂chten, erhalten Sie g√ľnstige Konditionen zum Beispiel bei comdirect oder BANX.

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SPDR S&P Transportation ETF

(WKN: A1JYCZ / ISIN: US78464A5323)

Der SPDR S&P Transportation ETF repräsentiert das Transportsegment des S&P Total Market Index. Auch hier sind große Verluste zum 18.03.20 sichtbar, mit einem Tagestief von 36,00 USD. Im Monat Mai konnte der ETF aber einen Aufschwung von +6,45 % verzeichnen. In den letzten 52 Wochen wurde der Fonds zwischen 36,00 USD und 67,63 USD gehandelt (Stand: 05/2020). Der letzte Kurs liegt bei 48,20 USD mit einer Performance von +4,08 %.

Voraussichtlich erlebt der Index parallel zur wieder st√§rker anlaufenden US-√Ėkonomie seinen Aufschwung. Aber auch bei diesem ETF gilt: Vor einer Investition sollten Sie sich als Anleger dar√ľber Gedanken machen, ob einige der abgebildeten Unternehmen zum Beispiel √ľber den MSCI World oder US-Indizes abgebildet sind und ob Sie den Transportsektor dementsprechend √ľberbewerten m√∂chten.

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Top 5 ETF

1
Degiro
Anzahl ETFs
200
Orderkosten 1000‚ā¨
2,00‚ā¨ + 0,03%
Sparplanfähige ETFs
0
Anzahl geb√ľhrenfreier ETFs
200
Testberichtzu Degiro
2
Anzahl ETFs
165
Orderkosten 1000 ‚ā¨
1‚ā¨
Sparplanfähige ETFs
165
Anzahl geb√ľhrenfreier ETFs
0
Testberichtzu OnVista
3
Anzahl ETFs
1000
Orderkosten 1000 ‚ā¨
4,90‚ā¨ + 0,25%
Sparplanfähige ETFs
600
Anzahl geb√ľhrenfreier ETFs
170
Testberichtzu Comdirect
4
Anzahl ETFs
443
Orderkosten 1000 ‚ā¨
9,95‚ā¨ + 1%
Sparplanfähige ETFs
443
Anzahl geb√ľhrenfreier ETFs
250
Testberichtzu Consorsbank
5
Anzahl ETFs
746
Orderkosten 1000 ‚ā¨
5,90‚ā¨ + 0,59%
Sparplanfähige ETFs
746
Anzahl geb√ľhrenfreier ETFs
358
Testberichtzu Flatex
Sie riskieren Ihr Kapital

Fragen und Antworten rund ums kaufen von Fluggesellschafts Aktien

Wissende Investoren haben einen Vorteil. Wir haben deshalb die häufigsten Fragen gesammelt und beantworten diese in den folgenden FAQs.

FAQ

Sollte man jetzt in der Krise in Aktien von Fluggesellschaften oder Flugzeugherstellern investieren?

Es ist fraglich ist, welche Fluggesellschaft unter welchen Bedingungen staatliche Hilfe erh√§lt und welche nicht. Wer dieses Risiko nicht scheut, kann allerdings relativ g√ľnstig Aktien von gro√üen Flugzeuggesellschaften und Flugzeugherstellern kaufen.

Gibt es europäische ETFs, die sich auf Fluggesellschaften konzentrieren?

Bisher gibt es lediglich auf den US-M√§rkten ETFs, die sich auf Fluggesellschaften und Flugh√§fen fokussieren. Entsprechend ben√∂tigen Sie ein US-Depot, √ľber das Sie in entsprechende Fonds investieren k√∂nnen. Dort bietet sich etwa der Broker LYNX an, √ľber den Sie g√ľnstig handeln k√∂nnen.

Was beeinflusst den Verlauf von Fluggesellschafts-Aktien?

Nicht nur die aktuelle Pandemie macht Fluggesellschaften zu schaffen. Die Aktien sind durch √Ėl-Preise, andere Rohstoff-Preise sowie ein wachsendes Umweltbewusstsein angreifbar. Hinzu kommen au√üerordentliche Reisewarnungen aufgrund von Unruhen in einem bestimmten Land, das eine Gesellschaft besonders oft anfliegt oder in dem es seinen Hauptsitz hat. Auch Insolvenzverfahren von kleineren Fluggesellschaften k√∂nnen sich auf die Aktien der besten Fluggesellschaften auswirken.

Die besten Alternativen im Vergleich zum Aktien kaufen von Fluggesellschaften

Soll es im Luftverkehr bleiben, besteht die M√∂glichkeit, in die Flugh√§fen selbst zu investieren, etwa in die Fraport Aktie, die Aktie des Frankfurter Flughafens. Auch Zulieferer von Flugzeugteilen bieten oft Aktien an. Da trotz der Krise weiterhin Flugzeuge gebaut, ausgebessert und nachger√ľstet werden, ist die Branche krisensicherer.

Bei einer Investition in Zulieferer empfiehlt sich etwa die FACC AG Aktie (WKN: A1147K / ISIN: AT00000FACC2), die Systeme f√ľr die Luftfahrt entwickelt. Kunden sind unter anderem Airbus, Boeing, Bombardier, Embraer und COMAC.

Übrigens: Der chinesische Flugzeughersteller COMAC möchte das erste, gänzlich in China zusammengebaute, zweistrahlige Passagierflugzeug entwickeln. Auch ein Langstreckenflugzeug mit einer Reichweite von 12.000 Kilometern steht auf dem Plan des Unternehmens. Dieses soll bis 2028 gemeinsam mit Russland gebaut werden. In dem Zuge lohnt sich auch ein genereller Blick auf Investitionen in chinesische Aktien.

Die Zukunftspl√§ne von COMAC klingen vielversprechend, weswegen sich eine Investition in das Unternehmen auszahlen k√∂nnte ‚Äď ein echter Angstgegner f√ľr Airbus und Boeing, der gest√§rkt aus der Krise kommen k√∂nnte.

Durch die Corona-Krise, aber auch durch ein gesteigertes Umweltbewusstsein, schwanken die Aktien von Fluggesellschaften stetig. Deswegen ist es gerade in unsicheren Zeiten sinnvoll, in stabile Werte wie etwa Gold ETFs zu investieren. Eine weitere, relativ krisenresistente Möglichkeit sind Energie Aktien, besonders Aktien, die nachhaltig sind. Neue Klimaschutzprojekte und Verordnungen helfen stetig dabei, die Aktien auf Kurs zu halten.

Fazit

Airlines stellen momentan eine √§u√üerst riskante und volatile Investitionsm√∂glichkeit, deren Aktien Sie aber g√ľnstig kaufen k√∂nnen. Im Moment h√§ngt die Zukunft von vielen Konzernen von staatlichen Hilfen und den M√∂glichkeiten ab, kurzfristig ihre Liquidit√§t zu sichern.

Auch das Reiseverhalten der Menschen kann sich nach der Krise nachhaltig ver√§ndern. Mit einer Normalisierung ist erst wieder zu rechnen, wenn die Angst vor einer Covid19-Ansteckung nachl√§sst. Die wirtschaftlichen Folgen d√ľrften Urlauber jedoch trotzdem l√§nger vor ferneren Reisen abhalten.

Die Auswirkung auf Gesch√§ftsreisen wird ebenfalls sp√ľrbar sein, wenn viele Unternehmen Geld sparen m√∂chten, auf Nachhaltigkeit achten und Meetings via Videokonferenzen fortsetzen. Eine m√∂glichst sichere Investition l√§sst sich nur durch eine breite Streuung garantieren. Eine Investition in Unternehmen wie Emirates, Boeing oder Airbus, die auf der ganzen Welt ein hohes Markenansehen genie√üen, ist gegen√ľber kleineren oder chinesischen Fluglinien jedoch vorzuziehen.

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