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Frau sitzt mit ihrem Smartphone am Laptop

Portfolio-Ideen: Mehr Geld durch Aktien, ETFs und Co.

Für den Vermögensaufbau steht eine Vielzahl von Produkten zur Verfügung. Dazu gehören unterschiedliche Geld- und Sachwerte. Interessante Anlagemöglichkeiten bieten Wertpapiere wie Aktien und ETFs. Sicherheit versprechen Immobilien und Edelmetalle wie Gold. Große Profite locken bei Kryptowährungen. Es gibt eine Vielzahl von Portfolio-Ideen. Sie als Anleger*in müssen sich informieren und die richtigen Entscheidungen treffen.

Für ein persönliches Vermögens- und Wertpapierportfolio gibt es kein Patentrezept. Ein gutes Portfolio zeichnet sich dadurch aus, dass es mit den Marktschwankungen zu Recht kommt und auch den einen oder anderen Crash übersteht.

Ein breit aufgestelltes Portfolio kann keine Profite garantieren. Mit Sicherheit kann es jedoch das Renditepotenzial optimieren. Der Schutz vor Verlusten ist sehr wahrscheinlich.

Eigenes, diversifiziertes Depot: Einmalanlage & regelmäßiges Investieren

Wer mit dem Vermögensaufbau beginnt, kann sein eigenes, diversifiziertes Depot auf zwei Wegen erstellen. Ein Weg ist die Einmalanlage einer größeren Geldsumme. Die Alternative ist der stetige Aufbau durch regelmäßiges Investieren kleinerer Geldbeträge im Laufe der Zeit.

In welche Anlageprodukte der Anleger bzw. die Anlegerin Geld anlegt, ist zunächst eine Frage des verfügbaren Kapitals. Weitere individuelle Aspekte sind:

  • Anlagehorizont
  • Persönliches Anlage-/Risiko-Profil
  • Anlegerpsyche

Mal angenommen: Sie verfügen über einen einmalig anzulegenden Betrag von 15.000 Euro, dann können Sie mindestens 15 Produkte für je 1.000 Euro kaufen. Das können je nach Risikobereitschaft Aktien, ETFs, Fonds oder Anleihen sein. Mit Aktien für die Ewigkeit machen Sie wenig falsch.

Für ein diversifiziertes Aktienportfolio reichen am Anfang zehn, später ausgebaut auf zwanzig Werte aus. Je mehr Aktien im Depot enthalten sind, desto eher können Marktschwankungen verkraftet werden. Können Sie 50.000 Euro anlegen, lässt sich ein umfangreiches, gut sortiertes Aktienportfolio aufstellen.

Eine steigende Zahl von Einzelaktien fordert Anleger*innen deutlich mehr. Bei 50 oder 100 Titeln wird es schwerer, den Überblick zu behalten. Außerdem erhöht sich der zeitliche Aufwand durch regelmäßige Aktienanalysen.

Mit ETFs in den breiten Markt investieren

Auch mit ETFs können Sie in den breiten Markt mit einem überschaubarem Risiko investieren. ETFs bieten eine einfache Möglichkeit, ein Wertpapierportfolio schrittweise aufzubauen. Kleinanleger*innen können Geld mithilfe eines ETF-Sparplans anlegen.

Privatanleger*innen verfügen mit einer Kombination aus jeweils einem weltweiten Aktien-ETF und Anleihen-ETF (Aufteilung 50:50) über ein einfaches und chancenreiches Portfolio. Fast 2.000 ETFs lassen sich in Deutschland bequem bei einem Online-Broker kaufen.

Für Investor*innen mit mittelfristigem Risiko empfiehlt sich zunächst der Kauf von Renten-Fonds und später von Aktienfonds. Auch Immobilienfonds bieten sich für weniger riskante Anlegertypen an.

Mit einer Anlage in Fonds und ETFs können Anleger*innen ihr Depot mit weniger Arbeitsaufwand diversifizieren. Die Anzahl der Transaktionen ist gering. Schon mit einem monatlichen Anlagekapital von 50 oder 100 Euro kann der langfristige Vermögensaufbau beginnen. Mit einem Sparplan können sie den Vorgang automatisieren.

Portfolio-Ideen: Vielfalt beim Vermögensaufbau gefragt

Für die Vermögensbildung empfehlen wir Wertpapiere. Aktien haben sich als die renditestärksten Anlageprodukte der Vergangenheit (bezogen auf die Anlagerisiken) gezeigt. Viele weitere Geld- und Sachwertanlagen können eventuell mehr Sicherheit bieten, jedoch geht das zulasten der Rendite. Bei einigen Geldanlagen wie Staatsanleihe oder Festgeld decken die Zinsen nicht einmal die Inflation ab.

In Deutschland legen Anleger*innen großen Wert auf Sicherheit. Daher spielen Immobilienbesitz und Goldanlagen (Goldbarren, Münzen) eine wichtige Rolle. Investments in Kunst, Diamanten und Edelsteine setzen Markterfahrung voraus und sind nicht für Anfänger*innen geeignet. Zum Spekulieren bieten Kryptowährungen ausreichend Gelegenheiten. Mit Glück und Können lassen sich auch mit diesen riskanten Anlageinstrumenten gute Gewinne erzielen.

Portfolio-Ideen für Anfänger und Fortgeschrittene von A – Z: Aktien, ETFs und Co.

Aktien bis 10 Euro

Aktien bis 10 Euro gelten gemeinhin als billige Titel. Mit wenigen hundert Euro Anlagekapital lassen sich eine Vielzahl von Aktien kaufen. Das bedeutet nicht, dass Aktien in diesem Preisbereich grundsätzlich günstig sind und es sich um unentdeckte Schnäppchen handelt.

Die meisten Top-Aktien bewegen sich im hohen zweistelligen oder dreistelligen Bereich. Wer bei seinem Broker nicht die Möglichkeit zum Erwerb von Teilaktien hat, braucht einiges Kapital, um ein breit gestreutes Portfolio aufzubauen.

Aktien bis 10 Euro sind sowohl bei Börsenneulingen als auch langjährigen Aktienunternehmen anzutreffen. Ein niedriger Aktienkurs hat immer Gründe. Daher müssen Anleger*innen das Unternehmen und das Aktienpotenzial analysieren.

Kaufkriterien sind ein stabiles Geschäftsmodell des Unternehmens und eine Aussicht auf Wachstum. Unternehmen mit längerer Wachstumsschwäche sollten Sie eher meiden, auch wenn deren Titel für weniger als 10 Euro erhältlich sind.

Mehr dazu in unserem Beitrag Aktien bis 10 Euro.

Aktien für Anfänger

Für Anfänger*innen kommen Aktien von Unternehmen infrage, die in der Vergangenheit mit Marktposition, Umsatzwachstum, Gewinn und Dividendenzahlungen überzeugen konnten und deren Prognose positiv ist. Investitionen in Unternehmen, die am Markt etabliert sind, zahlen sich langfristig aus. Die Höhe der Kursgewinne ist dabei nicht vorauszusehen.

Aktien für Anfänger*innen sind Anteile interessanter und profitabler Unternehmen, die in der Vergangenheit zuverlässig Kursgewinne oder Dividendenausschüttungen erwirtschaftet und Aktionäre mit guten Renditen versorgt haben. Sie verfügen über eine starke Marktposition und besitzen eine positive Prognose.

Unsere Empfehlungen für solche Aktien für Anfänger*innen sind Mastercard, VW, Johnson & Johnson, Waste Connections und NextEra. Anleger*innen können mit einem ETF einfach in die besten Aktien investieren. ETFs mit Nachbildung von MSCI World oder FTSE-All World Index enthalten alle infrage kommenden Unternehmen.

Mehr dazu in unserem Beitrag Aktien für Anfänger.

Aktien für die Ewigkeit

Aktien für die Ewigkeit sind Titel von Unternehmen, die in den kommenden drei oder vier Jahrzehnten auf den Kurszetteln der Anleger*innen stehen werden. Sie gelten als sogenannte Buy and Hold Aktien, denen langfristig Potenzial zugesprochen wird.

Es gibt Unternehmen, die bereits mehrere Jahrzehnte erfolgreich an der Börse notieren. Johnson & Johnson, Henkel oder SAP sind Beispiele für Buy and Hold Aktien, die in den vergangenen Jahrzehnten ihr Potenzial unabhängig vom jeweiligen Börsenklima bewiesen haben. Für die weitere Aktienentwicklung ist das eine gute Basis, eine Garantie für die Zukunft ist es nicht.

Alles ist vergänglich. Der technologische Wandel wird in den nächsten Jahren so manch traditionelles Börsenunternehmen zu einer Neuausrichtung des Geschäftsfeldes und unter Umständen zur Aufgabe zwingen.

Selbst Tech-Giganten wie Apple, Alphabet oder Amazon könnten durch neue Marktplayer verdrängt werden, auch wenn die Wahrscheinlichkeit dafür gering ist.

Mehr dazu in unserem Beitrag Aktien für die Ewigkeit.

Aktien kaufen für Anfänger

Es gibt einige nützliche Tipps zum Thema „Aktien kaufen für Anfänger*innen“. Anleger*innen sollten darauf achten, ihr Vermögen zu streuen, regelmäßig zu investieren und Dividende zu berücksichtigen. Wichtig ist, dass sie auch in hektischen Marktphasen Ruhe bewahren. Grundsätzlich sollten Anfänger*innen das Investieren und Spekulieren strikt trennen.

Anfänger*innen kaufen Aktien marktführender Unternehmen mit einem profitablen Geschäftsmodell. Ein Unternehmen, welches langjährig Gewinne erwirtschaftet hat, bietet meist ein geringeres Risiko. Auch wenn es sich nicht um sichere Aktien handelt, sind sie für Anfänger*innen gut geeignet.

Mit zunehmender Börsenerfahrung können Titel angeschlagener Unternehmen mit Wahrscheinlichkeit einer Trendwende ins Depot geholt werden. Auch Aktien von erfolgreich an der Börse gestarteten Unternehmen sollten nicht im Fokus von Börsenneulingen stehen.

Mehr dazu in unserem Beitrag Aktien kaufen für Anfänger.

Beste Aktien

Beste Aktien lassen sich allgemein als stabile, gewinnträchtige und renditestarke Titel bezeichnen. Viele große Tech-Werte wie Amazon, Microsoft, Apple, Visa und Mastercard haben in der Vergangenheit überzeugt und ihre Aktienkurse an der Börse vervielfacht.

Die besten Aktien von heute werden auch in der Zukunft eine gute Rolle an der Börse spielen. Wer die neuen Aufsteiger ausmachen möchte, sollte sich fundamentale oder technische Kriterien (Umsatz- und Gewinnentwicklung) genau ansehen.

Ein Portfolio aus Einzelaktien ist eine Anlagestrategie, die erfahrenen Anleger*innen vorbehalten sein sollte. Anfänger*innen können einfach und mit weitaus niedrigerem Risiko via ETF in die besten Aktien investieren.

Spezialisierte ETFs mit Fokus auf Wachstumswerte (Informationstechnologie, Elektromobilität, Gaming) bieten enorme Renditechancen.

Mehr dazu in unserem Beitrag Beste Aktien.

Billige Coins

Billige Coins sind bei potenziellen Krypto-Anleger*innen gefragt. Für wenig Geld gibt es viele Coins. Das Risiko eines Verlusts bei Krypto-Spekulationen ist überschaubar. Unter den mehreren Tausend Kryptowährungen befinden sich zahlreiche Coins, die ihr Geld nicht Wert sind. Anleger*innen sollten sich nicht vom Versprechen täuschen lassen, der „Neue Bitcoin“ zu sein.

Bei vielen Kryptoinvestor*innen sind marktführende Coins wie Bitcoin oder Ethereum Teil des Portfolios aus Kryptowährungen. Ein Bitcoin kostet durchaus mehr als 60.000 US-Dollar und damit ist er im Vergleich zu anderen digitalen Währungen teuer.

Dabei kosteten auch Bitcoin und Ethereum vor wenigen Jahren nur wenige Euro. Günstige Kryptowährungen mit Zukunft sind TRON, IOTA, Cardano und Stellar.

Mehr dazu in unserem Beitrag Billige Coins.

Dividenden-Aktien

Dividenden Aktien zeichnen sich durch regelmäßige Dividendenausschüttungen aus. Dividendenrenditen von 3 Prozent und höher sorgen für extra Einkommen im Depot. Zu den Aktien mit attraktiver Dividende über einen längeren Zeitraum gehören Imperial Brands, Rio Tinto, British American Tobacco und Sabra Health Care.

Die beste Dividende muss nicht das Unternehmen mit der höchsten Dividendenrendite sein. Es gibt viele Aktien mit einer Dividendenrendite von 15 Prozent und höher. Unternehmen verfolgen dabei nicht selten den Zweck, Aktionäre mit hohen Ausschüttungen bei der Stange zu halten.

Nicht selten handelt es sich hierbei um kaum mehr als einen Ausgleich für ausbleibende Wertsteigerungen. Geld sollte nie in finanzschwache Unternehmen investiert werden. Geht das Geschäftsmodell nicht auf, besteht zudem das Risiko einer Dividendenstreichung. Negative Auswirkungen auf den Aktienkurs sind die Folge.

Mehr dazu in unserem Beitrag Dividenden-Aktien.

Dividenden-ETFs

Dividenden-ETFs zahlen im Durchschnitt um die 5 Prozent regelmäßig aus. Weitaus größere Ausschüttungen gibt es bei ETFs mit höchster Dividende, die sich im zweistelligen Bereich von bis zu 15 Prozent bewegt. Dividenden-ETFs sorgen für regelmäßiges Zusatzeinkommen. Sie sind eine gute Ergänzung des Portfolios.

Beste Dividenden-ETFs bilden einen Dividenden-Index nach. Dazu gehören u.a. Dow Jones Global Select Dividend Index Fidelity Global Quality Income (EUR Hedged) Index und MSCI World High Dividend Yield Index.

Rund 15 globale ETFs mit Fokus auf Dividenden-Titel können Sie bei Ihrem Broker kaufen. Anleger*innen profitieren von einem breit diversifizierten Investment und von regelmäßigen Auszahlungen. Ein Nachteil ist der Verzicht auf zusätzliche Rendite aus einer Wiederanlage.

Mehr dazu in unserem Beitrag Dividenden-ETFs.

ETF-Bitcoin

Der erste Bitcoin ETF feierte am 20.10.2021 sein Börsendebüt. Der ProShares Bitcoin Strategy ETF (BITO) hatte einen erfolgreichen Start an der New Yorker Börse. Der zweite Bitcoin-ETF ist der Valkyrie Bitcoin Strategy ETF (BTFD) (steht kurz vor der Genehmigung zur Notierung an der NASDAQ).

Sowohl im BITO ETF als auch im BTFD ETF wird hauptsächlich in Bitcoin-Futures investiert. Darüber hinaus könne die ETFs, Anteile an ausländischen ETFs und Finanzinstrumenten erwerben, die in Bitcoin direkt investiert sind.

Auch wenn BITO und BTFD nicht direkt in Kryptowährungen investieren, sollten Anleger*innen „Risiken und Nutzen“ genau abwägen. Ein Bitcoin-ETF ist weitaus komplexer als ein DAX- oder MSCI-World-ETF. Bei diesen Futures-ETFs geht es um Termingeschäfte.

Der Vorteil für Investor*innen ist, dass sie sich weder mit speziellen Handelsplätzen noch mit Krypto-Wallets zur Aufbewahrung beschäftigen müssen.

Mehr dazu in unserem Beitrag ETF-Bitcoin.

Fonds

Fonds sind eine Anlageform zum langfristigen Vermögensaufbau und besonders bei deutschen Anleger*innen beliebt. Die Fondsauswahl ist hoch. Rund 18.000 Fonds werden beim Online-Broker oder bei der Depotbank angeboten. Sie können sie auch direkt über die jeweiligen Fondsgesellschaften handeln.

Zu den Arten von Fonds gehören u.a. Aktienfonds, Rentenfonds, Immobilienfonds, Mischfonds und Dachfonds. Es gibt mehrere Fondsmodelle, darunter ausschüttende und thesaurierende Fonds.

Investmentfonds zeichnen sich durch ein aktives Fondsmanagement aus. Fondsanleger*innen brauchen kein eigenes Fachwissen, sondern profitieren von der Expertise langjähriger Finanzexperten.

Für den Service bezahlen Sie der Fondsgesellschaft eine jährliche Verwaltungsgebühr. Bei Abschluss der Fondsanlage wird ein Ausgabeaufschlag von bis zu 6 Prozent fällig. Günstiger lässt sich mit einem Fondsgebührenrabatt oder bei Gebührenwegfall investieren. Alternativen zu Fonds sind ETF-Indexfonds, Robo Advisor und Social Trading.

Mehr dazu in unserem Beitrag Fonds.

Günstige Aktien

Günstige Aktien sind Anteile von Unternehmen, die zu einem attraktiven Preis an der Börse gekauft werden können. Das können fair bewertete oder unterbewerte Aktien sein. Eine Buy and Hold Strategie über viele Jahre sorgt für ansehnliche Renditen.

Wenn Aktien bestimmter Unternehmen günstig an der Börse erhältlich sind, bedeutet das nicht, dass es sich um billige Aktien handelt. Billig muss im Gegenzug nicht günstig bedeuten. In den Zeiten eines Börsenbooms wird viel freies Geld in bestimmte Titel investiert.

Das treibt die Kurse. Können die Erwartungen nicht erfüllt werden, geht es mit den Aktienkursen bei nächstbester Gelegenheit (Börsenkrise) schnell bergab. Die Aktien verbilligen sich, ohne jemals günstig gewesen zu sein.

Wer nach günstigen Aktien Ausschau hält, betrachtet zunächst das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV). Das KGV ist lediglich ein erster Anhaltspunkt. Weitere fundamentale Kennzahlen müssen berücksichtigt werden.

Mehr dazu in unserem Beitrag Günstige Aktien.

In Diamanten investieren

Wer in Diamanten investieren möchte, muss sich mit den Bedingungen und Besonderheiten des Edelsteingeschäfts auseinandersetzen. Diamanten sind keine einfache Kapitalanlage. Im Gegensatz zu Gold können Sie kein Kilogramm Diamanten mit einer definierten Reinheit kaufen. Jeder Diamant ist ein Unikat. Die Qualität bestimmt den Preis. Ein Karat kann 15.000 Euro oder 700.000 Euro kosten.

Als Kapitalanlage eignen sich Aktien von Diamantenförderern. Auch damit können Anleger*innen vom Geschäft mit Diamanten partizipieren. Zu den wichtigsten Aktien von Minengesellschaften gehören Aber Diamond, Anglo American, BHP Billiton, European Diamond und Firestone Diamond. Reine Diamanten-Förderer sind riskanter als Mischkonzerne, bei denen das Edelsteingeschäft eines von mehreren Geschäftsfeldern darstellt.

Mehr dazu in unserem Beitrag In Diamanten investieren.

In Edelsteine investieren

Eine Investition in Edelsteine ist nicht einfach, aber interessant und für Edelsteinkenner profitabel. Edelsteine können als Wertanlage dienen. Zur breiten Auswahl an Edelsteinen gehören Rubin, Saphir, und Smaragd. Gehandelt wird mit diesen Steinen seit mehr als 5.000 Jahren. Weitere Edelsteine, die sich für eine Wertanlage eignen, sind Alexandrit, Spinell, Tansanit, Turmalin und Farbdiamanten.

Geschliffene Diamanten und Farbedelsteine werden seit Jahrhunderten gekauft, weil sie sich auch in Notzeiten als eine wichtige Geldanlage erwiesen haben.

Edelsteine haben alle bisher aufgetretenen Finanz- und Wirtschaftskrisen ohne Schaden überstanden. Ein anderer Vorteil ist ihre besondere Mobilität. Sie können an einem beliebigen Ort und weltweit verwahrt werden.

Mehr dazu in unserem Beitrag In Edelsteine investieren.

In Immobilien investieren

Mit Aktien und ETFs können Anleger*innen langfristig und auch mit kleinem Geld in Immobilien investieren. Der Vorteil von Immobilien-Aktien und Immobilien-ETFs besteht darin, dass die Anlageform auch bei kleineren Beträgen attraktiv ist.

Wer über einen größeren Geldbetrag verfügt, kann sich eine Eigentumswohnung als Geldanlage zulegen. Allein aus Renditeaspekten bringen Einzelaktien und in vielen Fällen Immobilien-ETFs mehr Profit. Mit dem Kauf eines ETF mit Nachbildung der Wertentwicklung des Stoxx Europe 600 Real Estate beteiligen sich Anleger*innen an der Wertentwicklung des europäischen Immobiliensektors.

Ein breit gestreutes Depot sollte einen Immobilienanteil von 5 bis 10 Prozent enthalten. Immobilien sind relativ wertstabil. Die Nachfrage nach Wohnraum ist seit Jahren hoch. Immobilien in den Ballungszentren sind inzwischen nur noch für finanzstarke Kunden verfügbar.

Mehr dazu in unserem Beitrag In Immobilien investieren.

Investieren in Finanzkrisen

Investieren in Finanzkrisen lohnt sich. Wer über liquide Mittel verfügt, sollte die Chance nutzen und sein Portfolio erweitern. Wer gute Aktien günstig kaufen möchte, um sie später mit hohem Gewinn zu verkaufen, wird nach einem Börsencrash fündig. Die Auswahl an starken und oft sehr teuren Titeln ist dann besonders groß.

Die Aktien der meisten Großkonzerne bieten Kaufkurse. Wie in der Corona-Pandemie gibt es immer auch Krisen-Profiteure, deren Titel überdurchschnittlich an Wert zulegen.

Bonitätsstarke Staatsanleihen bieten ein hohes Maß an Sicherheit für eine Geldanlage. Beachten Sie: je höher die Zinsen der Anleihe, desto größer die Risiken.

Auch Gold und Rohstoffe eignen sich in Krisenzeiten als Geldanlage. In der Krise wächst die Nachfrage nach Gold, was den Preis steigen lässt. Rohstoffpreise ziehen mit dem Ende der Krise und dem folgenden wirtschaftlichen Aufschwung wieder an. Profitieren können Anleger*innen mit Aktien von Rohstoffunternehmen.

Mehr dazu in unserem Beitrag Investieren in Finanzkrisen.

Investieren in Kryptowährungen

Zum Investieren in Kryptowährungen stehen mehrere Anlageprodukte zur Auswahl. Anleger*innen können Kryptowährungen wie Bitcoin, Ethereum oder Ripple direkt auf einer Krypto-Exchange oder beim Krypto-Broker erwerben und in einem eigenen Wallet sicher aufbewahren.

Unter den Top-100 Coins befinden sich viele Digitalwährungen, die bloße Spekulationsobjekte sind. Für ein Investment empfehlen sich jene, die einen realen Anwendernutzen versprechen. Das macht sie für Großinvestoren interessant. Die Kurse könnten in absehbarer Zeit in die Höhe schnellen.

Zu Kapitalanlage eignen sich ebenso Bitcoin-ETFs, Krypto-Futures/Indizes oder Krypto-Zertifikate. Von der Wertentwicklung bestimmter Kryptowährungen können Anleger*innen mit Bitcoin-Aktien partizipieren. Zahlreiche Unternehmen wie Tesla halten größere Bestände an Bitcoin. Die Alternative zum Investieren in Kryptowährungen ist das Spekulieren mit CFDs auf Wertentwicklungen von Bitcoin & Co.

Mehr dazu in unserem Beitrag Investieren in Kryptowährungen.

Investieren in Mikrokredite

Mikrokredite sind Kleinstkredite, die vor allem zu sozialen Zwecken vergeben werden. Es handelt sich nicht um einen klassischen Kleinkredit von der Bank. Mikrokredite sind Darlehen an Kleingewerbetreibende in Entwicklungsländern. Selten werden Einzelkredite in vierstelliger Höhe ausgegeben.

Zum Investieren in Mikrokredite gibt es verschiedene Möglichkeiten. Direktes Investieren in bestimmte Unternehmen ermöglichen Mikrokreditplattformen wie Zidisha oder Kiva. Der gesamte Anlageprozess ähnelt dem bekannter kommerzieller Plattformen wie auxmoney oder Lendico.

Die Alternative zur Kreditplattform sind Mikrokreditfonds. Das von Anleger*innen bereitgestellte Kapital wird insgesamt mithilfe regionaler Dienstleister vor Ort in Projekte investiert. Die Fondsgesellschaften kümmern sich um alle technischen Prozesse von der Fondsverwaltung bis zur Rückerstattung an Investoren.

Mehr dazu in unserem Beitrag Investieren in Mikrokredite.

Immobilienfonds

Immobilienfonds sammeln Geld von einer Vielzahl von Anleger*innen, um es in Immobilienprojekte zu investieren. Es gibt zwei Arten von Immobilienfonds: offene und geschlossene.

Merkmal eines offenen Immobilienfonds ist die große Zahl an Anleger*innen. Es wird in eine Vielzahl von Objekten investiert. Mit der Zunahme des Fondsvolumens erhöhen sich die Möglichkeiten, Projekte umzusetzen. Bei geschlossenen Fonds konzentriert sich die Kapitalanlage meist auf ein bis zwei Immobilien. Fondsanteile lassen sich in einem begrenzten Umfang erwerben.

Über die Anlagerendite des Fonds entscheiden Mieteinnahmen und Verkaufserlöse sowie Wertsteigerungen der Objekte abzüglich aller Kosten. Immobilienfonds sind eine interessante Kapitalanlage für Anleger*innen, die nicht über das Geld zum Kauf einer eigenen Immobilie verfügen, sich dennoch am Immobilienmarkt beteiligen möchten.

Mehr dazu in unserem Beitrag Immobilienfonds.

Levermann Strategie

Die Levermann Strategie befasst sich mit der Aktienauswahl auf Basis einer Aktienanalyse. Es geht dabei um ein regelbasiertes Investieren unter Bezugnahme eines definierten Punktesystems.

Mit dieser Scoring-Methode wird angestrebt, auf Dauer besser als der breite Aktienmarkt abzuschneiden und langfristig Vermögen aufzubauen.

Aktien werden mithilfe von 13 Kriterien analysiert und mit einem von drei Punktwerten (+1, 0, -1) bewertet. Die Addition der Punkte ergibt einen Gesamtscore zwischen -13 bis +13 Punkte. In der Praxis liegen maximale Scoringwerte zwischen -8 und +8.

Das Modell der quantitativen Aktienauswahl wurde von Susan Levermann entwickelt. Als Fondsmanagerin bei der DWS kümmert sie sich um zwei Milliarden Euro Kundeneinlagen, die beispielsweise im Europa-Aktienfonds angelegt wurden. Die Levermann Strategie wurde erstmals 2008 in ihrem Buch „Der entspannte Weg zum Reichtum“ einer breiten Öffentlichkeit vorgestellt.

Mehr dazu in unserem Beitrag Levermann-Strategie.

Münzen

Münzen werden gern für die Geldanlage eingesetzt. Gold und Silber in Münzen- oder Barrenform ist nicht nur bei Banken oder örtlichen Gold-Shops erhältlich, auch online können sie gekauft werden.

Goldmünzen haben den Vorteil, dass beim Kauf unter Bedingungen keine Mehrwertsteuer anfällt. Die Steuerbefreiung gilt dann, wenn die Goldmünzen als offizielle Zahlungsmittel gelten und der Feingehalt den Wert 900 nicht unterschreitet.

Goldmünzen als offizielles Zahlungsmittel sind u.a. Krügerrand, Maple Leaf und American Eagle.

Die Alternativen zur Anlage in Münzen sind Aktien von Minengesellschaften, ETFs oder ETCs. Auf den Goldpreis können Sie via CFDs spekulieren. Aus steuerlichen Gründen könnte sich das Investment in Goldmünzen lohnen.

Mehr dazu in unserem Beitrag Münzen.

Sachwerte

Sachwerte werden (neben Geldwerten) in unterschiedlicher Form für die Geldanlage eingesetzt. Der Begriff „Sachwert“ beschreibt ein bestimmtes Gut, das unabhängig von Geldwertschwankungen ist. Das Gut ist in der Lage, die Inflation zu kompensieren. In der Praxis werden unter einem Sachwert bewegliche Gegenstände oder Grundstücke erfasst.

Die bekanntesten und häufigsten verwendeten Sachwerte sind Immobilien, Edelmetalle, Aktien, Sammlerstücke, Diamanten, Edelsteine oder Kunstwerke.

Wer sich Aktien kauft, wird Eigentümer*in von Unternehmensanteilen. Je mehr Aktien im Besitz sind, desto höher ist der Sachwert in Form der Unternehmensbeteiligung. Der reine Kapitalwert unterliegt dem Markt.

Mehr dazu in unserem Beitrag Sachwerte.

Sichere Aktien

Sichere Aktien gibt es aufgrund des imminenten Marktrisikos von Aktienanlagen nicht. Mit einer klugen Aktienauswahl lässt sich allerdings ein erhebliches Maß an Sicherheit beim Aktieninvestment erreichen.

Als sichere Aktien können Unternehmen gelten, die am Markt eine einzigartige Stellung dank ihrer hochwertigen Produkte einnehmen und hochprofitabel sind. Gewinne wurden in der Vergangenheit regelmäßig erwirtschaftet und über die Jahre gesteigert.

Diese Anforderungen erfüllen u.a. Tech-Giganten Apple, SAP, Alphabet/Google und Facebook sowie der Nahrungsmittelkonzern Nestlé.

Anleger*innen profitieren beim Kauf sicherer Aktien von einem stabilen Aktienkurs. Die Wertentwicklung sollte Sie nicht enttäuschen. Als Einsteiger*in können Sie in den breiten Markt investieren, indem Sie auf ETFs setzen.

Mehr dazu in unserem Beitrag Sichere Aktien.

Start-ups

Die Investition in Start-ups kann sich lohnen. Ein Investment birgt aber auch einige Risiken. Eine einfache Kapitalanlage ist der Kauf von Aktien junger Unternehmen.

Das Problem von vielen Start-ups ist, dass sie in ihrer Frühphase nicht an der Börse notieren. Erst nach einigen Jahren, wenn sich die ersten Erfolge am Markt einstellen oder das Investoreninteresse zunimmt, gehen sie an die Börse. Start-Up Aktien sind unter Neuemissionen häufig zu finden.

Kleinanleger*innen können alternativ in Start-ups über P2P-Kreditplattformen, Beteiligungsgesellschaften oder Spezial-Fonds investieren.

Eine gute Risikovorsorge lässt sich mit der Geldanlage in viele Firmen aus unterschiedlichen Branchen erreichen. Für die langfristige Geldanlage sind vor allem Aktien und ETFs attraktiv, zum Traden eigenen sich vor allem CFDs.

Mehr dazu in unserem Beitrag Start-ups.

Tenbagger Aktien

Tenbagger Aktien zeichnen sich dadurch aus, dass die Wertpapiere innerhalb von zehn Jahren ihren Wert verzehnfacht haben. Das heißt, sie haben eine Aktienrendite von mindestens 900 Prozent erzielt.

Bekannte Tenbagger Aktien sind Amazon, Microsoft, Visa und Mastercard. Auch deutsche Unternehmen wie Nemetschek und Sartorius gehören zu den Tenbagger Aktien.

Viele Aktien mit Tenbagger Potenzial verstecken sich in den Nebenwerten. Kleinere Aktien bieten die Chance auf größere Renditen. Viele der infrage kommenden Titel sind zum einen günstig bewertet und verfügen zum anderen über ein überdurchschnittlich starkes Gewinnwachstum.

Ist Investoreninteresse geweckt, lässt sich ein Kurswert von 10 Euro in wenigen Jahren vervielfachen. Mit Growth ETFs können Anleger*innen in besonders wachstumsstarke Werte investieren.

Mehr dazu in unserem Beitrag Tenbagger Aktien.

Thesaurierende Fonds

Thesaurierende Fonds sind Investmentfonds, die Ausschüttungen und sonstige Erträge in der Regel sofort reinvestieren. Viele der im Fonds enthaltenen Unternehmen schütten Dividenden aus, die nicht an den Fondsanleger*in ausgezahlt werden, sondern wieder angelegt werden. Bei Anleihen werden regelmäßig Zinsen fällig. Einmalige Erträge bzw. Gewinne entstehen durch den Verkauf einzelner Fondsunternehmen bzw. Fondsanteile.

Das Gegenstück zum thesaurierenden Fonds ist der ausschüttende Fonds. Diese Fonds zahlen anfallende Gewinne sofort oder zu einem bestimmten Stichtag an Fondsanleger*innen aus.

Thesaurierende Fonds eignen sich für den langfristigen Vermögensaufbau. Sie bieten Vorteile beim Zinseszinseffekt, den Gebühren und dem Aufwand.

Die Besteuerung kann im Einzelfall (thesaurierende Auslandsfonds) kompliziert sein. Einfacher ist es bei Fondserträgen deutscher Fonds mit DE Landeskennung. Ein guter Depotanbieter oder eine renommierte Fondsgesellschaft sollte alle Probleme rund um die Abgeltungssteuer lösen.

Mehr dazu in unserem Beitrag Thesaurierende Fonds.

Unterbewertete Aktien

Unterbewertete Aktien sind Anteile von Unternehmen, die am Markt günstig bewertet sind. Die Geschäfte laufen gut. Dennoch sind die Aktien nicht fair bewertet. Investor*innen profitieren von einem besonderen Renditepotenzial.

Zu Unrecht unterbewerte Aktien eignen sich zum Kaufen, Halten und späteren Verkaufen mit hohem Gewinn. Über den Wert einer Aktie entscheidet der Markt. Ist eine Aktie billig zu haben, kann der Preis gerechtfertigt sein.

Unterbewertete Aktien zu finden, ist eine Sache der Aktienanalyse. Dabei spielen u.a. KGV, Ertrag je Aktie und Dividende eine Rolle.

Das Investieren in unterbewertete Aktien und der Verkauf mit Gewinn zählen zu den empfohlenen und allgemein erfolgreichen Anlagestrategien. Erfahrene Anleger*innen können beim CFD-Trading unterbewertete Aktien Long und Short handeln.

Mehr dazu in unserem Beitrag Unterbewertete Aktien.

Überbewertete Aktien

Überbewertete Aktien zeichnet ein hohes Kurs-Gewinn-Verhältnis KGV aus. Sie gelten als überbewertet, wenn das Unternehmen eine hohe Börsenbewertung besitzt, aber regelmäßig Verluste schreibt.

Mit den wichtigen Indikatoren KGV, Kurs-Buchwert-Verhältnis (KBV), Fremdkapitalquote, Dividendenrendite und Kurs-Cash-Flow-Verhältnis lassen sich Überbewertungen von Aktien zuverlässig erkennen.

Viele Aktien von Tech-Unternehmen sind überbewertet. Diese Unternehmen sind bei Investor*innen gefragt. Kaufempfehlungen durch Analysten aufgrund positiver Unternehmensdaten lockt Kaufinteressent*innen an. Die zunehmende Nachfrage nach den Titeln sorgt für steigende Aktienkurse und überbewertete Aktien. Der Markt steigt nicht ewig. Vielmehr neigt er dazu, sich regelmäßig zu korrigieren. Anleger*innen sollten einen längeren Anlagezeitraum für ihr Investment einplanen.

Mehr dazu in unserem Beitrag Überbewertete Aktien.

Warum Aktien steigen

Die Frage „Warum steigen Aktien?“ beschäftigt Aktienanleger*innen seit Jahren. Am einfachsten lässt sich diese Frage mit dem Wirken von Angebot und Nachfrage erklären. Den Preis einer Aktie bestimmt das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Steigt das Interesse an einer Aktie, erhöht sich der Kurs. Werden die Titel in umfangreicher Anzahl verkauft, sinkt der Kurs.

Aktienmärkte wie der DAX oder MSCI sind in den vergangenen Jahrzehnten im Schnitt um 7 bis 8 Prozent pro Jahr gestiegen. Immer wieder mussten größere Krisen (2008 Finanzkrise, 2020 Corona-Krise) überstanden werden.

Trendbranchen wie Technologie und Mobilität verzeichnen besonders stark wachsende Aktienkurse. Mittlerweile ist so viel Nachfrage bzw. Geld im Markt, dass Aktienkurse trotz einer Krise zulegen. In vielen Fällen bleiben Umsatz und Gewinn eines Unternehmens bei einer Kaufentscheidung unberücksichtigt. Nicht jede Anlagenentscheidung lässt sich rational begründen.

Mehr dazu in unserem Beitrag Warum Aktien steigen.

Welche Aktien jetzt kaufen

Die Frage: „Welche Aktien jetzt kaufen?“ beschäftigt Anleger*innen ständig. Wer über freie Liquidität verfügt, sucht nach profitablen Anlagegelegenheiten. Unternehmen mit „Buy“-Empfehlung sind einen Blick wert.

Aktien-Empfehlungen gibt es jede Menge. Wie wäre es mit Roboter Aktien? Robotertechnik spielt in Unternehmen und in privaten Bereichen eine immer größere Rolle.

Günstige Aktien versprechen besonders hohe Renditen. Das trifft nur auf echt unterbewerte Aktien zu, denn nicht jedes Schnäppchen an der Börse ist günstig.

Top Titel von Unternehmen wie Apple, Alphabet, Microsoft oder NVIDIA sind immer eine Kaufgelegenheit, wenn damit langfristiges Investieren verbunden wird. Aktien ETFs wie iShares USD Treasury Bond 20+yr UCITS ETF, Xtrackers MSCI China UCITS ETF und iShares Nasdaq US Biotechnology UCITS ETF sind eine Alternative zu Einzelaktien. Damit können Sie breit in den Aktienmarkt investieren.

Mehr dazu in unserem Beitrag Welche Aktien jetzt kaufen.

Welche Aktien lohnen sich

Aktien lohnen sich laut Aussagen von Börsenexperten und Vermögensberatern. Ein Blick auf die Wertentwicklungen von Aktienmärkten und Einzelaktien bestätigt dies.

Die großen Aktienmärkte wie DAX oder Dow Jones erzielten in der Vergangenheit durchschnittliche Renditen von 7 bis 8 Prozent. Einzelaktien wie Microsoft oder Visa haben ihren Wert innerhalb von nur zehn Jahren verzehnfacht.

Für einen Einstieg lohnenswerte Aktien lassen sich anhand wichtiger Kaufsignale erkennen. Unter Hinzuziehung von Fundamental- und Chartanalyse können erfolgversprechende Anlageentscheidungen vorbereitet werden.

Chartdaten und die 200-Tage Linie liefern Erkenntnisse über eine bevorstehende Trendwende. Vor allem Aktien marktführender globaler Unternehmen und trendige Tech-Werte haben Potenzial.

Mehr dazu in unserem Beitrag Welche Aktien lohnen sich.

Wie viele Aktien kaufen

„Wie viele Aktien kaufen?“ ist eine Frage, die im Rahmen einer optimalen Depotzusammensetzung von Interesse ist. Letztlich entscheidet das Startkapital für Aktienhandel über die Anzahl der Aktien.

Ein kleineres Startkapital ist allerdings kein Grund, den Börsenstart unnötig aufzuschieben. Es gibt Aktien, die kosten wenige Euro oder bewegen sich im niedrigen zweistelligen Preisbereich.

Aktien können bei einigen Brokern als Aktienbruchstücke erworben werden. Das heißt, Anleger*innen können mit 1.000 Euro bis zu 100 unterschiedliche Aktien kaufen. Voraussetzung ist, dass der Broker die Mindestanlage nicht auf einen Betrag beispielsweise von 500 Euro, begrenzt. Mit Aktien- oder ETF-Sparplänen (u.a. Xtrackers MSCI World UCITS ETF, ComStage MSCI World TRN UCITS ETF, iShares Core S&P 500 UCITS ETF) gibt es geeignete Alternativen.

Mehr dazu in unserem Beitrag Wie viele Aktien kaufen.

5.000 Euro anlegen

Wer 5.000 anlegen möchte, hat eingeschränkte Möglichkeiten. Für den Einstieg an der Börse reicht das Kapital. Zu empfehlen sind ETF-Anlagen, denn so manche Einzelaktie ist teuer. Die Preise für Amazon oder Alphabet (Google) bewegen sich in 10/2021 im vierstelligen Bereich (rund 3.000 Euro Amazon, rund 2.500 Alphabet).

Ein ETF-Depot könnte so aussehen:

  • 3.000 Euro ETF auf den MSCI ACWI
  • 1.000 Euro in ostasiatische Aktien
  • 1.000 Euro in Immobilienaktien

Ein Depot aus ETFs, mit Fokus auf mehr Chancen und auch mehr Risiken, könnte sich zusammensetzen aus:

  • 3.000 Euro: Lyxor Core MSCI World (DR) UCITS ETF – Acc
  • 1.000 Euro: Xtrackers MSCI Emerging Markets UCITS ETF 1C
  • 1.000 Euro: iShares MSCI World Small Cap UCITS ETF

Mehr dazu in unserem Beitrag 5.000 Euro anlegen.

10.000 Euro anlegen

Mit einer größeren Einmalanlage lässt sich der Vermögensaufbau beschleunigen. Gute Voraussetzungen haben alle, die 10.000 Euro anlegen können. Zu den renditestarken Anlageoptionen zählen Aktien und börsengehandelte Indexfonds (ETFs).

Ein ETF-Depot im Umfang von 10.000 Euro könnte bestehen aus:

  • 2.000 Euro: iShares Core MSCI World UCITS ETF
  • 2.000 Euro: Invesco EQQQ NASDAQ-100 UCITS ETF
  • 2.000 Euro: Lyxor MSCI World Information Technology TR UCITS ETF
  • 1.500 Euro: Vanguard FTSE Developed Europe ex UK UCITS ETF
  • 1.500 Euro: Deka MSCI Japan UCITS ETF
  • 1.000 Euro: iShares Global Clean Energy UCITS ETF USD (Dist)

Wer sich nicht selbst um die Geldanlage kümmern möchte, kann sich an eine digitale Vermögensverwaltung (Robo Advisor) wenden. Alternativen zur Börsenanlage sind Crowdinvesting-Projekte oder Sachwerte wie Gold, Immobilien oder Kunstwerke.

Mehr dazu in unserem Beitrag 10.000 Euro anlegen.

20.000 Euro anlegen

20.000 Euro anlegen, beispielsweise als Festgeld bei der Hausbank, versprach lange Jahre eine gute Rendite. In Zeiten niedriger Marktzinsen können sicherheitsbewusste Anleger*innen kaum mehr als die Inflation ausgleichen.

Richtiger Vermögensaufbau braucht mehr Rendite, aber es wird mehr Risiko verlangt. Wie letztlich vorhandene Liquidität angelegt wird, ist Ausdruck der persönlichen Risikoneigung.

Für den langfristigen Vermögensaufbau gilt ein breit gestreutes Depot aus Aktien und ETFs als optimal. Ein Robo Advisor kann bei der Geldanlage helfen. Mit 20.000 Euro lassen sich mehrere Anlagestrategien (Aktien, Anleihen, Immobilien) abdecken.

P2P-Kreditplattformen, Crowdinvesting und Fondsbeteiligungen bieten einige Anlagealternativen.

Geld in Goldmünzen anzulegen, kann sich aus steuerlichen Gründen lohnen. Ein großer Wertzuwachs im Portfolio sollte nicht erwartet werden.

Mehr dazu in unserem Beitrag 20.000 Euro anlegen.

50.000 Euro anlegen

Eine größere Geldsumme kann die Basis für einen Vermögensaufbau bilden. Voraussetzung ist, dass das Geld nicht in unrentable Projekte investiert oder bei todsicheren Anlagetipps verspekuliert wird.

Eine Anlage von 50.000 Euro muss gut vorbereitet sein. Ein Beispiel soll den Vermögensaufbau deutlich machen: Ein Startkapital von 50.000 Euro würde bei einer Wertsteigerung 7 Prozent pro Jahr nach 25 Jahren ein Endkapital von rund 271.370 Euro aufweisen, nach 45 Jahren wären es rund 1.050.120 Euro.

In der Vergangenheit haben Aktien und ETFs die meiste Rendite erzielt. Andere Finanzinstrumente wie CFDs können diese Renditen übertreffen. Dafür ist das Verlustrisiko entsprechend hoch.

Digitale Vermögensverwaltungen bzw. Robo-Advisors helfen beim Anlegen von 50.000 Euro durch Automatisierung und KI.

Mehr dazu in unserem Beitrag 50.000 Euro anlegen.

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Thomas Detlef Bär schreibt seit mehr als zehn Jahren über Wirtschafts-, Finanz- und Verbraucherthemen. Bereits vor dieser Zeit galt sein Interesse dem Aktienmarkt. Seine Erfahrungen hat er in vielen Ratgebern niedergeschrieben und in Onlinemedien veröffentlicht. Thomas hat Betriebswirtschaft studiert und mehrere Jahre freiberuflich für Versicherungen gearbeitet. Seit 2020 schreibt er bei Aktien.net über Themen rund um den Aktienmarkt.

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