Viventor Erfahrungen

Viventor Erfahrungen und Testbericht

Viventor ist eine P2P Plattform, auf der Anleger seit dem Jahre 2016 investieren können. Das Unternehmen vergibt dabei keine eigenen Kredite, sondern arbeitet mit anderen Kreditgebern zusammen, manchmal auch Darlehensanbahner genannt. Unsere Viventor Erfahrungen zeigen, dass es die Plattform derzeit leider nicht auf Deutsch gibt, dafür aber auf Englisch, was sicherlich für die meisten Investoren ausreichend sein dürfte. Die Renditen reichen dabei bis zu 14 Prozent p.a. Die Darlehen sind dabei mit einer Viventor Buyback Garantie besichert, was bedeutet, dass der Anleger im Falle eines Zahlungsverzugs durch den Darlehensnehmer dennoch sein Geld erhält. In diesem Artikel beschreiben wir unsere detaillierten Erfahrungen mit Viventor und zählen dabei sowohl die Stärken als auch die Schwächen auf.

Über Viventor

Viventor ist eine P2P Kredit Plattform, auf der diverse Darlehensgeber ihr Kreditportfolio an Investoren verkaufen. Das Unternehmen ist in Riga, Lettland, beheimatet und seit dem Jahr 2016 können deutsche Anleger dort aktiv werden. Wie bereits erwähnt, vergibt Viventor selbst keine Kredite. Das Prinzip ist dabei ähnlich wie bei Mintos. Bisher wurden über 40 Millionen Euro an Darlehen über die Plattform vermittelt und es sind derzeit etwas mehr wie 4.000 Investoren registriert. Über 315.000 Euro Zinsen wurden bereits an die Anleger überwiesen. Über die Kreditgeber ist Viventor in mehreren Ländern aktiv, wie zum Beispiel in Polen, Bulgarien, Niederlande oder Spanien.

Auf der Plattform werden in erster Linie unbesicherte Verbraucherdarlehen gelistet. Aber auch Immobilienfinanzierungen, Geschäftskredite und Kreditlinien. Dementsprechend gibt es auch ganz verschiedene Darlehenslaufzeiten. Positiv ist, dass es keine Viventor Mindestinvestitionssumme gibt. Dennoch empfiehlt das Unternehmen selbst eine Mindestinvestition von 10 Euro je Kredit. Weiterhin existiert auch keine Beschränkung bei der maximalen Investitionssumme.

Mit Viventor erhalten Anleger Zugang zu einer neuen Assetklasse, der Geldanlage in Privatkredite. Da diese Anlageklasse weitestgehend unabhängig von anderen Assets ist, wie zum Beispiel dem Aktienmarkt, bietet sich hier eine hervorragende Möglichkeit zur Diversifizierung des eigenen Portfolios.

Vorteile von Viventor

  • Konto eröffnen in wenigen Minuten (ohne Post- oder Video-Ident)
  • Keine Mindestsumme für Investitionen
  • Kredite mit BuyBack Garantie
  • Geldanlage mit Viventor Autoinvest automatisieren
  • Sekundärmarkt vorhanden

Nachteile von Viventor

  • Website nicht auf Deutsch vorhanden
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Unsere Viventor Erfahrungen im Detail

Wie funktioniert Viventor?

Die Plattform begann ursprünglich mit der Vermittlung von Immobiliendarlehen aus Spanien. Dementsprechend waren auch die Renditen geringer als für andere Darlehensarten. Im Laufe der Zeit kamen jedoch immer mehr Kreditgeber dazu und heute haben Anleger eine breite Auswahl an verschiedenen Darlehensarten sowie Laufzeiten.

Viventor Test

So funktioniert Viventor.

Wie bereits erwähnt, vermittelt Viventor den Darlehensverkauf für andere Unternehmen. Das heißt, dass sämtliche Kredite bereits finanziert sind und laufen. Über die Kreditgeber, die auf der Plattform einen Teil ihres Kreditportfolios verkaufen, werden auch die Buyback Garantien abgegeben. Da die Unternehmen in verschiedenen Ländern aktiv sind, können Anleger damit auch eine Diversifizierung über mehrere Länder hinweg erreichen. Die Kreditnehmer zahlen natürlich weiterhin an ihre Bank. Viventor leitet im Anschluss die entsprechenden Zahlungen an die Anleger weiter.

Viventor hat keine Mindestinvestition vorgeschrieben. Damit können Anleger hervorragend ihr Kapital auf verschiedene Kredite verteilen und erreichen dadurch eine maximale Diversifikation. Gleichzeitig bekommen sie hier Zugang zu einer Anlageklasse die bisher nur den Banken vorbehalten war.

Die Renditen im Viventor Test

Unsere Viventor Erfahrungen zeigen, dass die möglichen Renditen zwischen 9 und 14 Prozent p.a. liegen können. Der Großteil der Anleger (fast zwei Drittel) erzielt eine Rendite zwischen 11 und 13 Prozent p.a. Die Zinsen sind unabhängig davon, ob der Anleger sein Geld manuell oder per Autoinvest anlegt. Erfahrungsgemäß sind die Zinsen auch nicht davon abhängig aus welchem Land das Darlehen stammt, sondern welcher Verwendungszweck zugrunde liegt. Darlehen, welche mit einer Immobilie besichert sind, haben einen deutlich geringeren Zins, als unbesicherte Kredite. Das liegt daran, dass bei einem Immobiliendarlehen die Immobilie als Sicherheit dient.

Aufgrund der Rückkaufgarantie mag es aus Sicht des Investors zwar egal sein, ob der Kredit besichert ist oder nicht. Doch für den Kreditgeber spielt es natürlich eine wesentliche Rolle. Daher kommen auch die unterschiedlichen Zinssätze zustande.

Viventor Rückkaufgarantie abhängig vom Kreditgeber

Vor allem bei P2P Plattformen mit Sitz in den baltischen Ländern hat sich ein interessantes Feature entwickelt: Die Rückkaufgarantie. Dabei spricht der Kreditgeber gegenüber dem Anleger eine Garantie aus, dass er im Falle eines Zahlungsverzugs durch den Kreditnehmer, die Zahlungen dennoch an den Investor erstattet. Eine solche Garantie gibt es auch bei Viventor. Die Viventor Buyback Garantie ist dabei abhängig vom Kreditgeber.

Die Plattform arbeitet mit verschiedenen Darlehensanbahnern zusammen. Einige Kreditgeber versprechen, dass sie ab einem Zahlungsverzug von 60 Tagen einspringen. Andere begrenzen diesen Zeitraum auf 30 Tage. Wie unsere DoFinance Erfahrungen zeigen, gibt es sogar P2P Plattformen mit einer Buyback Garantie ab dem ersten Tag. Bei der Rückkaufgarantie erhalten Investoren im Falle des Zahlungsverzugs den vollen Investitionsbetrag zuzüglich Zinsen auf einen Schlag. Einige Kreditgeber sprechen eine Payment Garantie aus. Das bedeutet, dass der Kreditgeber verspricht, dass die Zahlungen während der Kreditlaufzeit pünktlich kommen.

  • Rückkaufgarantie abhängig vom Kreditgeber
  • Die meisten greifen ab dem 60. Tag des Zahlungsverzugs
  • Einige jedoch auch schon ab dem 30. Tag
  • Teilweise wird eine Payment Garantie ausgesprochen, was bedeutet, dass die Zahlungen pünktlich geleistet werden
Viventor AutoInvest

Ausschnitt der Viventor P2P Plattform. Wer möchte kann auch den AutoInvest nutzen.

Viventor AutoInvest: Investieren und zurücklehnen

P2P Kredite eignen sich nicht nur als allgemeine Geldanlage, sondern auch als passives Einkommen. Damit die Investition tatsächlich passiv bleibt, bieten viele Unternehmen eine automatisierte Geldanlage. Der Viventor AutoInvest ermöglicht es Nutzern, das Kapital automatisch auf die Kredite zu verteilen. Dabei stehen eine ganze Reihe an Filtermöglichkeiten zur Verfügung. Zum Beispiel können Investoren festlegen, wie lange die maximale Laufzeit sein soll, wie hoch der Betrag je Kredit ist usw.

Je größer das Kapital ist, desto eher macht die Nutzung eines solchen AutoInvest Sinn. Denn es erfordert sehr viel Zeit und Arbeit, das Kapital manuell in jeden Kredit einzeln anzulegen. Zumal Kunden einmal Geld überweisen, den Viventor AutoInvest einstellen und dieser dann die gesamte Arbeit erledigt. Selbstverständlich kann die Funktion auch jederzeit pausiert oder abgebrochen werden.

Viventor Steuer: Darum kümmert sich der Anleger selbst

Bisher ist bei den meisten P2P Kreditplattformen so, dass diese keine Steuern für den Anleger abführen bzw. keine Zinsen als Quellensteuer einbehalten. Eine Ausnahme bildet Viainvest. Es kann gut sein, dass sich die gesetzlichen Bestimmungen diesbezüglich in Zukunft ändern, doch aktuell ist es noch so. Für Anleger hat es Vorteile, wenn diese sich selbst um die korrekte Versteuerung von Zinserträgen kümmern müssen. Denn in diesem Fall zahlt die Plattform den gesamten Ertrag aus. Der Anleger wiederum kann den gesamten Zinsertrag unterjährig wieder reinvestieren und profitiert damit vom vollen Zinseszinseffekt.

Derzeit werden Zinseinkünfte über die Abgeltungssteuer versteuert. Diese beträgt aktuell 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer.

  • Viventor behält keine Quellensteuer ein
  • Anleger kann vollen Zinsertrag unterjährig anlegen
  • Maximale Ausnutzung des Zinseszinseffekts

Bis vor einiger Zeit war es so, dass Anleger bereits bei Kontoeröffnung einen Steuerbescheid einreichen mussten. Das hat sich mittlerweile geändert. Derzeit ist nur eine Kopie vom Personalausweis bzw. Reisepass erforderlich. Ggf. muss noch ein Nachweis des aktuellen Wohnsitzes beigelegt werden.

Viventor Test

In unserem Viventor Test konnten wir dem Anbieter eine hervorragende Bewertung geben.

Zusatzfunktionen: Sekundärmarkt

Ein interessantes Feature ist der Viventor Sekundärmarkt. Auf diesem können Anleger ihre Kredite, die sie auf dem Primärmarkt erworben haben, an andere Anleger weiterverkaufen. Dort können sie entweder einen Zinsauf- oder einen Zinsabschlag angeben. Für Investoren hat das den Vorteil, dass sie Kredite kurzfristig liquidieren können, falls Geldbedarf entstehen sollte. Andere Anleger wiederum können dort günstiger Kredit kaufen.

Viventor Regulierung: Wie sicher ist mein Geld?

Eines vorweg: Ein Großteil der P2P Kreditplattformen hat seinen Sitz in Lettland. Dort gibt es durchaus eine Regulierung. Es ist nicht so, dass die Unternehmen dort „machen können was sie wollen“, wie einige Nutzer das beschreiben. Fakt ist aber auch, dass es noch keine umfassende Regulierung gibt, wie wir sie beispielsweise im klassischen Bankensektor kennen. P2P Plattformen sind eben auch keine Banken. Die Regierung arbeitet derzeit an diversen Gesetzesentwürfen und Maßnahmen, um eine einheitliche Regulierung herbeizuführen.

Anleger sollten bedenken, dass eine Investition in P2P Kredite immer mit einem Risiko verbunden ist. Im worst case droht auch ein Totalverlust des investierten Kapitals, auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist. Die Rückkaufgarantien stammen von den Kreditgebern. Solange diese in der Lage sind, die Garantieversprechen einzulösen, besteht kein Grund zur Sorge. Allerdings kann es theoretisch auch vorkommen, dass diese Versprechen eben auch mal nicht gehalten werden können.

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Häufige Fragen zu Viventor

Welche Viventor Gebühren fallen für mich an?

Es fallen für Anleger keine Gebühren an. Die Registrierung und auch die Benutzung der Plattform, des Sekundärmarktes und die Investition an sich in kostenfrei. Auch Ein- und Auszahlungen sind mit keinen Gebühren verbunden. Selbst die Rückkaufgarantie verursacht keine direkten Kosten für den Kunden.

Viventor App

Nutzer können im App Store auch eine mobile Anwendung herunterladen.

Wie verdient Viventor Geld?

Da keine Gebühren anfallen stellt sich die Frage, wie Viventor Geld verdient. Die Antwort ist relativ simpel: An der Zinsdifferenz zwischen dem Zins, den der Anleger erhält und dem Zins, den Viventor bekommt. Die Kreditgeber setzen einen deutlich höheren Darlehenszins bei ihren Kunden an. Einen Teil davon, möglicherweise auch eine Provision, erhält Viventor und einen anderen Teil der Anleger.

Welche Möglichkeiten zur Viventor Ein- und Auszahlung gibt es?

Nutzer können bei Viventor nur per Banküberweisung ein- und auszahlen. Die Überweisung nimmt unserer Viventor Erfahrungen nach ungefähr einen Werktag in Anspruch, kann im Einzelfall aber auch etwas länger dauern. Andere Zahlungsmethoden, wie sie zum Beispiel bei Bondora vorhanden sind, existieren nicht. Gebühren fallen keine an und es gibt auch keine Mindesteinlage.

Gibt es eine Viventor App?

Ja, es gibt auch eine Viventor App für Android und iOS. Damit haben Anleger auch mit ihrem Smartphone bzw. iPhone Zugriff auf das Viventor Konto. Natürlich ist eine mobile Anwendung nicht unbedingt erforderlich, wie sie beispielsweise im CFD Trading wäre. Dennoch ist ein nettes Extra. Zudem gibt es viele positive Viventor Bewertungen zur App.

Bekomme ich einen Viventor Bonus auf meine Einzahlung?

Ja, manchmal erhalten Anleger einen Viventor Bonus für neue Einzahlungen. Die Bedingungen zum Erhalt der Prämie sind verschieden, teilweise gilt der Bonus auch nur für neue Kunden. Zum Beispiel erhalten Neukunden einen 10 Euro Viventor Gutschein, wenn sie sich registrieren und mindestens 500 Euro für mindestens 30 Tage investieren. Lohnt sich das? Bezogen auf die Investitionssumme von 500 Euro bei 30 Tagen Laufzeit, wären 10 Euro rund 25 Prozent Zinsen p.a.

Wie hoch ist die Viventor Mindestanlage?

Im FAQ Bereich beschreibt das Unternehmen, dass es keine Mindestanlage gibt. Dennoch wird eine Mindestinvestition von 10 Euro je Kredit empfohlen. Auch aus unserer Sicht macht es wenig Sinn, nur mit 1 Euro oder weniger in Kredite zu investieren. Wer jedoch zum Beispiel nur die 500 Euro einzahlen möchte, könnte mit jeweils 5 Euro in 100 verschiedene Darlehen investieren.

Viventor Bonus

Für alle Neukunden gibt es einen 10 Euro Gutschein.

Fazit: Top P2P Plattform mit nur kleinen Mängeln

Die Viventor P2P Plattform macht vieles richtig, was sich auch bei anderen Anbietern bewährt hat. Es gibt jetzt nichts, was das Unternehmen besonders auszeichnet, also was es bei anderen Plattformen nicht gäbe. Das Design und die Optik sind sehr gut gemacht. Die Renditen reichen bis 14 Prozent p.a., was auch im Vergleich ordentlich ist. Dass es keine Mindestanlagesumme gibt, hat unsere Viventor Erfahrungen ebenfalls positiv beeinflusst.

Das Unternehmen zeigt zudem, dass es auch auf die Ansprüche der Kunden eingeht. Bis vor einiger Zeit war es beispielsweise erforderlich, dass Nutzer einen Steuerbescheid bei Kontoeröffnung hochladen mussten. Das ist jetzt jedoch nicht mehr der Fall. Nachteilig ist, dass die Plattform nicht auf Deutsch vorhanden ist. Doch mit Englisch werden sicherlich die meisten Nutzer auch zurechtkommen.

Viventor selbst vergibt keine Kredite, sondern vermittelt zwischen Anlegern und Kreditgebern. Die Darlehensgeber sind in den Niederlanden, Spanien, Bulgarien, Lettland sowie Polen tätig. Dadurch können Investoren auch eine optimale Diversifikation über mehrere Länder hinweg erreichen. Über die Darlehensanbahner existiert auch eine Rückkaufgarantie, die nach 30 bzw. 60 Tagen greift. Neukunden erhalten zudem eine Viventor Prämie in Höhe von 10 Euro.

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