Future-Trading: Was ist das und wie geht es?

Future-Trading: Was ist das und wie geht es?

Future Trading

Wenn man mit dem Gedanken spielt an der Börse zu handeln, so stößt man immer wieder auf eine Vielzahl unterschiedlicher Begriffe. Und das setzt natürlich auch voraus, dass man sich mit den neuen Begriffen auch auseinandersetzen muss. In einigen Artikel haben wir ja schon aufgezeigt wie wichtig es ist so viel wie möglich über das Handeln mit Aktien zu lernen.

Nun trifft der Leser in diesem Beitrag ebenfalls auf einen Begriff, den er gründlicher studieren muss. Es handelt sich um den Begriff Future-Trading. Anfänger haben oft das Problem, dass sie nicht wissen worum es bei Futures eigentlich geht. Der Begriff ist eng mit dem Begriff „Terminkontrakt“ verknüpft. Das Future-Trading lässt sich bis ins 17. Jahrhundert zurückverfolgen.

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Wie läuft so ein Future-Trading überhaupt ab?

Future Trading

Future Trading – wie läuft es ab?

Der Gedanke hinter dem Future-Trading ist, dass Produzenten gegen Preisschwankungen gesichert werden. Man stelle sich also vor, dass man Bauer ist und eine Hitzephase die Ernte ernsthaft beschädigen kann. Bleibt die Dürre aber aus, so kommt es zu einem Überschuss von Waren durch die Wettbewerber. Der Preis wird dann nach unten gesenkt. Das heißt natürlich auch, dass man nicht weiß, welchen Preis man für die Ware überhaupt bekommt. Nun taucht aber plötzlich ein Käufer auf, der anbietet die Ware im August zu einem festen Preis abzukaufen. Damit geht der Verkäufer auch ein Versprechen ein. Er möchte für dieses Versprechen bezahlt werden. Dies kann man auch als eine Art Versicherungsprämie ansehen. Was passiert nun? Der Verkäufer macht den Vorschlag 1000 Euro pro Tonne für die Produkte zu zahlen. Dafür möchte er 50 Euro pro Tonne haben. Wenn man den Vorschlag also annimmt, dann versichert man 10 Tonnen der Waren und zahlt dann im Januar dem Partner die 500 Euro Prämie. Wenn es im August nun nicht zu einer Dürre gekommen ist, und es Waren im Überfluss gibt, dann sinken die Preise auf 800 Euro pro Tonne. Der Verkäufer hat in diesem Fall kein Glück, und muss die Waren für einen Preis von 1000 Euro pro Tonne abkaufen.

Das klingt auf den ersten Blick ein wenig kompliziert. Wir möchten das nun ein bisschen vereinfachen.

Was sind Futures und wie werden sie gehandelt?

Bei Futures handelt es sich um Terminkontrakte, also derivate Finanzprodukte. Der Wert eines Futures hängt immer von dem Basiswert ab. Abhängig davon welche Handelsentscheidung der Trader trifft, und wie sich der Kurs bewegt, so schwankt der Wert eines Future-Kontraktes auch.

Futures sind standardisiert. Sie werden an Terminbörsen gehandelt. Eine typische Terminbörse ist der Eurex. Als Käufer verpflichtet man sich eine bestimmte Anzahl des Basiswertes einer Future zu einem festgelegten Termin in der Zukunft zu einem bestimmten Wert zu kaufen. Käufer und Verkäufer sind verpflichtet eine Handelsbeziehung einzugehen. Sie besitzen kein Wahl- oder Optionsrecht.

Wie kann man Futures nutzen?

Future Trading

Wie kann man Future Trading nutzen?

Mit Futures kann man spekulieren und absichern. Dazu ist es vorteilhaft, wenn der Kapitaleinsatz und der Kurs niedrig sind. Weiterhin kann man Futures Portfolios absichern. Und dazu müssen nicht einmal hohe Kosten anfallen.

Der Handel mit Futures ist sehr vorteilhaft. Dies ist darauf zurückzuführen, dass der Handel mit den richtigen Brokern sehr preiswert ist. Beispielsweise gibt es den internationalen Broker LYNX. Dieser verlangt für deutsche Futures 2 Euro pro Kontrakt. Möchte man Futures aus den USA haben, so muss man 4 USD pro Kontakt zahlen.

Was die Transaktionskosten angeht, so kann ein kompletter Handel ungefähr 4 Euro kosten. Weiterhin besitzen Futures den Vorteil, dass sie geringe Kapitalanforderungen besitzen. Somit eignen sich Futures für diejenigen, die auf hohe Kosten und intransparente Kurse verzichten wollen. Natürlich ist es aber wichtig, dass eine ausreichende Kapitalisierung vorhanden sein muss.
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Sind Futures für Daytrader geeignet?

Aufgrund der niedrigen Kosten eignen sich Futures sehr gut für Daytrader. Bestimmte Broker aus Deutschland sind oftmals auch teurer als die Konkurrenten aus dem internationalen Raum. Eine regulierte Börse bietet zudem viele Vorteile in der Transparenz.

Wieviel Kapital ist für Futures erforderlich?

Wenn man die Marginsätze des Brokers multipliziert, dann kann man herausfinden wieviel Kapital für den Handel mit Kontrakten erforderlich ist. Damit man die richtige Kontogröße herausfinden kann, muss man die erhöhten Anforderungen an die Sicherheit berücksichtigen. Und schließlich sollten auch die gewünschten Positionsgrößen sowie die maximalen Werte für die Verluste dem Trader bekannt sein.

Futures als Terminkontrakte

Future Trading

Future Trading ist aussichtsreich

Zum Schluss dieses Beitrags möchten wir nochmal zusammenfassen was wir über Future-Trading gelernt haben. Futures sind Terminkontrakte. Bei Kontrakten auf Waren werden die Futures auch als Commodity Futures bezeichnet. Futures weisen eine lange Geschichte auf. Es gab sie bereits in der Vergangenheit, womit sie sich fest im Börsenhandel etabliert haben. Allerdings sind wir uns bewusst, dass Futures nicht so vielen Menschen bekannt sind wie klassische Wertpapiere.

Futures verpflichten den Erwerber des Kontraktes eine festgelegte Anzahl und Qualität des Basiswertes zu kaufen. Dabei ist der Zeitpunkt für den Kauf in der Zukunft und der Preis ist festgelegt.

Bei dem Handel mit Futures zahlt der Erwerber nicht den gesamten Wert des Vertrages. Vielmehr leistet er eine Anzahlung. Diese bezeichnet man als Sicherheitsleistung oder Prämie. Die Höhe dieser Prämie ist variabel.

Fazit

Future Trading

Die Zukunft des Future Tradings sieht rosig aus

Fassen wir Futures noch einmal zusammen. Futures bieten tolle Chancen auf hohe Renditen. Gleichzeitig sollte man aber auch das erhöhte Risiko in Kauf nehmen. Futures haben vielleicht nicht so viel Popularität wie klassische Aktien, man sollte aber zumindest über sie gehört haben. Es ist wichtig beim Futures-Trading eine bestimmte Strategie zu verfolgen. Als Privatanleger hat man die Möglichkeit am Markt teilzunehmen und Futures zu handeln. Dazu muss man ein Depot bei einer Bank eröffnen, wo man die Futures aufbewahren kann. Manche Banken fordern Depotführungsgebühren und andere Banken fordern keine Gebühren. Man kann aber auch ein Depot beim Broker online eröffnen. Häufig sind die Gebühren dort dann geringer. Es gibt natürlich auch Broker, die überhaupt keine Gebühren für die Depotführung fordern. In diesem Fall kann man sich seine Rendite erhöhen, wenn man es schafft die Ausgaben und jegliche Gebühren gleichzeitig niedrig zu halten.
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