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Investieren in Finanzkrisen – Eine kluge Strategie?

Müssen wir in Deutschland eigentlich Angst haben, wenn es zu einer neuen Finanzkrise kommt? Diese Frage ist interessant und wirft sicherlich viele Fragen auf. Denn was passiert, wenn unser Geld bis zu diesem Zeitpunkt sicher in einem Fonds angelegt ist. Oder unser Geld wird in eine Altersvorsorge investiert oder in einer sonstigen Anlage berücksichtigt. Normalerweise besitzen die Finanzinstitute ja gesetzliche Einlagensicherungen. Doch diese greifen häufig nur, wenn die Bank oder das Finanzinstitut in Insolvenz geht. Wir haben uns mit dieser Frage auseinandergesetzt, und möchten dem Verbraucher und Sparer wichtige Antworten geben.
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Ist eine Finanzkrise eigentlich die Norm?

Finanzkrisen

Finanzkrisen können richtig unangenehm werden

Wir kriegen ja immer wieder mit, wenn die größten Finanzkrisen sich auf der ganzen Welt abspielen. Doch kriegen wir eigentlich auch die kleinen Krisen mit, oder werden diese uns nur vorenthalten? Wichtig ist zu wissen, dass wir im Fernsehen nicht immer alles mitbekommen können. Es kann ja nämlich sein, dass eine Finanzkrise bereits passiert, nur das wir davon wenig mitbekommen, da sie sich nur hierzulande abspielt. Wenn aber eine Krise in den USA entsteht, dann ist es ja selbstverständlich, dass die ganze Welt zuschaut. Wie soll es denn auch anders sein?

Sicherlich hat eine Finanzkrise Auswirkungen auf die Zukunft eines jeden Menschen. Und in gewisser Hinsicht kann eine Finanzkrise zu jedem Zeitpunkt bestehen und auch jetzt. Jedoch schaffen es die Journalisten oder die Politiker selbst die unangenehmsten Zustände schön zu reden. Es ist ja offensichtlich, dass es mit Jobs gerade schwierig ist. Trotzdem redet man davon als würden wir wieder Hochkonjunktur haben.

So ist es auch mit der Finanzkrise. Diese könnte gerade bestehen, nur bekommen wir davon nichts mit. Und wenn diese gerade besteht, sollen wir uns deshalb verrückt machen und unsere ganzen Ersparnisse zurückfordern?

Und wie ist das mit der Stabilität der Finanzsysteme?

Das Beispiel von Zypern macht deutlich wie schnell ein Finanzsystem bedroht werden kann. Wenn die wichtigste Bank des Landes vor dem Ausfall steht, so muss eigentlich die Europäische Zentralbank einspringen und einen Prozess einleiten, wo geholfen werden muss. In der Regel wird dann ein Rettungsschirm aufgespannt. Was man aber beobachten kann ist, dass die Länder zumindest in der EU immer einspringen und dem betroffenen Land helfen. Zwar kommt es zu Vorfällen wo die Bank bedroht werden kann, so wie es auch in Griechenland passiert ist. Das es aber zu einem gesamten Kollaps kommt, der die ganze Nation bedroht, das ist noch nie passiert. Es ist immer vorgekommen, dass die Nachbarländer einspringen und dem Land helfen. Dies ist eine Tatsache und kann man immer wieder beobachten. Ein Land, welches in der EU Schwierigkeiten hat, ist nie auf sich alleine gestellt. Sicherlich mag es viele Menschen geben, die nur an Katastrophen denken und alle Menschen davor warnen überhaupt nicht mehr an der Börse zu handeln. Dieser Gedanke macht aber keinen Sinn. Denn auch in der Vergangenheit kam es zu Einstürzen und trotzdem handeln die Menschen weiter. Diejenigen, die wenige betroffen waren, haben es clever gemacht und schon im Vorfeld die richtigen Maßnahmen ergriffen oder sie sind so erfahren, dass ihre Renditen viel höher sind als ihre Verluste. Manche Menschen sind aber auch so weit fortgeschritten, dass sie in der Lage sind schwere Krisen zu prognostizieren. Natürlich ist das Handeln an der Börse auch wie ein Glücksspiel. Entweder gewinnt man oder man verliert. Die Tatsache, dass man einen Verlust erleidet oder die Kursentwicklung nicht genug studiert, kann leicht dazu führen, dass man nur noch Verluste macht. Diese Vorfälle sind wie man sieht sogar auch möglich, wenn überhaupt keine Krise besteht. Somit ist also zu sehen, dass nicht nur die Krise zu Ausfällen führen kann. Vielmehr liegt es in der eigenen Verantwortung an der Börse richtig zu handeln und Gewinne einzufahren. Selbst eine Krise kann nichts an der Tatsache ändern, dass hohe Risiken bestehen können. Das heißt auch, dass es Risiken immer geben wird, auch wenn es keine Finanzkrise gibt.

Was man tun kann

Finanzkrisen in den MedienKrisen gibt es immer wieder. Und diese können natürlich Einfluss auf unser Leben haben. Nicht später oder in der fernen Zukunft, wenn es mal passiert, sondern jetzt. Das Beste was man tun kann ist nicht sich verrückt zu machen, sondern die Tatsache akzeptieren, dass Krisen die Norm sind und immer wieder vorkommen können, auch jetzt, wenn man es nicht mal merkt.

Wir empfehlen uns krisenartigen Zuständen so gut wie möglich unabhängig zu machen. Das heißt es sollte eine gewisse Vorsorge getroffen werden, damit man auch in der Krise gut über die Runden kommt.

Möchte man also sein Vermögen schützen, so ist es am besten sein Vermögen über die verschiedenen Anlagen zu streuen. Konkret heißt das, dass man sich ein Portfolio aufbaut, welches aus verschiedenen Anlagen besteht. Auf diese Weise streut man sein Vermögen und seine Anlage. Das heißt das ein Ausfall in einer Anlage sehr einfach durch den Gewinn in einer anderen Anlage des Portfolios kompensiert werden kann. Dies ist eine Vorgehensweise, die man nicht erst kurz vor der Krise trifft, sondern schon weit davor. So machen es zumindest die intelligenten Sparer. Sie machen sich von einer einzigen Anlage unabhängig, indem sie ihr Geld in mehrere Anlagen investieren.

Was viele Anleger auch machen ist in verschieden Assets zu investieren. Es gibt nicht nur Aktien, sondern auch Immobilien, Gold und andere Wertgegenstände, wo eine Investition sinnvoll ist. Gerade die Investition in Rohstoffe oder Gold bietet sich in Krisenzeiten an. Denn Gold verliert seine Preise nicht, auch wenn die Börse einstürzen sollte.

Was man in Extremfällen tun kann

Letztendlich ist es ja so, dass einige Menschen für sehr viel Aufruhr sorgen. Sie behaupten, dass wir schon jetzt alles verkaufen und in Gold umwandeln müssen. Beschäftigten wir uns aber mit der Frage ob das in Europa schon passiert ist. Und wie lange wird schon von einem Finanzkollaps geredet, wo die Börse einstürzt, es keine Banken mehr gibt und wir nur noch mit Gold handeln. Es wird schon sehr lange davon geredet, nur ist dieses Extremszenario noch nie eingetreten. Und soll man deshalb jetzt schon alles in Gold umwandeln und Maßnahmen ergreifen?

Extremfälle mag es ja geben, doch befinden wir uns in Europa, und in Deutschland. Deutschland ist der Motor der europäischen Entwicklung. Wenn es zu einem Kollaps kommen sollte, dann wird Deutschland sicherlich das letzte Land in Europa sein, wo sowas vorkommt, und wenn es überhaupt passieren sollte. Viele Menschen möchten ja auch viel Angst verbreiten um mehr Geld im Internet zu machen. Ein tolles Geschäftsmodell, Angst verbreiten und entsprechende Bücher oder Survival-Kits verkaufen. Soweit muss es ja zum Glück nicht kommen.

Extremfälle möchten wir uns überhaupt nicht vorstellen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem Totalausfall kommt ist sehr gering. Es ist aber nicht schlecht einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Die Möglichkeit, das sowas passieren kann, sollte uns auf keinen Fall davon abhalten einfach weiter zu machen mit dem was wir in den letzten Jahren auch gemacht haben, dem Investieren in attraktive Anlagen mit ordentlichen Renditen. Es ist ja in den letzten Jahren nichts passiert, und warum sollte man plötzlich mit dem Investieren aufhören, nur weil viel über eine Finanzkrise geredet wird?

Doch möchten wir trotzdem darauf eingehen, was bei einem Extremfall zu tun ist.
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In Immobilien investieren bei Krisenzeiten

Immobilien stellen immer eine gute Anlage dar, auch wenn in Finanzkrisen. Wer ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung besitzt, der ist abgesichert. Gerade in Finanzkrisen kann das Geld plötzlich deflatieren und seinen Wert verlieren. Daher ist ein Haus oder eine Wohnung ein Objekt, was seinen Wert beibehält. Es besitzt nämlich einen hohen praktischen Nutzen. Eine Immobilie ist daher eine sehr sichere und clevere Anlage, wenn es darum geht sein Geld in Sicherheit zu bringen. Dies geht natürlich, wenn man nicht mal drin wohnt, sondern die Wohnung oder das Haus vermietet. Gerade in den Großstädten ist der Wohnraum sehr knapp. Die Anlage in eine Wohnung oder in ein Haus ist daher auch eine sehr gelungene Investition. Wenn man aber in eine Altimmobilie investieren will, so sollte man sich ausführlich beraten lassen. In der Regel sind die Fachberater eine gute Adresse. Dieser kann die Struktur des Gebäudes begutachten und überprüfen ob die Kosten für die Renovierung sich im Rahmen halten. Zusammengefasst ist also das Investieren in Immobilien gerade in Finanzkrisen sehr attraktiv.

Und wie sieht das aus mit Gold und Silber?

Gold, Silber und Platin stellen Edelmetalle dar, die bleibende Wert besitzen. Dennoch unterliegen diese Edelmetalle ebenfalls Kursschwankungen. Wenn man beispielsweise Gold in einer Phase kauft, wo der Kurs gerade noch ist, so muss man in dieser Hinsicht mit Verlusten rechnen. Denn wenn der Kurs gerade hoch ist, kann er aufgrund von Schwankungen auch sinken. Und berücksichtigt man auch die Inflationsrate, so erkennt man, dass Edelmetalle eine deutlich sichere Anlage als Geld darstellen. Edelmetalle könne bei einer Finanzkrise als eine finanzielle Vorsorge genutzt werden. Letztendlich kann man bei Edelmetallen aber nicht mit einer Wertsteigerung rechnen. Auch stellen Edelmetalle keinen praktischen Nutzen dar wie bei einer Immobilie. Sie besitzen lediglich einen bleibenden Wert. Was kann man also tun? Am besten ist es seine Investitionen zu streuen, d.h. in Edelmetalle und in Immobilien zu investieren, um das Portfolio zu investieren.

Die Anlage in Gold kann man natürlich jetzt schon machen. Wir raten nicht davon ab. Und sollte es mal zu einer Extremsituation kommen, so hat man mit dem Gold einen sehr guten Begleiter für die unangenehmen Tage. Das Investieren in Gold macht daher auch bei Krisenzeiten Sinn. Doch sollte man es nicht übertreiben, nur weil viel vor einer schweren Finanzkrise gewarnt wird. Soweit sind wir zum Glück noch lange nicht.

Die Angst beim Wertpapierhandel nach einem Crash

Angst

Die Angst ist immer da

Und jetzt kommen wir zu einem sehr interessanten Thema. Denn mit Aktien wird überall auf der Welt gehandelt. Aktien machten das größte Handelsobjekt aus. Mit Aktien wird häufiger gehandelt als mit Edelmetallen oder Immobilien. Selbst Anfänger sind auf dem Markt aktiv, um von den attraktiven Renditen zu profitieren.

Tatsache ist natürlich auch, dass man beim Handel mit Wertpapieren Renditen und gleichzeitig auch Verluste erzielen kann. Letztendlich ist es auch möglich sein gesamtes Geld auf der Börse zu verlieren. Und das geschieht unabhängig davon ob gerade eine Finanzkrise vorherrscht oder nicht.

Wenn man an der Börse handelt, dann wird man sich mit dem Gedanken angefreundet haben, dass das Risiko vor einem Totalverlust immer da ist. Da es aber sehr viele Menschen gibt, die an der Börse handeln, ist man sich über dieses Risiko auch bewusst. Trotzdem wird fröhlich weiter gehandelt, und die erfahrenen Händler wissen ganz genau was zu tun ist um nicht von einem Börsencrash beeinflusst zu werden.

Wenn also risikofreudig ist, ist es am besten nur soviel einzusetzen wie man bei einem Totalverlust noch in der Lage ist auszuhalten. Experten behaupten, dass man sich auf die Aktien konzentrieren soll, die bereits lange auf dem Markt etabliert sind und international anerkannt sind. Zwar ist das Risiko hier nicht ganz ausgeschlossen, aber man hat bei etablierten und größeren Firmen zumindest die Sicherheit, dass deren Aktien weniger von einem Crash betroffen sind.

Fazit

Es gibt Auswege

Eine Finanzkrise bedeutet nicht das Ende. Absichern und Vorsorgen ist das Wichtigste

Eine Finanzkrise ist für jeden Menschen anders zu beurteilen. Der eine sieht in einer Finanzkrise eine enorme Bedrohung und möchte sich am liebsten jetzt schon auf einen Totalausfall vorbereiten, sein ganzes Vermögen in eine Immobilie oder in Edelmetalle investieren. Und für den anderen ist eine Finanzkrise nichts Besonderes, da sie in seinen Augen schon besteht und nur keiner darüber redet, oder diese Person weiß wie man sich bei einem Börsencrash am besten schützt.

Entscheidend ist, dass man weiß was man tut. Geld kann bei einer Finanzkrise deflatieren und seinen Wert verlieren. In dieser Hinsicht ist eine Immobilie eine sehr gute Anlage. Eine Immobilie scheint sogar die beste Anlagemöglichkeit in einer schweren Zeit darzustellen, weil der praktische Nutzen sehr hoch ist. Und in den meisten Fällen ist die Nachfrage nach Immobilien auch sehr hoch.

Viele Händler an der Börse sind sich des Risikos bewusst. Sie handeln weiter, und wissen welche Maßnahmen sie in schweren Zeiten ergreifen werden. Überhaupt nicht zu investieren bringt überhaupt nichts. Ein Risiko besteht beim Investieren immer, egal ob eine Finanzkrise vorherrscht oder nicht. Der Anleger mit der falschen Strategie kann von einem Tag auf den anderen sein ganzes Vermögen verlieren, auch wenn es keine Finanzkrise gibt. Es gilt daher seine Strategien und Investitionstätigkeiten entsprechend anzupassen und in Aktien von etablierten Unternehmen zu investieren, damit man nicht so stark von einem möglichen Börsencrash betroffen ist.
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