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Aktiendepots für Studenten – Das optimale Depot für junge Leute

Aktien als Geldanlage sind für Studenten, die langfristig investieren möchten, eine sehr gute Alternative zum Vermögensaufbau. Gerade da derzeit aufgrund des Niedrigzinses kaum andere Geldanlagen infrage kommen, interessieren sich immer mehr Studenten für Aktiendepots. Viele Banken versuchen sie, mit Studentenrabatten zu überzeugen. Allerdings sollten sich Studenten auch bei anderen Brokern umsehen, um das beste und passendste Angebot zu finden.

Sollten Studenten mit Aktien handeln?

Grundsätzlich gibt es wohl kaum einen Lebensabschnitt, der besser geeignet ist, um in den Aktienhandel einzusteigen. Die meisten Studenten, die ihr Geld anlegen möchten, gehen das Risiko gerne ein und haben einen langfristigen Anlagehorizont, der optimal für die Geldanlage geeignet ist.

Ein wesentliches Problem ist allerdings das Kapital, das die meisten Studenten für die Geldanlage aufbringen können. Es reicht kaum aus, um eine ausreichende Diversifizierung zu erreichen. Studenten bleiben dennoch zwei Möglichkeiten, damit umzugehen. Zum einen können sie dennoch Geld anlegen und das investierte Geld grundsätzlich als Lehrgeld ansehen. Da den meisten der Verlust von ein paar Tausend Euro jedoch vermutlich deutlich mehr schmerzen wird als in der Berufstätigkeit, ist dies für viele nicht empfehlenswert. Es kann jedoch ein guter Weg sein, wenn der Student sicher ist, dass er auch in Zukunft mit Aktien handeln möchte und möglichst schnell hinzulernen möchte.

Studentendepots

SBroker bietet ein Depot speziell für Studenten

Eine weitere Möglichkeit ist, nicht mit Aktien direkt zu handeln, sondern den Umweg über Sparpläne zu gehen. Durch die regelmäßige Einzahlung in ETF– oder Fondssparpläne können auch Studenten mit wenig Kapital von den Kurssteigerungen an der Börse profitieren. Dadurch, dass der Student hierfür regelmäßig Geld zurücklegt, ist er zudem zusätzlich motiviert, das Geld anzusparen. Auf diese Weise hat er deutlich schneller das notwendige Kapital zusammen, um in Aktien zu investieren.

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Die optimale Gebührenstruktur eines Aktiendepots für Studenten

Ein Aktiendepot für Studenten muss verschiedene Voraussetzungen erfüllen. Es sollte in jedem Fall eine möglichst günstige Kostenstruktur haben und es so ermöglichen, dass studentische Aktionäre auch kleine Volumen möglichst günstig handeln können. Dazu muss das Aktiendepot für Studenten die folgenden Voraussetzungen erfüllen:

  • Keine Depotführungskosten
  • Geringe Orderprovision
  • Niedrige Mindestprovision

Viele Anleger unterschätzen gerade zu Beginn, welchen Einfluss die Orderkosten auf die Rendite haben, und wollen mit wenigen Hundert Euro Aktien kaufen. Allerdings ist hierbei das Problem, dass Ordergröße und Kosten es erfordern, dass die Wertpapiere eine außergewöhnlich gute Performance abliefern. Dies zeigt die folgende Beispielrechnung. Die Grundannahme ist, dass der Broker des Studenten eine Mindestprovision von 9,99 Euro hat. Geht das Volumen darüber hinaus, berechnet er 4,99 Plus 0,25 Prozent des Ordervolumens bis zu einer Höhe von 25 Euro:

  • Fall 1: Der Student erwirbt eine Position im Gegenwert von 100 Euro. Dafür müsste er 4,99 Euro Fixkosten plus 0,25 Prozent von 100 Euro = 5,24 bezahlen. Allerdings betragen die Mindestkosten 9,99 Euro. Er würde also fast zehn Prozent seines Ordervolumens an Transaktionskosten entrichten müssen. Wenn der DAX durchschnittlich um 5,3 Prozent steigt, müsste der Kunde also zwei Jahre investiert bleiben, um überhaupt auf Null zu kommen.
  • Fall 2: Der Kunde erwirbt eine Position mit dem Volumen von 500 Euro. Er müsste also 4,99 plus 1,25 = 5,24 Euro bezahlen. Damit fällt er unter die Mindestprovision von 9,99 Euro, die er natürlich dennoch entrichten muss. Im Endeffekt müsste er also 9,99 Euro oder knapp 2 Prozent des Ordervolumens an den Online Broker bezahlen. Diesen Betrag muss die Aktie erst einmal wieder einspielen.
  • Fall 3: Der Aktionär erwirbt eine Position in Wert von 000 Euro. Er muss dann 4,99 Euro Grundgebühr Plus 5 Euro Provision bezahlen und zahlt somit ebenfalls 9,99 Euro. Nun betragen die Kosten nur noch 0,5 Prozent des Odervolumens, sodass die Gebühren wesentlich schneller wieder von Kurssteigerungen egalisiert werden können.

Während viele Privatanleger denken würden, dass es gerade für große Volumen eine günstige Orderprovision wichtig ist, ist sie dies für Kleinanleger jedoch noch deutlich stärker. Studenten müssen also zum einen Wert darauf legen, dass sie einen möglichst günstigen Anbieter für kleine Positionen finden und dabei vor allem die Mindestprovision beachten.

Zum anderen müssen sie jedoch auch ausreichend Kapital aufbringen, um sinnvoll handeln zu können. Das obige Beispiel zeigt, dass ein Volumen von 2.000 Euro grundsätzlich eine sinnvolle Mindestgröße für den Aktienhandel eines Wertpapieres darstellt. Um eine sinnvolle Diversifizierung zu erreichen, müssten mindestens fünf bis zehn verschiedene Wertpapiere im Portfolio landen. Grundsätzlich ist es jedoch natürlich möglich, diese nach und nach zu kaufen.

Studentendepots: Das optimale Depot für junge Leute

Unabhängig von den Gebühren gibt es jedoch noch andere Punkte, die für Studenten bei der Eröffnung eines Depots entscheidend sein könnten. Vor allem die Auswahl an langfristigen und passiven Geldanlagen ist dabei wichtig. Aufgrund des geringeren Kapitals ist eine sinnvolle Alternative für Studenten, das Geld zumindest vorerst in Fonds oder ETFs anzulegen.

Deswegen ist es wichtig, nicht nur die Gebühren für den Aktienkauf zu berücksichtigen. Eine guter Online Broker für Studenten bietet hingegen in diesem Bereich eine möglichst umfangreiche Auswahl, die zudem möglichst gebührenfrei sein sollte.

Darüber hinaus ist es natürlich sinnvoll, wenn das Aktiendepot auch nach Beendigung des Studentenstatus genutzt werden kann, ohne dass die Gebühren sich deutlich erhöhen. Nicht immer finden Absolventen direkt nach Studienabschluss direkt eine Arbeitsstelle. Wenn dann das Depot hohe Zusatzkosten verursacht, wird es zu einem Ärgernis. In diesem Fall können Kunden zwar einen Depotwechsel sehr unkompliziert vornehmen, allerdings erfordert dies dann einen neuen Broker-Vergleich und ausreichend Beschäftigung mit einem neuen Anbieter und die Beantragung des Wechsels. Arbeitssuchende haben in der Regel wichtigere Angelegenheiten, um die sie sich kümmern möchten.

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Wie erhalten Studenten das beste Aktiendepot?

Um einen geeigneten Anbieter zu finden, ist es häufig nicht einmal notwendig, dass Studenten einen speziellen Rabatt für das Aktiendepot zugesprochen bekommen. Günstige Aktiendepots verzichten ohnehin auf einen Großteil der Gebühren und bieten zudem geringe Gebühren beim Aktienhandel an.

Zudem zeigt sich häufig, dass es gerade die eher teureren Filialbanken sind, die eine Ersparnis aufgrund der Immatrikulationsbescheinigung anbieten. Häufig sind Studenten dann preislich im Rahmen von günstigeren Anbietern bei den teureren Brokern Kunden. Nach Beendigung des Studiums entfällt der Studentenrabatt zudem und die Kunden müssen teilweise deutlich höhere Gebühren bezahlen, sodass viele Kunden dann einen Depotwechsel vornehmen müssen.

Es ist also sinnvoll für Studenten, nicht unbedingt gezielt nach Studentenrabatten Ausschau zu halten. Häufig können auch Depots ohne Extra-Nachlass von den Kosten mithalten oder liegen sogar darunter.

Warum bieten die Banken Studenten Vergünstigungen?

Viele Online Broker bieten für Studenten besondere Bedingungen an und verzichten zumindest auf einen Teil der Gebühren. Dies hat den Grund, dass eine frühe Kundenbindung heute für Banken wichtiger als jemals zu vor ist. Ein günstiges Angebot ist für Studenten wichtiger als für die meisten anderen Berufe. Eine Prämie auf das Depotvolumen würde beispielsweise für Studenten eher uninteressant sein, da sie häufig nur einen geringen Betrag zur Geldanlage zur Verfügung haben. Deswegen sind Freetrades oder günstige Gebühren für sie deutlich attraktiver.

Studenten, die bereits in ihren Studienjahren ein Aktiendepot nutzen, gelten zudem bei den Banken als Kunden mit viel Zukunftspotenzial. Zum einen ist es wahrscheinlich, dass sie zu den besserverdienenden Deutschen gehören, sobald sie ihr Studium abgeschlossen und auf dem Arbeitsmarkt Fuß gefasst haben. Zum anderen sind sie offensichtlich bereits jetzt sehr am Vermögensaufbau oder der Vermögensverwaltung interessiert, was sie vermutlich zu aktiven Kunden machen wird.

Studenten frühzeitig von dem eigenen Angebot zu überzeugen ist deswegen für Banken und Online Broker sehr wichtig.

Aktien und BAföG

Für studentische Aktionäre kann die Vermögensgrenze beim BAföG ein Problem werden. Für Singles liegt diese Grenze für den Bewilligungszeitraum ab dem 1. August bzw. 1. Oktober bei 2016 bei 7.500 Euro. Das Wertpapierdepot geht dabei vollständig in die Berechnung ein.

Zusammen mit vielen anderen Posten, die berücksichtigt werden müssen, kann so die Vermögensgrenze schnell überschritten werden. In die Berechnung gehen beispielsweise auch die folgenden Posten ein:

  • Mietkaution
  • Abbezahltes Kfz
  • Riesterrente zumindest bis zu einem Höchstbetrag
  • Kapitallebensversicherungen
  • Bausparverträge
  • Verlags- und Urheberrechte
  • Patentrechte

Auf diese Weise können gerade Studenten, die bereits gearbeitet haben, schnell über die Fördergrenze kommen. Gerade Studenten, die früh mit der Altersvorsorge und dem Vermögensaufbau begonnen haben, können benachteiligt sein.

Um die Wertpapiere beim BAföG-Antrag rechtmäßig anzugeben, ist die Höhe des Kurswertes zum Zeitpunkt der Antragstellung zu bestimmen. Lange Zeit war es aufgrund von Gesetzeslücken hinsichtlich des BAföG möglich, Vermögen in Aktien umzuschichten, einen Antrag zu stellen und anschließend die Aktien wieder zu verkaufen, ohne dass der Bafög-Anspruch dadurch gefährdet würde. Allerdings mussten hierfür speziell Aktien gekauft werden, die zum Vorjahresende maximal 5.000 Euro Wert waren. Dieser Trick war ohnehin riskant und auch hinsichtlich der anfallenden Gebühren und des Risikos ohnehin nicht all zu empfehlenswert. Inzwischen ist diese Möglichkeit allerdings nicht mehr gegeben.

Fazit:

Ein Aktiendepot extra für Studenten wird vor allem von Filialbanken angeboten. Die Kosten für das Depot verringern sich dann während des Studiums. Danach werden die Gebühren an die anderer Kunden angeglichen. Deswegen sollten Studenten beim Depot nicht nach speziellen Studentenrabatten suchen, sondern auch andere Online Broker in Betracht ziehen, die grundsätzlich günstiger sind. Studenten sollten zudem nicht vergessen, dass sie ihr Risiko streuen  sollten und dafür ein gewisses Kapital aufwenden müssen. Bis dies möglich ist, kann es lohnenswert sein, das Geld in ETFs oder Fonds, auch in Verbindung mit Sparplänen, anzulegen und zu vermehren.

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