AFX Capital Forex & CFD Broker

AFX Capital Forex- und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

AFX Capital ist ein Unternehmen für CFD und Forex, dessen Angebot sich auf zwei unterschiedliche Bereiche aufteilt. Zum einen ist Portfolio Management Teil des Angebots unter Quantic, zum anderen bietet der Broker über STO CFDs und Forex-Trading. Das Angebot von STO selbst teilt sich in zwei Bereiche auf, da der Broker zum einen von der zypriotischen CySEC, zum anderen von der britischen FCA reguliert wird.

Welches Handelsangebot bietet AFX Capital?

AFX Capital bietet über den Broker STP Forex- und CFD-Trading an. Insgesamt bietet der Broker die folgenden Assets:

  • Mehr als 30 Währungspaare
  • 11 Aktienindizes
  • Edelmetalle Gold, Silber, Platin und Palladium
  • Energieträger Öl
  • 7 Agrarrohstoffe
  • 7 Bonds
  • Aktien aus den USA, Deutschland und Italien
Jetzt zum Angebot von AFX Capital

Damit bietet der CFD- und Forex-Broker ein eher kleines Angebot, deckt jedoch alle wesentlichen Assetklassen und die beliebtesten Basiswerte ab. Auch wenn Spezialisten und Trader mit sehr besonderen Anforderungen die bevorzugten Underlyings nicht finden werden, wird ein Großteil der Trader durchaus zufrieden mit dem Angebot sein und keine weiteren Assets vermissen.

Der Webauftritt von AFX Capital

Der Webauftritt von AFX Capital

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    Ø-Volumen pro Trade:
    Euro
    Trades pro Monat:
    Basiswert:
  • Kontomodelle bei AFX Capital

    AFX Capital bietet im Rahmen seines Brokerangebotes STO gleich fünf unterschiedliche Accounttypen an:

    • STO Classic
    • STO Premium
    • PRO
    • VIP
    • AFX Fast

    Alle bieten dabei teils sehr unterschiedliche Bedingungen. Am meisten sticht sicherlich das AFX Fast aus der Masse heraus. Es kann nur über die Handelsplattform AFX Fast genutzt werden und bietet nur vier der sieben möglichen Assetklassen. Der Hebel ist zudem mit 1:100 am geringsten, die Spreads beginnen jedoch bereits bei 0.4 Pips.

    Im STO Classic-Account verzichtet der Broker auf Kommissionen und erhebt ausschließlich Spreads. Je nach Herkunft des Traders reicht dabei eine Mindesteinzahlung von 100 oder 200 Euro. Im Premium- und AFX Fast-Konto sind es hingegen 2.000 Euro Mindesteinzahlung, im PRO-Account 10.000 Euro und im VIP-Konto 50.000 Euro.

    Wie hoch sind die Tradinggebühren bei AFX Capital?

    Bei AFX Capital richten sich die Gebühren auch nach den unterschiedlichen Kontomodellen. Bei den wichtigsten Basiswerten müssen Trader mit den folgenden Kosten rechnen:

    STO Classic Premium Pro VIP AFX Fast
    EURUSD 1,8 0,4 0,3 0,2 0,5
    USDJPY 1,8 0,4 0,6 0,3 0,8
    GBPUSD 2,1 0,7 0,7 0,6 1,8
    USDCHF 2,2 0,7 0,7 0,6 1,5
    EURGBP 2,2 0,6 0,6 0,5 1,2
    DAX 2 2 1 1 1
    S&P 500 0,6 0,6 0,5 0,5 0,5
    Gold 38 34 30 28 30
    Kommission je 100.000 USD Keine 2.5 USD 2 USD 1.5 USD 2.5 USD

     

    Damit sind die Gebühren teilweise sehr günstig, allerdings müssen Trader dafür auch ausreichend Kapital mitbringen. Wer die günstigsten Konditionen im VIP-Konto nutzen möchte, muss immerhin 50.000 Euro einzahlen. Dann bietet der Broker jedoch hervorragende Konditionen, die auch mit sehr günstigen Brokern mithalten können. Auch in den anderen Konten kann das Zusammenspiel von Spread und Kommission bei den meisten Basiswerten überzeugen. Im STO Classic-Konto sind die Spreads nicht all zu günstig, aber immer noch akzeptabel.

    Der Broker bietet zudem auch ein Rabattprogramm an, das Tradern 3 US-Dollar je Standard-Lot zurückzahlt. Die maximale Höhe ist dabei nicht begrenzt. Teilnehmen können allerdings nur Trader, die den Classic MT4-Account nutzen.

    AFX Capital STO und Quantic

    Das Handelsangebot wird über zwei Bereiche gehandelt. STO und Quantic

    Welche Konditionen müssen Anleger beachten?

    Das Unternehmen verlangt keine Depotgebühren. Auch Inaktivitätskosten sind nicht vorgesehen. Welche Konditionen sonst für Trader gelten, hängt auch davon ab, welches Kontomodell sie gewählt haben. So bietet der Broker in den beiden STO-Accounts einen maximalen Hebel von bis zu 1:500. Im PRO- und VIP-Account können Trader hingegen nur maximal auf einen Hebel von 1:100 zurückgreifen und im AFX Fast wird der maximale Hebel noch mal halbiert. Trader müssen sich allerdings generell für höhere Hebel als 1:50 freischalten lassen.

    Der Margin Call erfolgt mit Ausnahme des Pro-Accounts (150 %) bei einer Schwelle von 100 %. Das Stop-Out-Level unterscheidet sich jedoch bei den fünf Accounts teilweise sehr deutlich. Im Classic-Account greift es erst bei 20 %, im VIP-Account schon bei 100 %.

    AFX Capital verzichtet nicht auf die Nachschusspflicht, sodass Trader mehr Geld verlieren können, als sie eigentlich eingezahlt haben.

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    FCA oder CySEC: Welche Regulierung sollten Kunden wählen?

    AFX Capital verfügt aktuell über zwei unterschiedliche Lizenzen innerhalb der EU. Der Broker lässt seine Kunden dabei in der Regel selbst wählen, welche Regulierung er nutzen möchte. Leider klärt er nicht vollständig darüber auf, welche Konsequenzen diese Entscheidung auf das Trading haben kann.

    Für Trader aus Deutschland ergibt sich dadurch ein Entscheidungsproblem. Die FCA gilt als die deutlich striktere Regulierungsbehörde und somit als sicherer. Allerdings plant Großbritannien den Brexit und wirft damit gerade auch bei Finanzdienstleistungen viele Fragen auf. Zum einen können Trader nicht davon ausgehen, dass EU-weite Standards in Zukunft eingehalten werden, zum anderen ist nicht klar, ob EU-Bürger weiterhin so unkompliziert Kunde bei britischen Brokern sein können.

    Für die von der CySEC regulierte Gesellschaft spricht deswegen die Sicherheit, dass sich der Broker auch zukünftig an die MiFID-Bestimmungen halten muss und der Zugang für Kunden aus Deutschland ohne Einschränkungen bestehen bleiben wird.

    AFX Markets Ltd. (CySEC) gestattet keinen Arbitrage-Handel, Sniping oder Scalping. Bei AFX UK (FCA) wird diese Einschränkung hingegen nicht eindeutig genannt. Dementsprechend ist es sehr wahrscheinlich, dass hinter beiden Gesellschaften unterschiedliche Geschäftsmodelle stecken.

    AFX Capital Regulierung

    AFX Capital Regulierung

    MT4 und Eigenentwicklung als Handelsplattform

    AFX Capital setzt auf den MetaTrader 4 als Trading-Software. Kunden können die Handelsplattform ohne Mehrkosten nutzen und erhalten somit Zugriff auf eine sehr leistungsfähige und funktionale Trading-Software. Der MetaTrader 4 gilt als die beliebteste Handelsplattform unter den Privatanlegern und kaum ein Händler schafft es, an ihr vorbei zu kommen.

    Grund für die Beliebtheit ist die Vielseitigkeit der Trading-Software. Kunden können zahlreiche Orderarten verwenden, über zwanzig optische Analyse-Tools und mehr als 30 bereits eingebaute technische Indikatoren nutzen. Zudem lassen sich weitere Tools, Indikatoren und Funktionen unkompliziert über Add-Ons hinzufügen. Genauso herausragend sind die Möglichkeiten beim automatisierten Trading. Die Handelsplattform ermöglicht dank MQL4 die unkomplizierte Umsetzung eigener Strategie oder deren Verbreitung über EAs.

    Zudem bietet der Broker die Eigenentwicklung AFX Fast an. Sie soll sich nach Angaben von STO durch besonders geringe Latenzzeiten auszeichnen. Zudem kann die Trading-Software die Markttiefe anzeigen, sodass Trader die Liquidität besser einschätzen können. Auch AFX Fast lässt sich individuell anpassen.

    Ein- und Auszahlungen bei AFX Capital

    AFX Capital arbeitet mit zahlreichen Zahlungsdienstleistern zusammen, die die Einzahlung für den Kunden möglichst komfortabel machen sollen. Dazu gehören:

    • Banküberweisung
    • Kreditkartenzahlung per Visa oder MasterCard
    • Skrill
    • Neteller (nur CySEC)
    • Safecharge
    • UnionPay
    • WebMoney (nur CySEC)
    • Qiwi (nur CySEC)

    Bei Einzahlungen übernimmt der Broker sämtliche Kosten. Eine direkte Gutschrift ist leider selbst dann nicht garantiert, wenn der Kunde Zahlungsdienste nutzt, die eigentlich genau dies ermöglichen. Der Broker gibt an, dass die Bearbeitungsdauer bis zu einem Werktag in Anspruch nehmen kann. Die Mindesteinzahlungssumme beträgt bei allen Zahlungsmethoden mit Ausnahme der Banküberweisung 20 Euro. Dort sind es 200 Euro.

    Der Broker zahlt ebenfalls Beträge ab 20 Euro (100 Euro bei Banküberweisung) aus. Wie lange es dauert, bis AFX Capital das Geld ausgezahlt hat, hängt auch von der Zahlungsmethode ab. Hier ist die Banküberweisung mit zwischen ein und fünf Tagen etwas im Vorteil. Bei den meisten andere Zahlungsarten dauert es mindestens drei Tage.

    AFX Capital Kontakt

    AFX Capital Kontakt: Der Support steht leider nicht in deutsch zur Verfügung.

    Gibt es ein Demokonto oder Lernmaterial?

    AFX Capital bietet Kunden die Möglichkeit, einen Demo-Account für den MetaTrader 4 zu nutzen. Für die AFX Fast-Handelsplattform gilt dies ebenfalls, auch wenn es auf den ersten Blick anders aussieht. Wer sich für ein Demokonto angemeldet hat, kann ein AFX Fast Demokonto gesondert beantragen.

    Für Einsteiger bietet der CFD- und Forex-Broker zudem ein Bildungszentrum, das aus verschiedenen Themen mit Unterlektionen besteht und so vor allem Einsteigern dabei helfen soll, sich schnell beim Trading zurechtzufinden. Teil des Angebots sind auch Webinare, die unterschiedliche Themen behandeln, die durchaus auch für fortgeschrittene Trader interessant sein können.

    Weitere Servicedienstleistungen und Informationsdienste

    STO bietet seinen Tradern häufig sogar mehrere Artikel am Tag, dies sich aus Marktnachrichten, Technischer Analyse oder wöchentlichem Bericht zusammenstellen. Teil des Angebots ist natürlich auch ein Wirtschaftskalender. Darüber hinaus bietet der Broker jedoch keine weiteren Analysen oder Handelssignalen, sodass STO in diesem Bereich nicht zu den besten Anbietern zählt.

    Aktive Trader können jedoch einen kostenfreien VPS-Service nutzen, wenn sie entweder eine Einzahlung von 2.000 Euro tätigen oder mindestens fünf Lot im Monat handeln.

    Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

    AFX Capital Markets bietet grundsätzlich leider keinen deutschsprachigen Support. Dafür nimmt der deutsche Markt anscheinend einen zu geringen Stellenwert bei STO an. Anleger können jedoch sowohl Telefonnummer in Zypern als auch in UK nutzen. Der Broker bietet diverse E-Mail-Adressen und Durchwahlen, die es ermöglichen sollen, möglichst schnell einen kompetenten Ansprechpartner zu erreichen. Außerdem besteht die Möglichkeit, den LiveChat zu nutzen.

    Für Trader aus Deutschland sind der Support und dessen Erreichbarkeit derzeit jedoch sicherlich noch nicht optimal.

    Fazit: AFX Capital Markets

    Es ist relativ ungewöhnlich, dass Trader sich selbst aussuchen können, von welcher Finanzaufsichtsbehörde ihr Broker reguliert werden soll. Schon alleine deswegen lohnt sich ein genauerer Blick auf AFX Capital Markets. Dabei würden wir aktuell noch die FCA-Regulierung präferieren, da diese einen deutlich strengeren Ruf hat.

    Der CFD- und Forex-Broker weiß allerdings auch durch günstige Konditionen und eine Auswahl an Basiswerten überzeugen. Das Unternehmen bietet zudem ein kostenfreies STO-Demokonto und eine interessante Auswahl an unterschiedlichen Kontomodellen.

    Für deutsche Trader dürfte der fehlende deutschsprachige Support allerdings ein wichtiger Wermutstropfen sein. Zudem könnte der Broker in Bezug auf weitere Servicedienstleistungen wie dem Informationsangebot durchaus noch mehr bieten.

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