Weltrade Forex Broker

Weltrade Forex- und CFD Broker Erfahrungen – Test und Bewertung

Weltrade ist ein Broker aus dem zentralamerikanischen Belize. Das Unternehmen akzeptiert auch Kunden aus Deutschland. Doch sollten diese sich auch für den Broker entscheiden?

Welches Handelsangebot bietet Weltrade?

Weltrade hat sich auf das Trading mit Forex und CFDs spezialisiert. Insgesamt bietet der Broker nur 77 Basiswerte. Die Konkurrenz erlaubt üblicherweise mehr Auswahl. Viele andere Broker bieten alleine diese Anzahl an Währungspaaren. Bei Weltrade setzt sich diese Anzahl jedoch aus den folgenden Assetklassen zusammen:

Dabei weist die Auswahl nicht unbedingt darauf hin, dass der Broker aus Zentralamerika stammt. Ein Großteil der Basiswerte sind die am häufigsten gehandelten Basiswerte der Welt und dementsprechend eher westlich orientiert.

Weltrade Webauftritt

So präsentiert sich Wltrade auf seiner Webseite

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    Basiswert:
  • Unterschiedliche Kontomodelle bei Weltrade

    Weltrade bietet aktuell vier unterschiedliche Kontomodelle an, von denen eines in Zusammenarbeit mit ZuluTrade angeboten wird. Sie unterscheiden sich in verschiedenen Merkmalen.

    Das Micro-Konto ermöglicht Trading bereits im Cent-Bereich, weswegen der Broker auch die Kontowährung in Eurocents ermöglicht. Allerdings können Trader hier weder Rohstoffe noch Indizes handeln. Der Broker verlangt zur Nutzung nur eine Mindesteinzahlung von 25 Euro und rechnet über fixe Spreads ab 1.9 Pips ab. Letzteres gilt auch für das Premium-Konto, das Trader ab 200 Euro nutzen können und nicht in Centbeträgen geführt werden kann. Der Pro-Account ist ab 1.000 Euro Mindesteinzahlung nutzbar und bietet variable Spreads ab 0.5 Pips, ist also deutlich günstiger als die anderen Alternativen. Wer Wert auf die Signalgeber von ZuluTrade legt, kann den entsprechenden Account ab 500 Euro Einzahlung nutzen.

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    Wie hoch sind die Gebühren von Weltrade?

    Auch bei den Tradingkosten macht der Broker keine eindeutige Aussage, ohne dass Trader sich angemeldet haben. Grundsätzlich variieren die Gebühren auch je nach Kontomodell. Der Broker bietet dabei die folgenden Mindestspreads:

    • Micro-Account: Fixe Spreads ab 1.9
    • Premium-Account: Fixe Spreads ab 1.9
    • Pro-Account: Variable Spreads ab 0.5
    • ZuluTrade: Fixe Spreads ab 2.9 und 1.5 Punkte Kommission

    Es wird schnell ersichtlich, dass der ZuluTrade-Account mit Abstand der kostenintensivste der angebotenen Accounts ist. Dies liegt daran, dass ZuluTrade als eine der größten Netzwerke für Social Trading selbst über die Spreads finanziert wird und die Signalgeber ebenfalls entlohnt werden. Preislich kann der Account jedoch natürlich mit den anderen Accounts deswegen nicht mithalten.

    Welche Konditionen müssen Trader bei Weltrade außerdem beachten?

    Der Broker erhebt keine Depotführungsgebühren. Eine Inaktivitätsgebühr ist ebenfalls nicht in den AGB verankert. Die Mindesthandelssumme beträgt 0.01 Lot. Die Kursstellung erfolgt auf die fünfte Nachkommastelle.

    Der maximale Hebel richtet sich nach dem zugrunde liegenden Basiswert und ist im ZuluTrade-Account auf 1:500 begrenzt. Die anderen Kontomodelle ermöglichen sogar eine maximale Hebelwirkung von 1:1000. Derart hohes Risiko ist in Europa inzwischen von vielen Finanzaufsichtsbehörden verboten, da die Finanzwächter darin für Privatanleger keinen Vorteil, sondern nur unnötig hohes Risiko sehen. Immerhin scheint Weltrade auf die Nachschusspflicht zu verzichten. Der Broker spricht bei der Risikobelehrung zumindest nur vom eingezahlten Geld, das Trader verlieren könnten, nicht über Beträge darüber hinaus. Der Margin Call erfolgt bei 20 Prozent, das Stop Out bei fünf.

    Die Weltrade Handelsplattformen

    Die Weltrade Handelsplattformen

    Die Handelsplattform von Weltrade

    Weltrade bietet das Trading über den MetaTrader 4 an. Den meisten Tradern wird die Handelsplattform ein Begriff sein. Immerhin handelt es sich um eine der bekanntesten und auch beliebtesten Trading-Softwares der Welt. Grund dafür ist auch die hohe Flexibilität des Programmes. So ist es mit den folgenden Systemen kompatibel:

    • Windows
    • Web-Plattform für Windows, Mac oder Linux
    • iOS
    • Android

    Zudem existiert eine MultiTerminal-Variante, die es erfahrenen Tradern und Investoren ermöglicht, mehrere Accounts gleichzeitig zu nutzen.

    AutoTrading gilt als eine der größten Stärken des MetaTrader 4. Die Handelsplattform ist dafür über sogenannte Expert Advisors (EAs) erweiterbar. Händler können ihre eigenen EAs relativ leicht durch die MQL-Programmiersprache erstellen oder sogar EAs von anderen Tradern erwerben. Inzwischen wurden Tausende unterschiedliche Handelsstrategien für MT4 umgesetzt.

    Doch auch ohne AutoTrading ist der MetaTrader 4 ein sehr hilfreiches Werkzeug bei der technischen Analyse. Dafür sorgen mehr als 50 unterschiedliche Indikatoren und Tools genauso wie eine schnelle Orderausführung mit diversen Oderarten.

    Weltrade Kontoeröffnung

    Für die Kontoeröffnung müssen nur wenige Daten in das Formular eingetragen werden

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    Ein- und Auszahlungen bei Weltrade

    Weltrade bietet kommissionsfreie Einzahlungen an. Der Broker übernimmt dabei natürlich die Kosten der Zahlungsdienstleister, die teils bis zu vier Prozent betragen können. Weltrade arbeitet mit Dutzenden unterschiedlichen Zahlungsdienstleistern zusammen, von denen allerdings bei Weitem nicht alle für europäische Kunden von Interesse sind. Für diese sind jedoch die folgenden Zahlungsarten interessant:

    • Visa
    • Mastercard
    • Skrill
    • Neteller
    • OK Pay
    • Banküberweisung
    • WebMoney
    • Qiwi

    Ein Großteil der Zahlungsdienstleister erlaubt dabei sogar die direkte Gutschrift des eingezahlten Kapitals. Eine Ausnahme bildet natürlich die Überweisung, die der Broker allerdings auch innerhalb eines Werktages gutschreiben möchte.

    Bei der Auszahlung übernimmt Weltrade die Gebühren hingegen nicht mehr, stellt jedoch auch keine eigenen in Rechnung. Je nach Zahlungsdienstleister können jedoch recht hohe Gebühren anfallen. So müssen Kreditkartenzahler bei der Auszahlung mit einer Kommission von 1.2 Prozent und 2,7 Euro rechnen. Bei Neteller und Skrill wird ein Prozent der Zahlungssumme fällig, bei WebMoney sind es 0,8 Prozent. Richtig teuer ist die Banküberweisung. Hier erhebt Weltrade eine Auszahlungsgebühr in Höhe von 80 Euro.

    Der Broker ist bemüht. Auszahlungsanforderungen möglichst schnell abzuwickeln und wirbt sogar mit einer Bearbeitungsdauer von 30 Minuten.

    Autotrading bei Weltrade

    Weltrade bietet kaum Analysen und aktuelle Informationen. Möglicherweise liegt dies daran, dass der Broker sich auf die Nutzung von AutoTradern spezialisiert hat. In diesem Bereich bietet der Broker einige Service-Dienstleistungen, die nicht unbedingt selbstverständlich sind. Auffällig ist dabei die Vielfalt, die Weltrade in diesem Bereich leisten kann. So ermöglicht Weltrade seinen Kunden, EAs über MQL zu nutzen und direkt über die Handelsplattform auszuwählen. Natürlich ist auch die Kooperation mit ZuluTrade eine Möglichkeit, automatische Signalgeber zu nutzen.

    Damit Trader jederzeit automatisch Trading können, ohne dabei ihren eigenen PC nutzen zu müssen, können Trader über Weltrade auch einen Virtual Private Service nutzen. Allerdings arbeitet Weltrade hierfür nur mit verschiedenen Anbietern zusammen und bietet den Dienst nicht selbst an. Der Broker bietet auch für Vieltrader keine Rabatte, was etwas bedauerlich ist.

    Dennoch ist es etwas bedauerlich, dass andere Informationen deutlich zu kurz kommen. Einsteiger haben beispielsweise keine Möglichkeit, sich durch angebotene Bildungsmaterialien weiterzubilden, es gibt keine aktuellen Marktnachrichten und keine Analysen oder Prognosen. Der Broker bewirbt zwar kein Weltrade Demokonto, dieses wird jedoch trotzdem angeboten. Kunden müssen sich dafür nur registrieren.

    Weltrade Zahlungsoptionen

    Die Weltrade Zahlungsoptionen sind sehr umfangreich

    Wie können Anleger den Kundenservice erreichen?

    Der Support kann für Kunden aus Deutschland kostenfrei nur per E-Mail oder Live-Chat erreicht werden. Es gibt in diversen Ländern zwar eine Hotline, allerdings können Trader aus Deutschland diese nicht kostenfrei nutzen, sodass sie mit erheblichen Kosten aufgrund der Fernverbindung rechnen müssten. Das Unternehmen bietet zwar auch einen Rückrufservice, allerdings können Trader nicht davon ausgehen, dass der Support zeitnah zurückruft. Als Problem hat sich nach den Erfahrungen mit Weltrade zudem auch erwiesen, dass der Broker nicht nur keinen deutschsprachigen Kundensupport anbietet, sondern auch das Englisch vieler Mitarbeiter nicht immer auf dem höchsten Niveau ist, was Verständigungsprobleme vorprogrammiert.

    Wie sicher ist Weltrade?

    Weltrade ist zwar ein regulierter Broker, allerdings wird der Broker von der IFSC auf Belize und der Finanzaufsichtsbehörde auf Vanuatu reguliert. Dabei handelt es sich nicht unbedingt um Regulierungen, die für Kunden aus Europa den gewohnten Sicherheitsstandard bieten. Der Broker ist ohnehin eher auf Osteuropa, Asien und Südamerika spezialisiert und hat dementsprechend möglicherweise gar nicht das Ziel, westeuropäischen Standards zu genügen. Die Regulierungen bedeuten also nicht zwangsläufig, das Weltrade unseriös ist.

    Allerdings hat eine Regulierung in einem vom Deutschland aus räumlich so weit entfernten Staat gleich mehrere Nachteile. So gilt ausschließlich das Gesetzt des Heimatlandes des Brokers, nicht das des deutschen Kunden. Außerdem wird natürlich auch in seiner Heimatsprache verhandelt und der Broker ist deutlich schlechter zu erreichen. Im Konfliktfall hat der Trader somit in der Regel keine rechtliche Handhabe oder kann nur gegen erhebliche Mehrkosten überhaupt eine Erfolgschance besitzen.

    Dementsprechend ist es für Trader aus Deutschland in der Regel nicht empfehlenswert, einen Broker außerhalb der EU zu wählen. Dies gilt bei Regulierungen von Belize oder Vanuatu auch deswegen, weil das Geld nach EU-Standards eher unsicher aufbewahrt wird. Es besteht kein Einlagensicherungsnetz, wie es in der EU vorgeschrieben wird. Während Broker innerhalb der EU die Kundengelder in der Regel bei Großbanken mit hervorragendem Rating lagern, bewahren Broker aus Südamerika oder Ozeanien das Geld üblicherweise eher lokal auf, was im Vergleich zusätzliche Unsicherheit bedeutet.

    Boni und Contests

    Weltrade darf als Broker außerhalb der EU Neukunden auch mit Boni werben. Der Broker bietet einen Bonus in Höhe von bis zu 5.000 Euro je Trading-Account an. Dafür ist mindestens eine Einzahlung in Höhe von 200 Euro notwenig. Der Bonus wird auch auf spätere Einzahlungen gewährt.

    Außerdem bietet das Unternehmen Contests an, an denen Kunden über Demokonten teilnehmen können. Derzeit werden dafür 5.000 USD Bonusguthaben unter den Gewinnern verteilt werden. Das Geld kann also nicht ausgezahlt werden, damit erzielte Gewinne jedoch schon.

    Fazit: Weltrade mit wenigen Argumenten

    Weltrade ist für Kunden aus Deutschland schon alleine aufgrund der fehlenden Regulierung innerhalb der EU eigentlich kein CFD- und Forex-Anbieter, der tatsächlich infrage kommen würde. Außerdem überzeugt der Broker nicht durch Auswahl und günstige Konditionen. Bonus, Contest und die Zusammenarbeit mit ZuluTrade reichen einfach nicht aus, um das Risiko zu egalisieren. Das Gleiche gilt für die recht hohen Auszahlungsgebühren, die ebenfalls nicht durch die kostenfreie Einzahlung ausgewogen werden kann.

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